KaufenSie wollen also ein Grundstück oder eine Immobilie auf Zypern erwerben! Und haben sich dies gründlich überlegt. Und brauchen nur noch ein paar sachdienliche Informationen.Nun denn, da will ich Ihnen gerne von meinen Erfahrungen (rund 15 Jahre Hausbesitz) und Recherchen (rund 1 Jahr) berichten. Was müssen Sie berücksichtigen, tun und lassen? Zuerst informiere ich über den Kauf, anschliessend über den Verkauf (zum Verkauf wird dann nicht mehr so viel Neues zu erwähnen sein, da es bereits direkt oder implizit zum Kauf gesagt wurde) - wobei es prinzipiell egal ist, ob es sich um ein Grundstück, ein einzelnes Haus, ein Haus in einer (Wohn-) Anlage oder um eine (Eigentums-)Wohnung handelt. Und berücksichtigen Sie bitte, dass mein letzter Kenntnisstand aus dem Beginn des Jahres 2003 stammt - einem Zeitpunkt also, zu dem Zypern noch kein Mitglied der EU war (nur nahe dran)... Es mag sich also das Eine oder Andere leicht zum Besseren geändert haben. Grundstück / ImmobilieGottseidank und für viele erstaunlicherweise gibt es auf Zypern ein Kataster(amt), griechisch tmima ktimatolojiu kjä chorometrias, und ein Grundbuch, Errungenschaften aus der Zeit britischer Kolonialherrschaft. Doch das besagt leider nicht so viel wie es verspricht. (Vor allem nicht in Pafos, das als das übelste im Lande gilt...) Gehen Sie dort auf keinen Fall alleine hin, dann sind Sie verraten und verkauft. Nicht mal so sehr wegen der wahrscheinlichen Sprachschwierigkeiten, sondern weil diese Ämter Musterbeispiele der überbordenden Bürokratie und der absoluten personellen Fehlbesetzung (Stichwort Vetternwirtschaft und Nepotismus) sind.Wenn Sie ein Grundstück oder ein - einzelnes - Haus kaufen wollen, lassen Sie sich vom Besitzer oder dessen legitimiertem Vertreter (dazu kommen wir noch) den Grundbuchauszug zeigen, griechisch pistopiitiko enghrafis akinitis idioktisias. Auf diesem müssen, für Sie wahrscheinlich nicht unbedingt derart erkennbar :-) , verzeichnet sein die Grundstücksgrenzen (jedenfalls auf älteren bis Mitte der 90er Jahre, danach meist ein Verweis auf die entspr. topografische und auch sowieso nicht uninteressante Karte) sowie der/die aktuellen Besitzer, bei einem Haus zusätzlich dessen ungefähre Beschreibung: Dies wiederum ist wichtig, wenn Sie ein veritables Haus kaufen wollen, im Grundbuchauszug hingegen von ihm noch nichts steht oder lediglich etwas von einer »Scheune« oder so; dann müssten nämlich SIE für die - nachträgliche - Baugenehmigung und alles was daran hängt sorgen. Und das kostet gutes Geld sowie vor allem JAHRE!!! (Der Zypriote als solcher baut nämlich ganz gerne schwarz.) Ich will Ihnen ja nichts vorschreiben, aber: Kaufen Sie um gotteswillen keinen Neubau!! Und das sind eigentlich alle Häuser ab ca. 1965 und vor allem natürlich der Schrott seit 1990. Denn das Moniereisen (der Stahl??) rostet bereits im Katalog, das Mischungsverhältnis des Betons liegt bei ca. 1:6 bis 1:9 (bei uns wird etwa 1 Teil Zement zu 3-4 Teilen Sand genommen), der Sand ist oft vom Strand (und derart salzig, dass Pökelfisch sich darin wohlfühlen würde und er zudem Wasser anzieht wie ein Schwamm - was auf einer Insel kein Vorteil ist), und die innerhäuslichen Klimaverhältnisse sind eine die Gesundheit gefährdende Schande. Ein eigenes und heikles Kapitel ist der Erwerb von Eigentumswohnungen und Häusern in Kleinsiedlungen bzw. von Reihemhäusern. Hier erfolgt nämlich selten oder nie eine endgültige Abgeschlossenheits- oder Teilungserklärung! Und somit kein Eintrag ins Grundbuch!!!! Der wird Ihnen nur beim Kauf versprochen. Ein Bauunternehmen hingegen - und auch nicht die grösseren, trotz scheinbarer Reputierlichkeit - ist am Eintrag überhaupt nicht interessiert: (a) aus Gründen seiner Finanzierungsmodelle, (b) zur Verhinderung eines »Gebrauchtimmobilien«-Marktes. Wir kennen zig Deutsche und Hunderte Engländer, die mangels Grundbucheintrags nie wieder (!) verkaufen können... MaklerNicht nur auf Zypern ein weniger gebenedeiter Beruf! Hinzu tritt, dass diese Kerle dort noch weniger neutral/unabhängig sind als etwa hierzulande. Denn bei nur ca. 500.000 Einwohnern auf einer Fläche Schleswig-Holsteins (und noch agrarischer strukturiert als dieses) ist natürlich fast jeder mit jedem verwandt und somit hat jeder Vermittler einen Bruder/Sohn/Neffen/Onkel/ Vater/Opa etc. als Bauherren oder Verkäufer... Und der Käufer oder Interessent entsprechend weniger Chancen. Zumal in einer Gegend, wo das Blut besonders dick ist.Und die Beamten und Behördenmitarbeiter sind auch nicht gerade Fremde... Ein guter (?) Makler hingegen kann alles für Sie machen: Kaufen, verkaufen, verhandeln, Verträge abfassen u.v.m.
Es gibt dann scheinbar ja auch deutsche Makler, die auf Zypern aktiv sind, und welche hierzulande, die mit Zypern zusammenarbeiten. -- AnwälteLehrsatz 1 und noch viel wichtiger als im richtigen Leben:Sie sind Sie und er ist er! Das können die Kerle unglaublich gut umdrehen! Denn: Wollen Sie was von ihm (er ist einer von etwa 4 Milliarden!) oder er was von Ihnen (Sie sind einer von ganz wenigen!) Ein noch finstereres Kapitel auf Zypern sind diese Brüder. Viele von ihnen (um nicht zu sagen: die meisten) haben so eine Art Volkshochschulkurs-Niveau »Recht I« mit Fernstudiums- Diplomen an ihren Bürowänden. Die familiären Erwägungen sind mindestens dieselben wie zu den Maklern. Trotz der englischen Tradition, aber im Unterschied zum britischen Rechtssystem, gibt es auf Zypern nur einen Standesvertreter, den advocate, griechisch dhikighoros.Also in unserem wie im englischen Verständnis keinen Unterschied bei Anwalt/Notar o.ä. Vor allem Letzteres ist wichtig, denn somit existiert keine staatlich verpflichtete oder Vertrauensinstanz (na gut, auch bei uns können Anwälte oder Notare Gangster sein...). Im Immobiliengeschäft können somit Makler ebenso Verträge aufsetzen und zeichnen wie Anwälte... Dies muss man wissen und sich von der Anwaltsorientierung frei machen. Gleichwohl saugen die zypriotischen Anwälte von dieser europäischen Gewohnheit Honig: Sie stellen sich gerne als unabdingbar dar. Eine zusätzliche und eigentlich noch traurigere Rolle spielen hier die Botschaften; allen voran die deutsche! (Die im übrigen auch für sonstige Missgriffe im Lande berüchtigt ist...) Nicht nur, dass die dortigen Mitarbeiter einschliesslich der der Rechtsabteilung nicht nur keine, sondern gar keine Ahnung haben - wenn sie denn überhaupt erreichbar sind: An gewissen Wochentagen zu gewissen Uhrzeiten (was wöchentlich die Mehrzahl der Arbeitsstunden ist) meldet sich bei der deutschen Botschaft in Nikosia ein Zypriot und fordert in relativ barschem Ton auf englisch(!), man möge doch bitteschön gefälligst englisch sprechen!! Kommt man außerhalb seiner breit bemessenen Dienstzeiten weiter, hat man im Regelfalle einen ahnungslosen (zumindest Zypern betreffend) Juristen am Apparat, der den Eindruck vermittelt, die deutsche Botschaft sei entweder eine Strafversetzung oder eine Bewährungsprobe für Assessoren im 1. Praxisjahr. Also ooch nischt. Die 2. Warnstufe muss einsetzen, wenn die Botschaftsknechte auf Anfrage einen lokalen Anwalt empfehlen: Da haben sie derer 3 - für jeden Regierungsbezirk einen (Larnaka, Limassol/ Lemesos, Pafos). Diese werden seit mindestens 20 Jahren ritualmässig empfohlen, wobei ihre einzige Referenz ganz offensichtlich darin besteht, dass sie mehr oder -überwiegend minder - gut deutsch sprechen. Aufgrund des Berliner Landespressegesetzes bin ich verpflichtet, keine falschen Tatsachenbehauptungen aufzustellen. Ich werde daher den Teufel tun zu behaupten, dass die von der deutschen Botschaft empfohlenen zypriotischen Anwälte etwas können! Unser Rat:
Nehmen Sie daher lieber einen Anwalt, der Ihnen von englischer Seite empfohlen wurde, oder gleich einen zypriotischen, der des Englischen reichlich mächtig ist - Sie natürlich auch. Andernfalls kann es zu einer Raumfahrt ohne alles werden. KaufvertragDer Kaufvertrag ist - natürlich - frei vereinbar und unterliegt auch auf Zypern kaum irgendwelchen Beschränkungen. Bei Immobilien jedweder Art ist außer auf das Übliche vor allem darauf zu achten, dass einem Immobilen- und vor allem Landkauf zugestimmt werden muss; verständlich bei einem Land solcher Größe wie der Zyperns. Immerhin tun sie es, sofern das Kaufbegehr nicht überdimensioniert ist (ab der Größe von 3 Fussballfeldern etwa). Zugestimmt werden muss von einer Kommission (bis Mitte der 90er Jahre sogar von der Regierung; naja, bei 500.000 Einwohnern und der Größe Schleswig-Holsteins ist es bei uns auch ein Magistrat...).Er bedarf noch immer der Zustimmung. Doch dauerte es früher (naja, bis 1997) plusminus ein Jahr, geht es heute rascher (je nach Anwalt oder Makler 3 bis 5 Monate). Da es noch eine - eher theoretische - Möglichkeit der Ablehnung gibt, sollte bei einem seriösen Kaufvertrag vereinbart werden, dass 5-10 Prozent der Kaufsumme bei Vertragsabschluss gezahlt wird, der Rest erst bei Vorlage der Bewilligung, griechisch adia. Andernfalls ist der Vertrag nichtig, englisch/griechisch void, und die Anzahlung rückzahlbar - am besten bar (s.u.). Wie gesagt, der Vertrag muss nicht bei/mit einem Anwalt abgeschlossen werden; es reicht die Abfassung bei/durch einen Makler. Und das kann kostenmässig interessant sein: fragen Sie beide!! Da es keine verbindlichen Sätze gibt: Sie werden mit Vorstellungen von plusminus 5 Prozent konfrontiert - verhandeln Sie! Festsätze - siehe Anwälte - sind eher für Unkluge! Auch die Teilung zwischen Käufer und Verkäufer ist Markt- oder Verhandlungsache! Aber noch was: Bei einem Kauf von maximal 100.000 zypriotischen Pfund zahlen Sie einmalig (und nie wieder werden Sie vom dortigen Finanzamt behelligt) 5 Prozent des vertraglichen Preises als Grunderwerbsteuer (andernfalls danach jährlich 5 Prozent). Toll! Nur: Beim Verkauf (s.u) gilt es nachzurechnen. Geld / BankenAuch so ein Spezialfall. Denn bis vor wenigen Jahren hallte auf Zypern noch der Realsozialismus mit seiner Geldwirtschaft nach. Der Einheimische konnte so gut wie kein Geld ins Ausland verbringen, der Ausländer so gut wie nicht umgekehrt. Mit 2 Ausnahmen: als sog. Offshore- Unternehmung oder als Tourist - was ja fürs Inland fast dasselbe ist...Der Levantiner (sagen wir mal: der Grieche, der Türke, der Syrer, der Libanese, der Zypriot, der Pleitier) misstraut der Zettelwirtschaft. Sie alle zahlen noch bar und nehmen am liebsten bar entgegen. (Noch bis spät in die 80er Jahre etwa habe ich für meine Wohnung in Athen alle Kosten: z.B. Strom, Miete, Versicherung, monatlich zur Hauptkasse getragen!) Das hat natürlich seine Gründe. Vor allem steuertechnischer Natur. Aber auch angesichts der Effizienz des Bankensystems.
Zypern preist seines in der Außendarstellung als eines der effektivsten der Welt. Das mag angehen, wenn man die 120 wirtschaftlich führenden mal weglässt. Jedenfalls: Kommt bislang noch ein Aspekt (ich weiss nicht, wo der platziert werden sollte, aber wahrscheinlich am besten hier bei »Bank«): In solchen Ländern wie Zypern gibt es selbst an Banknoten relativ kleine Werte: nur 10- und 20-Pfund-Noten. Why? fragt der »Investor«. Logo: Schlepp mal 200.000 illegal koffermässig ausser Landes... VerkaufenSie wollen also ein Grundstück oder eine Immobilie auf Zypern verkaufen! Und haben sich dies gründlich überlegt. Und brauchen nur noch ein paar sachdienliche Informationen. Ja, wer sind Sie denn, dass Sie so weit sind und glauben, dass es Ihnen gelingt?! Kühn genug offenbar, aber auch wohl präpariert? Eventuell nee, denn Sie haben ja nur gekauft...Nun denn, da will ich Ihnen gerne von meinen Erfahrungen (rund 15 Jahre Hausbesitz) und Recherchen (rund 1 Jahr) berichten. Was müssen Sie berücksichtigen, tun und lassen? Zunächst muss klar sein, dass das zu Verkaufende tatsächlich Ihnen gehört. Das klingt leider oftmals einfacher, als es ist. Als erstes also muss der Titel geklärt werden (hatten wir oben schon mal). Dann muss Ihr Verkaufswunsch bekannt werden; m.a.W.: Sie müssen auf den Markt. Nur: wie und auf welchen? Nochmals MaklerWie schon erwähnt, sind die zypriotischen Makler offenbar zum Einen bestimmten Interessen verpflichtet und zum Zweiten nicht dringend darauf erpicht, fremder Leute Eigentum zu verkaufen - was zunächst recht eigentümlich erscheint. Denn viel lukrativer erscheint ihnen, eigene Immobilien an den Mann oder die Frau zu bringen. Und das geht so:
Sie laden einen Makler ein, sich Ihr Haus/Ihre Wohnung/Ihr Grundstück einmal anzusehen. Um ihn dann nach einem realistischen Preis zu fragen. Dann schnappt die Falle zu: Er wird Ihnen erst viel über die Schwierigkeiten des Immobilienmarktes vorjammern (woran ja aus den erwähnten Gründen etliches ist...) und dann einen Preis aufrufen, der irgendwo zwischen 50 und 70 Prozent des wahren Wertes angesiedelt ist. Alles andere sei nicht zu erzielen. Gehen Sie darauf niemals ein! Denn dann taucht über kurz oder lang ein Interessent auf, der zu DEM Preis zu kaufen gewillt ist. Muss ich es sagen? Das ist natürlich ein Strohmann des Maklers. Wenn der in Besitz Ihrer Immobilie gelangt ist, verkauft er - oder der Makler - anschliessend zum »richtigen« Preis!
Ziemlich frustrierend war auch die Erfahrung, es mit Maklern in Deutschland (sie annoncieren in unseren Zeitungen) oder mit deutschen Maklern auf Zypern zu versuchen. Da hört man in der Regel nicht viel mehr als blaue Luft und Kuchenkrümel, wie der Volksmund so sagt. Nicht ganz von der Hand zu weisen ist die Möglichkeit, in Supermärkten, Restaurants und ähnlichen Anlaufstellen Aushänge zu platzieren. Zypern ist nun mal - und wahrscheinlich auch bis auf weiteres trotz EU-Beitritts demnächst - eine »britische« Insel. Und auch das Annoncieren in der Times oder dem Guardian ist nur teuer und wenig erfolgversprechend. Aber die Wahrscheinlichkeit, einen britischen Interessenten aufzutun, ist doch höher. Nur: Viele Engländer, die auf der Insel leben, haben ja schon eine Immobilie. Und um sich verändern/verbessern zu können, brauchen sie Geld. Was sie nicht haben, da sie ihr derzeitiges Eigentum mangels Titel nicht veräußern können. Nebenwarnung: Ungeahnt viele Leute langweilen sich nach mehreren Jahren Aufenthalts offenbar sehr, so dass »Häuser gucken« ohne Kaufabsicht ein Massensport geworden zu sein scheint. (Soviel zu telefonischen Anfragen.) PreisermittlungWoher nun das Wissen um einen realistischen Preis? Der Immobilienmarkt auf Zypern ist ja ebenso zerstört wie intransparent.
Nehmen Sie Abstand davon, Einheimische zu fragen. Die wissen nicht nur nichts, sondern gar nichts (ist ja bei uns zuhause nicht unähnlich) und wollen Ihnen höchstens schmeicheln. Wenn es gut geht. Einzig sinnvoll: Lassen Sie einen (oder auch zwei bis drei, falls verfüg- oder ermittelbar) Schätzer kommen! Das sind relativ gute Experten, die Ihnen einen realistischen Preis nennen können. Die finden Sie im Branchen-Telefonbuch unter Makler, aber dort mit der Spezialangabe (e)valuator. So einen rufen Sie an, bitten um eine Expertise (kostet ca. 50 ZypPfund) und sagen gleich, dass Sie nicht verkaufen (zumal nicht über ihn), sondern nur mal wissen wollen, wie viel Ihr Eigentum derzeit wert ist. Und wieder AnwälteÜber deren Leumund und ihre Kompetenz habe ich oben schon referiert. Beim Verkauf kommt noch ein wesentlicher Gesichtspunkt zum Tragen: Sie legen Ihnen nahe und sagen zu, dass alles prima läuft und klappt wie am Schnürchen, wenn Sie eine Generalvollmacht ausstellen (engl. power of attorney). Auf deren Grundlage könne er, der Anwalt, alles, aber auch alles, in Ihrem Sinne erledigen und schlussendlich die Kaufsumme sogar auf Ihr Konto auf Helgoland oder sonstwo überweisen - und alles ohne Ihre Anwesenheit auf Zypern. Stimmt sogar. Nur: Er wird Sie im Zweifel 2 bis 5 Jahre hinhalten mit ständigen Hinweisen darauf, dass »nur noch ein Formular« oder »nur noch eine Unterschrift« fehle. Mittlerweile liegt jedoch das Geld des Käufers gemütlich auf dem (Ander-)Konto des Advokaten und wirft prima 6,5 Prozent Zinsen ab... Daneben kosten seine Bemühungen natürlich. Diese Summe erfolgt nach Taxierung der Finanzkraft des Veräusserers und wird natürlich - nebst Auslagen und Fremdgebühren (engl. auch pocket money) - sinnvollerweise sobald abgezogen.NB: Wahrscheinlich brauchen Sie einen Anwalt. Aber der soll bitteschön nur das allernötigste für Sie erledigen - also das, was Sie nicht können (aus sprachlichen oder sonstigen naheliegenden Gründen). Was Sie nicht wissen gilt nicht, denn das kommt nun: Wie es nun gehtWenn Sie einen Käufer gefunden haben (und einen Anwalt Ihres oder seines oder beider Vertrauens), geht es wie folgt:
Geld rausNun geht es darum, den Verkaufserlös aus dem Lande zu transferieren. Leichter gesagt als getan, zumal aus einem Lande, das unterderhand noch eine ziemlich rigide Devisenwirtschaft vollzieht, die sich nur ganz allmählich -> EU auflöst und dazu noch reichlich blöde Sachbearbeiter hat - bankenmässig und auch maklermässig gesehen.Und überhaupt. Das Geld geht wie folgt raus: Sie brauchen an Unterlagen und Einrichtungen:
Meine gutwillige Vermutung darüber, warum Sie zahlreiche Falschauskünfte und/oder unvollständige Infos erhalten, ist die, dass kaum ein Beteiligter in diesem Procedere überhaupt so weit gedrungen ist und daher kein Bankangestellter dies ominöse Formblatt E.Pr.25 jemals zu Gesicht bekommen hat... :-) Wenn Sie dies alles geregelt haben bzw. besitzen, können Sie den Betrag, den Sie nach Deutschland überweisen wollen (bzw. den Bankscheck vom Käufer) auf dieses Sperrkonto einzahlen. Und hastewasglaubste - nach 3 bis 4 Tagen wird Ihnen Ihre deutsche Bank bestätigen, dass das Geld auf Ihrem heimischen Konto eingegangen sei!!! Da können Sie mir doch glatt eine kleine Anerkennungsprämie überweisen! Denn ohne diese Tips hier säßen Sie bestimmt noch mit rotverweinten Augen auf Ihrer zypriotischen Immobilie an der Abwicklung des ersten Schrittes. |