30.11.
Nochmals zum Kotzen: Die peinlichste Person des Jahres hat man bislang mühselig am Ende desselben zu ermitteln versucht.
Nun hat sich ein unerbittlicher Durchmarsch-Karriere-Idiot frühzeitig auf Platz 1 gedrängelt: BaWü-Premier Oettinger!
Meint er doch, dass ältere Arbeitnehmer weniger Lohn beanspruchen können. Denn ab 40 falle ihre Leistungskraft ab, und z.B. Leute in den IT-Branchen kämen mit der Entwicklung nicht mehr so richtig mit.
Na gut: Oettinger selber baut mit 52 demnach seit 20 Jahren (wie anders sonst kommt ein Durchschnittswert zustande) mental radikal ab. Und da Politiker bekanntlich seit ihrem Abitur (in den wenigen Fällen, in dem sie es überhaupt haben) nichts dazu lernen, ist Oettinger seit mindestens 30 Jahren erkenntnistechnisch überflüssig - von überbezahlt wollen wir bei einem Fuhrmann wie ihm (Vattern hat nen Fuhrgeschäft) gar nicht erst reden.
Und so etwas leistet sich die Bevölkerung von Baden-Württemberg als »Landesvater«!!

Die elementare Erkenntnis lautet: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin (meist) um. Und jetzt fragen wir uns alle: Was haben wir mit der Hazadeurin im Irak groß zu tun? Wenn ich so selten blöd bin, dass ich »Land und Leute kenne und liebe...«

29.11.
Die Hybris kennt keine Grenzen mehr! Da faselt Berlins Regiermeister von der »Bundesregierung als Besitzer der Bahn«. Jaja, und er ist Eigner von Großberlin.

Die Berliner CDU, die 19-Prozent-Partei, sucht einen Spitzenkandidaten für die anstehenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus. Der Liebling ihrer Augäpfel scheint Klaus Töpfer zu sein, jener nach Nairobi Abgeschobene und Hiernichtgebrauchte. Der Mann ist ja auch die Idealbestzung: noch keine 70 (erst 68) und sowas von Berlinkenner! Da reicht's für den Job allemal.

28.11.
Obszön! Während die Klinikärzte der Berliner Charitè zum letzten Mittel, dem Streik, greifen, um auf ihre besch... Lage aufmerksam zu machen, liebäugeln die »Volksvertreter« mit einer fast Verdoppelung ihrer Diäten. Wenn sie schon wenig tun, so glauben sie wohl (denn 90 Prozent heben ohnehin nur als Stimmvieh den Arm auf Anleitung der Fraktionsvorstände), wollen sie wenigstens die gewonnene Zeit mit Geldzählen nutzen und dabei über die drohende verlorene automatische Altersversorgung lamentieren. Um die Ecke lauert schon das Armenhaus...

27.11.
Der neue Verteidigungsminister will sich bei der Truppe Liebkind machen und findet öffentlich, dass mit den Auslandszulagen der Trachtentruppe etwas nicht stimme: Einsätze in Brüssel und Afghanistan seien doch verschieden und müssten unterschiedlich honoriert werden. Minister Junge kam bei seinen Überlegungen jedoch nicht so weit, dann doch einfach das ziemlich ungerechtfertigte Zubrot der Sesselpuper in den Stäben zu kürzen...

26.11.
Die politisch begnadete Große Koalition will nun weiter Bundesvermögen (also: Volkseigentum) verscherbeln (ohne den eigentlichen Besitzer auch nur zu fragen!). Darunter Ministerien. Bislang ist dabei leider nur an die Gebäude gedacht! Und Textbausteinschwätzer Platzeck ödet mit irrsinnig kombinierten Versatzstücken: »Natürlich müssen wir verkaufen. Natürlich nachhaltig, damit Wachstum entsteht.«
Platz! Fünf!
Natürlich müssen wir diese Schwätzer los werden. Und zwar nachhaltig!!!

Laurenz Meyer (ja, der!) erhält eine »zweite Chance« und soll wirtschaftspolitischer Sprecher der Unions- Bundestagsfraktion werden. Er hat zwar vom Gegenstand wenig Ahnung (Energiepolitik wäre doch das Richtige?!), aber aus proporztechnischen Gründen muss sein Heimatverband in der Hierarchie vertreten sein. Und dass Bundestagspräsident Lammert Bezirkschef in Meyers Wahlkreis ist: sowas von Zufall!

25.11.
Für Demokraten nachgerade beängstigend, wie gestern bei »Berlin Mitte« die beiden Fraktionsvorsitzenden Kauder und Struck über »ihre« Abgeordneten redeten, die nicht für Merkel gestimmt hatten! Da galt die wohlfeile und scheinheilige Floskel vom Gewissen als einzigem Maßstab nun plötzlich gar nichts mehr.

Weihnachten steht vor der Tür: Das muss in Deutschland natürlich mit Theateraufführungen namens »Jingle Bells« und deutschen Spielfilmen mit dem Titel »Merry Christmas« begangen werden! Yes, we love to entertain you.

24.11.
Anklage wegen Steuerhinterziehung ist gegen den Massenmörder Pinochet erhoben worden. Der Kerl zeigt auf allen Sektoren kriminielle Energie: Er soll 27 Millionen Dollar am Fiskus vorbeimanövriert haben. Wie kam er nur an so viel Geld? Als General verdient(e) er zwar ein (viel zu hohes) Sümmchen. Aber Miliionen?!

Die europäische »Zuckermarktordnung« wird von der EU-Kommission gekippt! Was es alles gibt! Aber die deutschen Rübenbauern sind »gut aufgestellt« und für sie wird es ein Honigschlecken.

Sparfonds sollen nicht mehr steuerfrei gestellt werden. Sofort meutert die Lobby der Fondsmanager: die Anleger (gemeint: Spekulanten und Steuervermeider) hätten sich langfristig darauf eingestellt, so könne man nicht mit ihnen umgehen. - Ich glaube, viele Häuslebauer hatten sich auf die Eigenheimzulage auch verlassen. Aber ihre Lobby ist wohl schwächer...

23.11.
Weit und breit nichts als Klientele-Politik: Schon rudern Innen- und Finanzminister bei der Ankündigung zurück, in Angleichung zur Lage des restlichen Öffentlichen Dienstes auch bei den Bundesbeamten z.B. das Weihnachtsgeld zu kürzen. Ein Aufschrei des Beamtenbundes, und schon waren es lediglich »erste Überlegungen«.
Da trifft es sich gut, dass die Damen und Herren Bundesbeamten im Auswärtigen Amt auf Beschluss des neuen Außenministers zu dessen Hausmachtsicherung auch gleich ihre Auslandszulagen weiterhin unversteuert beziehen können.

Homosexuelle sollen nicht mehr katholische Priester werden dürfen, beschloss der Vatikan. Wenn das durchkommt, wird der Papst in seinem Laden wohl ziemlich allein dastehen.

Alice Schwarzer spielt die Unsägliche und tut so, als ginge es um die Position von Frau Merkels persönlicher Referentin. Hauptsache Frau, girrt sie; politische Ausrichtung und Programm völlig schnurz. Eindimesionaler Altfeminismus in Reinkultur.

22.11.
Also doch! Da amtseiden sie, dass sie »das Grundgesetz und die Gesetze wahren« wollen und schwören dies noch bei ihrem Gott, ohne rot zu werden. Und dann noch schnell die erste Kabinettssitzung absolvieren. Wahrscheinlich gibt es Sitzungsgeld...

Durch den »SAT 1«-Film »Die Luftbrücke« wissen wir nun, dass die »Rosinenbomber« bereits Anno 1948 mithilfe von Handy-Antennen und Satellitenschüsseln navigieren konnten:

21.11.
Mal sehen, ob Bundespräsident Köhler, nach der Ausschreibung der Neuwahl, morgen wieder einen Fauxpax begeht und dem Kabinett Merkel trotz dessen lauthalser und vollmundiger Verkündung eines Verfassungsbruchs mit dem Haushalt die Amtseide abringt.

Das rot-grüne (!) Bundeskabinett hat als letzte Amtshandlung blitzschnell noch die Lieferung zweier High-Tech-U-Boote bewilligt. Und nicht nur das: Die beiden Dinger kosten eine gute Milliarde, von der wir, die es ja sowas von haben, ein Drittel übernehmen!
Mit anderen Worten: Hartz-IV-Empfänger rüsten Israel zur Seemacht auf.

Die Wirtschaftsverbände - wohlgemerkt: NICHT die Betroffenen! - mosern über die geplante »Reichensteuer«. So meldet sich ein gewisser Stephan Götzl, seines Zeichens Bankpräside in Bayer, zu Wort: »Wer die Leistungsträger in Deutschland belastet, läuft Gefahr, dass Kapital weiter ins Ausland abwandert.«
Herr Götzl!
1. Wer 3 Prozent nicht tragen kann, ist doch wohl kein Leistungsträger und sollte sich an Rentnern ein Beispiel nehmen.
2. Die rund 60.000 infrage kommenden Leute, darunter 12.400 Einkommensmillionäre, beziehen das Gros ihrer Einkünfte nicht aus (ehrlicher) Arbeit, sondern aus Kapitalvermögen. Welch' eine Leistung!!!

20.11.
Der Witz der Woche: George W. Bush hat bei der chinesischen Staatsführung auf mehr Achtung der Menschenrechte gedrungen - und deren Präsidenten wohl gleich zu einem Besichtigungstrip nach Guantanamo eingeladen.

19.11.
Ein weiterer Beweis für die Unabhängigkeit von Abgeordneten und Ministern mit Amtseiden: Der Mann, der unverständlicherweise jahrelang den Wirtschaftsminister in Bayern geben durfte und nun, gewiss nicht ehrenamtlicher, Bahnvorstand werden soll, hat sich im Vorfeld vehement für einen Bundeszuschuss von jährlich 4,5 Milliarden an das Transportunternehmen eingesetzt.
Ein Schelm, wer glaubt, das »absolut reine Gewissen« (Wiesheu über seine Amtspflichten) sei mit Geld gewaschen worden.

»Großer Zapfenstreich« für den scheidenden Bundeskanzler Schröder als »höchste Form der Ehrerweisung durch deutsche Soldaten«. Für mich wäre die höchste Form deren völlige Abwesenheit!

Die Berliner Grünen suchen eine Spitzenfigur für die anstehenden Abgeordnetenhaus-Wahlen. Im Gespräch auch Alice Ströver. Sie ist zwar noch mehr weniger links als Andrea Nahles, aber sonst ähnlichst, da im richtigen Leben nach Abitur und Studium (dies der Publizistik immerhin abgeschlossen und nennt sich nun sogar und unstatthafterweise »Kommunikationswissenschaftlerin«) noch nie etwas sozialversicherungspflichtiges geleistet; vulgo: richtig gearbeitet.

18.11.
In zum Kotzen offener Hybris stellen die Parteien bzw. deren Anführer ihr Staatsverständnis vor: sie SIND der Staat.
Da wird mit einem Pomp und in staatsoffiziellen Gemäuern der »Koalitionsvertrag« unterzeichnet, der für alle anderen völlig uninteressant, juristisch von einschneidender Bedeutungslosigkeit, nicht einklag- oder kündbar ist. Und ebenso miserabel: Die Medien fallen darauf herein und machen eine Haupt- und Staatsaktion daraus!

Unermessliche Reichtümer stehen an, wenn die Idee der anstehenden Familienministerin von der Leyen realisiert wird: Pro Kind soll es für ein Jahr 65 Prozent des Gehaltes eines Elternteils geben, wenn er oder sie nicht arbeitet, dabei höchstens 1.800 Euro. - Die Straßen sind leer, die Schlafzimmer voll, seitdem diese Kunde durch's Land geht.

17.11.
Bislang war ich immer der Meinung, die Mehrzahl der Abgeordneten sitze dort zu Recht: nämlich im Ausschuss. Nun werden sie kühn! Im Zuge der leider wieder aufflammenden Diskussion über die Erhöhung - statt fälligen Senkung! - ihrer Bezüge meint SPD-Fraktionsvize Hacker doch tatsächlich: »Ich bin dafür, dass Abgeordnete ihre Altersversorgung selbst bezahlen, wenn es dafür einen Ausgleich gibt.«
Selbstverständlich, ich auch für mich: Eine Rundum-sorglos- Versicherung mit 250 Euro Tagegeld ab dem 1. Tag, Chefarztbrimborium, freier Schwesternwahl und Reha nach Belieben. Darf ruhig 2.000 im Monat kosten, wenn ich es direkt wieder reinkriege!

Die Berliner Senats-Schulverwaltung hat sich mal wieder nach Kräften blamiert: Sie rechnete mit über 8.000 Erstklässlern mehr, als nun tatsächlich eingeschult wurden. Ist das nun Schlampig- oder Unfähigkeit der Verantwortlichen? Zwar werden in einschlägigen Stellenausschreibungen für Führungskräfte in den Senatorien nur die besten Geistes- und Fachgiganten gesucht; aber die Einstellungspraxis erfolgt ganz offensichtlich nach anderen Kriterien...

16.11.
Was für ein Tag!
Die »Tagesthemen«
sprechen von der »La-ola-Welle« in der Schweiz nach deren Fußballsieg über die Türkei. Aha: Das ist dann »die Welle-Welle«!

In Karlsruhe wurden die diesjährigen SPD-Wagner-Festspiele beendet: Delegierte sprachen von »wunderbaren Tagen« oder einem «hervorragenden Programm«. Da wird sich Herrn Platzecks Vater selig aber mit mir freuen (dass er dies Theater nicht mehr mitmachen muss)!

USA-»Verteidigungs«-Minister Rumsfeld stellt fest, dass Terroristen grundsätzlich immer Lügen und daher auch durch Folter zur Wahrheit gezwungen werden sollten. Hat er ein Glück, dass er überwiegend nicht als Terrorist gehandelt wird!
Sicherheitshalber hat der dortige Senat erneut festgehalten, dass Folter in den USA eigentlich verboten ist. - Sowas macht man nur im befreundeten Ausland. - Die Reiseneigung verschiedener Mitglieder der Bush-Administration ist verständlicherweise erkennbar zurückgegangen.

15.11.
Die ganzen Dummschwätzer mit und ohne Uniform, die Deutschland »mehr Verantwortung« und damit der Bundeswehr »Verteidigungsaufgaben« am Hindukusch aufschwatzen, übernehmen natürlich selber keine Verantwortung bei allfällig zu erwartenden Toten...

14.11.
Das Endspiel im Damentennis in Los Angeles bestritten die Herren Pierce und Mauresmo.

Die »Volkspartei« CDU erhielte in Berlin nur noch 19 Prozent, wenn jetzt Wahlen zum Abgeordnetenhaus wären. Dass es angesichts deren Personals doch noch so viel ist, hatte ich nicht vermutet.

13.11.
Da kommt wider Erwarten die Gute Fee:
»Du hast drei Wünsche frei«, sagt sie.
»Na gut«, sage ich: »Alle Politiker sollen weg.«
»Wunsch erfüllt! Wunsch zwei?«
»Alle Arschlöcher, die sich für Politiker halten, sollen weg«, sage ich.
»Na gut. Erfüllt. Und was machst du jetzt mit dem ganzen Geld?«

12.11.
Den Berliner Verkehrsbetrieben fehlen derzeit bereits 400 und absehbar mindestens 800 Busfahrer. Die hat man vor einigen Jahren mit »Goldenem Hanschlag« von durchschnittlich 127 000 Euro pro Nase entlassen. Demgegenüber hat der Laden mehr als 2.000 »Verwalter«.
Wie wäre es denn, man entließe die restlichen unnützen Fahrer auch noch und konzentrierte sich gänzlich aufs Verwalten. Da könnten dann auch die jetzt schon horrenden Gehälter der - im übrigen natürlich für die Situation verantwortlichen - »Spitzen«-Manager glatt um weitere Millionen aufgestockt werden.

11.11.
Die Rheinländer haben es gut: Da heißt es ab heute auch offiziell »Karneval«.

ZDF-Peter Hahne bringt es beim Thema »Verlierer der Koalitionsverhandlungen« auf den Punkt: »Die SPD muss Veränderungen beim Kündigungsschutz schlucken.« Dieser nicht nur sprachliche Unsinn müßte eigentlich ein Kündigungsgrund bei seinem Sender sein. Verlierer sind die Beschäftigten!

10.11.
Ich überlege mir ernsthaft, ob ich nicht bis auf weiteres (und das hieße, wie mir scheint: für Jahre) mir jegliche politische Kommentierung und jegliche politische Gedankenäußerung erstmal erspare.
Das diente der Psychohygiene, der Magenflora und der allgemeinen Lebenserwartung.
So blöd war es in den letzten 60 Jahren noch nie!
Das heißt ernstgenommen: Lass die Idioten machen, mach selber dein Ding und möglichst an der Steuer vorbei und kümmere dich nur um dein Eigenes. Mit anderen Worten: Handele wie ein Politiker!!!
Tolles Ergebnis der »Politik« der »Volksparteien«.

9.11.
Leider fängt es jetzt politisch an, völlig inakzeptabel zu werden! Wir haben das denkbar unfähigste und lernrestistenteste Personal in den Spitzen der »Volksparteien«, das selbige sich jemals erlaubt haben (die zweite und dritte Reihe ist allerdings auch nicht besser: wenn ich Namen wie Bosbach und Pofalla höre, kotze ich schon mal profylaktisch!).
Gerade jetzt, wo es dringend nötig ist, dass endlich mal die Fehler, Fehleinschätzungen und Unsäglichkeiten der politischen Klasse (das sind die mit persönlich absoluter ökonomischer und gesellschaftlicher Rückversicherung!) kritisch überprüft, besser noch: revidiert werden, sind die Kaspers und Hasardeure (Stichwort: Schäuble und andere Parteispendenbelastete, Seehofer und andere Baladaire, Gabriel und andere bislang zu recht nur »Diskothekenbeauftragte«) »dran«.
Sachkenner, Ökonomen und Finanzwissenschaftler rotieren vor Entsetzen.
Hallo! Frau Merkel! Dar war doch was! Zumindest ein Wahlversprechen! Oder war es, wie gewöhnlich, ein Wahlverprecher??

Oben zusammenfassend: Mit »Konzepten« von vorgestern wollen Leute von gestern die Probleme von heute und morgen angehen.

8.11.
Bei den Koalitionsverhandlungen wird jetzt zum Erhalt des Kündigungsschutzes auf eine »Probezeit« von 24 Monaten orientiert. In der Politik haben wir sogar 4 oder 5 Jahre - nur wird davon leider in den allerseltensten Fällen Gebrauch gemacht.
Nebenbei schafft eine längere Wohlverhaltensperiode natürlich waaaahnsinnig viele neue Arbeitsplätze.

7.11.
In China findet die Tage eine Energie-Konferenz statt. Zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene sind eingeladen worden; sie fordern den massiven Ausbau erneuerbarer Energie. Gut so; aber:
Liebe jungen Leute. Denkt auch mal an den EnergieVERBRAUCH! Und zwar vor allem euren!
Bei uns in der Uni: Es macht doch niemand nach der Sitzung in einem Seminarraum, Hörsaal oder Treppenhaus das Licht aus - nicht mal im Sommer, wenn selbst das Anschalten idiotisch ist. Das sind jeweils gut 30 Leuchtstoffröhren, die da munter stundenlang vor sich hin stromen. Selbst beim Gang auch nur ein Stockwerk tiefer muss natürlich der Fahrstuhl genommen werden. Von der »persönlichen Lebensführung« gar nicht zu reden: Computer, Handys, Gamestations & Co sind pausenlos angeschaltet, verbrauchen aber selbstmurmelnd überhaupt keine Energie...

6.11.
Dialektik à la SPD (marxistische Grundausbildung macht sich eben bezahlt): Wir lehnen die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 18 Prozent als »Merkelsteuer« ab.
Wir gehen auf 20 Prozent!

Man will ja nicht zynisch werden, aber: Wo sind sie denn jetzt, die ganzen Islamisten, Scheichs und Aufrüster? Statt Terror, Selbstmordattentäter und Atomrüstung zu finanzieren hätten sie nun die Chance, mal ihren Glaubensbrüdern im Kaschmir nach dem Erdbeben zu helfen... Da ist der satanische Westen dann gut genug!

Ford, VW und Telekom wollen mal wieder Zigtausende »freisetzen«. Sie brauchen betriebsergebnisorientiert dringend nur noch Käufer und nicht mehr lästige »Kostenfaktoren«.

5.11.
Schwere Drohungen von Wolfgang Clement: Nach seiner Entpflichtung als Minister will er »im unternehmerischen Bereich Beratungsaufgaben übernehmen«.

Reziproke Fundstelle in der »Berliner Zeitung«:


»Ich mache alles wieder gut - ich gehe in die PDS.« »Hehe! Lafontaine ist erledigt!«

4.11.
Derzeit gern zitierte ideologietriefende Forderung: »Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern frage, was du für dein Land tun kannst!«
Ich frage: Was haben die Politiker mit unserem Land getan?! Und warum sollte jetzt ich etwas tun?

Die Koalitionsverhandler stellen fest, dass in den nächsten vier Jahren jegliche Rentenerhöhungen ausgeschlossen sind. Strohdumme Kommentatoren wie in der »Berliner Zeitung« (die mit den Heuschrecken) finden dies gerecht, da ja auch die arbeitende Bevökerung mit sinkendem Realeinkommen werde rechnen müssen. Oder ist das nur Zyne?

3.11.
Heil, Hubertus?

2.11.
Wenn denn Gerechtigkeit auch in der Politik noch gilt, hat sie nun gewirkt: Der brennende Ehrgeiz der sich vollkommen überschätzenden Frau Nöhles hat sie nicht erkennen lassen, dass sie ganz offensichtlich nur benutzt wurde. Generalsekretär der SPD wird jemand völlig anderes, und sie selbst wird als stellv. Parteivorsitzende - also eine unter vielen - erstmal für etliche Jahre in der verdienten Versenkung verschwinden. 3 »ver« im Deutschen hintereinander ist schon fast ein physischer Abgang.
Nachsatz vom 3.11.: Nicht einmal zur stellv. Parteivorsitzenden hat es nun für sie gereicht.

Da barmt das deutsche Fernsehen in den Berichten: »Auch noch 3 Wochen nach dem katastrofalen Erdbeben im Kaschmir passiert in den Lagern nichts.« In der Tat.
Und wenn die Leute dort weiterhin (a) traditionell selber nichts tun und (b) im Glauben gelassen werden, dass Hilfe von außen kommt, wird das auch noch in 3 Monaten und 3 Jahren der Fall sein...

1.11.
Gnade! Die Rache des Ostens schlägt voll zurück: Nach der CDU mit Merkel ist nun auch die SPD mit Platzeck voll in Ossihand. Sobald sie dort merken, dass es auch noch eine FDP gibt...

Es ist zum Kotzen I ! Da decouvriert sich Alpen-Edi mal so richtig und zeigt uns allen, worum es den Politikern - zumindest seines Schlages und seiner Hirmkapazität - wirklich geht (wir ahnten es ja immer schon, aber nun ist endlich einer wirklich blöd genug, um es allen zu beweisen): ICH, ICH, ICH!!! Schließlich lautet der CSU-Slogan: »Näher am Menschen«!

Es ist zum Kotzen II ! Nur weil die US-amerikanische Politik dies in ihrem demagogischen » 9-11«-Taumel fordert, geht die EU - und natürlich allen voran die Bundesrepublik unter Ex-Leitung des Rechtsauslegers Schily - voran und führt die neuen Reisepässe mit elektronischem Brimborium ein.
Das könnte man ja noch mit einiger Gelassenheit registrieren. Jedoch: Schon kostet dieser Pass, der erwartungsgemäß nicht funktionieren wird, auf unsere Kosten 59 Euro. Sollen doch die, die unbedingt dorthin wollen, sich ein solches Reisedokument besorgen.
Und noch »schöner«: Die Amis selber haben so etwas selbstmurmelnd nicht! Sind sie doch zumindest passtechnisch - fast - überall willkommen! :-)

Denksportaufgabe: Denken Sie sich aus diesem Satz eines bekannten Politikers sämtliche »äh« weg und referieren Sie die wesentliche Aussage: »Äh, äh, Ich, äh, äh, äh äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh.«
Richtig: Ich bin, äh, war bayerischer Ministerpräsident.«

Multi-kulti-Spitze in Berlin meldet die »Berliner Zeitung«. Und ich stehe nicht an, alle, die das Blatt in Händen einer Heuschrecke nicht (mehr) lesen, zu informieren:

Wahrscheinlich hat ein ausnahmsweise nüchterner polnischer Informant dies einem palästinensischen Zuträger der kurdischen Nachrichtenagentur im türkischen Teil des schwäbisch dominierten Bezirks Kreuzberg ghanaisch getrommelt.