
31.8.
»Geberkonferenz« für den Libanon in Stockholm: Alle zivilisierten Länder sind dabei. Nur drei Staaten nicht. Syrien, der Iran und natürlich der Verursacher Israel.
Ulli Wickert nicht mehr in den »Tagesthemen«. Welch ein Bohey! Ok, er hat seinen Job ganz manierlich abgeliefert. Na und? Tun doch mindestens 85 Prozent der übrigen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch.
Sind die wahnsinnig? Jetzt mischt sich der Zentralrat der Juden schon in die Kabinettspolitik ein! Und Bundesmerkel knickt ein. Bin gespannt, wann sie auf die Forderungen der Zeugen Jehovas oder anderer Religionsgemeinschaften und Minderheiten derart devot eingeht.
30.9.
Unsere Kanzleresse klagt hinsichtlich ihres Schaffens: »Die Zustimmung der Bürger ist noch nicht da.« Schon lange weg, liebe Frau, schon lange weg!
Fehlbesetzung Ulla Schmidt rechnet nicht mit weiteren Erhöhungen der Kassenbeiträge. - Womit sie schon alles nicht gerechnet hat!
29.9.
Der Orkan »Ernesto« ist über Kuba gezogen, ohne dort nennenswerte Schäden angerichtet zu haben. Ist doch logisch. Denn dort wird das Geld richtig und zum Schutz der Menschen angelegt. In den USA hingegen (haben Sie heute die TV-Bilder höchster Peinlichkeit gesehen? Nach einem Jahr so gut wie NICHTS dort in New Orleans passiert!) wird mal wieder mit dem Schlimmsten gerechnet, weil die nötige Kohle im Irak verpulvert oder in Form von Waffen den Zionisten in den Hintern geschoben wird.
Wer bezahlt eigentlich den Einsatz der rund 15.000 VN-Blauhelme im Südlibanon? Ich fürchte, mal wieder »wir« und nicht die, die ihn nach ihrer verheerenden Politik herbeigebombt haben!
28.8.
Der Herr Steinmeier labert über den Libanon und meint, die zu entsendenden deutschen Soldaten sollten »dort ihre Pflicht tun«. Nein! Das ist keine »Pflicht«, sondern eine von opportunistischen Politikern ausgeguckte Entscheidung, die vor allem sie persönlich überhaupt nicht (be)trifft!
Pikanterweise wirbt die Außenministerin Israels in Bonn für die Einhaltung der VN-Resolution. Sie, die ein Land vertritt, dass sich seit 40 Jahren um derartige Resolutionen einen Scheißdreck gekümmert hat, wenn es dort nicht konvenierte!
27.8.
Pausenloses Durchknallen der Spezialdemokraten macht deutlich, dass sie dringendst nicht wiedergewählt werden wollen: Nun schlägt Verkehrsminister Tiefensee vor, sogenannte Hartz-IV-Empfänger als Anti-Terror-Truppe in den Verkehrsmitteln einzusetzen. Offenbar hatte er diesen Hinweis für die Eröffnungsrede zur Spielemesse »Game Convention« in Leipzig vorbereitet und völlig übersehen, dass er dort nicht mehr Oberbürgermeister ist.
Der Tagesschau entnehmen wir, dass Entwicklungshilfeministerin Wieczork-Zeul sich »im schwedischen Stockholm« aufhält. Und wir argwöhnten schon, sie habe sich im brasilianischen befunden.
Ungerührt nehmen die politisch Verantwortlichen den Hinweis der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zur Kenntnis, dass ihre Schulden in absehbarer Zeit von 800 Millionen auf rund 1,1 Milliarden steigen werden. Müssen ja tolle BVG-Manager und Spitzenverdiener sein, wenn sie daraufhin nicht umgehend entlassen werden!
26.8.
Kiel-Köln-Konstanz: Man könnte sagen, die »K-Gruppen« aus Libanon/Syrien haben zugeschlagen. Damit erleben wir gewiss eine der ersten Konsequenzen des von Israel erneut geschürten Extremisten-Exports.
25.8.
Die Bundesnetzagentur (auf so einen Begriff muss man erstmal kommen!) hat in einem nun vorgelegten Vergleich der Netzkosten bei den Strom- und Gasversorgern erhebliche Unterschiede festgestellt. Zwischen dem teuersten und dem billigsten dieser Abzocker liegt das 33-Fache!
»Verbraucherschutz« auf deutsch: 115 Stadtwerke verhindern die Namensnennung durch eine Klage...
Ein weiterer Spezialdemokrat knallt durch: »Renten-Riester« empfiehlt den Deutschen, mit Blick auf die Altersvorsorge auf ein neues Auto zu verzichten.
Anhaltende Bravorufe für den Ex-IG Metall-Vorständler von den Kollegen Autobauern. - Was nur hat der Mann geraucht oder getrunken?!
Nachtrag: Nun wird gemeldet, dass der Herr Staatspräsident nicht »nur« sexuell drangsaliert, sondern »mindestens eine Mitarbeiterin« vergewaltigt habe. Dass er außerdem nun im Verdacht steht, Verbrecher ungerechtfertigt begnadigt zu haben, ist dann in derartigen Kreisen nur noch eine Petitesse. Der Mann soll zudem keinerlei akademische, politische oder militärische Meriten, sondern sich in seiner rechtsextremen Partei Likud hochgeschleimt haben.
24.8.
In einem Land des Nahen Ostens wird nun der Staatspräsident, mit einigen Erfolgsaussichten der Anklage, der sexueller Drangsalierung einer Mitarbeiterin verdächtigt und dazu verhört. Bereits vor vier Tagen trat der Justizminister desselben Landes wegen ähnlicher Entgleisungen zurück. Soviel zum prächtigen Bild des moralischen Zustands des politischen Spitzenpersonals dieses Staatswesens!
Viel erschreckender ist nun der Umstand, dass Deutschland (allerdings ohne mich und eigentlich der Mehrheit der Bewohner) diesem Land zwei U-Boote quasi schenkt, die nach gut begründeten Verdachten in der Lage sind, Atomwaffen zu verschießen! Diesem moralverkommenen Haufen! Da kann man nur sagen: im Iran sind's wenigstens nur Maulhelden...
23.8.
Unser Wirtschaftsminister-Darsteller Glos sagt ja selten etwas zu seinem Amtsbereich. Und das ist auch gut so. Für das Ressort. Und die Wirtschaft. Aber wenn mal ein Lobbyist auf den richtigen Knopf gedrückt hat, geht die Sabbelmaschine los. So nun, wenn »Müller-Michel« die Meinung weitergibt, man müsse aus dem Atomausstieg aussteigen. Wegen des steigenden Benzinpreises (der ja ein nicht beeinflussbares Naturwunder darstellt).
Ausgerechnet überbezahlte Wirtschafts»wissenschaftler« wenden sich gegen die geplante Einführung von geregelten Mindestlöhnen bei den Gebäudereinigern. So ganz, als wären BAT und Beamtenbesoldungsordnung ein Unding. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Und noch eine Wirtschaftsposse: Als »maßlos« qualifizieren die Arbeitgeber die 7-Prozent-Forderung der IG Metall für die norddeutsche Stahlindustrie. Wo sich sich doch eben ihre Vorstandsbezüge ganz moderat um 24 Prozent erhöht haben...
22.8.
WAS, BITTESCHÖN, GEHT MICH DER RICHTUNGSSTREIT IN DER CDU AN? Frage ich mal ganz unbefangen die Chefs der Massenmedien. Denn damit werden wir heute von der Morgenlektüre bis zu den Spätnachrichten behelligt. Obschon es nur die Parteimitglieder angeht und interessiert! Wenn überhaupt. Mich jedenfalls gar nicht. Und ARD wie ZDF wollen für diese riesigen Nachrichten auch noch zusätzliche Gebühren bei Computer- und Handybesitzern abzocken!
21.8.
Nusindseweg! Die Mordbuben. Wie erwartet, aus der medialen Berichterstattung, weil nicht mehr so interessant: Da werden jetzt »Geberkonferenzen« für den Libanon veranstaltet von den Idioten, die den von anderen verursachten Schaden bezahlen wollen/sollen/gar müssen.
Wie wäre es denn, wenn der VN-notorische Resolutionsverachter und Oberschadensverursacher Israel ein paar Millionen Dollar rausrückte?
So kostet z.B. die vorläufige Reinigung von 150 Kilometern ölverschmutzter Mittelmeerküste (jaja, denn Tel Aviv musste natürlich dringend zur direkten Bekämpfung der Hisb-allah u.a. ein linanesisches Kraftwerk zerstören!) rund 40 Millionen Euro. Das haben sie doch in der Portokasse, weil allein an einem Tag Terrorkrieg die Bestellungen von Granaten und Bomben bei General Electric so viel kostet...
Würde mich nicht wundern, wenn der Springer-Verlag und die rechts-rechte CDU dafür noch ein Prozentchen Mehrmehrwertsteuer bei uns kassieren wollen.
20.8.
Ex-General und Brandenburgs Innenminister Schönbohm (CDU, natürlich) sondert wieder einen markigen Spruch ab: »Wer jetzt nicht handelt, macht sich schuldig!«
Wobei er allerdings nicht, wie naheliegend, Wirtschafts-, Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik meint, sondern sein Hobby »Innere Sicherheit« und Überwachungsstaat.
19.8.
Was für eine Scheiß-Politik! Da gibt es eine VN-Resolution für Ruhe im Nahen Osten. Aber nein! Sie müssen weiter in Nachbarländer eindringen, Städte bombardieren, Zivilisten töten, ihnen missliebige Politiker »verhaften«... Kein Wunder, dass es das beliebteste Land der Welt ist. Seine publizistischen Hilfstruppen mokieren sich, dass die europäischen Medien nicht bedingungslos israelfromm berichten. Und der Hilfssatiriker Henryk Broder macht sich im Spiegel mit dänischen Rechtsradikalen gemein.
Wo wir schon den Spiegel zu fassen haben: Die absolut humorfreieste Redaktion im deutschsprachigen Raum! (Weswegen Broder dort wohl einen Fan am Sitzen hat.) Deren Absonderungen zum Thema sind gottserbärmlich. Über Kabarett und Comedy zum Beispiel lassen sie jemanden schreiben, der überhaupt nicht weiß, was das Thema ist, und sich auf RTL- und SAT1-Beiträge bezieht. Ojeh! Und wenn sie dann zum Ableben von Robert Gernhardt Flitzpiepen wie, nein, ich sag' den Namen nicht: das wäre noch Reklame für den, absondern lassen. Wie heißt es in der Micky Maus lautmalerisch? Brrrchchch.
18.8.
Wegen zu viel Sonne haben die Getreidebauern bis zu 80 Prozent der Ernte verloren. Das kommt davon, wenn man Landwirtschaft im Freien betreibt!
Doch Der Tagesspiegel beruhigt mit unserem Allgemeinwissen: »Getreide hätte (gemeint: habe, MM) am Brötchenpreis nur einen geringen Anteil.«
Ich habe ja Psychologie studiert (wen es nicht interessiert: mit Prädikatsexamen 1,0). Daher war es für mich immer ein wissenschaftliches Problem, ob man physiognomischen Eindruck mit intellektuellem gleichsetzen darf. Berühmte Beispiele sind die terrorismusverdächtigen Angeklagten der letzten Jahre aus Marokko und Tunesien, denen du nicht geglaubt hast, dass sie sogar ihren Namen schreiben können, die aber als »Student« herumliefen (dass unsere z.T. auch nicht viel klüger scheinen, ist eine andere traurige Geschichte). Oder jetzt auch Nasrallah und Abdallah und Pofalla: irgendwas muss dran sein...
17.8.
Das Lagezentrum der Bundeswehr hat ermittelt, dass der Waffennachschub für die Hisb-allah per Schiff erfolgt. Daraufhin hat des Kabinett sofort beschlossen, sich mit der Bundesmarine an den VN-Truppen im Nahen Osten zu beteiligen. Dass es sich um »Wüstenschiffe« handelt, ging im Freudentaumel völlig unter.
Der CDU-Spitzenkandidat für die Berliner Abgeordnetenhaus-Wahlen Friedbert Pflüger hat versprochen, seine bundespolitischen Ambitionen und vor allem seinen Staatssekretärs-Posten im Verteidigumgsministerium (ausgerechnet!) aufzugeben, falls er in Berlin ein Mandat erringt. Was den Berlinern zwar nicht zu wünschen, aber nach seinem peinlich-kenntnislosen Auftritt bei Maybritt Illner dringend geboten ist.
16.8.
Welcher ist der Unterschied zwischen den beiden »Musterdemokratien« Israel (für die arabische Welt) und USA (für die unkritische westliche Welt)? In ersterer muss man erst staatlich bediensteter Mörder, Terrorist oder sonstiger Verbrecher gewesen sein, ehe man höchste politische Ämter bekleiden kann (etwa Begin, Barak). In den USA ist es in etlichen Fällen umgekehrt.
Wenn der Kriegstreiber Olmert keine Bedenken hat, dass die Bundeswehr sich an erinem VN-Einsatz im Libanon beteiligt, muss die Bundesregierung doch nicht gleich darauf reinfallen!
15.8.
Man kann den Herrn Steinmeier auch nicht einen Tag alleine lassen: Mensch! Wenn jemand anderes nicht Ihrer Meinung ist, muss man ihn doch nicht gleich beschimpfen. Weder das eine noch das andere ist hohe Schule der Diplomatie. OK, das lernt man nicht als Leiter einer provinziellen Staatskanzlei in Hannover und ist einem ersatzweise auch nicht angeboren. Aber Syrien ist natürlich auch ein besonderer Fall, der im Israel-Seminar der Volkshochschule erst nach der Kaffeepause erörtert wird.
9.8.
Nochmals ein paar Tage Erholung an der Ostsee bis zum 15.8.
8.8.
Blankes Entsetzen im Sicherheitsrat der VN (Vereinten Nationen): Da schlägt die Regierung des Libanons doch tatsächlich vor, den Süden des Landes mit der eigenen libanesischen Armee zu besetzen! Was doch gerade die isrealischen »Selbstverteidigungskräfte« (zionistischer Scherz) seit Wochen unverdrossen und mit wörtlich allen Mitteln versuchen!
Da stirbt es hin: ein weiteres Ideologem der alten BRD und West-Berlins. Die Zahl der »Mauertoten« beträgt nach neuesten Forschungsergebnissen wohl nur knapp die Hälfte dessen (immer noch 127 zu viel!), was etwa die private Hetzorganisation » 13. August« propagiert.
Der Herr Steinmeier hat »unheimlich viel Mitgefühl der Deutschen« nach Nahost mitgebracht. Offenbar leider nicht sein persönliches: Das hätte er ja unverbotenerweise sagen können und auch mit seiner Politik beweisen. Also: große Ablage, Abteilung Politikerschmonzetten.
7.8.
Wenn es pro Israel geht, ist dem »Tagesspiegel« keine Übertreibung dämlich genug:

Ab 201 ist es eben der Plural.
6.8.
Die Linke in Mexiko wittert Wahlbetrug und fordert eine Neuauszählung der Stimmen. Die USA haben ihre bewährten Nachzähler schon als Hilfe angeboten...
5.8.
Zwei Routineaufrufe ans deutsche Fernsehen:
(a) Liebes ZDF! Zypern findet auf euren Weltkugeln noch immer nicht statt! (Das merke ich hier, an anderer Stelle und sogar in direkten Schreiben an eure Chefredaktion seit 4 Jahren kontinuierlich und vergeblich an).
(b) ARD und ZDF: Trotz eurer Zwangsfinanzierung haben wir »Teilnehmer« es nicht nötig, dass ihr eure absolut schlechtesten Mitarbeiter öffentlich üben lasst! (Die Namensliste vor allem der Auslandskräfte wäre hier zu lang, ist aber auch so notorisch.) Vor allem, wenn es um den Bayerischen Rundfunk geht: Kann man die Leute nicht direkt bei der CSU oder in der Staatsregierung ruhig- bzw. anstellen?)
4.8.
Aufwind für unsere politischen Versager: Nur noch 60 Prozent der Bevölkerung finden die sogenannte Große Koalition der Wahlverlierer unausstehlich oder zum Kotzen! Alle anderen politischen Betrugsvereinigungsmodelle landen bei 64 bis 81 Prozent Ablehnung. Da kammandoch weitermachen!
Tränenerstickt vor Ergriffenheit durch die absolut unparteiische Berichterstattung im deutschen TV vor allem der Heulsuse Storch/ZDF und des Objektivmeisters Schneider/ARD wird mir jetzt erst die Tragweite des nun wirklich faschistoiden kriegsverbrecherischen Treibens Tel Avivs klar:
In Israel leidet bedauerlicherweise inzwischen sogar die Lieferantenmafia (russische Juden, damit ich nicht des Antislawis- oder Sizilianismusses bezichtigt werde!) der luxuriösen Badebevölkerung, während in Beirut gnaden- und wahllos alles beschossen wird, was größer als zwei Meter ist.
Und das größte freilaufende Arschloch der USA erwägt inzwischen einen Angriff auf Kuba. (Harhar, wie die Panzerknacker sagen - eine geniale Allegorie auf die USA-Bevölkerung, für die wir Frau Dr. Erika Fuchs als Micky-Maus-Betreuerin der ersten 45 Jahre besonders dankbar sind!) Castro hat, nach eigenem Bekunden, mehr als 800 Anschlagsversuche (799 davon vom Geheimen Intelligenzdienst) überlebt.
3.8.
Am 17.9. sind in Berlin Landtagswahlen. Das merkt man nicht nur seit heute an zweierlei:
1. Es findet ab sofort noch weniger Politik als das bisherige Minimum statt, weil keiner im letzten Moment bei seiner absoluten Unfähigkeit erwischt werden will. Im Effekt ist Berlin also weiterhin ein politikfreier Raum.
2. Die Straßen sind voller Fahndungsfotos mit den Verantwortlichen für den Mist der letzten 5 Jahre. Aber da der Polizeipräsident hier - wie in den USA - nicht nach Qualifikation, sondern nach Parteibuch bestimmt wird, passiert keine Strafverfolgung...
Ich erinnere mich an ein Leuchtfeuer der Toleranz: Heinz Galinski, weswegen er in Westdeutschland auch fälschlicherweise viele, viele Auszeichnungen erhielt. (Für die, die seinen Namen gerechtfertigterweise gar nicht erst wissen oder praktischerweise vergessen haben: Der, ich sachma, unglaublich erfolgreiche Oberjudeninteressenvertreter in Westberlin und der Alt-BRD in den 60- bis 80-er Jahren mit dem Auschwitz-Erpressungshammer.)
Er betrat im Sommer 1987 oder so zu einem Interview mein universitäres Arbeitszimmer. In dem hing nun mal (-> Artikel 5 Abs. 2 GG) seit 1971 ein PLO-Palakat mit dem Foto eines etwa 5-jährigen Palästinensers in einer Trümmerlandschaft - jaja, damals schon! -und dem Slogan: Auch er hat ein Recht auf Leben!
Galinski (also schon vom Namen her der geborene Palästina-Bewohner und -Kenner) beschimpfte mich und erhob die Forderung: Das Plakat ab oder kein Interview.
Da es über Toleranz gehen sollte, liess ich ihn von dannen ziehen. So sind die »neutralen Sachwalter« des Aggressors eben immer und zeigen uns, dass es zwischen Antisemitismus und Antizionismus keinen Unterschied geben darf - für die Dummen und unser politisches Personal (eigentlich inzwischen leider ein Synonym!).
2.8.
Die israelische Armee hat ausweislich deren Auftretens im Fernsehen mindestens so viele hochbezahlte Stabsoffiziere als »Sprecher« wie arme Schweine, die in der Truppe für die Ziele von verrückt gewordenen Zionisten den Arsch hinhalten müssen. (Auch eine Analogie zu Adolfs Klüngeln, als es mehr »Goldfasane« als echte Mörder gab - Befragen Sie Ihre Eltern und Großeltern!)
Und erst die Verlautbarungen (so heißt der Schmus wohl)! »Heute wurden wieder alle Ziele erreicht.« Also etwa: Dass inzwischen mehr Kinder - man spricht von 300 - als Soldaten ermordet wurden. Oder dass bereits mehr als ein Drittel der Bevölkerung des Libanon vertrieben ist.
Und in der ARD barmen sie darüber, dass ein Friseur in Nordisrael bemerkenswert weniger Kunden in seinem ansonsten unversehrten gläsernen Salon hat, nachdem wir zuvor wegen der »Ausgewogenheit« ganze verbrecherisch zerstörte Stadtviertel im Libanon sehen mussten! Grüssgott, nee, Verzeihung, Chaim Schneider, bei euch heißt es ja praktischerweise in jeder Lage: Shalom!
1.8.
TV-Interview mit Josef Fischer aus Teheran: Dieselben unerträglichen rhetorischen Sprechblasen wie von ihm und seinesgleichen gewohnt; allerdings gewürzt mit noch mehr arrogant-blasierten »ähs« als bei diesen. Für die unnötigen Leitungskosten hätte man gewiss zig libanesische Flüchtlinge versorgen können.
Der Máximo Líder in Kuba tritt »vorübergehend« gesundheitsbedingt für einen Jüngeren zurück: Bruder Raúl ist erst 75.
Das Verständnis für das Geschrei der Krankenversicherungen zum Gesundheitsfonds beruht auf einem Hörfehler: Denen geht es gar nicht um Tausende von Arbeitsplätzen, sondern um Tausende für Arbeitsplätze - die überzogenen Gehälter der 370 Kassenvorstände nämlich.