Sonderthema
Der Iran muss zur Ordnung gerufen werden!
Das ist jedoch allein eine politische - und nur eine solche - Forderung. Unsere Medien ereifern sich durch die Bank weg, und ich frage mich, warum. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: aus Dummheit/Nichtwissen oder aus politisch-ideologischer Eilfertigkeit. Fest steht hingegen:
Nach sämtlichen einschlägigen Verträgen kann und darf der Iran in jeglicher Richtung forschen, bauen und Uran anreichern. Auch mit dem Ziel atomwaffenfähigen Materials. Wenn sich der Westen aufpeitscht, dann ungerechtfertigterweise.
So gibt es ja etliche Staaten mit Atomwaffenpotential neben den »großen Fünf« China, Frankreich, Großbritannien, Rußland/UdSSR und USA. Die heißen Pakistan, Indien, Südafrikanische Union und Israel. Das sind dann teilweise »die Guten« oder »die naja, aber zumindest unsere«.
Die Wortführer gegen Teheran scheuen sich allein vor der umfassenden Konsequenz, die dann auch ein Herr Baradai und seine Internationale Atomenergie-Behörde durchsetzen müsste: Einen jeglichen potentiellen und vor allem tatsächlichen Produzenten spaltbaren Materials (wie ggf. auch den Iran) umfassend unter internationale und neutrale Gesamtkontrolle zu stellen. Also auch USA, Israel & Co!
Ich bin nun weder alles andere als ein Experte auf diesem Gebiet noch parteiisch. Jedoch: Alles dieses erfährt man in den unterschiedlichsten Radio- und Fernsehsendungen - doch niemals zusammenfassend! Die Mühe muss man sich leider selber machen.

31.1.
Der Gesamtverband der Volks-und Raiffeisenbanken gibt bekannt: Nach seinen Unterlagen sind allein in seinem Bereich im letzten Jahr rund 20 Millionen elektronische Kontenkontrollen durch Behörden erfolgt. Die Begründung des dies ermöglichenden Gesetzes (Otto Schily, Demokratieverteidiger erinnern sich) lautete hingegen ziemlich umgekehrt: durch eine Kontoüberprüfung 20 Millionen Schwarzgeld aufzuspüren!

Beruhigend zu wissen, was »Der Tagesspiegel« heute so schreibt: »Der US-Energiekonzern Exxon-Mobil hat den höchsten einzelnen Unternehmensgewinn in der modernen Wirtschaftsgeschichte erreicht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist der Überschuss um 43 Prozent auf 36,1 Milliarden Dollar gestiegen... Das ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt von Libyen oder Tunesien. Der Ölmulti katapultierte seinen Umsatz auf 371 Milliarden Dollar...«
Und dann kommen sie mir auch noch mit Libyen und Tunesien! Was mich aber richtig erleichtert: Es sind ja nur US-Dollars!

30.1.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird zu einem zweitägigen Lehrgang zusammengerufen. Na, ob die in zwei Tagen fußballspielen lernen?

Korruption(sverdacht) in den Spitzen von Wirtschaft und Politik ist hierzulande ja leider so häufig, dass neue Fälle kein Aufreger mehr sind. Aber auf eine interessante Sache bin ich im jüngsten »Spiegel« doch gestoßen:
Da wehrt sich der Ex-Staatssekretär Koch-Weser gegen Vorwürfe und beteuert an Eides statt, nicht er, sondern »Mitarbeiter der Arbeitsebene des Bundesfinanzministeriums« seien in einer fraglichen Angelegenheit tätig geworden. Daraus lernen wir: In bundesdeutschen Ministerien wird nur unterhalb von Staatssekretärsposten gearbeitet - was deren Existenzberechtigung noch dringender in Frage stellt.

29.1.
Im »(Hohl-)Spiegel« zeigen sie diese Fundstelle:


Gesucht wird dort natürlich eine Bürohilfskraft oder Praktikantin, die das »duale System« noch zu schätzen weiß!

28.1.
Israel betreibt schon wieder self-fulfilling prophecy oder, auf deutsch und deutlicher: Provokation. Es wurde nach Gutsherrenart oder in klassischem Kolonialherrenton angekündigt, dass die gewählten palästinensischen Abgeordneten aus Gaza nicht zum Parlament in Rahmallah fahren dürfen.
Ja, so schafft man sich Freunde in aller Welt!

Glauben die das eigentlich alle? Ich meine die von den Referenten und Redenkritzlern aus den einschlägigen Schubladen hervorgeholten Floskeln und Rituale, die nun alle nach dem Ableben des Ex-Bundespräsidenten von sich geben? Meingott, er ist tot. Aber müssen nun die Selbstverständlichkeiten, die seine Aufgaben waren und für die er nicht schlecht bezahlt wurde und nach denen er sich - wer erinnert es schon? - in höchst peinlicher Weise gedrängelt hatte, als herausragend/einzigartig/vorbildlich oder ähnlich schwachsinnig gelobhudelt werden?
Bei uns kriegen ja die Politiker schon Orden (und die damit verbundenen, nicht allzu knappen monatlichen Gelder) für das Erledigen der Amtspflichten: Etwa Außenminister dafür, dass sie prima Verbindungen ins Ausland hielten, und Friedensnobelpreise, weil sie keine Kriege anzettelten!

28.1.
Es ist gar köstlich: Für ein Probe-Abo bei G+J wurde eine Uhr zugesandt: »Bergmann 1927«. Ging nicht, dieser Ultraleichtnachbau. Reklamiert. Nach einer Woche traf ein zweites Exemplar ein: Ging nicht. Probeabo gekündigt und G+J auf diese kontraproduktiven Umstände hingewiesen. Mein Uhrmacher konstatierte im Übrigen: Batterie jeweils leer, Uhrinneres völlig verschmutzt.
Heute traf das dritte Exemplar ein...

27.1.
Das Strafgesetzbuch kennt einen Paragrafen (§ 130) wegen Volksverhetzung. Wenn Hans-Werner Sinn, der Chef des IFO-Instituts, in den Medien auftritt, frage ich mich, ob wir nicht auch einen wegen Volksverdummung brauchen.

26.1.
Es ist schon erstaunlich: George W. Bush ist offenbar derzeit mit mir der Einzige der anzuerkennen weiß, dass in Palästina eine geschundene und entwürdigte Bevölkerung in eindeutig demokratischen Wahlen (welche zwischen Rabat und Pjönjang eher selten vorkommen) gezeigt hat, dass sie die Schnauze voll hat.
Und peinlicherweise muss ausgerechnet der Herr Oberlehrer Steinmeier herumtönen, was vertrauensbildende Maßnahmen seien!

Fußball geht mir ja sonst so ziemlich am Ar...m vorbei. Aber es war schon köstlich, wie die Halbprofis von Pauli (so sagen wir in Norddeutschland) die arroganten und überbezahlten Jungmillionäre von Werder vom Platz fegten.

Liebe Fernsehsender! Nicht Streiks »drohen«, sondern »Marktteilnehmer« und Massenentlassungen!!

25.1.
Der Spezialist für Sexualität und Eheleben in Rom hat wieder einen Text abgesondert. Und die Medien sind mehrheitlich blöd genug, darauf auch noch einzugehen... Höre soeben, dass der Erguss nicht unter das Dogma der »Unfehlbarkeit« fällt. Was es so alles noch gibt im 21. Jahrhundert!
Was würde wohl passieren, wenn der Papst Lotto spielte?

24.1.
Der »Weltkonzern« Daimler-Chrysler will 6.000 von 30.000 Verwaltern und Büroheinis weltweit entlassen, dadurch 1 Milliarde sparen (im Ernst? Das wären doch rund 170.000 Euro pro Nase. Mann, kann man dort Kohle ziehen!) und somit »wettbewerbsfähig« bleiben. Doch wohl nur auf dem Aktien- und Spekulantenmarkt!

Und Ford will USA-weit rund 30.000 Arbeiter entlassen, um Kosten und Produktion in den Griff zu kriegen. Ja, merken die Chefs denn dort nicht, dass selbst die Amis deren Schrott-Autos und Technik-Veteranen nicht mehr wollen?

23.1.
Die Grünen verdeutlichen ihr Politikverständnis nochmals: Ob wir Opposition machen, liegt an der Regierung.
Ja, vielen Dank und Prost Mahlzeit!

»Der Spiegel« fragt auf seinem Titelblatt: »Dürfen Demokratien Terroristen töten?« Offenbar ja, wie uns z.B. ein nordamerikanischer Staatenbund und sein nahöstlicher Satrape ständig vorführen. Aber die Frage ist falsch gestellt. Sie muss vielmehr lauten: »Darf ein Rechtsstaat Terroristen töten?« Ganz entschieden nein. Denn wenn es ausreichende Beweise oder überzeugende Indizien gegen einen Menschen gibt, führt an den Gerichten kein Weg vorbei. Und wenn es gegen ihn nichts dergleichen gibt - besteht auch kein Handlungsanlass!

22.1.
Die Grünen wollen ganz offensichtlich nicht wiedergewählt werden. Wie zu erwarten stand, eiern sie um die Verweigerung eines BND-Untersuchungsausschusses herum. (Bedauerlicherweise sogar unter Mittäterschaft von Obergewissen Ströbele.) Denn ein solches Instrument wäre ja nach Meinung des Herrn Steinmeier »antiamerikanisch«.
Mein Gott, sagen nun selbst wir Atheisten, gib ihm 20 Gramm Hirn, lass ihn zurücktreten und er uns endlich in Ruhe! Da war ja selbst Opa Stolpe überzeugender. Der hat schlußendlich nur Brandenburg reingeritten und Platzeck ermöglicht, was vergleichsweise strafmildernd wirkt.

Die Familienpolitik der CDU entpuppt sich nun für alle immer erkennbarer als Arbeitsmarkt- und Finanzpolitik. Was sie ja eigentlich und im Kern immer schon war. Und, um im Kirchlichen zu bleiben: Namen est amen, wie schon der Lateiner sagte. Da passt es ja gut, dass die zuständige Bundesministerin von den Laien ist.

21.1.
Wieder ein staatlicher Taschenspielertrick! Nun heißt es, dass es ein bis zwei Monate länger dauern wird, ehe die Finanzämter eventuelle Steuererstattungen und -rückzahlungen werden leisten können. Begründung ist die Heranziehung der Rentner zur Steuererklärung ab 2005 (von der die Mehrzahl der Betroffenen im Übrigen so gut wie nichts weiß). Andererseits muß ein Großteil der Steuerpflichtigen nun elektronisch per »Elster« den Tribut bekennen; was ja Vereinfachung und Beschleunigung nach sich ziehen soll. Mit anderen Worten: Verspätete Auszahlung verschafft dem Pleitestaat prima zinslose Kredite.

20.1.
Die Tagesschau meldet, »der US-Musiker Wilson Pickett« sei gestorben. Ich wusste gar nicht, dass er außer Soul auch noch US-Musik machte.

Alle Medien fürchten, dass ein Arbeitskampf »droht«. Wie konditioniert sind viele eigentlich, dass sie den höchst parteiischen und interessengeleiteten sowie gut in den Medien platzierten Darstellungen der »Arbeitgeber«-Verbände automatisch eher glauben als der Position der Gewerkschaften?
Das liegt zum Teil an dem gequirlten Schwachsinn, wie er von Sendungen wie »Sabine Christiansen« willfährig verbreitet wird. Deren Namensgeberin übrigens einem Ondit zufolge ihre Unfähigkeit zum Nachteil unseres Landes demnächst in einem US-amerikanischen TV-Sender seriell beweisen darf...

19.1.
Schon wieder eine Unapptetitlichkeit aus Raffkehausen, der Spitzenetage der deutschen Wirtschaft. Diesmal betrifft es Hilmar Kopper, den vormaligen Boss der Deutschen Bank. Er soll seinem Nachfolger Ackermann (ja, genau dem) vorzeitig und illegal Insiderinformationen über das Ausscheiden von Daimler-Chrysler-Versager Schrempp gegeben haben, so dass diese kleine, bedauernswerte Provinzbank vor Kursanstieg rechtzeitig günstig kaufen konnte.
»Ich habe mir nichts vorzuwerfen«, meint Kopper dazu. Braucht er auch nicht; das tut ja schon die Staatsanwaltschaft.

Nachtrag zur Eon-Affäre gestern: Der Strommonopolist bezeichnet die kleinen Ausflüge der von ihm hofierten Provinzpolitiker nach Mauritius oder an die Copacabana als »gasfachliche Informationsreisen«. (Die neuere deutsche Geschichte verbietet intensivere Scherze hierüber.)

18.1.
»Zehntausende Mediziner sind heute auf die Straße gegangen« hieß es heute in den Medien. Nach Hinweisen aus gut unterrichteten Kreisen habe ich mir die Bilder davon mal genauer angesehen und den Eindruck bekommen, dass die meisten darauf MTAs und Sprechstundenhilfen sind, während die sie entsendenden Dottores besseres zu tun hatten...

Die ganz große Koalition aus CDU, SPD, FDP und Grünen wird nun, nach der »Anhörung« der zwei BND-Agenten (sind es wirklich genau ebenjene? hat niemand kontrolliert/kontrollieren können!) mit gewiss sehr beschränkter Aussagegenehmigung in der streng geheimen Parlamentarischen Kontrollkommission, befinden, dass ein Untersuchungsausschuss auch nicht mehr als den von dem Herrn Steinmeier und anderen gewünschten Kenntnisstand bringen wird. Und wir müssen doch alle sparen. Nötigenfalls auch an der Wahrheit.

Ganz köstlich: Im Verfahren gegen Eon findet die Staatsanwaltschaft nun heraus, dass zig, wenn nicht mehr lokale Politiker und Würdenträger in NRW wegen Vorteilsnahme und anderer kleiner Gefälligkeiten nix gegen die Strompreisgestaltung hatten. - Manchesmal fängt der Fisch eben doch an der Schwanzspitze zu stinken an!

17.1.
Das hochneutrale und superunparteiische sowie von Spitzenexperten durchsetzte Organisationskomitee der Fußball-Weltmeisterschaft fordert die einseitige und interessenversüffte obskure Stiftung Warentest ultimativ auf, ihre skandalöse Expertise zur Sicherheit deutscher Stadien unverzüglich und mit dem Verweis auf das Gegenteil zurückzuziehen. Andernfalls würden Gerichte über den Zustand der Spielstätten entscheiden müssen; und zwar bis spätestens Oktober 2009.

Guten Morgen, Bundeskartellamt! Ist jaschön, dass ihr dort nun nach monatelangem öffentlichen Protest auf die Idee kommt, dass die Eon- und anderen Stromversorgerverträge zu untersagen sind. Prima Expertenarbeit vor allem ab A13. Die Stadtwerke von Aachen z.B. sind vor vier Jahren ganz alleine darauf gekommen.

16.1.
Keiner versteht, warum Berlins Regiermeister Wowereit vor einer Handvoll unmaßgeblicher Sportfunktionäre herumschleimt. Wenn er genügend Standing und Selbstbewusstsein hätte, wären doch die einzig richtigen Positionen:
1. Handelt es sich um ein als Sportereignis verkapptes Wirtschaftsbohey.
2. Interessiert dies höchstens die Hälfte der 3,5 Millionen Einwohner der Hauptstadt.
3. Wird die sog. Fanmeile eingestellt und das Geld lieber für die Sanierung von maroden Kindergärten und Schulen verwendet, in denen skandalöserweise die Eltern selbst Hand anlegen müssen.
4. Sollen doch die Verantwortlichen und Interessierten ihren Quatsch selber verzapfen, jedenfalls gibt die Stadt keinerlei organisatorische oder sonstige unbezahlten Hilfen wie etwa durch Polizei oder Fremdenverkehrsamt.
5. So ein Ergebnis ist immer vorhersehbar, wenn ein gewisser Andrè Heller sich einmischt.

15.1.
Wir Bürger werden derzeit fast erschlagen von vertrauensbildenden Maßnahmen der Parteien; allen voran der SPD: Da stärkt die Parteispitze dem Herrn Steinmeier unisono den Rücken und lobt seine Arbeit; da machen die üblichen Verdächtigen wie Richard »ich hab zu allem was zu sagen« Schröder oder Zauselbart Wolfgang Thierse ihre ureigenste private und somit höchst unbedeutende Meinung über den »Palast der Republik« zur Position ihrer Partei.

In seiner bekannt zurückhaltenden Art schreibt »Der Spiegel« in der neuesten Ausgabe über Müllermeister und Ersatz-Ministerdarsteller »Michel« Glos: »Der CSU-Mann fremdelt in seinem Regierungsjob.« Wer die innere Ruhe aufbringt, ihm seit längerem zuzuhören, wusste schon, dass er nicht nur zur Weihnachtszeit Gemeinplätzchen backt. Das Einzige, das sozusagen für ihn spricht: Mit Bayern-Edi wäre alles nur noch peinlicher geworden.

14.1.
Der Herr Steinmeier gleitet offenbar in eine intellektuelle Bedarfssituation wenn er nun herumredet, die BND-Agenten im Irak hätten doch nachgerade humanitäre Aufgaben erledigt. Also waren sie doch da!!??
Und die Amtsleitung läßt bürokrateneinfältig verlauten, dass die Beiträge der zwei, die darüber hinaus auch noch in Zivil gesteckte Soldaten waren, doch nicht SOOO wichtig gewesen seien. - Fragte ich schon nach der Dummheit der Bevökerung und der Medien?

Die Berliner CDU hat sich nun doch für den Irakkrieg-Befürworter und Nichtberliner Friedbert Pflüger als Spitzenkandidat entschieden. Das hat die Stadt nun wirklich nicht verdient! Das Beruhigende: Er wird es bei weitem nicht schaffen.

13.1.
Keine zwei Monate im Amt, schon beginnt der Herr Steinmeier, größenwahnsinnig zu werden! Da argwöhnt er, einige wollten »die Geschichte umschreiben«. Nur weil er Geschichtchen macht?

Die FIFA sagt nun kurzfristig die »Eröffnungsgala« der Fußball-Weltmeisterschaft im Berliner Olympiastadion ab. Es ist zum Rasen.

Zwei BND-Agenten waren im Irak »zur Beobachtung« geblieben. Natürlich nur zu der der Entwicklung bei den Kartoffelpreisen!
Sachma, für wie blöde halten sie eigentlich die Bevölkerung!!??

12.1.
Der Herr Steinmeier ist ja nun wohl noch weder zu halten oder auszuhalten?! Als Außenminister will er von CIA-Umtrieben, als ehemaliger Kanzleramtsminister - und somit »Koordinator« der Geheimdienste-Aktivitäten - von BND-Umtrieben nichts wissen. Ja! So einen gewaltigen Politiker brauchen wir unbedingt!

11.1.
Wo leben wir denn I ? Pakistan ist sog. Atommacht. Der Iran schickt sich offenbar an, eine zu werden. Das kostet diese Länder Milliarden. Zugleich zeigt uns das deutsche Fernsehen, dass in den nordpakistanischen Katastrofengebieten einzig die Koranschulen funktionieren. - Und da wollen sie uns zu Spenden auffordern?!

Wo leben wir denn II ? In Dresden führen sie auf einer echten Bühne ein Musical »Hartz IV« auf. Hahaha. Und der Laienregisseur stattet seine Laiendarsteller mit Mikrofonen aus, weil sie ja so professionell singen und sprechen können.

10.1.
Da hat es mit der Schönrednerei um die Freie Universität nun endlich ein Ende. Bei den Sonntagsreden der Politiker zum »Wissenschafts- und Kulturstandort Berlin« wurde uns Betroffenen schon seit Jahren speiübel. Dass der kleingeistige Föderalismus auf diesem Sektor dazu führt, etwa zehn »Eliteuniversitäten« auf die wichtigsten Bundesländer qua Politik und aufgesetztem »Ranking« (USA lassen grüßen) zu verteilen (Bayern natürlich wieder doppelt, weil sie dort nicht so schnell begreifen), war so klar wie das Amen in der Kirche.
Nun schickt der selbstdarstellungsgeile FU-Präsident (einem ondit zufolge will er in der Berliner CDU etwas werden - klar, das Brett an einer reichlich dünnen Stelle gebohrt) einen Neujahrsgruß an die Hochschulmitglieder, in dem er etwas von 18 Millionen Euro Sofortmaßnahme faselt.
Ich sehe das genau vor mir: Meine 10 Übungscomputer stammen aus 1988 bis 1994; einen 2-Quadratmeter-Teppichabschnitt in meinem Büro, damit ich nicht in den Rissen des Bodenbelags hängen bleibe, habe ich privat »organisiert« ; 5 von 10 Professorenstellen im Institut sind, z.T. schon seit fünf Jahren, nicht besetzt. Aber vor dem Gebäude wird eine »Plaza« mitr edelstem Marmor und Granit über 500 Quadratmeter ausgelegt...
Äußerlich- und Vordergründigkeiten bis zum Abwinken.

9.1.
Mit der Vogelgrippe haben wir Nachtmenschen glücklicherweise nichts zu tun, da wir nicht mit den Hühnern zu Bett gehen.

8.1.
Hessen-Koch kann sich vorstellen, in Deutschland neue Atomkraftwerke zu bauen. Und ich kann mir schon lange vorstellen, ihn nicht mehr zu wählen.

Manchmal lernt man sogar aus dem Fernsehen. So nun dies:
Immer mehr Aschkenasim, die in Israel wohnen, beantragen die Staatsbürgerschaft des oder zumindest einen zweiten Pass für das Land, aus dem sie stammen. Damit sie abhauen können, wenn es ungemütlich wird. Soviel zu ihrem Heimatrecht und ihrer Verwurzelung in Palästina.

7.1.
Der Verfassungsschutz soll 250.000 WM-Hilfskräfte und -Beschäftigte überprüfen. Denke mal, Blatter, Beckenbauer und Meyer-Amselfelder sind außenvor? Und was ist erst mit den Stadion-Zuschauern?! Und den Fernseh-Zuschauern?! Und deren Verwandten?!
Das ist dann wohl die Generalprobe für die Totalerfassung.

An der Berliner CDU und ihrer verzweifelten Suche nach einem Spitzenkandidaten kann man es besonders deutlich erkennen: Die 19-Prozent-Prognose für die anstehenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus sind kein Personal-Problem, sondern ein politisch-programmatisches. Insofern natürlich doch auch eines des Personals: Wer soll dem potentiellen Wähler deren antiquierten Quatsch überzeugend oder auch nur glaubhaft unterjubeln? Manche glauben gar, der Frisördarsteller Walz!

6.1
So kann man die Leute doof machen:
Aktuelles Beispiel ist Israels Poltik gegen die Palästinenser. Vor Jahren spielten sich der Likud und sein Oberimperialist Scharon auf und setzten phantastische Ziele (Großisrael, schon vergessen?!). Weil das nicht ging, tat der vormalige General und Kriegsverbrecher plötzlich, als sei er die Friedenstaube persönlich. Und jeder minimalistische Schritt in Richtung Realpolitik wurde als Entgegenkommen bejubelt. Nun sind sie mit ihrer Politik fast so weit wie 1970, als noch Friedensnobelpreise für Selbstverständlichkeiten und US-amerikanische Milliarden für Ruhe im Karton (die nahöstliche Atomwaffenmacht zählt ja ansonsten zu den »Schwellenländern« und liegt damit knapp vor Uganda - jedenfalls wirtschaftlich) verteilt wurden. Hopsheissassa!
Im größeren Stil ist es das, was derzeit mit dem Kapitalismus geschieht: Nachdem Ende der 80er Jahre die Alternative wegbrach, rüsteten Wirtschaft und weiteste Kreise der Politik zum Brutal- oder Manchester-Kapitalismus von vor 170 Jahren auf (abgemildert durch den Euphemismus »neoliberal«). Heute nun wird jeder Vorschlag der Politik der Großen Koalition, der uns real auf den Stand von 1922 oder so zurückwirft und schon als Selbstverständlichkeit abgeheftet war, erneut als Errungenschaft verkauft...
Begleitet von mancher »Einheits«-Gewerkschaft: Schon damals kannten wir Linken im DGB z.B. die »Speerspitze« der sozialdemokatischen Politik »IG Chemie und Klassenkampf«.
'tschuldigung. Wurde diesmal etwas länglicher in der Form; aber hoffentlich nicht im Inhalt. Und ein Log muss das aushalten können. (Kleiner Hinweis an die zionistischen Schlammwerfer: Anonyme E-Mails werden auch weiterhin direkt an den Likud zur Selbstbefriedigung durchgereicht...)

5.1.
Der »Gaskonflikt« zwischen Russland und der Ukraine weckt mal wieder Urinstinkte vor allem bei den Politikern, die im übrigen - also immer - auch keinen Schimmer von der Sache haben; oder synonym: BaWü-Hirni Oettinger und die gesamte CSU-Spitze. Schon »erinnern« sie (meingott, die hatten wir alle ja schon sowas von vergessen!) unisono an die deutschen Atomkraftwerke.
Die kosten ja schon mal gar nix, das nötige Uran wird im deutschen Wattenmeer tonnenweise geerntet und die geringfügigen Reste verdampfen im Kochtopf. Oder wie oder was??!!

Tarifeinigung im Einzelhandels-Bezirk Berlin: Für die nächsten zwei Jahre ein gewaltiges EIN Prozent ab kommendem Dezember (oder war es doch schon September?) und zwei schwindelerrergende Einmalzahlungen über 75 und 100 Piepen.
Nun brummt der Binnenmarkt, denn die Betroffenen können sich fast jährlich eine neue Hose leisten!

Israels Premier Scharon erlitt einen Schlaganfall. Der Greis wurde mehrfach und jeweils mehrere Stunden operiert. Eventuell sogar schön für ihn. In meinem Bekanntenkreis erlitt vor einiger Zeit eine Frau »in den besten Jahren« ebenfalls einen Schlag. Sie war allerdings AOK-versichert, so dass die Ärzte augenscheinlich nicht so motiviert waren. Sie starb nach 2 Stunden.

Die völlig deplazierte und ziemlich ebenso unfähige ZDF-Israel-Korrespondentin Karin Storch in eben demselben Sender: mit eingebautem Scheintrauergestus mal wieder nix gewusst und ebenso viel gesagt.
Tja. So kommen unsere Rundfunkgebühren zustande!

4.1.
Der Krankenstand sei weiter gesunken im vergangenen Jahr, melden die Medien. Wenn es denn so wäre! Höchst vermutlich waren »die Beschäftigten« schwer daran interessiert, dies zu bleiben, und haben sich in vielen Fällen nur zur Arbeit geschleppt.

Der Begriff »Post« ist als Markenname nicht mehr geschützt, und die Firma »Deutsche Post« will nun dagegen klagen. Auf beides muss man erstmal kommen: (a) Post schützen zu wollen/lassen und (b) gerichtlich dagegen anzugehen. Da warten dann z.B. auf die deutschen WASSERwerke und GASanstalten noch erhebliche RECHTsfragen...

Peinlich, peinlich, peinlich! Als Erdbeben- oder Einsturzopfer muss man sich ja schon fast wünschen, dies in der Türkei oder in Pakistan zu werden, aber bloß nicht in Bad Reichenhall: Da dauert es, bis »schweres Gerät« (haben Sie es gesehen: aus dem ausländischen Salzburg!) herangeschafft wird, als handele es sich um Neuseeland, und dann popeln die Einsatzkräfte herum wie bei Mikado. In der Zeit werden in anderen Ländern fast alle Rettbaren gerettet.

3.1.
In Bad Reichenhall ist gestern abend eine Flachdach-Halle wg. Schnees obenauf eingestürzt und es gab mehrere Todesopfer. Welcher Statiker rechnet in der Gegend denn auch schon mit ergiebigem Schneefall?!
Gottseidank haben wir in Deutschland ja die weltweit umfänglichsten, aufwendigsten, langwierigsten und genauestens Bauvorschriften, -planungen, -abläufe und -kontrollen, so dass eigentlich nix passieren und vor allem niemand verantwortlich gemacht werden kann.
Die Opfer werden's danken.

Das ZDF ergriff sogleich die Chance, an diesem Beispiel nachweisen zu können, dass die derzeitigen Gebühren nicht reichen: Während sie im Kaschmir permanent mehrere Hubschrauber und Livekameras für Direktübertragung bezahlen, damit wir täglich sehen können, wie treusorgende pakistanische Arbeitslose ihre Zelte vom Schnee frei schaufeln, gab es wegen schreiender Mainzer Armut zur Hauptnachrichtensendung aus dem Salzkammergut nur ein Telefoninterview mit Standbild.

2.1.
Das »palästinensische Chaos« (westliche Medien) geht weiter. Je nun; was tue ich als zionistischer Staat vorab? Einfach: Ich zerstöre die palästinensische Infrastruktur, mache deren Behörden lächerlich und entwaffne deren Polizei. Und beklage dann die unvermeidlich danach auftretende Situation!

In Berlin ist das wohl weltälteste Flusspferd »Bulette« mit 53 gestorben. Der lokale Hackfleischmarkt reagierte umgehend.

Der journalistische TV-Spitzensender RTL meldet: »Für die Bundeswehr-Maschine, mit der die Chrobogs heim geflogen wurden, sind keine zusätzlichen Kosten entstanden, da sie wegen der Verhandlungen schon im Jemen stand.«
Wer wagt es, hier noch Kritik anzubringen?

Kaum sagt er mal etwas Richtiges, war's schon wieder falsch! Noch vor wenigen Tagen schien es dem neuen Wirtschaftsminister »Michel« Glos opportun, spürbare Lohnerhöhungen zur Belebung der Konjunktur mittels Binnennachfrage zu lobpreisen. Wahrscheinlich haben ihm die Kapitalverbäne sogleich kräftig auf die Füsse getreten, denn das soll nun schon nicht mehr so richtig sein...
Und als »Drachenfutter« an seine konservativ-bekloppten Förderer erinnert er auch gleich an die Atomkraftwerke.

Ich habe heute den ganzen Tag gelacht: Denn »Der Tagesspiegel« hat Ronald Pofalla als »Vordenker seiner Partei« bezeichnet. (Das erklärt natürlich fast alles.)

1.1.
Geiseltechnisch ist Deutschland inzwischen eine Drehtür: Chrobog kommt, Osthoff geht.

Ich habe heute den ganzen Tag geweint. Aus Mitleid. Angestoßen durch die Kampagne, mit der uns seit Wochen »Ihre Erdgas- und Stromversorger« in ganzseitigen Anzeigen zu erklären versuchen, warum die Energiekosten hierzulande zu niedrig sind. Ich werde den kleinen dicken Vorstandsvorsitzenden von EnBW adoptieren, damit es ihm nicht weiterhin so schlecht geht!

Nebenbemerkung für Berliner Lokalfernsehen-Müssende: Selbst als ehemaliger Gewerkschaftsvorsitzender bin ich dringend dafür, dass die knacklautknödelquäkende unaushaltbare Britta Elm nun endgültig nicht mehr zugelassen werden darf! Werden darf! Endgültig!