
31.7.
Hoffen wir inständig, dass - wenn schon - die Ölpest aus dem zerstörten libanesischen Kraftwerk vor allem auch die israelische Küste trifft; sozusagen nach dem Verursacherprinzip. Und dass Israel die Schäden in den Nachbarländern Zypern, Griechenland, Ägypten, Syrien, Türkei und Libanon bezahlt.
Nebenbei: Wer kann mir verraten, was die Zerstörung eines Kraftwerkes mit der Bekämpfung der Hisb-allah zu tun hat?
30.7.
VERDAMMTE ZIONISTISCHE VÖLKERMÖRDERBANDE! Ich habe jetzt endgültig die Schnauze voll von diesen Olmerts, Pereses, Netanjahus und wie sie alle heißen. Ich rufe auf zu einem Totalboykott sämtlicher israelischer Waren und Dienstleistungen.
Und diese offenbar völlig überforderte US-amerikanische Außenministerdarstellerin hat nichts bessers zu tun als dämlich grinsend die Obergangster in Tel Aviv zu begrüßen und von Waffenstillstandswünschen zu faseln - während im Hintergrund pausenlos die Waffenlieferungen aus dem zweiten God's Own Country ausgeladen werden...
Mein gestriger Hinweis auf den Vatikan und die Katholen hat ein lebhaftes Echo ausgelöst: So hat sich eine »Maurische Befreiungsfront für Spanien« mit ebendem Ziel zu Wort gemeldet. Indianerstämme in Idaho und Wisconsin fordern die Rückführung der WASP (White Anglo-Saxon Protestants) nach Europa. Australische Aborigines weisen darauf hin, dass sie auch mal Sumatra besiedelten. Und der letzte lebende Neandertaler (Olmert sei nur politisch einer, wie er plausibel nachwies) macht der Menschheit ihren gesamten derzeitigen Lebensraum juristisch einwandfrei streitig.
29.7.
Grauenhafte Polit-Perspektive: Franz Josef Jung soll als Verteidigungsminister gehen (ok., das wäre nicht grauenhaft, sondern das einzig Erfreuliche am Vorgang) und Scharfmacher Schäuble übernimmt (sich und die Trachtentruppe). Schlimmer noch: Viel- und Allesschwätzer Bosbach wird Leiter des Innenressorts! Ich habe schon immer gesagt: Leuten mit axtgezogenem Scheitel plus Teint wie aus der billigsten Sonnenbank von Wanne-Eickel ist grundsätzlich nur ein Hausmeisterposten in einer Grund- und Hauptschule zuzumuten - wegen der Sorge um die intellektuelle Bewältigung anstehender Aufgaben.
1,2 Milliarden Katholen fordern aus aktuellem Anlass nun verschärft das historische Recht auf Wohnen und Siedeln im Vatikanstaat! Warum? Weil die jüdische Glaubensgemeinschaft das mit Palästina vormacht (Vor-Macht?). Granatwerfer gegen Restrom sind auf den sieben Hügeln schon in Stellung gebracht worden. George W. Bush lässt prüfen, auf welche Seite seine Anonymen Alkoholiker sich schlagen sollen.
28.7.
Wenn es darum geht, etwas kaputt zu machen - hier nun endgültig die Illusion von Rad»sport« -, ist ein Ami nie weit.
Die zentrale Figur des europaweiten Bestechungsskandals in der Automobilindustrie heißt nun leider mal, aber immer wieder passend, Lévi...
Tony Blair hat einen neuen Club gegründet und hofft mit Recht auf große Mitgliederzahl: »Wir waren Spezialdemokraten.«
Israels Kriegskabinett ist zusammengetreten (leider nicht: worden). Ich wusste gar nicht, dass sie dort demnach sogar ein Friedenskabinett haben!
27.7.
Dass Israel keine Politik kann, wissen wir seit 1947. Und dass es mit seiner Schutzmacht ziemlich ähnlich bestellt ist - vor allem auf dem Feld, das Außenpolitik heißt -, seit 1949.
Man beobachte nur den verzapften Schwachsinn von Antipolitikern wie Kriegstreiber Kissinger oder der ungerechtfertigt hochgejubelten Provinziellen Kondolenza Rice oder das Geschwafel von Schwachmaten wie Ex-Botschafter Primor und Aktuell-Vertreter Stein. Das Motto ist bei allen immer »Hau drauf!"«
Exkurs: Das war übrigens die Chance von Außenpolitikfremdling Josef Fischer, der machen konnte, was er wollte - na gut, gottseidank hat er nichts gemacht und gilt für Amiland auch noch als professorabel! -, weil dort beides niemand merkt.
Nun ist Tel Aviv mal wieder am Ende gewesen und reißt die westliche Welt in weitere Probleme, wenn nicht hart an den Abgrund, nach dem Motto: »Wenn wir nicht können, sollt ihr auch gut davon haben!« Derzeit werden Zigtausende von neuen islamistischen Terroristen im Libanon und anderswo herbeigebombt. Und die dann abzuwehren, scheint nach dem Prinzip der sich selbst erfüllenden Voraussage die letzte Existenzberechtigung dieses Kunststaates zu werden, in dem die ursprügliche Bevökerung bis aufs Blut kujoniert und die Wahlkämpfe notgedrungen überwiegend auf russisch geführt werden, weil sie dort sonst kaum noch jemand versteht. Selbst die Auslandsvertreter Tel Avivs haben einen russischen Akzent.
Leider verhät sich das atombombenbeladene Land zunehmend hitleresk gegenüber seinen Nachbarn, die wie minderwertige Völker »behandelt« werden, so dass die Forderung nach einem atomaren Gleichgewicht im nahen und mittleren Osten zumindest nachvollziehbar wird...
26.7.
Kaum aus'm Kurzurlaub zurück, merkstu: Die Verantwortlichen sind noch so blöd wie immer. Da balgen sie auf einer wie stets teuren und überflüssigen Konferenz über die Frage, wie der israelische Terrorkrieg beendet werden könne. Ganz, ganz einfach: Nur den Geld- und Waffenhahn für das gemäß OECD ökonomische Entwicklungsland Israel zudrehen - und schon ist sofort sowas von Ruhe im Karton!
Viel fieser: Große Empörung in aller Welt, weil 4 UN-Soldaten umgekommen sind. Was sind da schon 400 libanesische Zivilisten?! Und plötzlich merkt selbst der Weltoberbürokrat Kofi Annan, dass das israelische Militär wie immer hemmungslos und »vorsätzlich« vorgeht...
25.7.
Das Semester ist fertig, und ich bin es auch.
Da fordern allenthalben die »Bildungspolitiker«, dass der Anteil der Studierenden an den (Abiturs-)Jahrgängen erhöht werden müsse. - Wo doch schon jetzt ein gutes Drittel der Kommilitonen studierunfähig scheint. Und dann geraten sie in den Durchlauferhitzer namens »Bachelor«, bei dem es offensichtlich nur darauf ankommt, Leistungspunkte und Semesterwochenstunden zu akkumulieren und Pflichtlektüre (aber bitte nur von Seite 27 bis 71 in diesem Buch!) runterzureißen. Ein Studium im Sinne einer Auseinandersetzung mit einem Gegenstand/Fach ist da weder möglich noch vorgesehen.
Unseren Publizistikstudenten ist offenbar nicht bekannt oder zugänglich, dass Sprache das Hauptwerkzeug ihres Tuns ist und sie damit auch für deren Niveau und korrekten Gebrauch nicht unwesentlich mitverantwortlich sind. Mehr als die Hälfte der Kommilitonen weiß nicht, dass »er sagte, er habe« etwas anderes ist als »er sagte, er hätte« oder dass es einen Unterschied zwischen »scheinbar« und »anscheinend gibt« (wiewohl diese beiden Schwächen leider schon bis z.B. in die »Tagesschau« vorgedrungen sind). Wenn ein angehender Journalist von Fachleuten und »Leihen« schreibt oder die meisten bei einem Text zu Statistiken die Begriffe Steigung, Steigerung und Anstieg nicht auseinander halten können. Wenn eine Kommilitonin behauptet, »Otto Hahn entdeckte fünf neue radioaktive Elemente« (die ja nicht neu, sondern eben nur dis dahin unentdeckt waren)...
Da möchte ich in 15 Jahren mit dem Medienkonsum aufhören. Dann sitzen diesen Leuten keine Korrektoren mehr im Nacken (sie wurden aus den meisten Medienbetrieben bereits vor Jahren wegrationalisiert) und ihre Produkte stoßen auf ständig miserablere Sprachkompetenz in der Bevölkerung.
Aber der ist es dann wahrscheinlich ebenso egal wie die Frage, ob sie gerade SAT1 oder PRO7 angeschaltet haben.
20.7.
Unvermeidliche Trauer in der Blog-Lesergemeine: Ich mache bis zum 25.7. incl. weg an die See.
Aber Sie können die Zeit gerne nutzen, um Freunde/Bekannte/Sympathisanten/Aufklärungswillige auf diesen Blog hinzuweisen.
19.7.
Ich hatte es nicht erwartet: Unser doch so betulich-reputierlicher und scheinbar neutraler Tagesspiegel macht Berichte über die Trockenlegung der Sümpfe und unterstützt sie mit Beiträgen der als Wüstenlobbyisten bekannten Knallfrösche Michel Friedmann (Antizionist der Ersten Stunde) und R. Chaim Schneider (geschäftsführender Antizionist der »Tagesschau«).
Mann, was sind unsere Medien frei!
Und unsere oberste europäische Auslands-Repräsentations-Flitzpiepe Solana gibt ganz neutral und friedenssuchend der israelischen Außenministerin auch noch ein Freundschaftsküsschen!
Na, das kommt nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen als weiteres Drehen an der Verarschungsschraube oberprima an!
Bundes-»verteidigungs«-minister Franz Josef II stellt klar: »Die Bundeswehr bleibt in Afghanistan, bis dort Frieden herrscht.« Komisch, dass rechte deutsche Politiker häufig in 1.000-Jahres-Sequenzen denken.
Bundesasozialminister Müntefering schnurzt im Zusammenhang mit dem Idiotiegedanken vom Kombilohn (die Gesellschaft zahlt, das Kapital streicht Extraprofite an gesparten Lohnzahlungen ein): »Die 50- bis 55-Jährigen zählen nicht zum Alten Eisen und sind noch leistungsfähig.« Woher weiß er das? Aus Selbstbeobachtung kann diese Erkenntnis schwerlich stammen!
18.7.
Nun kann ich beruhigt schlafen. Der Tagesspiegel meldet: »Minister Tiefensee ist mit dem Mautsystem zufrieden.« Andererseits, was soll er als Verkehrsminister auch anderes sagen?
17.7.
Warum zitiert eigentlich niemand Figuren wie Ehud Olmert vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag? Das Führen eines Angriffsskriegs ist international geächtet. Und ein Überfall auf zivile Einrichtungen und die Zivilbevölkerung mit Raketen und Bomben wird allgemein als Terror bezeichnet...
Wieder ein finsterer Scherz aus Wirtschaftsführerkreisen: Der Vorstand des Industrie- und Handelskammertages barmt in einer Resolution: Wegen strengerer Abgasnormen können ab 2010 keine Reisebusse mehr in die Berliner Innenstadt. Das sei »kurzfristiger Aktionismus auf Kosten der Wirtschaft«. Selten so gelacht: Die EU hat solche Normen schon vor fast 10 Jahren beschlossen (und die Bundesregierungen nur noch nicht erfüllt), und bis 2010 sind es ja wohl noch einige Jahre. Selbst für die nur auf kurzfristigen Profit gierende Wirtschaft.
Da gibt es in MeckPomm Leute, die haben dem USA-Präsidenten die Hand gegeben und wollen sie nun jahrelang nicht mehr waschen. Das ist natürlich falsch! Richtig ist es vielmehr umgekehrt: Wenn man Bush die Hand zu geben vorhat, sollte man sich vorab vier Jahre die Hände nicht waschen.
16.7.
Raffke & Co kennen keine Grenzen. Jetzt wollen »die Arbeitgeber« die Lehrlingsvergütung herunterfahren und am liebst gleich ganz abschaffen. Wir wissen ja, wem das - vor dem Hintergrund möglichst geringer Tariferhöhungen und weiterem Stellenabbau - nützt: den Besitzern und vor allem den Aktionären.
Da passt es ja gut zu hören, dass ein gewisser Monsieur Noel Forgeard mehr als sechs Millionen Euro Abfindung erhält. Das ist jener Betrugsverdächtige, der die Airbus-Firma EADS fast an die Wand gefahren und augenscheinlich illegale Aktiengeschäfte getätigt hat, wegen der er, natürlich »einvernehmlich«, zurücktrat.
Seit zwei Tagen erscheint in der »Bild«-Zeitung eine Korrekturspalte. Das wird dann gewiss die größte Rubrik des Blattes, das wohl bald nur noch als Beilage zur Korrekturausgabe erscheinen dürfte, sollte die Redaktion das Vorhaben ernst nehmen.
15.7.
Wir haben uns immer schon scharf gegen die Einmischung von außen ausgesprochen: So gegen die unerträgliche Einflussnahme der SPD 1974 auf die »Nelkenrevolution« in Portugal. Oder die Einreise von USA-Marinern 1979 nach Grenada. Oder die sanfte Unterstützung Juschtschenkos der EU bei den ukrainischen Wahlen 2004. Oder, oder oder. So natürlich auch bei Teherans Hilfe für die Hisb-allah.
Ach ja, und jetzt hilft die EU ein wenig im Kongo aus.
Zwei Mitglieder der nahöstlichen Terrororganisation Israelische Armee kann man auch mosaisch mit Eseln oder Kamelen weitertransportieren. Dazu bedarf es der Zerstörung von Flughäfen, Autobahnen und Wohngebieten nun wahrlich nicht!
Jetzt hat bei mir auch der letzte Zionist seinen, ich sage mal, »Ausschwitzbonus« ver-schossen!
14.7.
Man stelle sich vor: Ein Oppositionspolitiker aus der Westsahara wendet sich mit der Bitte um militärischen Schutz an die NATO weil er argwöhnt, bei den anstehenden Wahlen könne es zu Unregelmäßigkeiten kommen. Die Antwort wäre wohl etwa: Ob er verrückt sei? In seinem Lande gäbe es schließlich weder Diamanten noch Bauxit noch Gold noch Erdöl noch Uran. Und wenn NATO-Truppen verschickt werden, doch bitte nicht aus demokratischen Erwägungen. Das glaube höchstens ein hessischer Provinzpolitiker, der vorübergehend den deutschen Verteidigungsminister gebe.
Für wie blöd werden wir mal wieder gehalten? Da wird mit Pomp die neue, »sichere« Pipeline BTC (Baku-Tblisi-Cayhan) eingeweiht, die 25 Prozent des Nicht-OPEC-Öls (also ca. ein Viertel eines Viertels, liebe Journalisten!) transportieren soll. Gleichzeitig wird uns, auch wieder über die Medien, weisgemacht, dass der neue Höchstpreis für Benzin am Nahost-Konflikt läge. Ja, wie denn nun?
Und Chaim Schneider, der uns als Richard verkauft wird, darf in der »Tagesschau« Gerüchte aus dem israelischen »Verteidigungs«-Ministerium verkaufen.
Und Karin Storch, die bisher noch an allen Korrespondentenplätzen grandios versagte, nennt uns mit ständig tränenerstickter Stimme Name, Alter, Familienstand, Adresse usw. usf. einer leider durch eine Rakete tödlich getroffene Israelin. Dass Stunden zuvor 39 Menschen, darunter 15 Kinder, durch den barbarischen Luftangriff auf den Zivilflughafen Beiruts starben, interessiert da ja gar nicht...
13.7.
Geschlagen wird die Hisb-allah. Aber jeder weiß: Gemeint ist der Iran. Das finden denn auch alle gut, die sich bei den USA einschleimen. Nur Frankreich hat einen relativ lauen Protest gegen Israels Kriegstreiberei eingelegt.
Es ist zum Piepen: Nach nur zwei Jahren fühlt sich Herr Klinsmann »innerlich ausgebrannt« Da kann z.B. ein Tiefbauarbeiter nur mitleidig grinsen oder den Kopf schütteln.
Was sind das nur für Menschen (Menschen?), die in dicht besiedelten Gebieten wie Gaza-Stadt mit Kampfflugzeugen einen »Angriff« gegen ein Wohnhaus fliegen?
NACHTRAG: Und nun auch schon gegen zivile Flughäfen. Und da wundern sich einige hinsichtlich der »El Al«!
NACHTRAG 2: Jetzt ist Israel auch noch frech genug, sich über Geschosseinschläge bei sich zu ereifern, nachdem es einen offenen Krieg - nein, nicht erklärt hat, da würden ja die Amis böse, sondern - vom Zaun gebrochen hat.
Man fragt sich, warum die Behörden anlässlich des Besuches des beliebtesten Mannes der Welt Mecklenburg-Vorpommern nicht gleich völlig evakuiert haben. Sooo viele Menschen wohnen dort doch gar nicht!
12.7.
Der Scheinskandal und das jährliche Lehrstellenritual stehen mal wieder vor der Türe: Angeblich oder tatsächlich fehlen 30.000 Lehrstellen im Lande. Der DGB fordert ein Sofortprogramm über 650 Millionen (wo die herkommen sollen?), was schon deswegen Quatsch ist, weil es »die Wirtschaft« im eigenen Interesse einrichten sollte, genügend zukünftige Fachkräfte auszubilden, um die sie doch schon jetzt so sehr barmt.
Und um deren Führungskräfte es national wie international und bis in brasilianische Puffs alarmierend beschämend aussieht...
Gleichzeitig vernehmen wir, dass das Bundeswehr-Abenteuer in Afghanistan schmale 650 Millionen pro Jahr kostet. Aber: Wir haben's ja! Bei seriöserer Rechnung stellen wir jedoch fest, dass hier wieder mal die antiquierte Kolonialismus-Rechnung Raum greift: »Wir« kriegen es zwar nie hin, aber so lange sind wir dabei - und die Ananas aus Kabul kostet ohne Subventionen dann auch nur 10 Euro pro Gramm.
Dass in dem Moment, in dem wir und die anderen USA-gläubigen Idioten weg sind, der status quo ante in einer unbelehrbaren Bevökerung - nein, sorry: in einer unbelehrten, weil nicht Schulen, sondern MTW (Mannschafts-Transport-Wagen als Euphemismus für Panzer) importiert wurden!!! - sofort wieder Raum greift: ohohoho. (Der Taliban ist ja nicht dumm, denn das meint »Student«!)
Das allerdings interessiert z.B. die in Jahrzehnten zur parteioberpeinlichsten Strickkünstlerin, aussagefreiesten »Politikerin« und Antihausfrau und jetzt auch noch zur »Frau Oberleutnant Behr« gekrümmten Obergurke von den Grünen nicht.
Und wie heißt es so schön? So heißt es: Und wenn du glaubst, es geht nicht weiter. Es geht!
Josef Fischer glaubt ja auch, er sei in Wirklichkeit Außenminister gewesen und werde jetzt Professor...
Achgott, was müssen wir alles aushalten. Und vor allem: BEZAHLEN!!!
11.7.
Auch sein Name wird ihm da wenig nützen: Ausgerechnet Alistair Darling heißt der britische Minister, der aparterweise zugleich für Umwelt und Energie zuständig ist. Nun hat mal wieder sein Herz, auf Befehl des ehemaligen Spezialdemokraten Tony Blair, für die energische Seite seiner Verwaltung geschlagen. Great Britain will sich nämlich vom Atomausstieg nicht nur verabschieden, sondern plant für mittelfristig den Bau weiterer sechs Atomkraftwerke. Wahrscheinlich nach den Modellen, die neben den russischen als die unfall-anfälligsten der Welt gelten.
10.7.
UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat sich zum Ende der Fußball-WM bei den Deutschen für Gastfreundschaft und angenehme Athmosphäre bedankt. Der Mann hat natürlich versäumt, zwei bis drei Stunden allein zu Fuß durch Potsdam oder Cottbus zu laufen...
Ich verstehe diese ganze Aufregung um einen französischen Fuß:baller nicht: Da hat ein überbezahlter und völlig überschätzter Proll nur erneut gezeigt, wes Geistes Kind er offensichtlich ist.
8.7.
Was sehen wir hier?
Eine Politikerin bei der Kenntnisnahme ihres Rentenbescheids.
7.7.
Der MAFIFA-Präside Blatter hat mit und in der BRD ganz prächtig verdient. Daher hat er sich nach Meinung einiger Flachköpfe (überwiegend nicht im richtigen Leben, sondern dem DFB ansässig) auch das Bundesverdienstkreuz verdient. Von den ganzen Skandalen des Blatter wollen wir da mal absehen, um die Auszeichnung nicht in den Schmutz zu ziehen...
Apropos Flachköpfe: USA-Präsident Bush sucht zu seinem 60. Geburtstag noch immer nach einem Grund, unsterblich zu werden. Viele sehen bereits in seiner Geburt den größten.
Auch das gibt es nur in den seltensten Fällen (und ich konzediere den ARD- und ZDF-Korrespondenten, die ja sowas von expertis und exquisit ausgewählt werden, dass sie solche Schweinereien nicht kennen!): Es sind überwiegend nicht Panzer, sondern Haubitzen, die im Gazastreifen einrücken und schießen. Sie wollen und sollen prinzipiell weder »harte« (Gebäude wie etwa Ministerien, Kraft- und Wasserwerke) noch »weiche« (das sind herkömmlich Menschen) Ziele treffen oder zerstören, sondern »Gegend«: Sieht ja auch fast effektlos aus, wenn so ein fast kühlschrankgroßes Geschoss in den Feldern einschlägt.
Die Bauern und Felder sehen das anders: Ein Einschlag zerstört gut 400 Oliven- oder Zitrusbäume. Und die wollen zwischen 5 und 20 Jahren gepflegt werden, ehe sie ertragreich Früchte tragen... Mit anderen Worten: Die Gottesartillerie der Zionisten zerschlägt pausenlos die Erwerbs- und Ertragsbasis der einzelnen Palästinenser wie die des fragilen Staates.
Von der USA-Strategie in Afghanistan oder im Irak lernen scheisst siegen lernen...
Da passt es wie die rechte auf die linke Wange, dass der »Bundessicherheitsrat« (nein, bitte, der hat nicht unsere Sicherheit, sondern die der Bundeswirtschaft zu besorgen!) der berühmten Seemacht Israel die Lieferung weiterer Spitzen-U-Boote aus Kiel zugesichert hat. Die werden dann die Südostflanke in der Wüste Negev absichern...
6.7
Wir empören uns mit Recht gegen Luftangriffe der Nazis gegen Rotterdam und Coventry oder der Briten gegen Dresden. Wer aber Nachrichten über »Luftangriffe Israels« gegen Gaza (flächen- wie einwohnerzahlenmäßig etwa eine europäische Metropole) einfach mal so hinnimmt, scheint mir genauso ein Schwein wie die Befehlshaber und Ausführenden dessen.
Dort leben etwa zwei Millionen Heimatvertriebene auf engstem Raum zusammengepfercht, während »Einwanderer« aus aller Welt sich in besetzen Gebieten breit machen.
»Berlin Mitte« heute zum Thema Gesundheits»politik«. Eigentlich war es ein veritabler Beitrag für Eltern mit Trend zur neoautoritären Erziehung:
Früher hieß es: Wenn du keinen Spinat isst, siehst du bald soundso aus. Heute: »Wenn du nicht zur Schule gehen und lernen willst, bleibst du blöd wie Ulla Schmidt oder Dieter Althaus! (Zudem siehst du trotz Frisuranstrengung früh alt aus!)«
Bei Ulla Schmidt kann man noch ergänzen: Beim nächsten Halloween nehmen wir zum Erschrecken keinen Kürbis, sondern gleich eine Maske von ihr.
Was ist der Unterschied zwischen deutschen Fußballspielern und deutschen Bundestagsabgeordneten? Bittesehr:
Da gibt es 23 Leute, die vier Jahre lang fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor sich hin arbeiten und dann vier Wochen im absoluten Interesse der Nation und vor allem der Medien stehen und schließlich versagen.
Da gibt es 664 Leute, die vier Wochen im absoluten Interesse der Nation und vor allem der Medien stehen und dann vier Jahre lang fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor sich hin arbeiten und immer versagen.
Verzweifelter Aufruf an die Medien: PRINZIPIELL BITTE UMGEKEHRT!
5.7.
Neuer Anschlag auf die Grundrechte: Die Regierung plant unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung eine Ausweitung und Verlängerung von Grundrechtsbrüchen nach »Schily 1« und »Schily 2« um weitere fünf Jahre; etwa den Einsatz des Auslandsnachrichtendienstes BND im Inland oder den unbeschränkten Zugriff auf Kontendaten »Verdächtiger« - womit bei letzteren wahrlich nicht die Befürworter des neuen Gesetzentwurfs gemeint sind.
4.7.
Gottseidank: Der Papst wird nicht auch noch Weltmeister!
3.7.
Gesundheits-»reform«: Da war doch kürzlich noch etwas? Tabaksteuererhöhung, Ökosteuer auf Kraftstoffe, Praxisgebühr - alles zur Senkung der Sozial- und Kassenbeiträge...
2.7.
Die Ergebnisse der WM-Viertelfinales erwecken folgende Eindrücke:
(a) Die Millionäre gewinnen gegen die Multimillionäre; jedenfalls spielerseitig gesehen.
(b) Wir brauchen im Fernsehen dringend keine »Reporter« oder sonstigen geistlosen Dazwischenschwätzer, sondern endlich wieder Fachleute.
1.7.
Sowas hat es seit 1948 nicht mehr gegeben: Nur Hitler und Stalin (nagut, die USA mal außenvor) sind in autonome Länder eingefallen, haben dort gemacht, was sie wollten, die intellektuellen und politischen Eliten von staatswegen verfolgt und ermordet und ausländische Regierungsmitglieder und Abgeordnete mal so einfach verhaftet. -
Die Situation ist ja auch klar: Sogenannte Palästinenser ziehen zu Hunderttausenden in von jeher israelisch besiedeltem Gebiet ein, vertreiben die Ansässigen als »Siedler« (man besiedelt nur besitz- oder einwohnerfreies Gebiet!) und ziehen Mauern hoch. Marodierende palästinensische Soldaten werden auf »befreitem« Gebiet entführt. Was wiederum Vorwand für die kujonierten Ureinwohner ist, mit zum Teil auf russisch gehaltenen Propagandaparolen, damit es auch alle verstehen, gegen den hoch- und atomar bewaffneten Aggressor vorzugehen:
So das der überwiegenden Weltöffentlichkeit vermittelte Bild zum Nahost-Problem.
Wenn ich nicht Wichtigeres zu tun hätte, ich würde glatt bei der Tour de France mitfahren und mir Siegeschancen ausrechnen: Eine Tour ohne Gedopte, das hat es wohl noch nie gegeben!
Die Fußball-Weltmeisterschaft in ARD und ZDF mit abgeschaltetem Ton: Seit einer Woche mache ich das - ein Genuss ohne die ahnungslosen Schwätzer. Zuletzt fordert der Oberhirni B. Rethy ahnungslos, aber insgeheim selbstkritisch mehr Esprit im Spiel. Toll! Denn Esprit gibt es nur in Rede und Sprache.