30.6.
Die Telekom hat einen ihrer »Sympathieträger<« verloren: Den Träger des genadelten Trikots bei der Tour de France...

29.6.
Der farbige französische Multimillionär und/weil Fußballspieler Thierry Henry ist mit folgendem Spruch unsterblich geworden: »Die brasilianischen Spieler sind so gut, weil sie nie zur Schule gegangen sind.« Das trifft zwar aus intellektueller Sicht als Vermutung für die Mehrzahl der Kicker zu, aber als Gewissheit für einen aus Frankreich.

28.6.
Das sind mir Brüder! Spezialdemokrat Thierse hat im Fraktionsvorstand gegen die Föderalismusreform gestimmt: »Ich sehe diese Reform kritisch.«
Was ihn natürlich nicht davon abhält, trotz aller Bedenken übermorgen im Bunderstag dafür zu stimmen!

»Wir machen einen kleinen Ausflug über die Grenze mit unserer Trachtengruppe. Nur für ein paar Tage.« - »Aber das geht nicht, Herr Olmert. Das ist Ausland und ein souveräner Staat.« - »Macht nix. Wir sind doch Internationalisten. Und außerdem machen die USA sowas auch dann und wann. Und was die tun, kann ja nicht falsch sein.«

Nachtrag: Eben kommt in den Nachrichten, dass die Schweine das einzige Kraft- und Wasserwerk des Gaza-Streifens zerstört haben. Das ist nicht nur absoluter Terror gegen die Zivilbevölkerung (Ende Juni circa 37 Grad im Schatten), sondern auch ein gezielter Schlag gegen die wirtschaftliche Konkurrenz Palästinas als Gemüse- und Obstanbauer! Aber das sagt dir der deutsche Nahostkorrespondent, der üblicher- und praktischerweise in Israel herumschleimt, natürlich nicht. Es ist zum Kotzen.

27.6.
Jetzt doch Béla Réthy: Seine Beisteuerungen erinnern sehr stark an Berlitz, Deutsch für Ausländer III, freie Konversation: »Und red' mir nicht dazwischen! Ich weiß auch nicht, aber besser!«

Nun wird es unsittlich und geschmacklos: Einer der höchstens mediokren Balltreter der Ukraine soll für 50 Millionen zum FC Chelsea wechseln! Mir fehlen echt die Worte.
Nebenbei: Da ahnt man doch, was ein Elfmeter für Italien in der 4. Minute der Nachspielzeit dem Schiedsrichter so einbringt... Und überhaupt bin ich schon immer der Meinung gewesen, dass Fußball in den Wirtschaftsteil oder die Gerichtsberichterstattung gehört.

26.6.
Die Union beharrt im unsäglichen Trauerspiel um eine »Gesundheitsreform« darauf, dass »die Existenz der privaten Versicherungen nicht gefährdet werden« dürfe. Ich bin hingegen der Meinung, dass die Existzenz der privat Versicherten allmählich Anlass zu ernster Sorge gibt.

Eine der überbezahlten Flitzpiepen im Politzirkus barmt laut Spiegel:  »Glauben Sie im Ernst, wir könnten gegen den Widerstand der Medizinlobbys auch nur ein paar Wochen lang regieren?«. EINE BANKROTTERKLÄRUNG SONDERSGLEICHEN! Sie wirft vier Fragen auf:
1. Kennt dieser Versager eigentlich seinen Amtseid??
2. Nimmt dieser Mensch als Demokrat sich noch Ernst??? Wir nicht!!
3. Wo leben wir denn??
4. Aber gegen den Widerstand der absoluten Bevölkerungsmehrheit kann diese Person offenbar munter monate- und notfalls jahrelang regieren??
So politisch verrottet sind Spezial- und »Christ«demokraten. Wie sagte Tucholksky: Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen muss.

25.6.
Beim Fußballspiel Portugal-Niederlande waren erstmals die Hooligans selber auf dem Rasen.

Zwei wirklich geistreiche, nette Fan-Sprüche im Rahmen der WM: (a) »Willkommen beim Weltmeister!« und (b) beim Spiel Deutschland-Schweden: »Ihr seid doch nur Möbellieferant, Möbellieferant...!«

Kein Mensch weiß auch nach den ständigen TV-Werbespots, warum er einen »Hyundai« (wahrscheinlich ein Auto?) kaufen sollte, da man doch nie durch Seifenblasen fährt - und das scheint das einzige Verkaufs-»Argument« für dieses Produkt zu sein...

24.6.
Wann endlich hört dieser Mummenschanz über die »Gesundheitsreform« auf?! Es geht doch nicht um eine (Um-)Verteilung der Ausgaben, sondern um eine Beschneidung der exorbitanten Einnahmen der Pharmaindustrie. Etwa Herr »Experte« Lauterbach, hören Sie??!! Aber bevor Sie mit einer qualifizierten Antwort anheben, schreiben wir das Jahr 2125...

Grau-en-haft! Eine Behelligung der Massen mit absoluter Redundanz! Sport im öffentlich-rechtlichen TV: So etwa nach 8,31 Minuten, wenn es nichts mehr zu erzählen gibt, greifen die scheinbaren Experten von ARD und ZDF nach unseren Nerven. Entweder erzählen sie in epischer Breite, was der Zuschauer sowieso selber schon vor Minuten gesehen hat. Oder es kommen Storys à la: Damals, 1921, beim Kampf um das Goldene Portemonnaie, standen sich die Mannschaften (nein, nicht mit demselben Personal, MM) im Neunzehntelfinale schon einmal gegenüber und das Spiel endete in Ermangelung des seinerzeit noch nicht erfundenen Schiedsrichters 14 Tage später im Morgengrauen mit dem Selbstmord des letzten verbliebenen Verteidigers mit 231:231 für den Gast. Oder genau so ähnlich. Da bekommt der Begriff »Kärrnerarbeit« doch gleich wieder eine aktuelle Bedeutung! - Und dafür kriegen die Kerle auch noch Geld. Und nicht so knapp, wie mir die GEZ mitteilt!

23.6.
Die Freudennachricht des Tages: Sabine Christiansen hört auf! Die schlechte: erst in rund einem Jahr. Wie günstig für sie, dass sie just zu dem Zeitpunkt einen neuen Lover findet, der sie »ins Ausland zieht«, als kaum noch jemand ihren Laberkram sehen will. (Sogar der Redaktionsleiter der Sendung verlässt diese!)

Die Arroganz der USA ist unermesslich: Nicht nur, dass zig Millionen USA-Bürger ziemlich verfassungswidrig abgehört und Flugreisende per Zwangsbefragung über die Airlines ausgeforscht werden. Jetzt kommt heraus, dass auch die Kontenbewegungen von über 8.000 Banken in 200 Ländern ausgeforscht wurden. Natürlich alles nur zur Befriedigung der Terror-Paranoia der Bush-Krieger. Früher war so etwas ein Teil der sog. Betriebsspionage.

22.6.
Einen »Übergangshaushalt« nennt Bundesfinanzminister Steinbrück sein Machwerk für 2006. Ja klar, weil er die Verfassung übergeht.

»Fordern und fördern« war der Slogan des Raubzuges Hartz IV. Der Ombudsrat dieser Monsterbürokratie hat nun das »Fordern« zurechtgerückt: Die Sesselfurzer in den »Arbeitsagenturen« sollten etwas mehr gefordert werden...

21.6.
Was erlauben Siegmar?! Der ehemalige Disco-Beauftragte der SPD und derzeitige Umweltminister-Darsteller Gabriel zeigt, wie ernst es den Spezialdemokraten mit der Umwelt ist. So titelt Der Tagesspiegel: »Gabriel schont die Industrie beim Klimaschutz«. Und erntet damit die Kritik aller Sachverständigen und Fachleute. Die Asthmakranken werden's ihm danken. Spätestens bei der nächsten Wahl. Und die werden als Folge derartiger »Politik« ständig mehr...

Nun ist es heraus: Die MAFIFA hat die Exklusivrechte für Direktinterviews nach den Spielen an ein Mittel gegen Kopfläuse vergeben: Soviel sinnlos gekratzt an Hals, Kopf und in den Haaren wurde noch nie...

20.6.
Bilder aus dem zeitgenössischen Deutschland:
(a) Die Gasversorger Ruhrgas und GASAG Berlin (»Neues aus dem Gasag-Streifen«) werden von Gerichten wegen ihrer unerträglichen Preistreiberei gerügt.
(b) Der Bundesfinanzminister gesteht vor dem Parlament unter dem Jubel von fast 75 Prozent der Abgeordneten, dass der Regierung kein anderer Weg bleibe als - natürlich routinemäßig erneut - einen verfassungswidrigen Haushalt vorzulegen.
(c) Die hochgebildeten Spitzenjournalisten des deutschen Rundfunks (= Hörfunk und Fernsehen) berichten pausenlos enthusiastisch von Fenz und Fennmeilen. Das ruft selbst im traditionell anglo-amerikanisch-kritischen Frankreich sprachliches Unverständnis hervor.

Der Diplomlinguist Steffen Simon hat sich auch diesmal wieder vorbildlich auf seinen Spielbericht (England gegen Schweden) vorbereitet. Da ist der Schwede Schjüngberg (Ljungberg, deutsch Heidekrauthügel, naja) ein Lungberg »mit großer Lunge« (natürlich), der Jörn ist ein Göran. Bei den Engländern spielen u.a. ein Beck-m (Beckham) als Bäck-häm und ein Kärrer (Carragher) als Karrager. Und dann noch Bezichtigungen der Homosexualität wie: »Cole, der Mann vom englischen Meister.« So doof kann Fußball sein.
Dass der 2-Meter-Stürmer ausgerechnet Crouch - Kriecher - heißt und gottseidank keinen Namensscherz abkriegt, liegt wohl daran, dass der Herr Spielberichterstatter so etwas gar nicht weiß.

Ausgerechnet der britischen Tageszeitung »Sun«, ansonsten eher ein Endprodukt der holzverarbeitenden Industrie, zolle ich Respekt für ihre Schlagzeile vor dem Schwedenspiel: »You never walk Cologne!«

18.6.
Nicht nur, dass die Telekom einen Fahrradrennstall mit hochbezahlten Profis unterhält. Nicht nur, dass sie die Fußball-Bundesliga für hunderte von Millionen sozusagen aufkauft. Nein. Nun ist zu hören, dass ein ehemaliger Fußballer auch noch für 15 Millionen Gage (dafür müsste ich gut 350 Jahre ununterbrochen arbeiten! Brutto, natürlich.) drei Jahre lang für die Firma den Experten spielen darf. Und wo kommt die ganze Überflusskohle her? Sie wird bei uns Telefonkunden abgezockt. Bundesnetzagentur, übernehmen Sie!

Die Fußballmannschaft von Fred, Johannes, Ronaldchen, Adrian, Robert Karl und dem kleinen, dicken Ronald kommt aus den Elendsvierteln und ist so arm, dass sie sich weder Nachnamen noch Zahnspangen leisten können. Kein Wunder, dass fast alle Schiedsrichter aus Mitleid ständig nur für sie pfeifen...

Angenehm die WM-Übertragungen auf RTL: Die Tonmischung ist derart beschissen, dass man schon aus Notwehr den Ton auf Null stellt und das Gequatsche nicht hört.

17.6.
Schon seit über einer Woche verstopft das Thema »Fußball« die Medien, so dass kaum noch über etwas anderes berichtet werden kann. Na gut, dann auch hier:
Da labert der Spitzenjournalist Beckmann Schwachsinn wie diesen: »X ist neben Y der absolute Chef in der Mannschaft.« Das ist schon von der Logik absolut daneben!
Oder der unsägliche Steffen Simon stammelt: »Die Zuschauer, die des Polnischen mächtig sind, mögen mir verzeihen, wenn ich Smólarek  sage, wie wir es kennen, und nicht Smolárek,  wie es richtig wäre.« (Wir sagen ja auch Peterrssen   und nicht Pétersen !) - Wenn er sich doch nur auf die korrekte Aussprache konzentrierte! Dann würde ihn diese geistigen Leistung vermutlich derart absorbieren, dass er zu seinem störenden Geseiere gar nicht erst käme!

16.6.
Der Bund will rund 1,8 Milliarden an Zuschüssen für den Regionalverkehr auf der Schiene streichen. Dann sind Gegenden in Flächenländern wie z.B. die Uckermark oder die Prignitz in Brandenburg, die ohnehin schon zum Ar... der Welt zählen, so ziemlich völlig abgeschnitten. Oder die Leute dort benutzen dann das Wahnsinnsprotzprojekt »Flughafen Berlin-Brandenburg International«, der voraussichtlich ziemlich ungenutzt herumstehen wird.

14.6.
Jetzt weiß ich endlich, warum die deutsche Wirtschaftspolitik so genial, erfolgreich und international vorbildlich ist: Wie ich jetzt erst erfahre, ergänzt Pfarrer Hintze (yessir, genau DER!) mit seiner legendären Sachkenntnis den ausgewiesenen Wirtschaftsweisen Glos als Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Das ist wie Reinhold Messner als Marineminister.
Na, da kann  es ja nur aufwärts gehen!

13.6.
Wie man der gesamten deutschsprachigen Welt einen Riesengefallen tun kann: Einfach nur Steffen Simon zwingen, im Stück seine 90 Minuten unerträglichen schwachsinnigen Gelabers selber anzuhören. Er wird dann hoffentlich sich sofort einer Gesichtsoperation unterziehen, damit ihn weltweit niemand erkennt, und im usbekischen Farbradio die Hintergrundgeräusche bei Kamelrennen geben.

Fast vergessen, aber immer latent dabei. Nach dem Spiel Brasilien-Kroatien: Reinhold Beckmann gleich mitschicken!

Spitzenpolitiker beklagen ein angeblich steigendes Unrechtsbewußtsein in der Bevölkerung. Die ostdeutschen Ministerpräsidenten hingegen wollen mittelfristig einlenken und sich bei der Verwendung der Solidaritätsgelder demnächst gesetzeskonform verhalten.
Ich überlege für mich auch schon...

USA-Präsident Bush will bei seinem heutigen Überraschungsbesuch in Bagdad »amerikanische Soldaten treffen«.
Nun nimmt er den Aufständischen dort schon deren Arbeit ab.

Gemessen an den schwarz-rot-goldenen Flaggen an Fahrzeugen und Balkonbrüstungen, leben hier in Berlin mehr Deutsche, als ich vermutet hatte.

12.6.
Annette Schavan, die uns aus Regionalproporz der CDU als Bundesbildungsministerin vor die Nase gesetzt wurde, will am Sitzenbleiben für schlechte Schüler festhalten. Selbst Parteikollege Jürgen Rüttgers, durch mehrjährige Tätigkeit als Bundes-»Zukunftsminister« in elementaren Bildungsfragen referentenvorlagengestählt, ist dagegen. Die GEW verdeutlicht: Wer derartigen Schwachsinn vertrete, habe »von der Schulpraxis keine Ahnung und vertritt pädagogische Ansichten aus der Zeit der Prügelpädagogik«.
Ich hatte nicht vermutet, dass Schavans Fachkenntnisse doch so modern sind...

Eine durchschnittlich befähigte Schauspielerin und ihr langjähriger Lebenspartner, ein israelischer Kneipier, gehen privat künftig getrennte Wege, wie beider Anwalt der »Bild am Sonntag«   »bestätigte«. Keine weiteren Angaben, denn »der Rest ist Privatsphäre«. Ach so. Der Rest!

11.6.
Die Peinlichkeitsweltmeisterin Edith Renate Ursula Rohs, unter ihrem Kampfnamen »Lea Rosh« auch als Selbstdarstellungskönigin gefürchtet, konnte nicht erdulden, dass seit zwei Jahren kein Mensch mehr Notiz von ihr nahm. Daher ging sie nun mit einer Schnurre an die Öffentlichkeit, die sogar dem »Spiegel«   fast 40 Zeilen Häme wert ist. Man solle doch die Statuen vor dem Olympiastadion in Berlin, die Hitlers Lieblingssteinmetz Arno Breker verbrekert hat, gefälligst verhüllen. Und wir verhüllen die Lachtränen auf unseren Wangen.

10.6.
Zahlreiche Firmen werben mit dem Hinweis »Offizieller Partner« der Fußball-WM. Ich zermartere mir seit Tagen das Hirn, bin aber nicht dahinter gekommen: Wer sollte sich schon und warum inoffizieller Partner nennen und was müsste er dafür tun?

9.6.
Die Landespressegesetze schreiben vor, dass ein presserechtlich Verantwortlicher voll strafmündig und -fähig sein muss. Bei dem Chefredakteur, der die Schlagzeile »Kinsi lass uns grinsi« verantwortet, darf man diese Umstände wohl füglich bezweifeln.

8.6.
»Der Mittelstand« gibt sich konjunkturell optimistisch und stellt Ausbildungs- wie Arbeitsplätze in Aussicht. Allerdings erwartet er von der Regierung noch Erleichterungen und Entgegenkommen.
Wie wäre es denn, wenn die Regierung diese Reihenfolge einmal umdrehte - zumindest in einem demokratischen Staat?

7.6.
Es ist grauenhaft. Selbst normalerweise ernst genommen werden wollende Medien berichten an prominenter Stelle über den Zustand der Wade eines ansonsten hochgradig uninteressanten Jungmillionärs.
Der Vierwochenzirkus hat noch nicht einmal begonnen, schon müssen Sendungen wie »ZDF Reporter« den Sendeplatz für Skandale à la »Die große Fanparty« mit Weltstars wie Ricky Martin und Nelly Furtado (meingott, wer ist das???) räumen. Haben wir Normalos denn nur noch http://www.wmhasser.de für uns?! Aber das ist es ja nun auch wieder nicht.

6.6.
Tooor! Tooor! Tooor! Wir sind im Kongo! Sehen Sie: So kann man Weltereignisse zusammenfassen.

5.6.
»Nachrichten aus Sozialdemokratia:« Dem neuen Staatspräsidenten Perus, dem Spezialdemokraten Garcia, hat nach Medienberichten »der Mittelstand« zum Wahlerfolg verholfen...

4.6.
Hier stand leider einige Tage ein Fehler...

3.6.
So schnell war ich selten. Aber aus Mitteilungsbedürfnis eben diesen Slogan zum Ausschneiden oder Mitschreiben, ehe wir von Schweizer Blattern oder Glatzen endgültig niedergemacht werden...

2.6.
Apropos Missbrauch: Der Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses zur Milliardenpleite der örtlichen Bankgesellschaft hat heute seinen Abschlussbericht vorgelegt. Darin stellt er fest, dass in erster Linie Politiker, aus Geltungs- und Geldgier, die Hauptverantwortlichen sind; allen voran die ehemaligen Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD, Landowsky und Staffelt.
Die Kerle haben kurzfristig einen höheren finanziellen Schaden angerichtet als ihn sämtliche Hartz-IV-Empfänger bei nur durchschnittlicher krimineller Energie in Jahren schaffen würden. (Behördliche Hausbesuche wie bei Fritz Müller und Erna Pitz stehen bei den zwei Edelpensionären allerdings nicht zu erwarten...)

Neues aus dem Irak: Die USA sind erst rund 230 Jahre alt. In Ermangelung einer ehrlich erworbenen Tradition springt die US Army gern ein und sorgt seit dem Massaker im vietnamesischen MyLai an ihren Auftrittsorten für so etwas ähnliches...

Der Kongo-Einsatz der Bundeswehr steht. Wie immer beschlossen und verkündet von denen, die selber ja überhaupt nicht hin müssen und/oder keine geeigneten Söhne haben! Etwa die grün-pazifistischen Herren Kuhn oder Schwulen-Beck. Letzterer blamiert sich lieber unter leichter Artillerie in Moskau.

Wenn man davon ausgehen darf, dass die klügeren Köpfe einer Partei in Spitzenpositionen Verwendung finden, dann ist mir angesichts der Absonderungen des CDU-»Generalsekretärs« Pofalla angst und bange um den IQ seiner Parteifunktionäre.

1.6.
Der Landeswahlleiter von Berlin hat u.a. schwer politisch entschieden und unter 36 Parteien z.B. die »Pogo-Partei« und die »Berliner Berg-Partei« zur Abgeordnetenhauswahl im kommenden September zugelassen. Deren Anführer machen sich natürlich einen Affen über ihn und überhaupt Politik. Da musste er sich ja auch mal entlasten und völlig unpolitisch mit versprengten Trotzkisten in der WASG/Land trotz der Linkspartei und einschlägiger demokratischer WASG/Bund-Beschlüsse ein Scherzchen erlauben.

Der BND lässt skandalmäßig nicht locker: Jetzt kommt heraus, dass die Entführung des Bundesbürgers el-Masri durch den CIA vielen schon viel länger bekannt war als bislang dargestellt oder besser: zugegeben. Amstvorsteher Uhrlau (Motto: braucht längeren Urlaub) spricht von »einer Panne«.
In dem Verein haben offenbar viele seit längerem eine Panne.

Kaum hat der Bundestag (wer's im TV sah: eine »Debatte« mit gähnend leeren Bänken!) das Hartz-IV-Gesetz verschärft - schon gibt es fast 3 Millionen neue Arbeitsplätze! Der Grund nach Aussage der Kanzlerin: »Die Anreizsysteme müssen funktionieren.« (Originalton Schwätzerin)
Oh mein Gott! rufen da selbst abgebrühte Agnostiker.