
31.1.
Hochwasser in Pirna, Bad Schandau und dem Rest dort. Ja, und wo ist das Problem? Da werden doch die deutschen Buben von NPD, DVU und sonstigen Naziclubs sofort und heldenhaft zur Rettung des deutschen Volkskörpers einspringen und sich wünschenswerterweise SSelbst vor, oder noch besser: in, die Fluten werfen?
Die Deutsche Bahn erklärt zu ihrem vorrangigen Ziel ihre Börsentauglichkeit. Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn es sich da um die Transportleistungen oder gar die Zufriedenheit der Bahnreisenden gehandelt hätte.
So wird denn auch der Aufsichtsrat des - also noch: UNSERES - Unternehmens mit einer Erhöhung der völlig ungerechtfertigten Bezüge auf 300 Prozent belohnt; also z.B. des ganz normalen Gremiums-Beischläfers von 10.000 auf 30.000 Euro. Das ist kein Sozialneid, sondern ein Riesenskandal!. Aber der Bundesverkehrsminister, ein sogenannter Sozialdemokrat, macht so etwas natürlich mit.
Große Freude im Iran. Nein, nicht wegen des schweren Erdbebens mit hunderten von Opfern und zig zerstörten Dörfern. Sondern wegen des erfolgreichen Tests einer neuen Rakete.
Nun werden natürlich die dämlichen Ungläubigen - also wir - wieder zum Spenden aufgerufen. Nein!
1. Ein Land, das Geld genug für idiotische Raketenentwicklung und milliardenschwere Atomforschung hat, sollte auch seine Bevölkerung versorgen können.
2. Keine Toleranz mit den Feinden der Toleranz.
30.3.
Leider absolut nichts passiert die letzten Tage.
27.3.
Prima! Alle Wahlgewinner: Der greise Böhmer in Magdeburg, der Nasenschnarrer Oettinger in Stuttgart und der unsägliche Wanst Beck in Mainz. In Ermangelung von Alternativen. Böhmer (erst 70 Jahre jung!) z.B. kann sich auf die Stimmen von immerhin 15,2 Prozent der Wähler in Sachsen-Anhalt »stützen«. In BaWü holte die Karrieristin und als Staatsministerin abgesicherte »volksnahe« SPD-Schwaflerin Ute Vogt fast 13 Prozent der möglichen Stimmen. Demgegenüber erkannte Dauerverlierer und Privatphilosoph Böhr in Mainz die Zeichen der Zeit und haute mit knapp 16 Prozent dahin, wo er seit 12 Jahren hingehört: in den Sack.
Einem Ondit zufolge streiken und demonstrieren die Franzosen, wenn sie die Schnauze voll haben. Die faulen Deutschen hingegen gehen dann nicht wählen...
Ja, nun muss die Bundeswehr hin! Da wird sie dann im Kongo die Menschenrechte ebenso fleissig verteidigen wie im grunddemokratischen Afghanistan. Deswegen ist sie ja dort; für viele Millionen im Monat, die wir hierzulande gottseidank (inshallah oder wie oder watt?) überhaupt nicht brauchen. In Kabul jedenfalls lachen sich nicht nur die Taliban über den ungläubigen Westen kaputt!
26.3.
Wo blieb der Vertreter des dänischen SSW bei der »Berliner Runde« des ZDFs?! Schließlich war seine Partei bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt ebenso beteiligt wie die im Studio von Markus Söder repräsentierte bayerische CSU! Das kann ja nur an der verfassungsrechtlich festgeschriebenen Neutralität des ZDFs liegen!
25.3.
Soso. Bundes-Hotte begrüßt verschärft den Einsatz der Bundeswehr im Kongo. - Klar. ER muss ja nicht hin!
Werbeseufzer: »Du, Thomas, was würdest Du machen, wenn Du einen Wunsch frei hättest?« - »Nie mehr Werbung mit solchen fürchterlichen Gören machen!«
Ursula von den Laien wird als Vorbildmutter herumgereicht. Naja. Erstens hätte sie vor 65 Jahren noch glatt ein »Mütterkreuz« abgestaubt. Das vergessen so manche erzkonservativen CDUler nimmer. Zweitens zeigt sie, wie es geht: Pro Kind mindestens eine/n Arbeitslosen von der Straße holen und die als Haushilfen von der Steuer absetzen können. Und wenn man dann auch noch einen millionenschweren Vater hat (wir erinnern uns: das »Krümelmonster« Albrecht, erst Hartkeksvorstand bei Leibniz und dann als Weichkeks Ministerpräsident von NS, äh, Niedersachsen)...
24.3.
3 Tage platt im Bett - und dann auch noch ein Festplatten-Crash auf dem Rechner. Ich bin noch nicht so richtig erholt!
Lesen Politiker keine Zeitung? Eben noch erfuhren wir anderen, dass der Stromkonzern Vattenfall mal wieder gigantische und Spitzenprofite einfährt. Und was tut der Berliner Wirtschaftssenator (Wolf, ausgerechnet von der Linkspartei!)? Er genehmigt doch wirklich Preiserhöhungen von 5,8 Prozent. Und entblödet sich nicht, das als Erfolg zu feiern, denn der Multi wollte ja sogar 6,5!
Als Ankündigungskanzlerin wird Frau Merkel in die Geschichte eingehen.
Wenn die angestellten Klinikärzte - zumal die in der Hierarchie ganz unten - streiken, ist das ziemlich ok. Na gut, über die 30-Prozent-Idiotie hatten wir's schon.
Aber wenn die niedergelassenen Kollegen demonstrieren, können wir Patienten nur kühl grinsen: Die sind doch im wesentlichen darüber enttäuscht, dass die automatische Spitzeneinkommensgarantie weggefallen ist. Wir übrigen Akademiker mit ebenso langen Studien- und Assistenzzeiten erhalten (a) seit Jahren auch weniger und (b) »sowieso« weniger als die Weißkittel... Die ja nun, nach uns und z.T. den Apothekern, mal dran sind beim Sparen im Gesundheitswesen. Und dann demnächst die Kassen und die Pharmakonzerne, will ich hoffen!
Schon gehört? Deutsche-Bank-Ackermann zieht monatlich 500.000 netto! Den Sch..., den er baut, kann ich auch für die Hälfte!
21.3.
Intellektueller Dünnpfiff des Roland Koch, dem im Wahlkampf offenbar nichts zu blöde ist: Sollte die Diskussion über den von ihm gepriesenen »Einbürgerungs-Fragebogen« nicht in seinem Sinne ausgehen, so droht er für Hessen einen Alleingang an. Mal abgesehen davon, dass die Frage doch eigentlich eine Bundesangelegenheit sein sollte (denn man will ja nicht Hesse oder Bayer oder Bemer werden, sondern deutscher Staatsbürger), werden sich dann alle an die Behörden außerhalb Hessens wenden und danach als Neudeutsche nach Kassel, Darmstadt oder Wiesbaden einsickern.
Aber wer Koch glaubt, ist auch dumm genug, CDU zu wählen...
20.3.
Nichts sagt über den geistigen Zustand einer Nation mehr aus als die Werbung, die sie sich bieten läßt: »Erleben Sie jetzt weitere große Kinomomente mit Persil!«
Etliche EU-Politiker möchten dringend Soldaten in den Kongo schicken. Man hat jedoch trotz der von ihnen beschworenen Notwendigkeit noch nicht gehört, dass die Herren Steinmeier oder Junge oder Solana sich dazu schon freiwillig gemeldet hätten!
19.3.
Noch so ein grandioser, neutraler Demokrat: Niedersachsens Ministerpräsident Wulff will aus dem Tarifverbund der Länder austreten, wenn ihm das Verhandlungsergebnis mit Ver.di nicht passt.
Der Verfassungsschutz observiert Oskar Lafontaine. Als Staatsbürger, der ich das mitfinanziere und für den das ja angeblich gemacht wird, habe ich zwei Fragen:
1. Welches sind die Anhaltspunkte für den Verdacht seines verfassungswidrigen Verhaltens?
2. Werden auch Leute beobachtet, die ganz offen die Verfassung brechen (wie der Bundesfinanzminister mit seinem Haushalt), oder der Bundesinnenminister mit seiner grundgesetzwidrigen Obsession, die Bundeswehr im Inneren einsetzen zu wollen?
18.3.
»Der Tagesspiegel« berichtet: »Durch Charlottenburg ziehen heute die Nationalisten.« Wer es nicht weiß: Hier wird die NPD verniedlicht! Demnächst sind sie auf den Seiten dieses bürgerlichen Blättchens noch die Nationalökonomen...
Da verschwenden die Medien kostbare Zeit und Druckzeilen mit Berichten, die kaum jemanden interessieren: Internes Vereinsgelaber über Fussball-Jüngelchen oder die völlig uninteressante Frage, ob ein Pharmaunternehmen das andere kaufen will. Während die Feststellung, dass die Berliner Regierung in ihrer Arbeitsmarktpolitik den Offenbarungseid leistet, kaum Erwähnung findet.
17.3.
Der »Chef der Berliner Flughäfen« Johannsen-Roth gibt Einblick in sein apartes Rechtsverständnis und die zu erwartende Entwicklung nach dem Richterspruch zum Berliner Großflughafen: Er werde »den klaren Bedarfsnachweis führen«, dass auch während des verhängten strikten Nachtflugverbots geflogen werden müsse.
Die Große Koalition bereitet einen »Energiegipfel« mit sich selber vor. Interessanterweise soll die sogenannte Kernenergie (ja, die mit dem heimeligen Nüsseknacken!) nach dem Willen der Kanzlerin dabei völlig ausgespart bleiben.
16.3.
Hessens Innenminister Bouffier (typisch deutscher Name übrigens) hat einen Fragebogen für Anwärter auf die deutsche Staatsbürgerschaft ausgearbeitet. (Nein, nicht er persönlich; das hätte er wahrscheinlich gar nicht geschafft.) Vorschlag von hier: Ihn auch den Bundestagsabgeordneten vorlegen und diejenigen fortschicken, die weniger als die Hälfte der 100 Fragen richtig beantworten. Im Nu wäre das Parlament wohl auf eine vernünftige Größe von 120 bis 150 zusammengeschnurrt!
Da haben heute drei Männer - natürlich Politiker: die Herren Platzeck, Tiefensee und Wowereit, alles sogenannte Sozialdemokraten - ihren Willen gegen die Bevölkerung von 30 Dörfern durchgesetzt: vor dem Bundesbürokratiegericht einen Großflughafen.
Wollen mal sehen, ob das Bundesverfassungsgericht in der Angelegenheit nun Recht spricht...
Die US-Amis machen heute im Irak mal wieder, was sie außer Computer und Waffen bauen am besten und als einziges richtig können: Unterlegene Feinde mit Materialwucht angreifen und ohne Ansehen der Person alles im Umkreis von 5 Kilometern niedermachen.
15.3.
Boh eh! Die Krankenhausärzte wollen sich 30 Prozent Gehaltserhöhung erstreiken! Na, da hoffe ich doch auf Erfolg und Vorbildfunktion. Denn wir im Öffentlichen Dienst Berlins sehen auch schon seit Jahren keine Erhöhung der Gehälter und kaum noch Weihnachts- und Urlaubsgeld...
Es ist ja noch zynischer! Jetzt kristallisiert sich langsam heraus, dass der militärische Angriff der Zionisten auf ein Gefängnis in Jericho allein dem Wahlkampf zuzuschreiben ist, weil der amtierende Regierungschef in Tel-Aviv sich damit Stimmen vom ganz rechten Rand für die in zwei Wochen anstehenden Wahlen erhofft!
14.3.
Wie zynisch muss man sein, um einen militärischen Überfall »Ernte einfahren« zu nennen? Und Jammer-Dudzik in Tel-Aviv fällt in seiner ZDF-Berichterstattung auch gleich wieder rein: Natürlich sind die »militanten Palästinenser« wieder an allem Schuld. Und die halbe Welt glaubt diesen Schmarren, wenn Israels Politik unerträgliche Provokationen betreibt.
Da Jubeln sie in den Medien über den »Medaillensegen« bei den Paralympics - aber ansonsten findet dieses Sportereignis in den keiner Sendung und auf keiner Seite statt...
13.3.
Nach dem wohl inszenierten Selbstmord des mutmaßlichen Kriegsverbrechers und Massenmörders Milosevic muss festgestellt werden, dass es doch reichlich unfair war, ihn nicht in Moskau behandeln zu lassen. Man hätte ihn vielmehr ebenso höflich und umsichtig behandeln sollen wie seine Gefangenen es in den Lagern und Folterstätten seines Herrschaftsbereichs durch seine Schergen erlebten!
In den Medien ist derzeit ständig die Rede vom »CDU-Finanzminister Möllring«. Ich wusste gar nicht, dass die Partei einen Finanzminister hat. Früher jedenfalls hieß so einer »Schatzmeister«.
12.3. »Mit wie vielen S schreibt man Verschluss-Sache?« lautet die Frage. Piet aus Hamburg vermutet »mit 2«. Karl aus Kassel ist überzeugt: » 3.« Ludwig aus Kiel weiß es genau: »Natürlich mit 4!« Und »Bildungsministerin« Schavan freut sich über den föderalen Wettbewerb zwischen den Bundesländern.
10.3.
Die Berliner CDU gibt sich nun völlig auf: Als einer der Kandidaten für die anstehenden Abgeordnetenhaus-Wahlen wurde der Konzertveranstalter Schwenkow aufgestellt, der das Wort »Politik« wohl höchstens schreiben kann. Aber dafür kennt er sich mit Show und Luftnummern gewiss bestens aus.
9.3.
Die Partei- und Fraktionsanführer von CDU/CSU und SPD haben sich zur »Föderalismusreform« etwas ausgedacht (auch hier: immer wieder dieselben Typen und nur diese; es müssen ja wohl alle Allround-Genies wie Edi Stoiber sein) und wollen diesen Murks als beträchtliche Verfassungsänderungen gegen die Meinung zahlreicher Abgeordneter durchpeitschen.
Hier hat man von Merz und Co allerdings noch kein Aufjaulen wegen Gefährdung der Freiheit der Parlamentarier gehört...
Einmal im Jahr, so um diese Zeit, erinnere ich das ZDF daran, dass auf seinem »heute«- und »heute journal«-Globus das EU-Mitgliedsland Zypern völlig fehlt. Bislang ohne Resonanz.
8.3.
Mit Verve wird in Berlin der Eindruck von Action vorgespiegelt - die »Initiative 50 plus«: Erst wurden staatliche Subventionen an die Industrie verballert, um die »Alten« loszuwerden. Jetzt kriegt sie wiederum Staatsknete, um diese Menschen wieder in Arbeit zubringen. Und höhnisch heißt es, Subventionen sollten endlich abgebaut werden...
Jetzt drehen sie in Israel offenbar völlig durch: Da erklärt der Außenminister es als richtig und wünschenswert, wenn Führer der Hamas, immerhin demokratisch gewählte Leute und der zukünftige Ministerpräsident darunter, von staatlichen Kräften umgebracht werden. Waren nicht auch führende Zionisten mal Terroristen?
7.3.
»Dresden« im Fernsehen! Was lernen wir aus der TV-Schmonzette über eines der größten Kriegsverbrechen des WK II (ok, ok, immerhin wollten die Deutschen ja den »totalen Krieg«)?
Die Reihenfolge hier ist nicht kriegswichtig:
1. Am besten vögelt es sich in total überbelegten Lazaretten. Sogar noch besser mit Bauchdurchschuss nach etwa sieben Tagen! (Die am Filmende angesprochene Schwangerschaft der Hauptdarstellerin läßt sich nur mit langanhaltenden Dreharbeiten erklären.)
2. Bis 1945 sprachen junge Engländer, sofern sie überhaupt sprachen, akzentfreies Deutsch.
3. Je hölzener und unbedarfter du einen Schauspieler-Darsteller-Laien zu imitieren versuchst, desto größer ist die Chance auf eine Hauptrolle im Deutschen Fernsehen.
4. Hauptrollendarsteller suchen immer einen Fluchtweg, während der Rest standardmäßig verharrt, zu irgend jemandem betet oder sich dankbar erschießen läßt. (Das sollten sie mal zum Casting-Prinzip erheben!)
5. Auch im größten Chaos steht immer ein Fluchthinweisschild zum »Elbufer« unbeschädigt herum.
6. Auf Trümmerhaufen liegen Fahrräder aufgrund ihres geringen spezifischen Gewichtes immer oben.
7. Bei Großbränden muss man, nachdem man sich erfolgreich dort hingekämpft hat, sicherheitshalber sofort in der Mitte stehen bleiben.
8. Dresden gilt ja schon allein meteorologisch als Florenz der Tundra. Wo anders gibt es Mitte Februar - ausweislich der eingespielten zeitgenössischen Filmschnipsel - volle Baumwollblüte?
9. Falls du Bomben über fremden Städten abwerfen musst, hast du als Einzelkind die Arschkarte gezogen. Die Schwestern der anderen sind immerhin in Coventry verbrannt.
10. Swing-Schallplatten der späten 40er hören 1945 gerade in Dresden selbstverständlich nur aufopferungsvoll versteckte Juden, während ein Blues-Boogie der 50er schon vom Gauleiter angetanzt wird. (Letzteres wird ja in der SS-ächsischen SS-chweiz bis heute ausgerechnet von ihm völlig übersehen!)
6.3.
Die Parteivorsitzenden von SPD und CDU, die Hosenanzüge Platzeck und Merkel, offenbaren ihr Politik- und Demokratieverständnis fast unison: »Schnelligkeit« beim Abhaken des Themas Föderalismusreform, bei dem sie Handeln vortäuschen, ist ihr Credo. I beware doch nicht die Inhalte! Und: wiewas? Konsequenzen? Das versteht der Wähler doch ohnehin nicht.
Man muss mit allem Ernst einmal darauf eingehen: Erstaunlicher- und auch noch unverschämterweise fällt derzeit Schnee, obwohl es noch Winter ist!!!
5.3.
Ist die FDP eine Partei oder eine Monarchie? Jedenfalls will sie noch keinen Bundestags-Untersuchungsausschuss zur Irak-BND-Affäre, weil Westerwelle noch nicht weiß, ob er will.
Das neue Motto der CDU: »Wir handeln!«. Was ist daran so neu? Das tun sie doch schon seit 1945, und zwar wie die Rosstäuscher und Hehler. Neu ist doch nur der Partner SPD.
Erst will die schwarz-»rote« Koalition eine Altersrente auf drei Säulen, weil die Politik die Renteneinzahlungen der versicherungspflichtig Beschäftigten schon lange verjuxt hat. Nun fällt Unsozialminister Müntefering ein, dass die Betriebsrenten nicht mehr zu fördern seien, da zu teuer. Das nennt man dann Politik aus einem Guss! (Und wir stehen wieder im Regen.)
4.3.
Einem Ondit nach kann die CDU in Baden-Württemberg bei Wahlen einen Sack nominieren und er wird gewählt. Bei den anstehenden Landtagswahlen sind sie dem Beweis schon recht nahe.
3.3.
Unglaublich I, was sich das gebührenbezahlte Fernsehen dieser Tage erlaubt: Wenn nicht gerade Volksmusik-Hitparaden, dann Sport zur Beruhigung der Debilen. Und wenn es mal ein anspruchsvolleres Magazin ist, gibt es offenbar nur Vogelgrippe und Katzensterben.
Unglaublich II, was sich gestern bei »Berlin Mitte« (der einzigen Ausnahme von oben) abspielte: Dass der Glos als Wirtschaftsminister von Wirtschaft keine Ahnung hat, ist bedauerlich. Aber so gar keine?!
2.3.
Eine grandiose Karikatur aus dem Berliner Stadtmagazin »zitty« zur Wirtschaftslage unter der Großen Koalition:

»Das Jammern der Wirtschaft - jetzt endlich als Klingelton!«
1.3.
Da verbreitet der Verhandlungsführer in Stuttgart, die Gewerkschaft Verdi nähme »die Bevölkerung als Geiseln«, da sie den Streik im Öffentlichen Dienst nicht abbräche. Dabei merkt er anscheinend gar nicht - und der begriffstutzige Interviewer erst recht nicht -, dass es umgekehrt mindestens ebenso sein kann.