
30.9.
»Die Grünen« zeigen nun endgültig ihr »Politikverständnis«: Beleidigt wie die Leberwürste darüber, dass sie von der Berliner SPD nicht als Koalitionspartner ins Auge gefasst werden, fordern sie für den Fall, dass die rot-roten Verhandlungen scheitern, mit dem döfsten Gesicht doch wirklich Neuwahlen! Gottseidank ist die Zukunft der Hauptstadt nicht von solchen Hanswürsten abhängig.
In MeckPomm soll nun die »stabile Koalition« (CDU-Katastrophe Pofalla) der zwei Wahlverlierer SPD und CDU (zusammen rund 15 Prozent minus) regieren...
29.9.
Das Landgericht Stuttgart hat auch das Zeigen eines durchgestrichenen Hakenkreuzes verboten. Ich verstehe die Richterschelte nicht. Das Urteil ist hochgradig pragmatisch und lebensnah, wie wir aus dem Straßenverkehr wissen: Die meisten machen doch genau das Gegenteil dessen, was auf Straßenschildern als verboten - durchgestrichen ist.
»Die Grünen« sind doch immer wieder für ein Späßchen gut: Ausgerechnet deren weit und breit älteste Berliner Kandidatin (65) mosert gegen den Entscheid der SPD, es wieder mit der Linkspartei zu versuchen, die SPD wolle offenbar keinen »Modernisierungsschub« für die Stadt!
Nach der massiven Einschüchterung der Presse und oppositioneller/nichtstaatlicher Organisationen haben sich die USA heute mit der Verabschiedung der Bushschen »Anti-Terror-Gesetze« aus dem Kreis demokratisch orientierter Staaten endgültig verabschiedet.
28.9.
Die Vorgänge in der Umwelt sind noch viel bedrohlicher, als wir bislang ahnten: Nicht nur Artensterben, Ozonloch und Klimawandel sind zu registrieren. Nein, auch ein heftiges Driften der Kontinentalplatten. Wie sonst lässt es sich erklären, dass der Nordatlantik-Pakt NATO sich immer stärker in Afghanistan engagiert?
Für jeden aufmerksamen Beobachter erwartungsgemäss ist die Handyfirma BenQ-Siemens pleite und schließt ihre deutschen Fertigungsstätten. Aha! Für das rechtzeitige Abstoßen haben die Siemensbosse sich ihre 30 Prozent Mehrgehalt erworben!
27.9.
Die erfolgreiche Berliner Unterwerfungsgeste namens »Islam-Konferenz« soll ja nun nächste Woche in der katholischen Kathedrale zu Mekka als »Christus-Konvent« nahtlos und offen fortgeführt werden...
Unser notleidender Energiekonzern »EON« hat sein Kaufangebot für eine spanische Stromfirma auf 38 Milliarden erhöht. Wo kommt dies Geld denn bloß her? Wahrscheinlich haben die Spitzenmanager alle auf ein Monatsgehalt verzichtet?
Nach dem »Transrapid«-Desaster meldet sich auch Edi Stoiber zu Wort; denn die Bahn soll eventuell München mit dem Flughafen verbinden. Der studierte Brückenbau- und Eisenbahn-Experte meint dazu, aber lassen wir das...
»Polnische Wirtschaft« darf man ja nicht mehr sagen. Selbst wenn die mafiöse Politik in Warschau gemeint ist.
26.9.
Es ist unfassbar! Da gibt es eine offenbar völlig überforderte jüngere Frau, der niemand gesagt hat, dass es für die Funktion der Intendantin auch sog. Standings und Souveränität bedarf. Aus vorauseilendem Gehorsam gegenüber durchgeknallten herbeiphantasierten und eventuellen Islamistenreaktionen setzt sie Vorführungen eines Mozart-Werkes an der Deutschen Oper in Berlin ab. Bestimmte Darstellungen darin könnten unbestimmten Religionsfanatikern nicht gefallen. Uns hingegen gefallen etliche sehr realistische Darstellungen von abgeschlagenenen Köpfen sehr realer Geiseln islamistischer Terroristen überhaupt nicht! Wenn das so weitergeht, werden wir wohl bei Bin Laden, iranischen Revolutionswächtern oder Turbanautoritäten in Kairo oder Kabul jedesmal nachfragen, ob eine politische, kulturelle oder soziale Aktion denn wohl genehm sei?!
Ausgerechnet denn auch Islamisten, die in Berlin von in ihrem Auftrag an öffentlichen Schulen lehrenden Religionslehrern 20 Prozent des Gehalts für ihren Verein nach bester Mafiamanier wohl abgepresst haben. Tolle Vorbilder und Moralapostel!
Apropos Mafia. Wie komisch, dass der Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte in eine Sozialwohnung ziehen konnte, die im Besitz einer Gesellschaft im Besitz des Landes ist und in deren Aufsichtsrat ganz zufällig der bedürftige Politiker sitzt. Der CDU-Provinzfürst verbreitet, man habe ihm die Wohnung fast gegen seinen Willen aufgedrängt. Da macht doch selbst das Regieren auf Bezirksniveau Spaß!
25.9.
SPD-Schlafpille Karl Lauterbach, MdB, ist noch nicht so lange im Parlament, so dass er nicht weiß, was ein Berufspolitiker nie tun sollte. Der Blödmann hingegen sagt dem »Spiegel« doof offen:
Klasse! Wir übrigens von euch Politikern auch nie!
Im Berliner Anti-Terror-Zentrum soll eine neue Abteilung mit rund 50 Mann zur Überwachung des Internets eingerichtet werden. Das Innenministerium will dafür im kommenden Jahr bis zu 86 Millionen!
Rechnen wir mal nach: Selbst wenn die Leute neu eingestellt werden müssten, weil die jetzigen Mitarbeiter von Innenministerium und Verfassungsschutz das nicht können (pfui!) und die Kerle als Regierungsräte bezahlt würden, machte das rund 2.400.000 Hinzu kämen je 1.000 Euro für einen internetfähigen Computer = 50.000 Dann 50 mal Internet-Flatrate bei, sagen wir » 1&1 «, je 19,99 im Monat machte gut 12.000 Weitere Kosten sind nicht erkennbar. Macht im 1. Jahr summa summarum 2.462.000 Euro!
Wozu, Herr Innenminister, die »restlichen« 83, 5 Millionen!!??
24.9.
Den schönsten freudschen Versprecher der Woche machte Verkehrsminister Tiefensee als er zum Unglück des Transrapids meinte, man müsse »erst die Ergebnisse der Expertenuntersuchung abwe-, abwarten«.
22.9.
Nun ist der »Transrapid« beinahe runtergefallen! Das lernt uns zweierlei:
1. Auf der sogenannten Referenzstrecke die beweisen sollte, dass niemand diesen Unsinn braucht.
2. Ist der Hersteller nicht die Firma Siemens, deren Oberaffen sich gerade wg. besonderer Leistungen einen 30-Prozent-Schluck aus der Bezügepulle gönnen wollen?!
Jetzt haben die Ärzte es mit mir verscherzt! Auf der heutigen Demo haben sie sich nicht entblödet, mit diesem Slogan zu marodieren: »Freiheit statt Sozialismus!«.
Also da wollen wir doch lieber Gesundheit statt Geldreißern und Kurpfuschern!
Der landauf-landunter ebenso als solcher bekannte wie gefürchtete Gesundheitsexperte Oettinger aus Baden-Württemberg - aber lassen wir das!
Das von der Berliner CDU angezettelte »Bürgerbegehren« gegen die Umbenennung eines Teils der Koch- in Rudi-Dutschke-Straße ist zustande gekommen. Die Axel-Springer-Straße dort gibt es hingegen schon seit einigen Jahren...
Als wäre die SPD nicht schon rechts genug, hat sich im Berliner Landesverband (klingt nach Rotem Kreuz) ein »Reformflügel« gegründet, der in mancher Hinsicht der 20-Prozent-Partei CDU die Arbeit abnehmen zu wollen scheint. Er nennt sich »Aufbruch« und hat in der Tat etwas mit brechen zu tun.
21.9.
Das Bundeshörstel Köhler hat seine 1. »Berliner Rede« gehalten. Und zwar in einer Berliner Hauptschule. Und zwar zu Schule und Chancengleichheit. Und zwar »energisch«, wie die einzige öffentliche Äußerung der Bundesbildungsministerin für diesen Monat zum Thema lautet.
80 Prozent der dortigen Schüer haben einen »Migrationshintergrund« und große Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache. Wohl deshalb heißt ihre Laienspielschar auch »Peoples' (oder People's?) Theatre«?
Innendemagoge Schäuble höhnt auf der EU-Migrationskonferenz: »Der Ruf nach dem Geld der anderen ist immer der bequemste.« - Na klar, der Glaspalast der CDU (und anderer Politparteien) ist ja auch ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen finanziert worden. Für jede abgegebene Stimme ab 1 Prozent Stimmanteil erhalten die Parteien ja schließlich keine 50 Cent pro Jahr aus dem Steuersäckel und die verarmten überregionalen nochmals jeweils keine 35 Cent...
20.9.
Mindestens 200 Millionen Euro - fast eine halbe Milliarde Mark! - soll der Einsatz der Bundesmarine vor dem Libanon kosten, den die meinungslosen Abgeordneten des Bundestages heute fraktionsführungswunschgemäß »beschlossen«. Wofür eigentlich? Mehr als zusätzliche Spritkosten sind doch nicht zu sehen...
Übrigens ist heute Weltkindertag, an dem auf einer verschwiegeneren Veranstaltung auf die rund 2,5 Millionen Kinder in der BRD verwiesen wurde, die in Armut leben. Passt doch prima.
Der ungarische Ministerpräsident hat die Demonstrationen gegen sich als verwerfliche und kriminelle Aktionen bezeichnet, die es zu unterbinden gelte. Derartiges Tun hat er offenbar für sich selbst reserviert.
19.9.
Warum ist nun niemand so ehrlich öffentlich zu sagen, dass der Berliner CDU-Spitzenkandidat alles andere als Spitze war, sondern ausweislich seines unqualifizierten Herumschwadronierens einfach für zu dumm und unfähig gehalten wird?
Nach der Wahl können es die Politschranzen wieder nicht be-greifen (vgl. auch log vom 21.5.!):
18.9.
17.9. Der grandioseste Spruch am Wahlabend war der des Berliner CDU-Spitzenkandidaten Friedbert »Feuermeldergesicht« (direkt zum Reinschlagen) Flieger (oder so ähnlich): Mit knapp 21 Prozent - dem schlechtesten Wahlergebnis seit Erfindung der CDU - und angesichts der Wahlbeteiligung gerade mal 12 Prozent (!) blökt er »Die CDU ist wieder da!«... Eines steht jetzt fest: Der Ossi kann nicht wählen! Und das meine ich ziemlich ernst. Wie kann man nur und gerade in MeckPomm FDP und NPD in den Landtag schaufeln????? Da bleibt dann nur noch zu vermelden: Gerade mal 36 Prozent der Wahlberechtigten haben zusammen die prima Klassikparteien SPD, CDU und FDP gewählt... Und jetzt mal was völlig Ungewohntes: Die Siemens-Vorständler sollen nun 30 Prozent höhere Bezüge erhalten (dann durchschnittlich 3,2 Millionen im Jahr). Und zwar nicht, weil sie gut sind, sondern, so Aufsichtsboss von Pierer (der selber bis vor kurzem Vorstandsvorsitzender dort war und ziemlich viel Murks verzapfte), weil die armen Kerle vergleichsweise wenig Kohle abzocken.
16.9. O'zapft is! Über 6 Millionen Alkoholiker dürfen nun wieder öffentlich saufen - und sogar noch 2 Tage länger als bisher.
15.9.
14.9. Wir haben es geahnt: Der »Wehr«etat wird wohl erhöht werden, weil die großmannsüchtigen Politiker fast überall mitmischen wollen. Da werden die überfinanzierten Hochschulen und prall ausgestatteten Allgemeinschulen sich gerne mit Spenden und Verzicht beteiligen! Und die nur ihrem Gewissen verpflichteten, unabhängigen Abgeordneten nicken derartige Zumutungen mehrheitlich ab. Sie wollen halt nicht (wieder-)gewählt werden.
13.9. Günter Struve! Der Mann hat drei Mankos (oder wie sagt man?): Er hat vom Job wenig Ahnung (sondern kommt über die politische Schiene). Er ist mit ziemlich über 60 zu alt (und kann somit nur noch die Fernsehwünsche der Altersheime reproduzieren). Er hat erheblichen Dreck am Stecken (z.B. die Verantwortung für die skandalösen und nicht zu knappen Zahlungen aus öffentlichen Gebühren an den Doper J. Ullrich). Das prädestiniert ihn natürlich dafür, erneut als spitzenverdienender ARD-Programmdirektor wiedergewählt zu werden. »Sozial«minister Müntefering mosert, dass in Deutschland zu wenige Ältere beschäftigt seien. Das gilt natürlich nicht für die Spitzenverdienerjobs in der Politik. Ganz toll! »Aus haushaltsrechtlichen Gründen« läuft Ende des Jahres die Förderung des Bundes für einige Projekte gegen Rechtsextremismus aus. Hochpolitischer Kommentar des zuständigen Bundesfamilienministeriums (ausgerechnet!): »Ein schwieriges Problem.«
12.9.
11.9. Da verkündet ein zigfacher Jungmillionär, dass er sein zumindest in der Höhe unverdientes Geld (man murmelt von jährlich mindestens 50 Millionen) zukünftig auf andere Weise reißen und »zurücktreten« werde. Und Millionen sind den Tränen nahe. Ach so, der Mann heißt Schumacher. Ist aber keiner.
10.9.
9.9.
8.9.
7.9. Die »Gesundheitsreform« ist mal wieder ein paar Monate nach hinten geschoben worden. Ganz toll ist ja die Idee vom Gesundheitsfonds, in den - fast - alle einzahlen. Nur: Kassen, die mit ihrem Anteil nicht auskommen, sollen die Beiträge ihrer Mitglieder dann anheben dürfen. Wir hingegen empfehlen: Wegen offensichtlichen Missmanagements die Verantwortlichen dort sofort entlassen, regresspflichtig machen und eventuell den Laden ganz schließen. - Sollst mal sehen, wie die plötzlich korrekt wirtschaften können!
6.9.
5.9. Nochmals: Zur Bekämpfung waffenschmuggelnder Wüstenschiffe in den Libanon ist die Bundesmarine, mit mindestens 2.000 Mann vor Ort, sowas von prädestiniert. Das weiß vor allem der schwäbische Landrat Volker Kauder ganz genau! Der hat sich schließlich mit Expertisen zur Seefahrt politisch hochgequallt. (Mannomann, sowas hat man früher gar nicht erst wieder rausgezogen!)
4.9.
3.9.
2.9. Und Israel freut sich schon: Die »Geberkonferenz« in Stockholm (an der es natürlich nicht teilnimmt) will 390 Millionen für den Aufbau der Infrastruktur in Palästina bereitstellen.
1.9. Der klassische Reflex der Bus- und Bahnbetreiber wird von den überbezahlten BVG-Chefs (vgl. 27.8.) in Berlin mustergültig exerziert. Da die Berliner Verkehrsbetriebe geringere Einnahmen erzielten als erhofft (und skandalöserweise einer beteiligten Heuschrecke Profite garantierten), bleibt ja wieder nur eines über: die Fahrpreise sollen erhöht werden! Na, da wette ich auf das nächste Bilanzjahr... Realsatire aus Bayern: Der CSU-Spitzenschlaue Markus Söder warnt die Schwester-C vor einem »Linksruck«. Mal wieder ein neuer Gammelfleisch-Skandal. Und mal wieder aus Bayern. - Stammt von dort nicht auch unser aller »Verbraucherschutz«-Minister? Neues von der Leistungsschau von Pharmaindustrie und Missgeburten (früher »Leistungssport«): Griechenland gewinnt gegen die USA 101:95 im Korbball.




Die VW-Konzernspitze will wieder »wettbewerbsfähige Autos« bauen lassen und dafür die Wochenarbeitszeit von 28 auf 35 Stunden erhöhen - natürlich ohne Lohnausgleich! Leute, das sind 25 Prozent! Ohne Ausgleich!
Wie wäre es denn, wenn man sich um wettbewerbsfähige Manager kümmert statt solcher, die für 2 Millionen jährlich etwas mehr kennen als brasilianische Puffs und etwas mehr können als Phaetons, Maybachs und überteuerte, verhunzte Golfs auf einen unwilligen Markt zu drücken?
Unglaublich das Selbstbewusstsein der politischen Kaste! Da beteiligen sich gerade noch 60 Prozent der Bürger an der Wahl in Berlin und MeckPomm. Statt aber die Zahl der »Abgeordneten« um gut 40 Prozent zu kürzen - etwa in Berlin von nominell 130 auf knapp 90 -, jappeln sie bereits vonwegen »Überhangmandaten« (wer hat die bloß gewählt??!!) auf 145 Fixrentenabstauber!
Wenn demnächst nur noch jeder zehnte zur Wahl geht, haben wir dann gewiss überhangsmäßig rund 800 Penner im Parlament. Damit kriegen wir sie leider offenbar auch nicht klein!
Das wusste vorher schon die ihn als Ehefrau verlassen habende griechische Pflaume Margarita Mathiopoulos (weswegen Friedbert auf einmal als außenpolitischer Experte galt und urplötzlich Staatssekretär im Außenministerium wurde...), wegen der wiederum Willy Brandt recht eigentlich zurücktrat, nachdem er sie als SPD-Pressesprecherin trotzt ihrer Unfähigkeit nicht durchsetzen konnte. Wir sehen: Unterdurchschnitt bleit Unterdurchschnitt.
Die deutsche Schweinewirtschaft, nein, 'tschuldigung, die deutsche Fleischwirtschaft schätzt das Gammelfleisch auf 1.500 Tonnen bzw. 10 Prozent der Handelsware und fordert mehr staatliche Kontrolle. Also bitte, wie wäre es denn mal mit mehr Selbstkontrolle?!
Ich bin wahrlich kein Freund des katholischen Kirchenchefs. Aber bizarr ist nun die Aufführung der Oberislamisten, wenn sie ihm das Lob seiner Religion vorwerfen: Ausgerechnet jene, die alle anderen als »ungläubige« beschimpfen und ihnen per Djihad und Üblerem ihre allein seligmachenden Ansichten aufzwingen wollen!
Das »Hauptbedenken« der »pazifistischen« Grünen ist ausgeräumt, so dass sie nun beherzt dem Einsatz der Bundeswehr im Nahen Osten zustimmen können: Es bestehe keine Gefahr mehr, dass deutsche Soldaten auf isaelische schießen müssten.
Ja, für wie blöd halten die uns denn? Die Bundesmarine soll doch einen Waffenschmuggel in den Libanon unterbinden! Und man kann Israel ja nun vorwerfen, was man will; aber doch nicht, dass es sich am Waffennachschub für die Hisb-allah beteiligen werde!
Fritz Kuhn erinnert dankenswerterweise drei Tage vor den Landtagswahlen in Berlin und MeckPomm noch einmal daran, warum man die »Grünen« nicht wählen kann: Der Mann, der erwiesenermaßen von der Materie keinste Ahnung hat, bratzelt, dass »nach meiner Meinung« nun deutsche Soldaten im Nahen Osten herumblödeln dürfen...
Wir werden, bitteschön, nicht nur in der Politik verscheißert!
Nach PISA nun die neue OECD-Keule für Deutschland: Die Organisation bescheinigt, dass wir auf dem Sektor der Hochschulen und Universitäten nicht einmal den Länderdurchschnitt erreichen.
Dafür haben wir aber bitteschön die höchstbezahlten (Bildungs-)Politiker und Abgeordneten mit ihren heimeligen Sonntagsreden zum Thema. Und das ist ja fast auch schon was.
Ich kann das gar nicht verstehen: Bei mir im Institut am »Wissenschafts- und Forschungsstandort Berlin« sind doch immerhin 3 von 9 Professuren besetzt, und bei weitem nicht alle sind schon seit 6 Jahren frei. Mein neuester Computer für die Lehre ist doch erst knapp 10 Jahre alt. Die Halbtagssekretärin für meinen Arbeitsbereich (welch' ein Luxus, ganz allein für einen Arbeitsbereich!) ist doch nach einjähriger Vorankündigung erst vor 3 Monaten gegangen; da kann man doch nicht jetzt schon mit einer Neuausschreibung, geschweige denn Besetzung rechnen. Seit 5 Jahren haben wir keine Gehaltserhöhungen gesehen; ersatzweise wurden damals das Weihnachts- und das Urlaubsgeld fast gänzlich gestrichen. - Man sieht, wir arbeiten unter beneidenswerten Bedingungen und hochmotiviert. Das merken auch unsere knapp 2.500 Studenten, denen wir natürlich neben dem Magister- und dem Bachelor- bald auch den Masters-Studiengang anbieten werden (müssen)... Aber was mich stolz und glücklich macht: In Gesprächen mit ausdländischen Kollegen kann ich darauf verweisen, dass wir bald einen gaaaanz prima Flughafen haben werden: BBI - Berlin-Brandenburg Insolvent!
Es scheint ja einiges im Busch zu sein: Die üblichen Verdächtigen CSU, CDU, SPD und FDP wollen schleunigst ein Gesetz verabschieden, nach dem bei »fehlerhaften« Rechenschaftsberichten und unrechtmäßigen Parteispenden keine Strafen mehr zu zahlen wären. Wer will sie daran hindern?
Und wie war das mit 51 Prozent Wahlbeteiligung heute bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen? Kotz!
Heute Nacht den fabelhaften Dokumentarfilm der zwei Franzosen (oder waren es Franko-Kanadier?) über den Feuerwehreinsatz am 11. September im WTC gesehen. Jetzt weiß ich auch, woran mich der Süden des Libanons nach dem »Besuch« der zionistischen Armee erinnerte: an Ground Zero...
Die Grenze derZumutbarkeit ist mal wieder überschritten: Die gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Sender verbraten mal wieder Millionen für Sondersendungen und halten es für DIE Spitzenmeldung in ihren Nachrichtensendungen, wenn ein minderheitlicher Religionsführer seinen Heimatgau besucht! Demgegenüber wird ein zeitgleich in Delmenhorst weilender mosambiquischer Sektenchef mit keinem Wort erwähnt.
OK, für manche hat er seine Meriten, und er ist ja während seiner Präsidentschaft ein wenig liberaler geworden. Aber muss ein jetzt 86-Jähriger wie Richard von Weizsäcker unbedingt noch für vier (in Worten: 4 !) Jahre ins Kuratorium der Humboldt-Universität gewählt werden? Oder ist das schon wieder ein subtiles Kratzen an der Pensionsgrenze?
Nach dem neuesten und soundsovielsten Gammelfleischskandal nun hektische Betriebsamkeit bei den verantwortlichen Gesundheits- und Verbraucherschutz-Politikern: So wird versprochen, demnächst »Ross und Reiter« zu nennen. Die Namen der Verantwortlichen kennen wir doch schon lange: Seehofer und Schnappauf heißen sie...
Ich nehme für diesen revolutionären Vorschlag nicht mal Geld, während die pausenlos tagende »Expertenkommission« mit Piet Klocke-Rürup und Schlafpille Lauterbach Millionen kostet...
Während der Finanz- und vor allem der Wirtschaftsminister »die Wirtschaft« um Millarden entlasten wollen, sammeln die »Sozial«politiker dieses Geld bei Arbeitslosen, Hartz-IV-Empfängern und Witwen wieder ein. Deswegen ja auch »soziale Marktwirtschaft«!
Bayern und Gammelfleisch: Mir wird nachträglich bestätigt, warum ich schon immer abgrundtiefes Misstrauen gegenüber Weißwurscht hatte. Da nützt auch Edi Stoibers qualifizierte Richtigstellung wenig: »Der bayerische äh, äh Verbraucher, äh Minister ist äh, politisch äh, äh völlig kompetent, äh!«
Da lese ich doch: »Fast die Hälfte aller Manager leidet unter Erschöpfung« Und schon fallen mir dazu zwei Gründe ein: (1) sie sind überfordert (siehe »Nieten in Nadelstreifen«) oder (2) sie sind zu viel in Freudenhäusern auf betriebsbedingten Vergnügungsreisen.
Da sehnt man sich nach richtigen Außenministern zurück, wie wir sie einmal hatten - ich sage nur Scheel und Genscher - anstatt solcher Bürokratie-Emporkömmlinge wie der Herr Steinmeier und solcher Politschranzen wie das Merkel. Deutschland verliert seine letzte Reputation und sein diplomatisches Standing im arabischen Raum aufgrund opportunistischer Liebedienerei unserer Regierung gegenüber Israel - das nennt sie dann Außenpolitik, unter der in ernstzunehmenden Ländern die Vertretung EIGENER Interessen verstanden wird !
Das muss man sich mal vorstellen - wenn man kann: Der Wiederaufbau der gesamten Zerstörungen Israels im Libanon wird auf 3,5 Milliarden beziffert.
Da ist der dringend benötigte Protzflughafen BBI (Berlin-Brandenburg Interpleite) mit angeblichen 1,8 Milliarden Baukosten ja fast geschenkt...
Wenn's fertig ist, kann die zionistische Armee wieder alles prima zerstören. Ja, so kindisch ist die »Politik« des Landes: Auge um Auge; wenn du böse bist, bin auch ich böse; usw. usf...
Die USA drängen auf »harte« Sanktionen gegen den Iran. Will heißen: Die Profite der Rüstungsindustrie sind nicht befriedigend. Der kleine Ausflug in den Libanon war nur ein Tropfen auf den gierigen Stein der shareholders von Grumman, Boeing, General Electric & Co.
Wie kriegt man eigentlich von ziemlich rechts mit nur einem Ruck ein links hin? Selbst die wendigen Spezialdemokraten brauchten Jaaaahre, um von der linken Mitte zur Mitte zu kommen.