
31.1.
Was ist hier grenzenlos: der Zynismus oder die Feigheit? Da gehen die SPD-»Experten« nicht in die Sitzung des Gesundheitsausschusses des Bundestages, weil sie gegen die Gesundheits»reform« sind, und schicken ihre Stellvertreter. Diese und etliche andere konnten nicht einmal die 80 Seiten mit Änderungsanträgen lesen, haben aber darüber abgestimmt. Herr Lauterbach & Co, es wird zum Gesundheitsskandal!
Wenn Kurnaz als Sicherheitsrisiko galt, gilt der Herr Steinmeier gewiss als Demokratierisiko?
Spezialgeneralsekretär Heil fordert in der Diskussion um Mindestlohn, dass auch minder Qualifizierte Anspruch auf ein Mindesteinkommen haben müssen. Da ist der Mann Experte...
Kaum werden die Autos besser und müssen anfangs nur jedes dritte Jahr zur »Hauptuntersuchung«, schlagen die »Überwachungsvereine« Alarm: fast jedes 5. Fahrzeug habe erhebliche Mängel. Wenn man jedoch berücksichtigt, wer die fette Kohle »beim TÜV« einstreicht und dass bereits das Nichtfunktionieren einer Nebellampe nach deren Dafürhalten eigentlich zur Kfz-Stillegung führen sollte...
30.1.
Danke, Tagesspiegel ! »Der Terror kehrt nach Israel zurück« wird dort geschlagzeilt.
Womit dann klar ist, woher er kommt.
Politverscheißerung I: Frau Bundeskanzlerin und ehemalige Umweltministerin stellt sich hinter die Bosse der deutschen Autoindustrie und gegen die Gesundheit der übrigen 82.456.812 Deutschen und die EU-Politik.
Politverscheißerung II: In sogenannten Probeabstimmungen bei Spezial- und »Christ«demokraten haben sich rund 90 Prozent der »Volksvertreter« wider besseres Wissen für die Gesundheit»reform»katastrofe und gegen drei Viertel des Volkswillens entschieden.
Fragen Sie doch angelegentlich der nächsten bescheidenen Möglichkeit Ihres Einflusses (vulgo: Wahl) mal nach dem Stimverhalten »Ihres« Abgeordneten!!!
Politverscheißerung III: Der »Kohleausstieg« ist beschlossen und fast alle Medien haben entschieden versagt oder mitgedealt:
a) Bis 2018 werden rund 30 Milliarden an Subventionen gezahlt. Das sind in den verbleibenden 11 Jahren über 80.000 Euro jährlich für jeden Bergarbeiter!
b) Wie hier schon gesagt: Dann ist die Ruhrkohle AG reif für einen »Börsengang«, weil die Subventionen nun voll vom Steuerzahler getragen werden, während die ertragreichen Teile des nun schuldenfreien Konzerns prima unter »Anlegern« verchincht werden können.
29.1.
Da läuft eine Frau frei herum, spielt mit Knetmasse, macht mit Zinn so etwas wie Bleigießen auf Treppen und schmiert nun auf der Rotationsmaschine einer Berliner Tageszeitung mit Farbe herum wie Kinder auf dem Malblock. Und kriegt auch noch einen zwar unbekannten, aber angeblich renommierten Preis als »Künstlerin«. Das ist wie bei des Kaisers neuen Kleidern: Traut sich denn niemand zu sagen, er sehe nirgendwo Kunst?!
28.1.
Die andere Fehlbesetzung im Bundeskabinett ist zumindest so naiv, ihre Inkompetenz öffentlich zuzugeben: »Ich befürchte, dass die Wirtschaft recht hat«, stammelt Michel Glos in die Mikrofone. Er meint damit den unbändigen Willen der Automobilbauer, Kohle zu verdienen, anstelle die Gesundheit der Menschen zu berücksichtigen oder ihre doch angeblich an der Weltspitze stehenden Ingenieure gemäß den EU-Plänen den Giftausstoss deutscher Autos drosseln zu lassen. Nein! Es sind ja »Arbeitsplätze in Gefahr«. (Wie und warum, darüber war allerdings nun gar nichts zu erfahren.)

Auch so ein Medien-Sprachschrott: »Die Meteorologen warnen bis morgen früh vor Hochwasser.«
Da hätten sie ja noch 12 Stunden gut zu tun. Gemeint ist aber doch, dass sie vor dem Hochwasser warnen, das evtl. morgen früh einsetzen oder bis dahin andauern könnte!
26.1.
Unglaublich, dieser Mann! Kommt aus dem tiefsten Osten und somit einschlägig völlig aus dem Mustopf und muss einzig und allein aus Proporzgründen den Bundes-Bau- und Verkehrsminister geben. Nun blökt er und will in Berlin das Stadtschloss aufwändig wiederherrichten lassen. Im Interview verweist er auf »wir«. Wohl völlig plempem geworden, der Herr Tiefendings? Pluralis majestatis?
Das Ganze soll »nur« 480 Millionen kosten. Wir hams ja! Vorschlag: Das Geld wird aber aus dem Topf Deutsche Einheit genommen, wo es ja bekanntlich auch nur zweckentfremdet und sinnlos verplempert wird!
Was ist das nur fürr ein Politikverständnis und welches Menschenbild! Washington will jetzt im Irak gefasste »iranische Agenten« töten lassen. Mord auf Staatsbefehl kannten wir bislang so nur aus Israel. Da müssen wir ja direkt darüber nachdenken, ob hierzulande nicht alle US-Bürger gefasst und erschossen werden sollten; denn auch sie verbreiten ihre (Kaugummi-)Ideologie und (Micky-Maus-)»Kultur«.
25.1.
Der heutige 25. Januar wird wohl zukünftig als »Tag der deutschen Industriemanager« begangen werden: Hartz so gut wie freigedealt, das Siemens Vorstands- und Aufsichtsratsgesocks mit Krokodilstränen vor den verscheißerten Kleinaktionären aufgetreten und mit 30-prozentiger Gehaltserhöhung »entlastet« und mal sehen, was heute Nacht und morgen früh noch so rauskommt.
Auf der »Geberkonferenz« wurden Zusagen von mehr als 6 Milliarden für den Wiederaufbau des Libanon zugesagt. Schön. Noch schöner, wenn man berücksichtigt, dass alleine der neue Berliner Hauptbahnhof und der von der Politik und interessierten Kreisen durchgepeitschte Flughafen-Neubau zusammen nur mit mal knapp 3,5 Milliarden zu Buche schlagen. Da konnte Deutschland natürlich lediglich 100 Millionen in Aussicht stellen. Immerhin. Denn der Zerstörer des Landes, Israel, war lieber gar nicht erst gekommen...
24.1.
Der Herr Steinmeier desavouiert offenbar Recht und Gesetz wo er nur irgend kann: Jetzt hat er angeblich keine Zeit, vor dem Bundestags-Untersuchungsausschuss auszusagen. Man müsse schon bis März warten.
DAS sollte mal ein Normalo einem Gericht mitteilen!
Vermutlich hofft er, damit seine Amtszeit um sechs Wochen zu verlängern. Und dann gibt's wahrscheinlich nach der somit erreichten Mindestzeit die fette Ministerpension. Und wenn die nun schon den Kurzzeit-Schranzen der letzten DDR-Regierung zugesprochen wird...
Schon wieder Siemens! Jetzt 415 Millionen Bußgeld an die EU für schmutzige Geschäfte. Das müssen ja alles tolle Manager dort sein. Aber nach der ersten Schadenfreude steigt dann doch dieser Missmut auf: Bezahlen müssen die Verbrechen dieser Kriminellen zum einen wir, sofern wir Produkte dieses Konzerns kaufen, und zum anderen und wohl vor allem die dort Beschäftigten und wirklich Arbeitenden.
Man muss sich diesen Katzav nur anschauen und weiss, dass solch' eine Type allein über sexuelle Belästigung und Vergewaltigung an Frauen »rankommt«. Ich wusste gar nicht, dass der nach Monaten der Beschuldigung immer noch den Staatspräsidenten Israels gibt.
Und der Redaktionsdirektor des Tagesspiegels lobt die Justiz des Landes, dass sie trotz des Rücktritts des Generalstabschefs (soll auch ein Finsterling sein), den Rücktrittsforderungen an Ministerpräsident Olmert (ist ein Finsterling) und einer angeblichen atomaren Bedrohung durch den Iran von der Verfolgung Katzavs nicht ablässt. - Auch wenn man Appenzeller heißt, bedeutet dies noch lange nicht, dass man Käse schreiben darf. Denn die Staatsanwaltschaft in Tel Aviv tut nichts weiter als ihre Pflicht und Schuldigkeit. Wenn auch in dem offenbar moralisch verrotteten Land als einzige Kraft.

Im Berliner Info-Radio, dem sprachrachitischen Zwillingsmedium des Tagesspiegels, durften wir heute hören: »Die Türkei hat die Todesstrafe faktisch abgeschaffen.« Klar, und der Gott der Christen hat die Welt in sechs Tagen geschafft. Danach war er's.
23.1.
Berlins neuer Bildungssenator Zöllner, ein SPD-Import aus der Einsicht, dass mit dem lokalen Politikpersonal nichts mehr zu machen ist, feiert in seiner Nebenfunktion als Schulsenator seinen eigenen Abgang aus - wo kam er noch her, dieser bekannte Spitzenpolitiker? Ach ja, dem metropolitanen Rheinland-Pfalz! - : »Migration ist auch eine Chance.« Er muss es wissen.
Wolfgang »Schändlich« Bosbach! Was hätte das ein Gezeter gegeben, wenn die Mikrofone in IHREM Abgeordnetenbüro gefunden worden wären! Mindestens der Untergang des Abendlandes wäre beschworen worden. Nun haben Sie aber nichts Unerträglicheres zu tun als zu argwöhnen, Ihr Kollege Neskoviç habe die Dinger schließlich ja auch selber in seinem Arbeitszimmer platzieren können. So schreibt man das ihnen offenbar unbekannte Wort: A-n-s-t-a-n-d.
22.1.
Bitte, Leute, tut uns das nicht an! Kaum sickert die normalste Überlegung der Welt durch, dass nämlich Bayern-Edi nicht bis zum September in Amt und Würden bleibt, werden Gerüchte gestreut, er könne dem liebestrunkenen Verheugen als EU-Kommissar in Brüssel nachfolgen. Da das Bild der Deutschen im Ausland nach 60 Jahren nun ein wenig ins Positive geraten ist, könnte das dann, äh, äh, rasch wieder ins äh, Gegentum umschlagen.
21.1.
Rekordsüchtiges Berlin: Dort ist fast immer fast alles das größte, schlechteste, beste, teuerste, längste, usw. usf. Wenn nicht der Welt, so doch Europas oder schlechtestenfalls Deutschlands. Jetzt hat es den Hauptbahnhof erwischt: der unsicherste und regelmäßigst geschlossenste. Der war ja auch immer nur zum Gucken und Architektenbezahlen gedacht und nie für Reisende.
20.1.
Die bayerische Jugend drängt nach: Huber (60) und Beckstein (63). Selbstverständlich wollen sie alles anders und vor allem besser machen. Zeit genug haben sie ja...
Schon wieder ein Wirtschaftsskandal: Die hochsubventionierte Deutsche Steinkohle AG (DSK) hat 163 Millionen Miese gemacht, rund 3.000 Arbeitsplätze sollen gefährdet sein. Die DSK ist Teilbetrieb der Ruhrkohle AG RAG, deren Chef Werner Müller, der offenbar so kompetent ist, dass er einige Jahre Bundeswirtschaftsminister spielen durfte. Natürlich im Auftrag der Wirtschaft, um dort gewünschte Fusionen gegen das Votum des Bundeskartellamtes mit sogenannten Ministererlaubnissen aushebeln zu können.
Nun ist er zurück in der Schwerindustrie, um den nächsten Deal einzufädeln: die verlustbringende DSK zu »sozialisieren« (also die enormen und offenbar nicht ausreichenden jährlichen Milliarden auf die Steuerzahler abzuwälzen) und die profitable RAG an die Börse zu bringen (also die »Anleger«, vulgo: Spekulanten zu beglücken). Die Befürworter in der Politik (es gibt da interessanteste Konstellationen und Verflechtungen!) bekommen durch die aktuell bekannt gewordene Situation hoffentlich erheblichen Gegenwind!
19.1.
Dieser Herr Steinmeier, auf den ich in den letzten anderthalb Jahren ziemlich oft hinweisen musste (siehe Suchfunktion rechts), ist ja noch schlimmer als befürchtet! Wenn der Untersuchungsausschuss zu Kurnaz auch nur annähernd diese erbärmliche Krämer- und Beamtenseele bestätigt, wird Deutschland im Ausland von einem unbeschreiblichen Kleingeist vertreten, den wir höchstens als Hilfsschreiber im Grundbuchamt vermutet hätten. Bedauerlich, dass solche Kreaturen Kanzleramts- und Außenminister werden können. Aber jedes Land muss offenbar »kongenial« vertreten werden.
Das Muster Schily hingegen ist hinlänglich bekannt: vom Salonlinken zum ziemlich Rechten...
Nun ist der Medienhype um den Sturm wohl ausgestanden (»Hoa, endlich haben wir fast sowas wie Katrina!«). Und das Fernsehen fand sogar einen Kronzeugen. Auf die Frage, ob denn die ganzen Sicherheitsmaßnahmen notwendig gewesen seien, antwortete im Interview ein Meteorologe von der Freien Universität (und legte damit zugleich wissenschaftliches Zeugnis ab): »Ja natürlich. Das sieht man doch schon daran, dass die Bahn alle Zugbewegungen gestrichen hatte.«
Kachelmann, was brauchen wir Sie?! Mehdorn, übernehmen!
18.1.
»Ich, äh, bin beschlossen, äh, beschlossen worden, meinen, äh, freiwilligen Verzicht, äh, vorzuführen.«
Die Nachfolger bieten ihrerseits objektiv nur Auswanderungsgründe. Huber sieht so aus wie das, was Beckstein sagt: niveaulos, Seehofer als politischer Opportunist, wie er im Buche steht. Aber die Nachfolgeregelung wird selbstverständlich sowas von demokratisch geregelt!
Durchschnittsklimperer und Gebrauchslyriker Biermann soll nun doch Ehrenbürger von Berlin werden. Man fragt sich verzweifelt, was er denn für die Stadt getan habe? Gegen die DDR-Regierung gewesen zu sein? Ojeh, das waren nach 1989, als es opportun und konsequenzlos war, auch mindestens 13 Millionen DDR-Bürger.
Berichterstattung und Aufregung in den Medien über den Sturm sind natürlich bestens dazu geeignet, vom Wesentlichen abzulenken: wie z.B. der durchgängig wirklich katastrofalen Politik hierzulande in so gut wie jeglicher Hinsicht.

Merkel: »Es ist Bewegung in die Frage des Konflikts gekommen.«
Das kann ich beim besten Willen nicht übersetzen!
17.1
»'es Merkel« (Urban Priol), die in jeder Rede »zutiefst überzeugt« ist (achten Sie mal drauf; welch' ein miserabler Redenschreiber!) hat vor dem Europaparlament für die EU-Verfassung »geworben«. Das ist natürlich der völlig falsche Ort: Die dort versammelten überbezahlten, oft politisch abgeschobenen und durchgängig abgehobenen Politrentner sind ohnehin überwiegend dafür. Es gilt aber, die Bevölkerung zu überzeugen!
Tja, Herr Stoiber, im wirklichen Leben wären Sie schon lange entlassen worden - und in DEM Alter...
Und wieder ist ein SS-»Untersturmführer« von uns gegangen: der Pudding-Magnat Rudolf-August Oetker, der den Untergang des »Dritten Reiches« nie ganz hat verwinden können. Friede seiner Vanille-Soße.
16.1.
Keine 2 Tage, und Struck ist geläutert: Nun findet er es doch besser, Bundeswehrpiloten mit der Stimmen-Mehrheit des Parlaments nach Afghanistan in den Tod zu schicken.
15.1.
Wildbad Kreuth I: Die CSU muss ja eine ganz doll diskutierfreudige Partei sein! Stolz berichtet ihr Münchener Fraktionsvorsitzender im TV von ganzen 34 Wortmeldungen zum wichtigen Thema Edis Zukunft. Bei immerhin 124 Angeordneten! - 'tschuldigung: Selbst in Bayern heißen sie offiziell ja noch Abgeordnete...
Wildbad Kreuth II: Haben diese hochbezahlten Kerle mitten in der Woche nichts zu tun, dass sie eine »Klausurtagung« durchführen können?
Wildbad Kreuth III: Wen interessiert eigentlich außerhalb Bayerns und der CSU diese Tagung derart, dass das ZDF-heute gleich die ersten 5 Minuten dieser »Spitzenthematik« widmen muss?
Heiligendamm: Wann kostet ein Zaun 1.000 Euro pro Meter? Eigentlich so gut wie nie. Allerdings dann, wenn die Regierung mit unser aller Steuergeld unverantwortlich prasst und einen Zaun bezahlt, der gerade mal 8 Politikschranzen ein Gefühl von Sicherheit geben soll.
14.1.
SPD-Bundestagsfraktionsvorsteher Struck berichtet über Einigkeit des Kabinetts, ein paar »Tornados« nach Afghanistan zu senden. Der Mann hat offenbar übersehen, dass er nicht mehr Verteidigungsminister ist. Und was geht ihn die Kabinettsmeinung an. Haben wir keine Trennung zwischen Exekutive und Legislative mehr? Ach ja, die Bundesrepublik wird ja am Hindukusch verteidigt...
Apropos »Verteidigung«. Fachleute rechnen mit Kosten von 3 Billionen US-Dollar (in Worten: 3 000 000 000 000 000 !) für das Irak-Abenteuer. Der US-Bevölkerung wurde vorgelogen, es würden »nur« 100 bis 200 Milliarden. Da trifft es sich gut, dass Experten den Aufwand zur Verhinderung einer echt tollen Klimakatastrofe für uns alle auf 5,5 Billionen Euro schätzen. Aber George W. lehnt ja das Kyoto-Protokoll ab und setzt auf andere Katastrofen.
Es wird gemeldet, dass Zweisprachigkeit Demenz verzögert. Das kann man sich auch gut vorstellen: Was man in der einen Sprache vergessen hat, ist in der anderen noch völlig präsent.
13.1.
Politiker-Gerede I: Spezialdemokrat Beck fordert, man müsse mit »mehr Augenmaß« an die Sozialgesetze herangehen. Prima! Früher, als noch fachspezifisch gelernt wurde, zog man zur Messung jedoch exakte Geräte heran und verliess sich nicht auf Schätzungen.
Politiker-Gerede II: Bayerns Innenminister Beckstein schwadroniert über Scientology, diese Organisation wolle »die Meinung der Leute beeinflussen, sie in ihrem Sinne überzeugen und politisch aktiv eingreifen«. Boah eh, das will seine CSU aber doch auch?
11.1.
Alle ernst zu nehmenden deutschen (und europäischen) Politiker kritisieren George W.s »neue« Irak-Politik. Nur der völlig kenntnisfreie Abgeordnete von Klaeden, der derzeit den außenpolitischen Sprecher der Union-Bundestagsfraktion gibt und schon in mehreren TV-Diskussionen sich als absolute Fehlbesetzung erwiesen hat, krächzt Lobesworte.
Es ist schon pervers: Der maßlos überschätzte und nun bei Real Madrid abgehalfterte Balltreter David Beckham bekommt in Amiland einen 5-Jahres-Vertrag und 250 Millionen Dollar - also gut 1 Million in der Woche!
Das Honorar wird Herr Jauch niemals erreichen, auch wenn er jetzt unter Gezeter die Verhandlungen mit der ARD als Christiansen-Nachfolger abbricht...
10.1.
Grauenhaft! Man kann derzeit keine Seite umblättern und keinen Sender einschalten, ohne mit diesem Mistfilm »Mein Führer« konfrontiert zu werden. Man hat den Eindruck, das gesamte Feuilleton hat sich gesagt: Wir brauchen demnächst ein Thema. Möglichst eines zur, meinzwegen auch künstlichen, Empörung. Gut. Nehmen wir (a) Dani Levy als Regisseur. Der kann es nicht, wie er schon mit »Alles auf Zucker« bewiesen hat. Und um sicher zu gehen, nehmen wir (b) auch noch die schauspielerisch und humoristisch völlig unbegabte Knallcharge Helge Schneider als Hauptdarsteller.
Nun wird wohl der Gitarrenklimperer Wolf Biermann doch nicht Ehrenbürger von Berlin. Das ist auch kein Verlust, denn sonst müssten es die anderen Selbstdarstellungsmeister wie Lea Rosh, Henryk Broder & Co ja auch...
9.1.
Der Oberoberoberkluge und auch hierbei ausgewiesene Fachmann Althaus, Ministerpräsident (CDU) der Elendsregion Thühringen, blökt, dass Deutschland mit seiner Atomausstiegs-Politik sich am Ende der Liste der Industrieländer befände. Lieber Mann, kümmern Sie sich um Ihre ureigensten Aufgaben! Ihr Verantwortungsbereich liegt bei fast allen relevanten Parametern am Ende der Bundesländer!
8.1.
Der Spiegel feiert seinen 60. Geburtstag. Der neuesten Ausgabe liegt ein Jubelblock bei. Aus dem lernen wir so wichtige und informative Dinge wie über die Autos, die der Herr Augstein in den 50er Jahren fuhr. - Ich hätte nicht gedacht, wie ich ohne das Wissen darum die letzten 61 Jahre (so alt bin ich) derart unbeschadet überstehen konnte!
»Die CSU steht geschlossen hinter Edmund Stoiber.« Nein, werte heute-Redaktion! Nicht »die«, sondern nur Partei- und Fraktionsspitzen sowie andere opportunistische Führungsgestalten, die sich nichts trauen. Jedenfalls nicht öffentlich.
In der Union heißt es übrigens jetzt, die Gesundheits-»Reform« müsse »mit allen Mitteln« und gegen den Widerstand von Bevölkerung und Fachleuten durchgepeitscht werden. Wobei diese Mittel ja im Zweifel unsere Kassenbeiträge sind.
7.1.
Hier meine Quartalsermahnung an das ZDF: Das EU-Mitglied Zypern fehlt noch immer auf euren heute-Globen!
Die Deutsche Bahn gibt an: In 2006 habe sie die höchste jemals erreichte Passagierzahl transportiert. Das ist natürlich statistischer Unsinn der Mehdörner, die ihre eigene Tarifstruktur nicht kennen. Denn wer klug ist und 240 Kilometer fahren muss, kauft 4 Karten für 50 km und eine für 40 - da zahlt er dann fünf Mal nur die ermäßigte Mehrwertsteuer für Kurzstrecken (und taucht entsprechend oft in der Statistik auf!)...

Die Sportler kriegen den Hals nicht voll genug: Nun kämpfen sie schon um einen »Gesamtweltcup« - als würde ein Weltcup nicht reichen. Und wann kommt der Universum-Cup?
6.1.
Da bin ich wieder!
Zunächst wünsche ich allen Lesern und Besuchern hier ein gutes und erfolgreiches Jahr 2007!
Große Aufregung in Wiesbaden! Die dortige SPD hat glatt den Termin zur Anmeldung ihres Kandidaten für die Wahl zum Oberbürgermeister im März verpennt. Unwiderruflich. Da sieht man doch mal, dass die verantwortlichen Jungs nur an sich selber und ihre eigene Karriere denken...
Einer der polnischen Oberpfaffen muss nun zugeben, dass er seit 1967 mehr als 20 Jahre nicht nur für ganz oben, sondern auch für ziemlich oben, den damaligen Geheimdienst, gearbeitet hat. Auch er hat zunächst alles bestritten und dann zugegeben, dass er natürlich niemandem geschadet habe. Nun hat allerdings nur noch der Be-Sitzer des Heiligen Stuhls »volles Vertrauen« in ihn und hält ihn als für den Erzbischofsposten in Warschau geeignet...
Jetzt kriegt das blühende und vor Finanzkraft strotzende Land Brandenburg doch sein Landtagsschloss in Potsdam! Nachdem ein entsprechender Antrag für das 100-Millionen-Projekt politisch schon zweimal durchgefallen war, durften die Bürger qua Befragung ran. Nicht einmal die Hälfte hat sich an der Abstimmung beteiligt: »Wie sollen wir viel Geld sinnlos vergeuden? (a) Verdoppelung der Pensionen von Landesministern bereits nach nur zwei Dienstjahren, (b) Wiedereinrichtung eines Preußischen Kriegsministeriums mit dazugehöriger Armee oder (c) Austausch des jetzigen Briefkastens am Alten Markt gegen ein bescheidenes Stadtschloss für unsere unterbezahlten Abgeordneten? Wir dürfen noch darauf hinweisen, dass das Geld dafür inform des Solizuschlags sowieso aus dem Westen kommt.«