
29.6.
Tja, Herr
Schäuble, SO macht man das! Wie die neue britische Regierung. Da muss
man natürlich klug sein und Spezialdemokrat (was normal nicht dasselbe ist und
klug nicht unbedingt Ihr Fall). Zwei Mercedes-Limousinen strategisch günstig
platziert, und schon kann sich die neue Innenministerin, kaum 24 Stunden im Amt,
prima in Szene setzen.
Indiz 1: Keine der gut 100.000 supersicheren in London
installierten Kameras hat etwas registriert.
Indiz 2: Der vormalige
»Schatzkanzler« (deutsch: Finanzminister) Gordon Brown konnte die
verwendeten Uralt-S-Klasse-Modelle nun endlich offiziell abschreiben.
Liebe Telekom-Mitarbeiter! Wenn es stimmt, dass ihr mit 72 Prozent dem miserablen Tarifkompromiss eurer Verdi zugestimmt habt - ok, dann ist euch nicht zu helfen. Und wir wollen nie wieder von euch ein Gemoser hören. Und wehe, der Service klappt nicht kapitalistenfirmamäßig! Dann wechseln wir sowas von gnadenlos!
Tagesmütter! Ihr werdet nicht gebraucht! Das jedenfalls
vermittelt uns unser liebes Finanzministerium. Denn jetzt heißt es für euch:
Steuern löhnen! Und nicht so knapp: bis über die Lohnensgrenze. Wer wird
denn da noch so blöd sein, für ohnehin fast lau zu arbeiten?
Aber
für die Wirtschaft oder Stadtschlösser haben sie sowas von fix Milliarden
parat!
Über Beteiligungsmodelle für Arbeitnehmer unterhalten sich
gerade die richtigen: Bayerns gelernte CSU-Wirtschaftspflaume Huber und
NRW-CDU-Namenspatron Laumann. Generös wie sie nun mal sind, stellen sie
500 Euronen in Aussicht. Moooment! Jährlich! Und für die eigene Firma -
die ja niiieee pleite gehen kann (eher geht der Eigner mit dem Geld)... Ja,so kommt
Vermögen in Arbeitnehmerhand zustande!
Aber für die Wirtschaft oder
Stadtschlösser haben sie sowas von fix Milliarden parat!
Da hat der
höchste Vergewaltiger Israels, Katsav, ja mal wieder Glück! Ein kleiner
Deal mit der Staatsanwaltschaft, und der miese Bursche geht so gut wie frei weg. Ein
Monatsgehalt als Geldstrafe. Wird ihm wahrscheinlich noch von einer
Anhängerorganisation gespendet.
Und es gibt ja immer wieder Leute, die
Israel für die einzige Demokratie in dieser Weltregion halten. Sie meinen
wahrscheinlich: Weltreligion...
Friedrich Moll moderiert nicht mehr die Berliner Abendschau. Das ist für die provinziellste TV-Publikums-Beleidigung Deutschlands beinahe ein Verlust: Immerhin hinterlässt er eine wahrnehmbare Zahnlücke.
28.6.
Bizarrer
Wettbewerb: Augenscheinlich kämpfen das Verteidigungs- und das
sächsische Innenministerium um den Titel, wer schneller, effektiver und
umfassender Akten und Unterlagen vernichten kann. Bei Material, das ein
parlamentarischer Untersuchungsausschuss brauchen kann, zählt die
Schwundquote übrigens doppelt.
Die EU-Länder stellen den USA nun im Rahmen der »Terror-Bekämpfung« sämtliche Unterlagen über Geld- und Kontentransfers zur Verfügung. Wie schön, dass in Brüssel niemand weiß, dass sämtliche USA-Geheimdienste und Auslandsvertretungen in erster Linie damit zu tun haben, Industrie- und Wirtschaftsspionage zu betreiben. Da passen derartige Infos ja gar nicht schlecht...
27.6.
Hei, wie toll und erfolgreich fand unsere Bundesregierung
ihre Ratspräsidentschaft! - Einer muss ja!
Neues aus dem »Mutterland der Demokratie«: Jetzt darf das staunende Publikum hören, dass der Geheimdienst CIA mindestens mit Wissen der, aber wohl auch häufig angeregt durch die USA-Regierung (Stichwort Kennedy) stark im, sagen wir's freundlich: rechtsfreien Raum agiert hat. Mordkomplotte gegen unliebsame ausländische Politiker wie Kubas Castro, abhören von und Aktionen gegen Inländer usw. usf. Wenn man das früher öffentlich sagte, weil man's mindestens ahnte, traf einen hierzulande der Bannstrahl, weil es ja gegen »unsere amerikanischen Feunde« ging. (Nebenbei: Ich persönlich habe nie etwas z.B. gegen Bolivianer und Peruaner gehabt...).
Der einzige deutsche Radfahrer, der nachvollziehbarerweise noch nie gedopt hat - weder körperlich noch intellektuell -, ist augenscheinlich Rudolf Scharping...

Die
heute-journal-Vorleserin Slomka fragt, was der Verdienst der
Bundesregierung nach der EU-Präsidentschaft sei.
Ganz einfach: DER
Verdienst dieser politischen Suboptimaltruppe ist eindeutig zu hoch, DAS Verdienst ist
für die Bevölkerung kaum sichtbar. Die Kosten für Glanz und Gloria
sowie Schäubles Phobien tragen wie immer die sozial Benachteiligten und
andere ehemalige SPD-Wähler.
26.6.
Ungeahntes
humanistisch-aktionistisches Nachholbedürfnis offenbart der Herr
Steinmeier. Nachdem er im Fall Kurnaz so schändlich versagte, will er sich
jetzt im Fall Marco von niemandem in patriotischer Heimholpflicht übertreffen
lassen. Da übersieht er sogar, dass er die türkische Regierung zu
undemokratischem Verhalten (sonst ihr gegenüber gern ein
»europäischer« Vorwurf) anstiften will: Sie möge sich doch in
die Entscheidungen der heimischen Justiz einmischen...
»Schnell und aggressiv im Markt reagieren« möchte so mancher deutsche Firmenchef. Nun fehlen ihm Ingenieure und andere Fachleute. Hätten sie mal ebenso schnell und aggressiv reagiert, als es um die Schaffung von Studien- und vor allem Ausbildungsplätzen in den vergangenen Jahren ging. Aber da ressortiert ja die baden-württembergische Quotentante Schavan als schlafmittelwirkende Fachministerin.
25.6.
Jeder Durchschnittsbürger, der mit einem
Computer arbeitet, weiß zum einen, wie man scheinbar verlorene Daten
wiederherstellt ,und zum anderen, dass es Backups gibt. Nur beim militärischen
Geheimdienst angeblich niemand.... Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
Allerdings sollte man die Veranwortlichen wegen erwiesener Dummheit ohne
Mindestlohn in die Erntehilfe jagen. Alle.
Den Bock zum Gärtner gemacht haben interessierte Kräfte mit der Bestimmung Tony Blairs zum »Nahost-Friedensbeauftragten«. Wo der Mann doch vor allem in den arabischen Ländern wegen seiner Bush-kritischen Haltung so beliebt ist! Das schafft natürlich Vertrauen.
24.6.
Endlich! Der Tort mit Sabine
Christiansen ist aus. Und entsprechend der Tradition der Sendung ohne
unvergesslichen Abschluss. Denn der einzige Gast war das Bundeshörstel. Und
so saßen nur zwei uninspirierte Seichtredner artig beieinander.
23.6.
Literaturpreise im allgemeinen und Börnepreis im besonderen. ich bin
nicht gut in Literatur und kann auch über Ludwig Börne wenig sagen. Aber
ist er ein Selbstdarsteller gewesen?
Ich wäre schon ziemlich
zurückhaltend, wenn mich ein Dauerdünnschissschwätzer (jaja, so
grausam kann die Rechtschreib-»Reform« sein!) wie Focus-Chef
Markworth vorgeschlagen hätte. Aber der Europameister (na gut, manchmal
auch nur 2. Platz) in Selbstdarstellung Hendryk Broder hat natürlich sofort
zugegriffen, eine einzige Chance wahrend. Sonst müsste er noch ewig warten,
bis aufgesetzte Pro-Israel-Gebrauchslyrik preisverdächtig wird. Eben:
nie.
Nicht, dass ich in die falsche Ecke gerückt werde: Vor ca. 30 oder so
Jahren, als wir beide noch ziemlich unbekannt waren, bin ich als einer der
Partygäste nach 20 Minuten gegangen, weil Hendryks Selbstdarstellungsdrang
unaushaltbar war. Und wir waren nur zu dritt!
22.6.
Europäischer
Wahnsinn und die drängenden Fragen:
Da gibt es rund 500.000.000
Einwohner - aber die 10.000 Politikschmarotzer und 3.000 Medienschranzen
schwadronieren über Scheinprobleme, die die anderen 487.000.000 nicht nur
nicht, sondern gottseidank überhaupt nicht interessieren.
Etwa die
aufpeitschende Frage, ob die EU einen »Außenminister« oder einen
»Außenbeauftragten« oder besser einen
»Außenkommissar« braucht/benötigt oder doch nur einen
»Außenvertreter« und wenn ja warum nicht oder so ähnlich oder
wahrscheinlich oder nicht und schlimmstenfalls gar nicht.
Unbekanntes Juristenmotto: Man kann gar nicht so schnell Scheiße schreiben, wie sie in Urteilen geschrieben wird.
Über 20.000 Kunden hat der Geldschneide-Konzern Vattenfall allein in Berlin verloren, seit er vor knapp 4 Wochen die neueste unverschämte Tariferhöhung ankündigte! Recht so! Deutschland-Chef Rauscher will diese Kunden zurückgewinnen und hat nur den armseligen Vorschlag, «besser zu informieren und aufzuklären«. Und so ein Typ nennt sich Spitzenmanager mit entsprechendem Gehalt! Ich habe da eine einfachere Lösung: ganz rasch akzeptable Preise einführen. Aber auf sowas kommt man wohl nicht in den Vorstandsetagen.

21.6.
Es kommt zwar absprachegemäß selten
vor, dass ARD und ZDF sich mit gleichartigen Sendungen Konkurrenz machen. Aber
heute war klar: Scheibenwischer gegen Illner: Thema Polen und
im Ergebnis Satire vom feinsten. Traurig beim ZDF allein, dass sie gleich vier
politische Leichen aufzufahren müssen glaubten: Ur-Ex-Außenminister
Genscher, Ex-ex-Korrespondenten Bednarz, den Rollstuhlfahrer und auch noch
Gesine-mach-was-du-willst-aber-in-Frankfurt/Oder Schwan. Ob das den
Althansel-Kabarett-Humor des Scheibenwischers ausbalanciert? Frage an das
Publikum.
Ich habe langsam den Verdacht: Polen sträubt sich gegen die
EU-Stimmverhältnisse nicht aus Furcht vor Deutschand, sondern aus Angst
vor dem hier:
Offenbarungseid der zeitgenössischen »Kunst«: Auf der Kasseler »Documenta« wehte ein wohlmeinender Sturm eine sogenannte Installation zusammen. Und der verantwortliche Handwerker fand das Ergebnis noch schöner als vorher!
Die
Darstellerin der Bundewsbildungsministerin, Schavan, fordert auf einer ihrer
Sonntagsreden eine »Senkung der Schulabbrecher-Quoten«. Da
hätte sie auch gleich so einen Unsinn wie »IQ von 120 für alle!«
proklamieren können.
Ok, für Politiker erstmal realistisch plusminus
100.
20.6.
Die »Verdi«-Bonzen sind ja noch grauenhafter
als die Spezialdemokraten! Da feiert es ihre Tarifkommission als »Sieg« und
»großartiges Ergebnis«, wenn sie nach 5 Wochen Streik so ziemlich
genau das erreicht, was die Telekom von Anfang an will! Ich hoffe, diese
»Arbeitnehmerinteressen-Vertretung« wird nun ruckizucki mindestens
50.000 Mitglieder verlieren - nachdem diese noch schnell bei der Urabstimmung mit
einem grandiosen Nein votiert haben.
Und die Telekom-Bosse freuen sich, auf
diese Weise so 500-900 Millionen »einzusparen«. Mit einem Blick auf
deren Gehälter, Tantiemen und Aktienoptionen wüsste ich, wie man diesen
Betrag sogar weitaus erhöhen kann...

Wissen Sie, was »Raubgräber« sind? Die Tagesschau hält das augenscheinlich für ein Synonym zu »Grabräuber«...
19.6.
Da haben sie sich wieder nicht einigen können über einen
Mindestlohn in Deutschland, dem diesbezüglichen europäischen
Schlusslicht. Was glaubst du, wie geräuschlos und flink das passiert wäre,
ginge es um eine Mindestdiät für parlamentarische
Hinterbänkler!

Ist der Mann
krank? Seit 3 Tagen keinen Schwachsinn von ihm in den Medien
vernommen!

Selbst
Auslandskorrespondenten in englischsprachigen Ländern machen den
Schwachsinn mit: »Zahlreiche Palästinenser wollen aus dem
Gaza-Streifen in die Westbank fliehen.« Wahrscheinlich, um dort ein
Konto eröffnen.
Westbank aber ist englisch und meint Westufer! Also
wollen die Menschen auf dem oder höchstens noch ans Westufer/das Westbank
in Sicherheit!
18.6.
Sie da! Michel Glos hat eine seiner unausgereiften und
einseitigen Ideen - aber schon sind 70 Milliarden im Staatshaushalt da. Diesmal
will der fränkische Müllergeselle die Konjunktur über 5 Jahre
stützen - also die Wirtschaft klassisch staatsmonopolistisch alimentieren.
Igitt!
Das Nein der Spezialdemokraten zur »Linken« wird leiser. Ist doch klar, ihr Opportunisten! Nun sehen plötzlich Heil Generalsekretär und andere Arbeiterführer, dass ihnen ansonsten auch noch die letzten Stimmen der unteren 80 Prozent der Bevölkerung flöten gehen würden...
17.6.
Es kommt immer wieder Erstaunliches ans Licht: Jetzt gibt es sogar im
ZDF-»Bericht aus Berlin« das »neue linke Gesicht in der
SPD«. Dass Andrea Nahles link ist - wir haben's hier des öfteren gesagt.
Und ein Linksgesicht bei den Spezialdemokraten gesucht...
Und, ach ja, ZDF! Euer »heute«-Globus ist immer noch fehlerhaft! Seit Anbeginn fordere ich hier ein, dass die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres, das EU-Mitgliedsland Zypern, endlich dort auftaucht. Wenn eure Grafiker glaubhafterweise zu blöd sind - irgend jemand in der Politikredaktion muss das doch sehen - naja, merken!
16.6.
Die FDP steigt frühzeitig in die
Bütt und fordert, dass die Erbschaftssteuer (»eine
Bagatellsteuer« - klar, die Besserverdiener und ihre nichtstätigen Erben
sehen die bisherige so) und ihre Erhebung zur Ländersache erklärt
werden.
Wenn dat durschkommt: Hei, gibt das einen Hospiztourismus! Und dann
erst die langen Schlangen mit ganz dringenden Notarztwagen von z.B. Berlin ins
Saarland!
15.6.
Nacktes Entsetzen unter den islamistischen
Fundamentalisten! Eine Stelle im Kuran ist bislang ziemlich falsch
übermittelt worden:
Nachdem sie tapfer Frauen, Kinder und weitere
völlig unbeteiligte Menschen ermordet haben, warten im Paradies auf sie nicht
72 Jungfrauen. Ok, in etwa schon; aber es handelt sich dabei nach neuesten
Erkenntnissen um katholische Nonnen - wenn auch »im besten
Alter«.
Das wurde übrigens von einem wiedergeborenen Hindu
bestätigt, der zunächst in der falschen Warteschlange gestanden
hatte...
Apropos Religion (lateinisch religio = Bedenken, Zweifel, Aberglaube; ok, das wissen nur wir Älteren mit Großem Latinum): Kann mir jemand intellektuell und zur Not auch nur rational nachvollziehbar darstellen, warum der sogenannte Verfassungsschutz nur die Geldabgreifer von Scientology (der US-Ami glaubt ja alles) »beobachtet«, dabei die ebenfalls dezidiert antidemokratischen Organisationen opus dei (lateinisch für Werk Gottes) und societa iesu (lateinisch für Gemeinschaft Jesu, vulgo: Jesuiten) aber weiterwühlen lässt? Nur weil ihr Oberpriester Benedikt Mitglied beider ist, kann ja wohl keine Rechtfertigung sein; nicht mal in Bayern!
Apropos Kultur: Ausgerechnet die tschechische Staatsbrauerei in Budweis verlor vor einem EU-Gericht gegen den in den Peinlichen Staaten Marktführer »Anheuser-Busch«: Die Cowboys dürfen beim EU-Markenamt Namen wie »Budweiser« oder »Bud« für Waren eintragen, die nichts mit Bier zu tun haben (Textilien oder Schreibwaren z.B.). Na gut, blöd gelaufen; aber zur Beruhigung der Gemüter sei gesagt: deren Gesöff hat halt auch nicht im geringsten etwas mit Bier zu tun...
Christian Ströbele! Nehmen Sie bitte doch endlich zur Kenntnis, dass die neue Partei nicht mehr PDS heißt, sondern Die Linke. Ebenso, wie Ihr Laden ja schon lange und mit Recht nicht mehr die Alternativen sind, sondern nur noch simpel und wie immer beschränkt die Grünen.
Und die Freie Deutsche Piepartei hat ihren Vorstand ausgeguckt: Pieper, Pinkwart, Prüderle und Pesterwelle. Mit 3 Landes- und 2 Bundesversagern. (Ok, die Pieper zählt doppelt.) Die einzig verbliebenen »Sozialen« (Selbstbezichtigung)! Da lachen sogar »die Panzerknacker« harharhar.
14.6.
Schicksale gibt es; Schicksale!
Du glaubst es nicht (I):
Da
droht doch tatsächlich der T-Kom-Aktie Druck - wobei gestern eigentlich bei
einer tendenziell freundlichen Börse vor dem Hintergrund von
Kooperationsfantasien vor allem im Parkett unter den Börsianern kaum
Verlustängste notiert werden konnten!
Wichtig ist hier vielmehr die Frage,
warum die öffentlichen Verlautbarer derartigen Schwachsinns in Funk,
Fernsehen und Presse nicht automatisch und ohne weitere Prüfung
kommentarlos zu ihren Verantwortlichen »zugeschlossen« (also in dieselbe
Zelle) werden.
Schicksale gibt es; Schicksale!
Du glaubst es nicht
(II):
Leider etwas länger. aber dafUuuml;r sowas von echt: Ich habe mich
dorthin schon seit Jahren erfolglos beworben: in den Stellenpool.
Das Land
Berlin hält sich eine Quasi-Behörde (natürlich mit entsprechender
Behördenstruktur!) mit 4.700 Angestellten und Beamten, gesammelt aus
eingestellten und unnützen (also eigentlich fast allen) Verwaltungseinheiten. Die
haben nix zu tun, werden aber - jedenfalls zum Teil, was ja bei Beamten usw.
vorkommen soll - gebraucht. Nun wehren sie sich bei einer Anforderung genau so
heftig und erfolgreich wie die Bonner Ministerial-Flitzpiepen, woanders (ressort- und
ortsmäßig) eingesetzt zu werden. Das ist zwar höchst gesetzwidrig,
findet aber bei der überwiegenden Mehrzahl der Abgeordneten (ebenfalls
Beamte und Angestellte, also Lebensfremde, aber Gesetzesprofiteure) höchstes
Verständnis.
Mit anderen Worten: Die 4.700 Menschen ziehen ihr bisheriges
Einkommen erfreulicherweise (bei bisheriger Gesetzeslage) allerdings höchstens
lebenslänglich! Das sind ja nur knappe 16,9 Millionen im Jahr, die dort
auflaufen.
Hierauf zum Beispiel sollte man den Blick des Finanzsenators richten:
Natürlich guckt der Spezialdemokrat Sarrazin nur auf seine eigene
Doppelpension aus Bundesbahn- und Politiklobbyismus - aber sparen hieße am
eigenen Strumpf; und da haben wir mit dem größten Raffke im Politiksumpf
Berlins »ich will mal so sagen« selbstmurmelnd den Richtigen... :-)
13.6.
Verscheißerung hoch drei: sogenannte Kunst. In der
Vorbereitung der Kasseler Dokumenta durften wir »Reisanbau als
Kunstform« sehen. - Demnach leben in Asien etwa 1,3 Milliarden
Künstler. Und kein Kurator traut sich, diesen Unsinn als solchen zu bezeichnen
und die damit verbundene und nicht unerhebliche Mittelerschleichung durch soge-
und vor allem selbsternannte Künstler zu stoppen! (Ne, sorry, da kriege ich mich
wirklich nicht wieder ein!!!) Staatsanwaltschaften sollten wegen Betrugs und vor allem
Anmaßung ermitteln.
Währenddessen versuche ich mich seit Jahren
verzweifelt gegen den Besuch meines Vermieters in der Wohnung zu wehren.
Würde er sie betreten, könnte er natürlich sofort eine
»Installation Wohnraum« registrieren und Gewerbemiete
verlangen...
.Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Telekom und Verdi: Der Telefonanbieter »beharrt auf Einsparungen von 500 Mio.« Ja, mensch, was können die Beschäftigten dafür? Außerdem wüssten wir da ganz einfache Sparmöglichkeiten, Herr Vorstandsgehaltsbezieher!
In welchem Lande leben wir bloß! Und:
Wer wählt diese Bande von Verfassungsgegnern eigentlich?
Jetzt kommt
heraus, dass Bundeswehr-Tornados so ganz im Schäubleschen Sinne im
Inland eingesetzt wurden und »Aufklärungsflüge« und Fotos
über Heiligendamm gemacht haben! Kommt wohl bald die »Enduring
freedom«-Truppe nachgerückt?
Dass der hessische Landrat, der
derzeit den Verteidigungsminister gibt, politisch und intellektuell überfordert ist -
geschenkt; jeder weiß es. Aber daß der Herr Abgordnete Wiefelspütz,
der mal Richter war und folglich ein paar Semester Recht studiert haben muss, diesen
Skandal für »im Rahmen der Verfassung« liegend beurteilt... Wer
kann sich vorstellen, wie der bramabarisiert hätte, wären die
Spezialdemokraten in der Opposition! Klarer Hinweis im übrigen darauf, dass wir
doch eine politisches Rechtsprechung haben.
Und zum Abschluss durfte dann
noch der unerträgliche Dummschwätzer Bosbach ins Mikrofon
rülpsen. Gottseidank noch vor dem Abendessen, so dass wir es nicht
wieder auskotzen mussten.
Jetzt merkt wohl auch der letzte, dass diese
Islamisten im Kern Mörder und Verbrecher sind. Wenn derartiges selbst
dem aufgeklärtesten und progessivsten Volk der Araber, den
Palästinernsern, widerfährt. Dem Islam fehlt unendlich dringend eine
Reformation, wie sie die Christen vor nunmehr gut 500 Jahren hatten. Und im
Hintergrund wühlen die atavistischen Mullahs in Teheran und die
Fundamentalisten in Washington.
Toller »Versprecher« übrigens
gestern abend von ARD-Burow: »Wir berichten aus Israel von den
Auseinandersetzungen zwischen Fatah und Hamas.«
12.6.
Mit 65.000
»Fans«, die pro Nase mindestens 43 Euro abdrücken müssen,
will Herbert Gröhlemeyer im Berliner Olympiastadion »weiter gegen
Armut kämpfen«. - Einen hat es ja dann schon vor ihr
bewahrt.
Apropos Armut: Der Gipfel der Geschmacklosigkeit ist erreicht - natürlich in den Peinlichen Staaten von Amerika: Ein »Heuschrecken«-Boss zieht dort ein Jahresgehalt von 400.000.000 - allerdings nur Dollar; das sind gerade mal 300.000.000 Euro. Dennoch pfuideibel!
Sachsen - sind das nicht diese speziellen Menschenfreunde, die uns damals an der innerdeutschen Grenze besonders gepiesackt haben? Diese 150-Prozentigen? Diese Bessermacher? Und schon begann es dort Anfang der 90er Jahre erneut, dass sie sich an die Spitze der Bürgerbetrüger setzten, wie jetzt so laaaangsam herauskommt...
Apropos Mauer: Die Sperranlagen von Heiligendamm werden nun abgebaut. Es soll sich bereits ein ungenannter Interessent daran gemeldet haben. Vermutlich Israel. Und dort hoffen sie, wie ich den Laden kenne, auch noch auf ein geschenk im Rahmen der »Entwicklungshilfe«.
11.6.
Die CDU-»Granden«
können es offenbar nicht lassen. Im sächsischen Korruptions-
undsoweiterundsofort -Sumpf taucht verstärkt der Name des ehemaligen
Landesministers de Maizière auf. Jawoll: der Saubermann im
Bundeskanzleramt! Prost Mahlzeit, Angela!
Deutsche Kultur: Vom einen
gibt es 'nen Foto, vom anderen Filme.
Da gibt es diesen Alexander Gauleiter, äh,
Verzeihung, Gauland, der als wöchentlicher Kommentator im
Tagesspiegel nachweisen kann, dass die Reaktionäre wieder
öffentlich blöken dürfen.
Ach ja, und im selben Blatt fragt jeden
Sonntag ein gewisser Axel Hacke »Und was mache ich jetzt?«.
Kleiner Tip: ganz einfach Schnauze halten!
Wo wir schon mal bei der Journaille sind: Der sich derzeit selbst am wichtigsten nehmende deutsche Schreiber (neben Giovanni di Cabrio, natürlich, mit dem er außerdem einen Disput reklamiert) Oliver Gurke (der richtige Name ist außer seiner Mutter drei weiteren Menschen bekannt) schreibt im Medium Magazin, das offenbar keine zumindest nennenswerten Honorare zahlt, Sottisen über Kollegen unter dem Pseudonym »Dr. Med.«. Bei guter Recherche hätte er wissen müssen, dass es in diesem typischen Fall von Projektion trotz des flauen Witzes über Medien zwingend Dr. psych. heißen muss!
Der Kenner
spricht:
Wenn man
manierlich verdient, sollte man sich, auch angesichts des fortgeschrittenen Alters,
einen Friseur leisten können!
10.6.
Und noch eine unschlagbare
Realsatire: Eine »Aufweichung des geltenden
Küdigungsschutzes« könnte nach Meinung überbezahlter und
sinnvoll beschäftigungsloser Mitglieder eines Berliner »Think Tank«
(erst tanken, dann denken) die Zahl der Geburten in Deutschland erhöhen und
damit eine »neue Dynamik des Arbeitsmarktes« ermöglichen. Die
Erklärung zu diesem Mist kann hier nicht geliefert werden, da noch ein gewisser
Anspruch an Ernsthaftigkeit erhalten werden muss...
Leider druckt der
Tagesspiegel sowas mit 50 Zeilen und kommentarlos auf seiner Politikseite
ab!
Ein Sprechblasenabsonderungs-Termin jagt den anderen: Jetzt der Kirchentag. Bundeshörstel musste sich gleich darüber erregen, dass die Mächtigen und Bestimmer - zu denen er ja nun weißgott nicht gehört - immer nicht das tun, was richtig, wichtig und sinnvoll ist, und ihnen gehörig den moralischen Marsch blasen. Beifall. Und wieder weg.
Auf einem Gelände der Telekom in Berlin wurden einige Fahrzeuge in Brand gesetzt. Der Staatsschutz ermittelt (wieso eigentlich der? Der Laden ist doch kein Staatsbetrieb mehr!) und fragt, ob jemand in den fraglichen Stunden etwas Verdächtiges gesehen habe. Ziemlich blöd. Denn bei derartigen Konzernen sind wir bislang gewohnt, dass Verdächtiges zum einen innen und zum anderen völlig unsichtbar erfolgt.
9.6.
So, nach der Heiligendamm-Luftblase 'mal
wieder Hardcore-Themen!
(Nee, der nicht, obschon er implizit hardcore ist, auch
wenn er hier für seine begrenzten intellektuellen und emotionalen - OK, ich bin
gottseidank nicht seine Frau - Verhältnisse sehr zufrieden dreinblickt:)
Der Daimler-Benz-Konzern (so
heißt er nach Schrempp und Schande wohl wieder) hat angedroht, seine
»Profitabilität« wesentlich steigern zu wollen (und zu
müssen).
Arbeiter wissen, was das heißt: Taktraten anziehen,
Tarifverträge infrage stellen und Profit erhöhen. Das scheint den
Stuttgarter Bossen auch nötig: Denn angesichts der Alimentierung von zig
Nieten in Nadelstreifen bei Chrysler, Daimler und EADS mit ihren siebenstelligen
»Abfindungen« und mindestens fünfstelligen lebenslänglichen
monatlichen »Pensionen« müssen Millionen her.
Diese
Zahlungen werden übrigens nirgends »angerechnet«, so dass einer
der üblichen Schwachmaten (meist durch Geburt oder Heirat dahin gelangt, und
beides ist inzuchtgefährdet, ähnliches gilt für Burschenschafter) in
der Deutschland AG gute sieben Spitzenpensionen gleichzeitig besetzen kann - die
Aufsichtsratstantiemen und Aktienoptinonen dabei bitteschön noch nicht
mitrechnen! Dass parallel die Qualität der Erzeugnisse im Takt mit der
»Zufriedenheit« der Beschäftigten sinkt, hat sich bis in die
Chefetagen offenbar noch nicht herumgesprochen...(Aber sie können alles
außer Hochdeutsch.) Oder sie fahren wie ich seit Jahren BMW. Gut, der
Spaß drängte sich auf.
8.6.
Schon an Heiligabend von
Heiligendamm - also vor dem Ende - hat »'es Merkel« gewusst und die
lammfromme Medienlandschaft die frohe Botschaft weitertransportiert: »Merkel
spricht von Riesenerfolg beim Klimaschutz«.
Zwar ist das ziemliche Gegeneil
der Fall, aber jedenfalls wissen wir jetzt: Wenn ganz früher das
Propagandaministerium und früher das SED-Zentralkomitée die
Tagersparole ausgegeben hat, ist es heute das Bundespresseamt - und alle
schreiben fleissig mit.
Warum mussten 120 Millionen für die Show ausgegeben werden (damit wären 20 schwarzafrikanische Länder wahrscheinlich ein Jahr problemlos durchgekommen), wenn das »Tagungsergebnis« schon Monate vorher fest stand? Frau Merkel! DAS fällt in Ihren ganz persönlichen Verantwortungsbereich vonwegen Selbstdarstellung!
Da springt einem das nackte Grauen ins Gesicht. Naja, springen
ist zu viel. Der Seitenaufbau dauert eine Tasse Kaffee. Und was man dann sieht, lohnt
weder das Aufrufen der neu gestalteten Website des Tagesspiegels
noch das Brimborium um sie noch das um die On-line-Redaktion und ihre Hauptfrau...
Zurück auf »Los!«, muss man sagen.
Aber: Mercedes
»Daimler« Bunz hat Erfahrung. OK, nicht unbedingt große im
Journalismus. Aber es ist ihr gelungen, die etablierte Stadtillustrierte zitty als
Chefredakteurin in weniger als neun Monaten in die Bredouille zu bringen. Und da
steht dann wohl an, dass sie in Kürze entweder in der
Tagesspiegel-Hierarchie oder gar im Holtzbrinck-Konzern ganz oben zu finden
sein wird - dort, wo die Weggelobten sich gegenseitig auf die Füsse
treten.
7.6.
Erst gestern abend hat Frontal 21 dankenswerterweise
an die Entlassung der EADS-Manager mit Schimpf und Schande erinnert:
Der Vorsitzende Forgeard etwa zieht mit (Schimpf) 7,5 Millionen
»Abfindung« für völliges Versagen sowie mindestens
anrüchige Machenschaften wie Insiderhandel und (Schande) 33.000
monatlicher Rente bis ans Lebensende.
Jetzt wird auch die Tarifpolitik klar: Wenn
z.B in Hamburg 16.000 Airbus-Mitarbeiter monatlich 4 Prozent brutto mehr wollen
(gleich 2 Euro netto), ist das die »Rente« des Monsieurs Forgeard. Und
wenn wir wissen, dass es noch mindestens 10 solcher Verbrecher im
Airbus-Aufsichtsrat gibt (die Staatsanwaltschaften ermitteln gerade europaweit),
bedeuten gerade erkämpfte 4 Prozent Lohnerhöhung schon bei nur einem
Airbus-Standort natürlich eine erhebliche Gefährdung dieser
Schmarotzer-Einkünfte.
Aber da Airbus ein (Multi-)Staatsunternehmen ist,
tragen wir Steuerzahler allemal die echten und vor allem bilanztechnischen
Miesen...
In Dresden kämpfen einige um das Prädikat
»Weltkulturerbe«. Wenn das mit dem Bau der
»Waldschlösschen-Brücke« wegfiele, die die von Autoabgasen
völlig entnervte Bevölkerungsmehrheit dringend will und braucht - ja, wer
eigentlich, außer pikanterweise den »Grünen«, ist wirklich gegen
den Plebiszit?
Wichtig: Vor allem in z.B. Japan und anderen Reisezentren wie
Wisconsin lernen die angehenden Touristen auf der Volkshochschule natürlich,
dass man nur Stätten mit dem Prädikat »von der Unesco und
anderen bestechungsfreien Experten empfohlen« besuchen sollte. Wie etwa
»Weltkulturerben«...
6.6.
Wir stellen zum letzten Eilantrag
hinsichtlich des Demonstrationsrechts im »Todesstreifen« fest, dass es das
Bundesverfassungsgericht selber auch nicht so ernst nimmt: die Situation ist
»verfassungsrechtlich bedenklich«. Na gut, da können wir uns ja
auf einiges gefasst machen...
Leise Anmerkung: KEIN Medium hat diesen
Skandal auch nur registriert!!!
5.6.
Nun erweckt leider auch das
Bundesverfassungsgericht den Eindruck, dass es politische
Opportunitätserwägungen vor die Verfassung und die Grundrechte der
Bürger stellt.

Dieser Mann
ist der Meinung, dass weitere Diskussionen ihn nicht interessieren. Basta! Er hat
die maßgebliche Meinung gepachtet.
4.6.
Grandios
gewählter Zeitpunkt! Ausgerechnet am 40. Jahrestag der Ermordung des
Studenten Benno Ohnesorg in Berlin verspricht ein Beileger im Spiegel eine
Ersparnis bei einem Probeabo des Springer-Produktes Berliner Morgenpost;
eines Blattes, dessen Auflage mit Recht seit Jahrenden ständig sinkt und das
eigentlich niemand mehr braucht, nachdem die berüchtigten Wilmersdorfer
Witwen ausgestorben sind.
Geldreißer I: Langsam falle ich wirklich
vom Glauben ab. Nun zieht dieser Manager-Versager Schrempp, der Daimler fast in
die Pleite gerissen hat mit seiner Unfähigkeit, doch tatsächlich noch
zweistellige Millionenbeträge (die Wirtschaftspresse spricht von 50 Millionen) zur
Belohnung aus »Aktienoptionen«. - Kein Wunder übrigens, dass die
Autos aus Stuttgart derart überteuert sind: Das Geld für diese ganzen
Flaschen muss ja irgendwo her kommen!
Frau Merkel! Hier hat noch jemand
für Ihr Beraterteam Zeit!
Geldreißer II: Auf die Idee muss man auch erst einmal kommen. Da wird ein Museum in den Peinlichen Staaten von Amerika umgebaut. Und statt für teures Geld die ganzen Bilder erstmal in die Keller zu bringen, nehmen sie den dummen Tröpfen Geld ab: In diesem Falle das New Yorker Metropolitan Museum von den »Me-too«-Größenwahnsinnigen in Berlin; und zwar 7 Millionen, damit die französischen Gemälde in der Nationalgalerie ausgestellt werden können.
3.6.
Nach wochenlangen Vorab-Warnungen nun
endlich die self-fulfilling prophecy: Chaoten beherrschen die Demo in Rostock.
ZDF-Schwätzer Peter Hahne fragt demagogisch: »Ist der G8-Gipfel noch
sicher?« - Na sicher! Bei rund 2.000 Polizisten pro Teilnehmer! Und für
Masochisten das vollständige Interview mit Merkel gleich im
Anschluss.
Telekom-Exvorstand Pauly, der wegen möglicher
Verwicklung in die kriminellen Schmiergeld-Machenschaften bei Siemens gehen
musste (multifunktional, der Junge!), soll 4,5 Millionen »Abfindung«
einstreichen. Sowas hat man früher aber auch weniger elegant
benannt...
Jetzt wissen wir, warum Zigtausende von Telekom-Mitarbeitern bei
weniger Lohn länger arbeiten müssen - von irgendwo her muss die Kohle
ja kommen.
Bei Politikern überrasche ich mich selbst manchmal immer noch, dass ich an ihrem Verstand zweifle. Nun hat Städtetags-Präsident Uhde (Spezialdemokrat, natürlich) sich doch tatsächlich und ernsthaft für den Bau von Moscheen in deutschen Großstädten ausgesprochen! So, wie im angeblich »pluralistischen Istanbul« die Kirchenbauten aus dem Boden schießen? Oder Nonnenschulen in Afghanistan? Da lachen doch die Taliban.
2.6.
Fantastischerweise glaubt hierzulande die Mehrheit immer noch, dass alle Macht
vom Volke ausginge...

Dieser Mann möchte, um nicht ständig als
Verfassungsgegner dazustehen, nun das Grundgesetz ändern, damit
seinen kranken Phobien Rechnung genüge getan werden kann. Da selbst er das
nicht alleine vermag, werden ihm Bosbach, Pofalla und Geis gewiss
helfen.
Liebe Kollegen in den Medien! Es ist wahrlich nicht eure Aufgabe,
wochenlang ausschließlich vor Übergriffen bei Demonstrationen zu
»warnen«, Schäubles Gesamtsicht der Dinge zu propagieren oder
einseitig die Darstellung der Polizei zu verbreiten! Das ist hart am Rande der
Volksverhetzung.
Wieso glaubt ihr eigentlich die Verlautbarungen der Politiker, die
doch ansonsten auch keine fachliche Ahnung haben? Aber zu jedem
Scheißdreck meinen Sprechblasen absondern zu müssen? Die Zukunft der
Erde erlaubt auch eine eigene, autonome Position!
1.6.
Sind sie beim
Tagesspiegel nicht ganz dicht? Da behelligen sie heute die Leser mit einer
Liste (Name, Alter, Dienstgrad) der 127 im Mai im Irak gefallenen US-amerikanischen
Soldaten (übrigens: darunter nur 5 »Offiziere«, woran man sieht, wer
den Blutzoll des Bush-Abenteuers wirklich zahlt!). Was soll das und was hat der
hiesige Leser davon??? Oder ist das eine langsame Angewöhnung an die bald
anstehenden Listen der Bundeswehr?
Viel interessanter wäre überdies
zu erfahren, wie viele unschuldige irakische Frauen und Kinder aufgrund der
Rambo-Aktionen beim »Enduring-Freedom« gestorben sind - darüber
weiß man so leider gar nichts.
to endure heißt im übrigen
auch und vor allem: erleiden, erdulden. Was im besten aller
Deutsch-englisch-/Englisch-deutsch-Wörterbücher (Cassell's) an
erster Stelle steht...