Na! SIE haben's hier prima!
Und Ihren Freunden und Bekannten wollen Sie diesen Blog wirklich nicht verraten?!
Und selbst wenn Sie sich hier ärgern: Gönnen Sie nicht genau das vielen anderen?
Denn hier lesen Sie bereits jetzt, worüber »Der Tagesspiegel« so in fünf Tagen einen Kommentar schreibt...

31.5.
Heute nix vom Verfassungsgegner!

Zyne oder Dummheit? Brandenburgs Generalinnenminister Schönbohm brabbelt: »Die Demonstrationsfreiheit ist gegeben.« Genau: Die Bürger dürfen gerne im Allgäu gegen den G8-Gipfel an der Ostsee protestieren...

Bayerns Innenminister »Alle-Ausländer-rausschmeißen« Beckstein hat sich in der Sendung Maybritt Illner  vehement gegen den Vorschlag gewehrt, den G8-Gipfel auf Helgoland stattfinden zu lassen, weil doch »dann alle Demonstranten mit dem Zug kommen« würden.

Es ist doch praktisch, dass das Südamerika-Studio des ZDF im portugiesisch-sprachigen Rio de Janeiro angesiedelt ist. Da kann der Korrespondent im Auslandsjournal dann authentisch berichten, dass im 4.5oo Km entfernten spanisch-sprachigen Carácas der linksgerichtete venezolanische Staatspräsident Chávez den TV-Sender RCTV hat schließen lassen. Protest auf breiter Ebene. Nur, uns wurde nicht erzählt, ob nicht der Sender etwa ein rechtsradikaler sei...

30.5.
Bekloppt I:

Dieser Mann will Präsident Israels werden. Die Amtszeit läuft, wenn er nicht gerade wie sein Vorgänger wegen Vergewaltigung, Betrugs, Finanzmanipulationen usw. vorher angeklagt wird, 7 Jahre. Zumindest Vergewaltigung und sexuelle Nötigung wird man bei ihm allerdings weitgehend ausschließen können: Er ist schon 83.

Bekloppt II:
Dieser Mann will den Besitz und den Handel von Dopingmitteln unter Strafe stellen; nicht aber deren Gebrauch. Das ist wie Einladung zum Dopen: Denn der »Sportler« trägt das Zeugs ja nicht bei sich, sondern in sich...

Sein Scheitern beim Versuch, innerhalb der EU die Regelungen zur Betriebsrente zu harmonisieren, hat den Vertreter der deutschen »Präsidentschaft« Müntefering heiter gelassen: Ihn trifft es ja nicht. Und man sieht wieder einmal: In Brüssel ist man sich oft in einer halben Stunde einig, wenn es um Wirtschaft oder Politikerversorgung geht.
Lass' doch den nächsten Anlauf zur Frage in 2, 3 oder 5 Jahren unternehmen! Trifft doch nur den Proll...

29.5.
Der Fahradtreter Erik Zabel darf erst einmal weiter radeln und wird mit »Milram«-Jogurt gedopt.

Wo leben wir denn? Die Bewohner des Landes dürfen die Innenstadt von Hamburg oder den Ort Heiligendamm nicht betreten, weil die »geliebten Führer« der Völker »zu Gast« sind. Während die Armleuchter aus China und den USA weiterhin das Wachstum ihrer »Volks«wirtschaft über alles stellen, glaubt 'es Merkel noch immer an ihre Mission und merkelt nicht, dass sie mal wieder die Arschkarte gezogen hat.

Der Iran interessiert sich für den Transrapid. Sogleich meldet sich völlig ungefragt der Zentralrat der Juden in Deutschland und warnt vor Geschäften mit Leugnern des Holocaust. So pingelig sind sie doch sonst nicht einmal in Israel bei ihren Deals mit Südafrika, China, ebenfalls dem Iran usw. usf.

Wie vernichte ich 100 Millionen? Ganz einfach: Ich wähle 'es Merkel zur Bundeskanzlerin und lasse ihr in ihrer Selbstdarstellungs-Orgie freien Lauf.

28.5.


Früher, als man noch seine eigene und mindestens eine Fremdsprache beherrschte, hieß es sogar im Sportjournalismus »Derby«, wenn zwei Lokalrivalen oder zwei lokale Mannschaften aufeinander trafen.
Was meint dann heute in den Medien ein »Lokalderby«?

27.5.
Das Interview im neuen Spiegel mit dem Spezialoberdemokraten Beck ist eine drei Druckseiten lange grauenhafte Aneinanderreihung von Worthülsen und Sprechblasen. Nur eine Aussage, die wir mal als Kritik an der SPD sehen wollen, trifft vollkommen zu: »Eine Politik, die sich nicht an den Realitäten orientiert, ist eine zutiefst unsoziale Politik. Erst leiden die Schwächsten in der Gesellschaft, als Nächstes leiden die in der Mitte.«


Politikerin, mitten im (Gremien-)Leben »stehend«: So viele Herumsitzfalten hat nicht einmal ein Rollstuhlfahrer...

Wenn man diese Annonce sieht, darf man sich wirklich fragen, was die Manager eigentlich noch selber tun, und vor allem, was ihre horrenden Gehälter rechtfertigt!

26.5.
Der Wetterbericht im Fernsehen wird auch immer unsinniger. Wenn man drei Nachrichtensendungen verfolgt, gibt es drei z.T. recht unterschiedliche Prognosen. Von denen die einzig zutreffende die ist, dass zu Pfingsten unterhalb von 1.500 Metern kaum mit Schneefall zu rechnen sei. Mein Vorschlag: Beschränken Sie sich auf den Beitrag »Das Wetter gestern«!

Heute schon ein Briefchen für den Schnüffelstaat geschrieben?


Die ZDF-heute-Sendung hat es mal wieder auf den Punkt gebracht: Bundeshörstel »Köhler hatte bei seinem China-Besuch ein Leit-Motto«.
Tja, ein Leitspruch allein tut es nicht bei einem Staatsbesuch. Da muss schon ein Leit-Leitspruch her.

25.5.
Man entdeckt derzeit immer mehr, dass die Korruption in Sachsen bis in »höchste Kreise« (was ist denn das schon wieder?) hineinreicht. Was übrigens nichts Neues ist: früher hieß das DDR.

Die Steuerverwaltung ist wieder witzig: Sie mahnt, bis zum 31.5. die Einkommensteuer-Erklärung vorzulegen. Dabei nimmt sie sich selber z.B. in Berlin-Steglitz durch »Baumaßnahmen« eine Verzögerung von mindestens sechs Wochen heraus - natürlich ohne Verzugszinsen zu zahlen!


Der Bahn-Kasper Mehdorn preist die eben eröffnete ICE-Verbindung zwischen Frankfurt/M. und Paris als »neues Produkt« an. Seine Werbeabteilung produziert bekanntlich seit Jahren nur Schwachsinn.

24.5.
Kaum ist die strafrechtliche Verjährung da, schon werden wir von Radfahrern mit »Geständnissen« über Doping und andere Genussmitteleinnahmen nachgerade zugeschissen. Beim Kurbeltreter Zabel war heute sogar öffentlich zu besichtigen, wie die verabreichten »Medikamente« vom geschundenen Körper als scheinbare Tränen den Körper zu verlassen suchten.

Apropos Tränen: Ein Wort gegen die verordnete Tränendrüse des Anwalts F. J. Jung, der momentan den Bundesverteidigungsminister gibt: Die Damen und Herren, die in diesen merkwürdigen Bekleidungen sich in z.B. Afghanistan herumtreiben, sind zum einen freiwillig dort (was bei ihrem Tod das Mitleid leider ziemlich ausbremst) und zum anderen nicht gerade als Sozialarbeiter tätig.
Alle, in Worten: alle (sogar die USA!), Staaten überlegen inzwischen, wie sie aus der Scheiße herauskommen. Nur die Blödmänner und -frauen der Bundesregierung (eben: Rechtsanwälte, Physiker, »Berufs«politiker, Ungelernte usw. usf.) verbreiten den unbeugsamen Willen des Dortbleibens. Äh, Verzeihung, natürlich nicht des eigenen, sondern anderer...

Stellen Sie sich vor: Die Regierung der Palästinenser ist mit den Entscheidungen des israelischen Kabinetts nicht einverstanden, lässt die Armee ins Nachbarland einrücken, mit Hubschraubern unliebsame Personen verfolgen und erschießen, verhaftet Politiker und Minister. Unvorstellbar? Umgekehrt passiert dies fast täglich. Und natürlich begleitet von einem unisonen Aufschrei des Protestes der Weltöffentlichkeit und aller demokratisch orientierten Politiker...


Pausenlos werden wir behelligt mit Ausdrücken wie »der morgige Tag«.
Früher hieß das ganz schlicht »morgen«. Jedoch unter Berücksichtigung der Gegebenheiten der Honorierung gekaufter und wiedergegebener geistiger Produkte unter den Prämissen des zeitlichen und/oder räumlichen Transportes an den Rezipienten muss darauf hingewiesen werden, dass eine lineare Vergütung ebenso ausgeschlossen ist wie ein Begreiflichkeits-Komprimat; oder, wie es früher geheißen hätte: Im Zeitalter des Zeilen- oder Minutenhonorars darf man sich nicht normalverständlich ausdrücken.

23.5.
So macht es doch Spass! In bester Stasi-Tradition interessieren sich unsere »Sicherheits«-Politiker und -Kräfte nun um Geruchsmuster von Verdächtigen und den Einsatz von Riechhunden. Da bekommt das Wort vom Schnüffelstaat doch gleich eine konkrete Bedeutung.


Im sprachlich miserabelsten Sender, zumindest des Berliner Raumes, lässt die Redaktion des Info-Radios derartiges durchgehen: »Der Verteidigungsminister versicherte den Angehörigen das Mitgefühl der Bundesregierung.« Na, da hatten die ja Glück, dass sie die Prämien an die Allianz nicht auch noch zahlen mussten!
Und jetzt im Funkhaus alle zusammen: Er versicherte sie des Mitgefühls der Regierung!

22.5.
Riesengezeter in den Medien, weil Russland nicht bereit ist, den von der britischen Justiz des Mordes am Dissidenten (?) Litwinenko beschuldigten (Ex-?)Agenten Lugowoj nicht zu überstellen. Weiß von den Redakteuren wirklich niemand, dass auch die Bundesrepublik grundsätzlich keinen Deutschen ausliefert, weil dies hierzulande gesetzlich untersagt ist?

Was soll eigentlich dies Gezetere über Doping im Rad»sport«? Dass dort auf das Heftigste gespritzt, getrunken, betrogen, blutgewaschen usw. usf. wird, ist doch wirklich jedem Beteiligten, Betroffenen und Zuschauer seit Jahrzehnten bekann oder mindestens bewusst. Wie sagt der Kabarettist so schön: »Wer bei der Tour de France alles gedopt ist, kann ich sofort sehen. Die anderen haben kein Fahrrad.« Dagegen sind die Unregelmäßigkeiten des Schiedsrichters Hoyzer doch nur kleine »Korrekturen«.

21.5.
Die SPD kriegt neue Anführer: Der Pfälzer Tralala Beck soll durch die beiden ausgewiesenen Arbeiterführer Steinmeier und Steinbrück (beide zeichnen sich ständig durch basisnahe Politik sowie die berühmte »Ochsentour« aus) und die Profilierungssuchtmaschine Nöhl-, äh Nahles verstärkt werden. Letztere sieht übrigens »keine Andockmöglichkeiten« zur Linken - wohlweislich, damit niemand merkt, was bei ihr so »links« ist...

Berlin hat es gut und keine Probleme. Jedenfalls, glaubt man den Medien. Denn das städtische Spitzenthema ist seit Tagen die Frage, ob die Filiale einer Hamburger-Kette in Kreuzberg eröffnen darf.

Was hat Jürgen Schrempp gegen Afrika? Die Frage stellt sich, wenn man weiß, dass der ehemalige Daimler-Chrysler Chef und Beinhahe-Totengräber des Konzerns den Vorsitzenden der »Wirtschaftsinitiative Safri« für das südliche Afrika (und einen der Spitzenberater Merkels!) gibt. Das kann doch nur zum völligen Ruin der Region führen (und die BRD hoffentlich einigermaßen unbeschadet lassen).

20.5.
Unerwartete Selbstbezichtigung von CDU-Nervensäge Bosbach: »Wer aus dem Anschlag parteipolitisches Kapital schlagen will, handelt unverantwortlich.«

19.5.
Wehrminister Jung (CDU) und Wehrbeauftragter Robbe (SPD) unisono in »Trauer, Abscheu und Empörung«: mindestens drei tote deutsche Soldaten in Afghanistan. Dabei helfe die Bundeswehr doch nur beim Aufbau des Landes.
Dass sie an anderer Stelle mit sechs »Tornados« auch erheblich am Abbau ganzer Landstriche durch die »Allianz« der Operation Enduring Freedom beteiligt ist, verschweigen sie. Und ein afghanischer Bauer unterscheidet gewiss nicht so feinsinnig wie ein in die Enge getriebener Politiker.

»G-8-Finanzminister lassen Hedge-Fonds in Ruhe«, melden die Medien. Damit brechen die Politiker ihren Amtseid, Schaden vom Volke abzuwenden. Doch sie führen Notwehr an: Wo sonst sollten sie anschließend als Frühstücksdirektoren, Aufsichtsräte oder »Berater« unterkommen?


Soldaten werden verwundet und nicht »verletzt«!
Aber das sagen die Medien ungern, denn es klingt so sehr nach Krieg...

18.5.
Wahnsinn! Merkel setzt sich ein für Demos gegen die Zusammenrottung internationaler Tagungsschmarotzer! Allerdings nicht in Heiligendamm, sondern im russischen Samarra. Irgendjemand hat ihr das Märchen erzählt, nur in Russland sei die Polizei gewalttätig, hierzulande dagegen ausschließlich Demonstranten.

Der Chef des Bundeskriminalamtes seibert »wir müssen Gewalt verhindern«. Deshalb wohl wird sie durch ein Demo-Verbot und eine Sperrzone (wo gibt's den sowas!! es tanzen doch nur demokratisch gewählte Volksvertreter an?) provoziert...

Ich glaube es einfach nicht!!! Die Sesselfurzer des Bundesinnenministeriums wehren sich gegen einen Umzug in das Flughafengebäude Tempelhof, wenn dieses bald leersteht. Tempelhof »weise Mängel in der Identifikations- und Repräsentationswirkung auf«! Mit anderen Worten: man will protzen und prunken. Erschwerend kommt noch hinzu, dass das Berliner Polizeipräsidium (im gleichen Gebäude untergebracht) dann einen spiegelgleichen Eingangsbereich hätte. Unannehmbar! Da sollten sich die Herren Ministerialen mal ansehen, in welchen peinlichen Prunkbauten die Vertreter des Wissenschafts- und Forschungsstandortes Berlin - ich zum Beispiel - sich aufhalten müssen!
Und der zweite Skandal ist, dass andere hochbezahlte Leute diese Lächerlichkeiten auch noch ernst nehmen.

17.5.
Heute mal nix über oder von ihm.

Mindestlohn und Minijobber im ZDF. Nee, Frau Illner. So geht es wirklich nicht! Zu diesem Thema die zwei Hauptverursacher Wolfgang Clement (ehemaliger SPD-»Arbeiterführer« mit noch immer vorvorsorgenden Nebenjobs von über 100.000 - na gut, nur jährlichen - und einigen zusätzlichen Pensionen) und den ausgewiesenen Geschichtswissenschaftler wie völkischen Beobachter Oettinger (hier zur Erinnerung nochmal ein positives Foto):

vorzuführen. Und daneben zwei Spitzenverdiener (Verdi-Vorsitzer Bsirski und Prof. Gehrke), die zum Thema wie die Blinden vom Licht schwadronieren). Die können der einzig anwesenden authentischen Betroffenen natürlich und pausenlos ihr einziges und unvergleichbares Einzelschicksal vorwerfen, weil doch »in der richtigen Wirklichkeit, wie wir sie aus Statistiken und Büchern kennen«...
Jawoll! Es ist sowas von anders!

Lächerlich: Karlspreis für Solana! Diese Auszeichnung war mal dafür gedacht, Leute mit Verdiensten um Europa zu ehren. Der jetzige Preisträger hat sich vor allem als NATO-Generalsekretär und Mitbetreiber des Balkankrieges einen »Ruf« erworben...

Man ringt um einen »Rücktritt in Würde« für die Politschranze Wolfowitz - derzeit noch Weltbank-Präsident; vorher Vize-Außen- oder war es doch Kriegsminister der USA? Was ja eigentlich so ziemlich dasselbe ist; davor verliert sich seine Spur im Washingtoner Lobbyisten-Sumpf.
Ich »würde Rücktritt dringend« formulieren.

Israel freut sich: Wenn Hamas und Fatah sich schon beschießen, können wir ja prima auch dazwischenbomben. Allfällige Opfer gehen dann ja nicht auf unsere Kappe.

15.5.
Verfassungsschutz-Bericht vorgelegt: Da ist er in seinem Element, kann maßlos übertreiben und warnen...

Nach der Wahl in Bremen entdecken etliche bürgerliche Kommentatoren viel Platz links von der SPD. Klar. Dafür haben Arbeiterführer wie Schröder, Müntefering und Beck gesorgt. Aber dort nun ausgerechnet die »Grünen« zu verorten, hieße ja so viel wie die grauenvolle Claudia Roth plötzlich zu Intellektuellen zu erklären.

Apropos intellektuell. Warum nun gerade die personifizierte Dummbeutelkatastrofe Oliver Pocher zum Co-Piloten von Harald Schmidt erklärt wird, kann nur mit dem zweifelhaften Hirnzustand des mehr als pensionsreifen ARD-Programmdirektors Günter Struve (der schon in der Berliner Politik der 80er Jahre als unerträglich erklärt und dann als Rundfunkspitzenbeamter fortgelobt wurde) in Zusammenhang gebracht werden.

14.5.
Nun nöhlt dieser Typ zum wiederholten Male und verschärft für den Einsatz der Bundeswehr im Innern. Obwohl dies politisch ebenso wenig durchsetzbar ist wie juristisch, da die Verfassung enge Grenzen setzt.
Es verdichtet sich der Eindruck, dass hier ein psychiatrisches Gutachten erforderlich wird.

Wie viele Milliarden hat die überbezahlte »Niete in Nadelstreifen« Schrempp den Daimler-Konzern eigentlich gekostet mit seinem Chrysler-Abenteuer und anderen Fehlentscheidungen. Und: Kann man da nicht zivilrechtlich im Hinblick von Verantwortung etwas machen?

Apropos sogenannte Manager: Wenn ein Siemens-Anführer 200 Millionen veruntreut oder als Bestechungsgeld versiebt, kriegt er dafür 8-24 Monate »auf Bewährung«. Wenn ein kleiner Handwerker auch nur 2 Millionen vergeigt, sind ihm gut 5 Jahre Bau gewiss. Soviel zur nicht vorhandenen Klassenjustiz.

Man hört ja, dass die sechs »Tornados« demnächst aus Afghanistan zurückgeholt werden - weil sie in Heiligendamm dringender benötigt werden.
Dass ihr Einsatz nicht viel bringt, zeigt ja der Umstand, dass die USA-Armee dort (in Afghanistan) weiterhin wahl- und ziellos in die Bevölkerung bombt...

13.5.
Vorsicht!

Dieser Mann belügt das Parlament und ist in die CDU-Parteispenden-Affäre verstrickt! Ein seriöser Staat würde so einem Typen niemals den Schutz seiner Verfassung anvertrauen.

Nach der Wahl in Bremen I: Die SPD merkt noch immer nicht, dass sie mit der großen Koalition nur verlieren kann (beide zusammen rund 8 Prozent). Die CDU mit ihrem Oberkasper Pofalla und seinem Heloten in Bremen hält sich noch immer für den heimlichen Wahlsieger. Ärgerlich nur, dass die unvermeidliche Dummschwätzerin Claudia Roth eine Chance bekam, im überregionalen Fernsehen herumblöken zu dürfen. Und der wahre Wahlsieger ist Die Linke. Na, da wird's bei Becks zuhause heute noch was geben!

Nach der Wahl in Bremen II: Was sucht eigentlich der Polit-Tölpel Söder von der Regionalpartei CSU in der Bonner Runde? Da protestiere ich als Schleswig-Holsteiner auf das Entschiedenste und fordere die Beteiligung des Südschleswigschen Wählerverbandes SSW, der auch geografisch viel näher dran ist! Und Pofalla warnt vor dem Verlust von 670.000 Arbeitsplätzen im nächsten Jahr allein in der CDU.

Die »Heuschrecken« schrecken die Medien auf. So barmt Der Tagesspiegel: »...Finanzinvestoren drohen mit ihrer Abwanderung aus Deutschland... Grund seien drohende steuerliche Verschlechterungen...« Das sind doch keine Drohungen, sondern Versprechungen!


Und schon wieder das ZDF: es »warnt in den nächsten Stunden (da gucken wir doch etwas völlig anderes! MM) vor Sturmböen« - gemeint haben sie: vor Sturmböen in den nächsten Stunden. Aber lernen werden sie's wohl nicht mehr...

12.5.
Vorsicht!

Dieser Mann belügt das Parlament und ist in die CDU-Parteispenden-Affäre verstrickt! Ein seriöser Staat würde so einem Typen niemals den Schutz seiner Verfassung anvertrauen.

Weiterhin Hickhack um den Mindestlohn. Da streiten sich »Fachpolitiker« wie Laurenz Meyer (der seinen Arbeitgeber um eine sechsstellige Summe behuppte und darauf erst einmal in die politische Versenkung gehen musste, aus der er jetzt wieder herausschleimt) als »Wirtschaftsexperte« (so wie er stammelt in den Talkshows nun wirklich keiner) und verschieben ihre wahlarithmetischen Beschlüsse. Und die Betroffenen dürfen weitere 2-3 Jahre warten...


Wenn die Fernsehfritzen überhaupt kein Sprachgefühl mehr haben (falsch ist es ohnehin), quälen sie uns mit Ankündigungen wie dieser: »Der folgende Film wird Ihnen präsentiert von das Erste...« - Da bin ich aber dann schon zu das Zweite geflüchtet!

11.5.
Klar, dass sich die Kollegen der Telekom in den Callcentern nicht zu Callgirls machen lassen!

Nicht geehrte Polizei und Staatsanwaltschaft! Wie wäre es denn, wenn Sie mal so einen Großeinsatz wie den gegen vermutete G8-Opponenten als wirklich dringende und sinnvolle Großtat gegen die Glatzenbrut im Lande veranstalteten?! Zeit und Lust gibt es doch offensichtlich!

Es ist langsam unerträglich. Kann denn dieser Oberkirchenrat aus Rom sich nicht endlich der Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Landes enthalten? Was geht ihn die Abtreibungs-Gesetzgebung in Brasilien an?
Wo er schon im Lande ist: Wie wäre es denn damit, die Spitzenkleidchen und das goldene Mützchen mal abzulegen und ein vierwöchiges Praktikum in einer der Elendsviertel von Sao Paulo abzulegen?

Auch das noch: Demnächst erscheint ein dringend benötigtes Heftchen namens Rich. Es soll nicht am Kiosk verkauft, sondern exklusiv denen zugesand werden, die über ein liquides Barvermögen ab 750.000 verfügen. Meine Frage: Wie kommt man an deren Adressen? Doch bestimmt nicht über's Finanzamt.

10.5.
Aus dem Manager-ABC der Telekom: Wie erhöhe ich die Serviceleistung meines Unternehmens und die Motivation meiner Beschäftigten? Gaaaanz einfach: Ich bezahle den Leuten spürbar weniger und lasse sie zur Belohnung länger arbeiten!

In Portugal ist ein Kind verschwunden; wahrscheinlich entführt worden. Die Religiösen haben dazu eine Messe gefeiert. Wir geistig Gesundgebliebenen fragen uns, was es da zu feiern gibt?!

Ja, so lieben wir die ARD! Erst pausenlos die Gebühren über Gebühr anheben, damit z.B. die digitalen und Internetdienste ausgebaut werden können (die nächste Erhöhung um rund 1,50 Euro steht in zwei Jahren bereits an), da drohnt sie nun an, dass einige ARD-Angebote kostenpflichtig werden könnten. Mit anderen Worten: Wir zahlen für einen Film im WWW dann zweimal! Das geht selbst mir als Befürworter der ARD entschieden zu weit.

Jetzt kritisiert sogar schon die Weltbank Israel heftig, durch Schikanen und Behinderungen die Wirtschaft der Palästinenser zu zerstören! Und die ist nun, zumal mit einem WB-Noch-Präsidenten Wolfowitz, nicht gerade als antisemitisch bekannt.


Wenn man schon sprachliche Bilder bemüht, sollte man sie kennen, liebes Info-Radio!  Da schwafelt einer davon, dass die Tarifverhandlungen die Seiten »keinen Deut näher gebracht« hätten.
Das wäre auch erstaunlich gewesen, denn der Deut war eine kleine Münze. Und selbstverständlich kamen Verdi und Telekom sich keinen Pfennig näher!

9.5.
Die Bundesregierung ergeht sich in Aufrufen und Appellen zur gesunden Ernährung. Das ist reiner Populismus und Aktionismus. Wenn sie es ernst meinte mit dem Übergewicht der Deutschen, würde sie auf ihrem ureigensten Terrain aktiv und per entsprechender Gesetzgebung die Nahrungsindustrie und Lebensmittelerzeuger zur Ordnung rufen, verbraucherfreundliche Warendeklarationen erzwingen (bislang »freiwillig« - d.h. so gut wie gar nicht) und Junkfood zum Straftatbestand versuchter schwerer Körperverletzung erklären....

Es ist beschämend, wie die Tagesschau die Razzien der Polizei gegen vermutete G8-Gegner im Vorfeld als »Linksradikale« bezeichnet. Nach dem Muster müsste sie Schäuble konsequenterweise als Rechtsradikalen sehen. Beschämend auch, dass sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen damit ebenfalls zum Vorfeld-Einschüchterungs-Büttel macht. Wehe, du bist gegen »Heiligendamm«! Da bist du ja schon ein Christian Klar!

Wie dumm ist Beckham eigentlich, dass er einen »Sprecher« braucht? Und wie weit sind wir gekommen, dass schon Fußballspieler sich einen persönlichen Tross halten (können)?

ZDF! Der immer noch nötige Aufruf: Wo bleibt Zypern auf euren heute-Globen?!

8.5.
Was geht eigentlich im Kopf einer solchen Type wie Berlins Finanzsenator Sarrazin vor (wenn überhaupt)? Da verhindert er seit Jahren bescheidene Stellenaufstockung, ja manchmal sogar den Erhalt, im Sozial- und Brtreuungsbereich. Andererseits hat er z.B. mal so eben 32 Millionen übrig für so einen Unsinn wie Schloss-Wiederaufbauten. Oder gibt es Verpflichtungen, von denen die Öffentlichkeit nichts weiß? Bei Berlin und Bau kann man nie so ganz...

Entgegen der Einschätzung in der Nationalhymne ist Polen wohl derzeit nicht mehr zu retten: Jetzt wollen die Superkonservativen wie Parlamentspräsident Ludwik Dorn einen Drei-Klassen-Journalismus für Parlaments-Berichterstatter einführen: solche, die nicht dürfen; solche, die gar nicht dürfen, und solche, die überhaupt nicht dürfen. Seine Partei heißt übrigens »Recht und Gerechtigkeit« - Humor hat er ja.

7.5.
Haben wir politische Gefangene? Zumindest ist naheliegend, dass Bundeshörstel keine Gnade für Christian klar übrig hat, weil der für eine andere Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung eintritt als z.B. der Politflegel Söder, der das Hörstel unter Druck zu setzen versuchte.

Das geplante europäische satellitengestützte Ortungssystem »Galileo« kann scheitern, weil sich die vorgesehenen Firmen »nicht über die Finanzierung einigen« können. Will heißen: Sie wollen nicht zahlen, sondern nur kassieren. Verkehrsminister Tiefensee (den man mal zur Inspektion vor Ort schicken sollte) bringt nun die Lösung ein: Da müsse der Steuerzahler eben einspringen mit ca. 50 Prozent (gleich rund 2 Milliarden) der veranschlagten Kosten. Relativ gern! Dann müsste logischerweise eben dieser die Dienste gratis nutzen können!
In diesem Zusammenhang wird bekannt, dass auch eine militärische Nutzung nicht mehr ausgeschlossen werden dürfe, »da die Aufgaben der Bundeswehr wachsen«. - Da kommt also klammheimlich eine indirekte Kriegssteuer wie in vergangenen Jahrhunderten auf uns zu.


Adjektivische Konstruktionen werden auch nicht mehr von Journalisten beherrscht:
»Als grantelnder Spießer und Berufsbayer kamen die Menschen bei ihm noch nie gut weg, und...« das ist gar nicht gemeint. Denn die Menschen sind ja keine Grantler und Spießer, sondern bei ihm »als grantelndeM und BerufsbayerN« kriegen sie ihr Fett weg!

6.5.
53:47 Prozent in Frankreich - beinahe ein klarer Sieg. Aber: Es sind ja nicht 6, sondern nur 3,1 Prozent, die den Ausschlag gaben, liebe Damen und Herren Kommentatoren und -innen!

Respekt, Respekt! Der türkische Präsidentschaftskandidat Gül gibt auf, als er die politische Situation richtig einschätzt. Da sollten sich z.B. israelische oder baden-württembergische Ministerpräsidenten mal ein Beispiel nehmen.

Ein Tornado, und ganze Kleinstädte sind weg in den USA. Wenn man allerdings bedenkt, dass sie in der Bausubstanz noch nicht einmal bei deutschen Kleingartenkolonien mithalten können...

Nun hat ein »Börsianer« einmal Recht: Angesichts des anstehenden Streiks bei der Telekom meint er lakonisch, der Betrieb habe »den Vorteil, dass die Kunden schlechten Service gewöhnt sind«.

5.5.
Zum 4,1-Prozent-Abschluss der IG Metall heißt es im Tagesspiegel, »in diesem Jahr bleibt ordentlich was hängen«. Herr Freese, Ihnen als Mitglied der Wirtschaftsredaktion dürften Zahlen nicht völlig unbekannt sein! Wenn Sie mal schauen wollen:
Für den Durchschnittsmetaller (2.000 Euro) bringt die Erhöhung bei einer Inflationsrate um 2 Prozent real rund 40 Euro. Davon frisst die Steuer wohl 10. Von den verbleibenden 30 Euronen schnappen sich die üblichen Preistreiber wie Vattenfall, Wasserwerke und Nahverkehrsbetriebe die Hälfte. Da bleiben dann 15 Euro oder sagenhafte 3 Schachteln Zigaretten oder unermessliche 6 Kneipenbiere mehr im Monat! Und hängen natürlich der Zynismus oder die Blödheit von Wirtschaftsjournalisten.

4.5.
Schönes Beispiel für Bauernfängerei: Der Telekom- Vorstand will zur Beruhigung der Gemüter und als vorangehendes Gutbeispiel auf ein MonatsGRUNDGEHALT (letzteres wird vor allem auch von der kenntnisfreien Journaille übesehen!) verzichten. Zum Piepen. Da würde etwa Steve Jobs, Chef der Computerfirma Apple, als 1-Dollar-Mann auf gerade mal 8 Cent kommen. Dennoch gehört er zu den reichsten US-Amerikanern und wird für 2006 zum einkommensstärksten Manager mit 646 Millionen Dollars - aus Aktienoptionen!

3.5.
Wer als Gemeindepolitiker nicht weiss, wohin mit dem ganzen überflüssigen Geld, sei auf das Beispiel von Garmisch verwiesen: Dort wird jetzt der Zugspitz-Gletscher mit einer Folie abgedeckt, damit er nicht gar so schnell schmilzt. Man gewinnt dann wahrscheinlich eine Skisaison, da der Zauber nicht in 19, sondern erst in 20 Jahren total abgeschmolzen sein wird...

Der hungerleidende Energiekonzern Vattenfall will in Berlin die Strompreise ab Juli um satte 6,5 Prozent erhöhen. Wahrscheinlich haben da irgendwelche Shareholder gemault. Wer jetzt nicht den Lieferanten wechselt, ist selber schuld.
Ich habe zwar nie verstanden, wie ein Kraftwerk verschiedene »Produkte« anbieten kann. Ich bin aber nicht so ignorant nicht einzusehen, dass Wechselstrom teurer ist als Gleichstrom und gestreifter hochwertiger als einfarbiger.

Liebe Frau Sabine Bätzing (32)! Bei der heutigen Vorstellung des Drogenberichts der Bundesregierung wurde einmal mehr klar, dass es nicht ausreicht, Dipl.-Verwaltungswirtin (FH) zu sein und so auszusehen, als hätten Sie noch nie eine Droge unter Einschluss von Salzlakritz zu sich genommen, um Drogenbeauftragte der Bundesregierung zu werden. Aber dafür können Sie eigentlich nix. Das illustriert nämlich nur den Stellenwert, den diese Regierung der Problematik beimisst.

Sehr delikat: In der gestrigen TV-Diskussion trat der französische konservative Präsidentschaftskandidat vehement gegen eine Erweiterung der EU und für eine äußerst restriktive Einwanderungspolitik ins Land auf. Da wäre dann eine ungarische Familie namens Sarkózy niemals nach Frankreich gelangt!

Kreative Wissenschaft: In Gatersleben wurde ein gentechnischer Feldversuch mit Erbsen gestartet, denen neben Bohnen- vor allem auch Mäusegene untergejubelt wurden. Es kann nur zwei Testergebnis-Möglichkeiten geben: Entweder, die Erbsen haben Schwänze, oder sie werden mit Mausefallen geerntet.

2.5.
Es ist immer wieder interessant: Jetzt kommen die bestallten Bedenkenträger von Tagesschau, Tagesspiegel   usw. langsam auch auf den Trichter, dass z.B. Israels Olmert ebenso wenig zu halten ist wie RAG-Werner Müller oder Siemens-Kleinfeld und alle die anderen Flachpfeifen und Gesetzesumeierer. Offenbar müssen sie mehr hier diesen Blog lesen! Hier stand das schon vor Tagen.

Das Kühnste seit langem: Weltbank-Präsident Wolfowitz will wegen der Nepotismus-Vorwürfe wie Zuschanzung von nicht adäquaten Gehaltszahlungen an seine Lebensphasengefährtin nur dann zurücktreten, wenn die Weltbank diese Vorwürfe zurücknimmt. Darauf musstu erstmal kommen...

Die Wissenschaftswelt wird erschüttert - in Neuruppin: Was wir nicht zu träumen wagten (ok, es bestand üüüüberhaupt kein Anlass dazu), tritt nun ein. Das Gemeinwesen (knapp 25.000 Einwohner) erhält im Spätsommer eine (wenn auch privat betriebene, aber wen kümmert das schon in diesen unseren schweren Zeiten?) »Universität«. Und dann stürmen bereits die ersten 20 Studierenden die Alma Mater. Es sollen sogar im Laufe der Jahre einige mehr werden! Einrücken werden Sie im Gymnasium am Markt, in dem schon Schinkel und Fontane lernten. Na also.
Ahem. Wenn ich meine Bücher zweireihig im Regal aufstelle, hätte ich wohl auch drei Studienplätze in meinem Keller frei. Ich nehme noch Anträge von Kultusministern entgegen.

1.5.
Och, wie niedlich! Da freut sich unser Wirtschafts- und »Sozial«minister, der Spezialdemokrat, wie heißt er noch gleich?, ach ja, ach ne, nee doch: Müntefering, über »nur« 4 Millionen Arbeitslose. Und das am 1. Mai! Der Mann hat nun überhaupt jegliche Bodenhaftung aufgegeben (schuldlos wäre ja noch: verloren)!