
31.1.
Antrete den wohlverdienten Osterurlaub (bis 13.4., man gönnt sich ja sonst nix).
30.3.
Das ist ja wieder prima: BaWü-Fuzzi Oettinger sieht nun ein, dass das Land Berlin seine Schulden von kleinen 60 Milliarden niemals allein wird schultern können. Da müssten auch Bund und Länder ran. Und vor allem: Zur Tilgung der von unfähigen Politikern zu verantwortenden Miesen könne man auch an Zuschläge bei Lohn- und Einkommensteuern denken.
Ja, so hätten sie's gern: löten tun's die anderen!
29.3.
Die Deutsche Bahn (DB) hat ihren Profit in diesem Jahr verdreifacht. Die größten Gewinne wurden im Regionalverkehr erzielt. Ist ja klar: Dort werden die Verbindungen stillgelegt und dafür ersatzweise die Preise kräftig erhöht. Zudem zahlen hier die Bundesländer - noch - zu. Da kann DB-Chef Mehdorn seinen Schrottbetrieb mit miserabler »Pünktlichkeit« und hochmarodem Schienennetz ja prima an die Börse bringen...
So genau weiß die Drogenbeauftragte der Bundesregierung nicht, was sie sagt: Beim Thema Rauchverbot baut sie auf Ehrlichkeit und Kooperation der Wirte, beim »Flatrate«-Saufen hingegen spricht sie ihnen die Beachtung von Gesetzen ab.
28.3.
Jetzt sagt es auch das linksunverdächtige Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung: Die Reichen werden immer reicher, die Ungleichheit nimmt weiter zu. Denn »nennenswerte Einkommenszuwächse gab es in Deutschland während der 90er Jahre nur für die Reichen«, die Durchschnittseinkommen blieben dagegen unverändert. Die armen Reichen erzielten einen Zuwachs von lediglich 35 Prozent, während die Superreichen sogar um mehr als 50 Prozent zulegen konnten.
Und so sieht ein verantwortlicher Politiker aus:
27.3.
Auf die Idee muss man erstmal kommen! Aber es gibt ja genügend Blödmänner, die darauf reinfallen - zumal, wenn es nicht ihr eigenes Geld kostet: Da fordert der größte und wohl auch reichste Verein der Welt eine Reihe von Stadtverwaltungen auf, sich um ein Fußball-Museum zu »bewerben«. Das nötige Gebäude ist bittesehr gratis zur Verfügung zu stellen. In Frankfurt/M. wird man dann zu gegebener Zeit wohlwollend beraten.
Berlins für Sport zuständiger Staatssekretär bietet eilfertig gleich zwei Standorte an. In allen anderen Fällen würde zunächst einmal etwa zwei Jahre »geprüft« werden! Ich fasse es nicht. Ernsthaft.
26.3.
Es gibt in Deutschland keine Linke Partei mehr - meint jedenfalls Ober-Spezialdemokrat Heil, indem er der Linken/PDS diese Einordnung abspricht. Denn dass seine Partei links ist, glaubt er ja wohl hoffentlich selber nicht.
Nun hat Gitarrenklimperer und Selbstdarsteller Biermann geschafft, was ihm seit über einem Jahrzehnt durch Leistung nicht gelang: Mal wieder in die Medien zu geraten.
Der frühere Bundesverkehrsminister Wissmann ist zum neuen Oberlobbyisten der Autoindustrie gewählt worden. Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt...
So weit entfernt von Sachkenntnis und Realität sind unsere »Fachpolitiker« (oder wollen sie uns nur verscheißern?): Da fordern sie ein Verbot »sittenwidriger Löhne« (was dann realistischerweise gut 80 Prozent aller Einkommen beträfe). Das sei alles, was 30 Prozent unter den Mindest- oder ortsüblichen Einkommen liege. Ja, merken sie denn nicht, dass dies nur eine Einladung an die Firmen ist, dann flächendeckend gerade mal 25-28 Prozent darunter zu bezahlen?!
Denn dass mit sittenwidrigen Löhnen die Einkommen der Manager gemeint sind, ist nicht anzunehmen...
25.3.
Da haben sich die professionellen EU-Berufsoptimisten ihr Europa mal wieder schöngesoffen, der Bevölkerung deren Ignoranz vorgeworfen, sich aufwändig gefeiert und eine rhetorische Luftblase namens »Berliner Erklärung« abgesondert!
Kaum ist Frau Mohnhaupt auf Bewährung aus dem Knast entlassen, treten die notorischen bayerischen Geiferer wieder auf den Plan. So ginge das nicht und überhaupt; bar jeglichen Rechtsverständnisses, aber mit viel Rechts-Verständnis für ihre Stammtischwähler. Herr Beckstein, Herr Stoiber: Wir haben doch angeblich in Deutschland keine politischen Gefangenen?! Dann müssen auch Ex-RAF-ler ganz normal behandelt werden!
Der SAP-Chef ist in der Liste einer USA-Börsenzeitung unter die » 30 weltbesten Konzernchefs« geraten. Er habe sein Unternehmen »durch turbulente Zeiten gesteuert«. (Während im Rest der Welt offenbar pazifische Ruhe herrschte.) Für den SAP-Mist - und das kann jeder bestätigen, der in einem Betrieb mit mehr als 75 Rechnern mit deren Software arbeiten muss - kann diese Wahl wohl nicht erfolgt sein...
24.3.
Afghanistan soll ja nach der Türkei Mitglied der EU werden. Die NATO hat jedenfalls schon mal einen »Oberbefehlshaber für Europa und Afghanistan«. Und so geht es meist los.
23.3.
Herrlich: Die Universität Lüneburg (wer sich alles eine Hochschule hält!) wird nach USA-Vorbild nun »College«. Sicheres Zeichen: Im ersten Semester geht es um »Lesen, Rechnen und Schreiben« - allerdings »auf Forschungsniveau«. Außerhalb der USA heißt so etwas gemeinhin höchstens Sekundarstufe II (und zu meiner Zeit sogar Grundschule).
22.3.
Na toll! Die EU und die USA haben ein Luftfahrtabkommen geschlossen. Jede Fluggesellschaft soll nun von jedem beliebigen Ort in zu einem beliebigen Ort jeweils jenseits des Atlantiks fliegen dürfen. Und die Passagiere, deren jährliches »Aufkommen« um 26 Millionen steigen soll, werden 25 bis 43 Euronen preiswerter hin- und her geschaufelt. Das passt ja wie die Faust aufs Auge der Umwelt-Lippenbekenntnisse der Politiker!
Jüdische Funktionäre scheinen für eine besondere Krankheit anfällig zu sein: Betrug und Geldraffen. Gerade hat der Jüdische Weltkongress (WJC) seinen langjährigen Vorsitzenden Singer wegen »finanzieller Unregelmäßigkeiten« entlassen. WJC-Präsident Bronfmann bezeichnete Singers Finanzgebaren als »Krankheit«, also etwas, für das der Betreffende ja gar nichts kann. - Erst vorgestern wurde der Fall eines noch heftiger Erkrankten bekannt: Israels Finanzminister (!) soll enorme Summen veruntreut haben. Daneben geht es um Urkundenfäschung, Amtsmissbrauch und Diebstahl. Ach ja, und der Brudes des der Vergewaltigung und anderer Sexualdelikte bezichtigte Staatspräsidenten wurde gerade wegen sexueller Belästigung einer Gastarbeiterin verhört...
21.3.
Unternehmer»risiko« I: »Nach dem Willen der Industrie,« wie die Medien so gern formulieren (jawoll! sofort! wird gemacht!), soll der Einsatz von stromsparenden Geräten in Haushalten und Betrieben mit staatlicher Hilfe gefördert werden.
Unternehmer»risiko« II: Angesichts deutlich gestiegener Rohstoffpreise will das Wirtschaftsministerium die Industrie bei der Beschaffung »aus mehreren Quellen« künftig unterstützen. Es geht dabei schließlich um, ahem, Arbeitsplätze...
20.3.
10.000 Stellen (ein Fünftel aller Landesbediensteten!) will Brandenburgs Finanzminister (ein Spezialdemokrat, natürlich) bis 2012 streichen; »betriebsbedingte« Kündigungen nicht ausgeschlossen! Klar: Anders kann man ein wiederaufzubauendes Stadtschloss als adäquaten Parlamentssitz für auf 4 Jahre ausgeguckte Politikdarsteller ja auch nicht finanzieren.
Gleich noch so'n Klops: Rund 2 Milliarden Euro »entgehen« den Sozialversicherungen jährlich, weil Betriebsrenten und Entgeltumwandlungen abgabenfrei aufgebaut werden können. Doch erst einmal nur bis Ende kommenden Jahres. Das aber wollen die Bundesregierung und allen voran »Sozial«minister Müntefering nicht länger »hinnehmen«. Da entlasten sie denn doch lieber »die Wirtschaft« mit Steuergeschenken um 9 Milliarden im Jahr!
Ganz großartig hat der Wehrbeauftragte des Bundestages, ein gewisser Herr Robbe, heute den Nachweis seiner Existenzberechtigung vor'm Parlament erbracht: Die Damen und Herren Soldaten seien durchweg unterbezahlt und die Kasernen in einem erbärmlichen Zustand, jammert er.
Liebe Soldaten, da seid ihr - bis auf Hunderte von Generälen - wie alle öffentlich Bediensteten in keiner privilegierten Gehaltssituation! Und noch was: Vergleicht 'mal Ausstattung und Ambiente eurer Unterkünfte mit den verrotteten Schulen im ganzen Land oder den unterausgestatteten Hochschulen und Universitäten! Aber unsere gernegroßen Wehr- und sonstigen Politiker haben doch Geld zuhauf, wenn sie sich ein 600-Millionen-Tornado-Abenteuer in Afghanistan oder Bundesmarine-Kreuzfahrten vor dem Libanon oder an der Küste Somalias erlauben zu können glauben. Es ist wie überall: Geld ist genug da - es wird nur von den kenntnisfernen Politikern falsch ausgegeben.
19.3.
Wer heute fleißig Nachrichten gehört, gelesen und gesehen hat, der weiß: Die Kanzlerin hat wieder drei »zutiefste Überzeugungen« abgesondert.
Der 16jährige Schüler, der während der Einweihung des Berliner Hauptbahnhofes mit einem Messer Amok lief und etliche Menschen z.T. gefährlich verletzte, ist nach Darstellung eines Gutachters wegen Vollsuffs mit 2,2 Promille nicht schuldfähig gewesen.
Na hören's! Zumindest an einem Tag pro Monat muss der Knilch doch nüchtern gewesen sein und gemerkt haben, dass er säuft!
18.3.
Kuckuck, da bin ich wieder!
Neues aus dem »Mutterland der Demokratie« I: Jahrelang hat die USA-Regierung Behörden und auch Wissenschaftler, deren Forschung von öffentlichen Geldern abhängt, unter Druck gesetzt, keine Informationen über die Erwärmung der Atmosphäre öffentlich zu machen. Jetzt ist sogar der Boss ins Schwitzen gekommen
Neues aus dem »Mutterland der Demokratie« II: Immer mehr Enthüllungen über die skandalöse Entlassung von 8 der 93 Bundesanwälte durch das Weiße Haus aus politischen Gründen werden bekannt. Oberdemokrat Bush - ach nein, er ist ja Republikaner - soll persönlich involviert sein.
Wenn ich es nicht in einer seriösen Zeitung im Wirtschaftsteil gelesen hätte: Ich glaubte es nicht! Der Stromraffke Vattenfall will »mit einer neuen Strommarke« ein »bundesweites Produkt« für Privatkunden anbieten.
- Wahrscheinlich kariert und auf jeden persönlich zugeschnitten. Mann, mann, mann!
Schon vor über zwei Jahren warnte u.a. Der Spiegel vor einer »Überhitzung« des USA-Immobilienmarktes. Es sei nur noch eine Frage der Zeit, wann die wahnsinnigen Spekulationen dort platzten. Nun tun sie es - und die ganze »Fachwelt« gibt sich bass erstaunt...
'es Angela, die Ulla, der Ottmar und der Maddin (Winterkorn von VW) waren zusammen angeln:
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Krisensitzung im Rathaus von Potsdam. Der Oberbürgermeister musste mit der TV-Größe Jauch ein längeres Telefonat führen, weil der Promi die Verwaltung gerügt hatte. Nun würden die angesprochenen Punkte »mit aller Konsequenz« geprüft.
Ja, wo leben wird denn?! Ich dachte immer, hier sind alle gleich? Wäre schön, wenn der Herr OB auch gegenüber Normalbürgern so eilfertig oder gar devot wäre - als Diener des Volkes.
14.3.
Vonwegen Grippe! Eine fette Lungenentzündung hat mich erwischt. Sa werde ich wohl noch einige Tage plattliegen...
13.3.
Liege schon zwei Tage grippal darnieder. So richtig gut ist mir noch nicht. Aber bitte keine Blumen...
Wenn die Strom-Monopolisten nun versuchen, längere Laufzeiten für ihre Schrottmeiler durchzusetzen, so hat das nicht allein die politische Zielsetzung, den Ausstieg aus der Atomenergie zu unterlaufen. Es gibt auch wirtschaftliche Gründe, wie man sie z.B. dem Spiegel entnehmen kann: Der Strompreis an der Leipziger »Energiebörse« (schon für diese Einrichtung müsste es Schläge geben) richtet sich nämlich nach den Kosten des ältesten Kraftwerks am Netz! Wenn ein modernes Atom- oder Gaskraftwerk ein Megawatt für rund 25 Euro herstellen kann, so sind es bei Mülheim-Kärlich oder Brunsbüttel gleich 50 Euro. So kostet denn eine Kilowattstunde statt 2-3 Cent gleich 5 - für den Konzern. Der private Verbraucher wird mit durchschnittlich rund 20 Cent abgezockt. Nun raten wir gemeinsam, woher die Gewinne der größten Vier, im letzten Jahr etwa 20 Milliarden, denn bloß herkommen...
Mein Stromlieferant ist übrigens schon seit Jahren einer der billigsten im Lande: die Stadtwerke meiner Heimatstadt Flensburg.
Zwei zynische Politgags an einem Tag: Großbritannien will per Gesetz den CO2-Ausstoß um 60 Prozent senken. Allerdings bis 2050! Und das Bundeskabinett will ein Gesetz für »geduldete Ausländer«, die eine vorübergehende »echte« Aufenthaltsgenehmigung erhalten sollen, wenn sie bis 2009 einen Arbeitsplatz nachweisen können. Bis 1.1.09, oder gar erst bis 21.4.09?
Bei der Verleihung der Leibniz-Preise durch die Deutsche Forschungs-Gemeinschaft schwafelt Bundeswissenschaftshausfrau Schavan vom Nutzen der Wissenschaft und Forschung für die Gesellschaft. Recht so! Nur, wo bleibt die klare Linie? Dieselbe Frau ist einer der vehementesten Verfechter von Studiengebühren. Also zahlen die Kommilitonen für den Fortschritt des Landes!
Die Lieblings-Landtagsabgeordnete des Brandenburger Ministerpräsidenten Platzeck hat nun ihre Ambitionen auf den Posten der Präsidentin des Landesrechnungshofs aufgegeben. Ob ihr wohl jemand geflüstert hat, dass sie weder Juristin noch Ökonomin ist und schon von daher eine glatte Fehlbesetzung wäre?

»Globalisierung«! Jeder, der denken kann, weiss: Das ist doch nur die Verschleierung einer totalen Amerikanisierung in Wissenschaft, Sprache, Kultur, Politik und vor allem Wirtschaft! Wann endlich bekennen sich unsere Medien zu einer klaren Ansage?
11.3.
Nun drohen einige al-Qaida-Spinner Österreich und Deutschland mit Anschlägen. Können diese Armleuchter ihr Geld, ihre Arbeitskraft und ihr Organisationstalent nicht zum Aufbau ihrer Länder einsetzen? So leidet die Bevölkerung in Nordpakistan noch nach Jahren unter den Folgen eines Erdbebens, und in der Mehrzahl der islamischen Länder leben zu müssen ist nicht gerade eine Gnade.
Da haben wir noch einen, der sich persönlich um die anstehende Umweltkatastrofe verdient macht: unseren Hilfsdarsteller eines Wirtschaftsministers, der von der Industrie willfährig instrumentalisierte Glos.
In Berlin tobt eine Diskussion über das »Koma-Trinken« unter Jugendlichen und die »Flat-Rate-Partys« in Kneipen (bei denen man für 15 Euronen so viel Alkohol trinken kann, wie man kann - was viele nicht vertragen). Aber keiner schert sich um die Gründe für dies Verhalten: Jugendarbeits- und Perspektivlosigkeit, Konsumterror und und Eltern- wie Schulversagen.
10.3.
Ein weiterer Name für den Fall, dass uns unsere Kinder und Enkel dereinst fragen, wer an der Umweltzerstörung maßgebliche Schuld trägt: Industriesprecher Wansleben, der sich vehement gegen die EU-Minimalziele ausspricht!
Die CDU-Fraktionssprechtüte von Klaeden schleicht sich in bessere Kreise ein: Er, der nun wirklich und gottseidank kein Mitglied des Kabinetts ist, tönt in die ihm vor's Gesicht gehaltenen Mikrofone, dass die Bundesregierung alles tun werde, um die deutschen Entführten im Irak frei zu bekommen. Hat er nicht auch noch ein paar Sätze im Namen der deutschen Milchwirtschaft über?
Regierungs-Rechtsaußen Schäuble wird immer kühner: Nun fordert er schon, dass deutsche Polizisten auch ohne deren Einwilligung zur Unterstützung lokaler unwilliger und/oder unfähiger Sheriffs ins Ausland geschickt werden dürfen. - Wann endlich kommt das Gesetz, mit dem wir unerträgliche Politiker auch ohne deren Zustimmung in die Wüste schicken können?
9.3.
Die Rente mit 67 ist durch. Sie wird uns als unabdingbar verkauft. Die Rentenkassen könnten ansonsten die ständig älter werdende Bevölkerung nicht mehr bewältigen. Staatszuschüsse würden zu teuer.Tja, da werden die Arbeitslosenzuschussmilliarden ja dann vergleichsweise gering ausfallen???
Die Medien melden es als »Sensation«: Roger Cicero hat die Vorentscheidung im Liedchenträllern gewonnen. Bin beim Zappen ganz zufällig bei diesem Schranze vorbeigekommen: Tatsächlich eine Sensation; denn der Mann kann nun wirklich nicht singen und stakst auf der Bühne wie ein Storch im Salat.
Der Profit bei EADS ging im letzten Jahr um 94 Prozent zurück. Schuld bei den diesem zugrunde liegenden Fehlern des Managements sind natürlich die Angestellten!
Auch nach der Ermordung eines Mitarbeiters der »Welthungerhilfe« (hilft sie beim Hungern?!) in Afghanistan ist die Bundestagsmehrheit für eine Fortsetzung des Einsatzes. Klar: Sie müssen ja nicht selber hin.
7.3.
Die Internationale Tourismus-Börse ITB in Berlin steht ganz im Zeichen von CO2 und Umweltschutz. So ist dann auch zu erklären, dass für ganz Eilige und fürchterlich Prominente ein Hubschreiber-Shuttledienst zwischen Flughafen und Messegelände eingerichtet wurde...
Nach entsprechenden Ausschreitungen von »Fans« in z.B. Sachsen müssen etliche Fußballspiele ohne Zuschauer stattfinden. Nach den neuesten Vorkommnissen mit Prügeleien zwischen Spielern wird das Ganze demnächst auch noch ohne Akteure auf dem Rasen laufen. Toto und Tabelle werden über Spiel 77 oder so ausgespielt.
6.3.
Normalerweise ist das Gerede von Pfaffen von einschneidender Bedeutungslosigkeit. Aber diesmal haben sie Recht. Und das wütende Geheul des Botschafters von Israel und des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden (was die bloß damit zu schaffen haben? also doch: Kritik an Israel = Antisemitismus, uuuaaaahhh.) zeigt, wie tief die Vorwürfe gegen die unmenschliche »Politik« des »gelobten Landes« sitzen...
5.3.
In Deutschland bricht demnächst der allgemeine und umfassende Wohlstand aus: Sogenannte (das sind meist Selbstbezichtigungen) Rentenexperten erwarten für dieses Jahr eine Rentenerhöhung zwischen 0,5 und 0,6 Prozent. Wahnsinn! Das sind für den berühmten »Eckrentner« unübersehbare 5 bis 6 Euro! Und sogar pro Monat!
In den Medien heißt es über die Börsen: »Die Anleger werden nervös.« Richtiger ist: Die Spekulanten werden hektisch (obwohl die großen und instutionalisierten unter ihnen genau jene sind, die die Manipulationen einleiten). Und wenn es dann noch zu Meldungen wie »Börsencrash kostet Milliarden« kommt, wird der Unsinn perfekt: Das sind doch keine Kosten (denn niemand hat Geld in die Firmen gesteckt), sondern lediglich entgangene Profite der Couponschneider!
4.3.
Was macht man, wenn man über 4 Millionen gemeldete Arbeitslose hat? Genau das, was der DIHT (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) jetzt tut: Man reklamiert gegenüber der Politik, dass diese dafür zu sorgen habe, die Anwerbung und Einreise von qualifiziertem Personal aus dem Ausland zu erleichtern, und freut sich über die seit mehr als einem Jahrzehnt gesparten Ausbildungskosten für eigenen Nachwuchs.
Dazu passt hervorragend auch diese Karikatur, die mir aus Wülfrath zuflog:
Die Frechheit kennt keine Grenzen! Jetzt wird Moralin gedudelt und der »Verbraucher« aufgefordert, bei Flugreisen doch bitte eine »freiwillige CO2-Abgabe« zu leisten, weil doch der Flugverkehr zu den schlimmsten Umweltschädigern gehört. Und dabei wird keck übergangen, dass z.B. die Lufthansa gerade stolz den höchsten Profit der Firmengeschichte von über 800 Millionen im letzten Jahr gemeldet hat...
2.3.
Habe ein 3-Tage-Seminar; daher zunächst hier Sendepause.
1.3.
Jan Ullrich ist der lebende Beweis für die Richtigkeit des Sprichwortes »wer es nicht im Kopf hat, muss es in den Beinen haben«...
Toll, wie es die Politik mal wieder schafft, die Leute vor den Kopf zu stoßen: Die Bundesregierung hat sich die Regelung abgerungen, dass DDR-Verfolgte ein Rente erhalten können. Aber nicht alle, also bitte kein gerenne! Und nur unter verschärften Bedingungen. Und lediglich 250 Euronen im Monat. Und vor allem nicht das Geld umschichten, indem die ehemaligen Generäle und Bonzen etwas von ihren Pensionen (für die sie ja so immens eingezahlt haben) abtreten...