Na! SIE haben's hier prima!
Und Ihren Freunden und Bekannten wollen Sie diesen Blog wirklich nicht verraten?!
Und selbst wenn Sie sich hier ärgern: Gönnen Sie nicht genau das vielen anderen?
Denn hier lesen Sie bereits jetzt, worüber »Der Tagesspiegel« so in fünf Tagen einen Kommentar schreibt...

30.11.
Christkindl-MARKT in Nürnberg eröffnet - na, wenigstens eine ehrliche Einrichtung!

Gute 2 Minuten in der Tagesschau über die »Enzyklika« einer weltanschaulichen Minderheit - und das nennt sich öffentlich-rechtliches Fernsehen?

Finanzminister Steinbrück mährt bei der Rechtfertigung des Kriegshaushaltes über die »auswärtigen Verpflichtungen« der Bundeswehr. Klassisches Beispiel von self-fulfilling prophecy: wer hat sie denn hingeschickt? Wahrscheinlich die Kommunen, die zu viel Geld für Jugendeinrichtungen usw. haben.

Da wird die Wettbewerbsfähigkeit beschworen und zugleich gewarnt, dass bei Einführung eines Mindestlohns » 1.000.000 Arbeitsplätze« (die für 4 Euro oder weniger pro Stunde) wegfallen könnten. Logischerweise wären genau diese Firmen doch offensichtlich unter gleichen Bedingungen für alle NICHT wettbewerbsfähig, Herr Bauernfänger Brüderle!!!


In einem Zeitungsbeileger schreit uns Karstadt an: »Top-Preise«.
Zu deutsch also »Spitzenpreise«. Würden Sie dort kaufen?!

29.11.
Neeeeeiiiin! Die Politik mischt sich natürlich niiieee in Tarifverhandlungen ein!!!

Hei, was tummelt sie sich in Selbstgefälligkeit: Seit 13 Jahren zeige die Statistik nicht so wenige Arbeitslose! Die Statistik. Einige Journalisten erinnern sich zumindest an das 1. Semester Publizistik und ergänzen: Gemeldete Arbeitslose! Aber das ist auch nicht besser. Sehr viele melden sich gar nicht mehr. Und dann all' die »Aufstocker«, die Kleinstmindestlohnbezieher, die Doppeljobber...

Nicht nur im Fernsehen, auch in der Politik ist es offensichtlich nützlich, nicht zu klug zu sein. Etwa wie unsere Bundes- ausgerechnet - bildungsministerin. Da schwafelt sie über die Ergebnisse der neuesten PISA-Untersuchung: »Deutschland liegt im ersten Viertel. Eine hervorragende Position!« Nun weiss jeder Zehnjährige, dass Platz 13 nicht gerade hervorragt. Aber der will wahrscheinlich nicht gerade Bundesminister werden.

»Die Banken« stützen die durch Manipulationen unfähiger Vorständler doch heftiger als zunächst zugegeben ins Trudeln geratene IKB. Schadenssumme bislang 3,8 Milliarden. Die größte Stützerin mit bislang 350 Millionen ist die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau - jedenfalls der Name stimmt einigermaßen) -und die sind: wir, die Steuerzahler. Von irgendwelchen spürbaren Bestrafungen der IKB-Verantwortlichen hat man allerdings noch nichts gehört.

28.11.
So verrottet sind die Wertmaßstäbe der Finanzwelt: Da bekommt Josef Ackermann den Herbert H. Lehmann Award (nach dem Gründer des Bankhauses Lehmann Brothers). Und zwar für »seinen langjährigen Einsatz für die Menschenliebe, Vielfalt und bürgerliche Verantwortung«.
Da schießt den zehn oder mehr tausend entlassenen ehemaligen Mitarbeitern der Deutschen Bank gewiss das schiere Salz der Rührung in die Augen! Und unsere Medien melden so etwas unkommentiert...

Man darf offenbar nicht zu klug sein, um im Fernsehen Erfolg zu haben: Beim Warten auf das Heute-Journal hörte ich Carmen Nebel gegen Ende ihrer TV-Unsäglichkeit sagen: »Wir sind jetzt 120 Minuten auf Sendung. Das sind gut eindreiviertel Stunden«...

Apropos Fernsehen. Beim Zappen blieb ich kurz vor Mitternacht bei n-tv hängen und dachte »Eine Kindersendung? Auf diesem Kanal? Um diese Uhrzeit?« Es stellte sich dann aber heraus, dass es ein Gespräch mit der neuen Juso-Bundesvortsitzenden war. Die arme bringt ja keinen richtigen Satz zustande (jedenfalls nicht ohne zig »irgendwie« usw.) und kann nicht für fünf Pfennig politisch argumentieren. - Soweit ist also die personelle Misere der Spezialdemokraten bereits nach unten durchgeschlagen.

27.11.
Die Lippenbekenntnisse der Politiker beschwören ständig das Streichen von Subventionen. Nun macht die EU-Agrar-Kommissarin endlich einmal Ernst - schon ist es wieder nicht recht: Der Robin Hood der deutschen Kleinbauern, Horst Seehofer, ist vehement gegen den Plan aus Brüssel. Denn damit würden die Großgrundbesitzer ihre sechsstelligen Zubrote verlieren. Verbrämt wird diese Klientelepolitik mit unsachdienlichen Hinweisen auf angebliche Arbeitsplatzverluste in den hochmechanisierten und fast arbeitskräftefreien ostdeutschen Betrieben. Wie blöd muss man eigentlich sein?

Das Landeskriminalamt von Sachsen-Anhalt ist zu jedem Scherz bereit: So konstatiert es für das 1. Halbjahr 2007 einen Rückgang rechtsextremistischer Straftaten um über 40 Prozent. Die Opfer der Übergriffe sehen das zwar anders, aber Statistik ist nun 'mal Statistik; vor allem die selbst gefälschte. Denn, so der LKA-Präsident: Hakenkreuz-Schmierereien z.B. sind meist nicht politisch motiviert, sondern Streiche von Schulkindern. Und ergo nicht als politische Straftat zu werten. Und Präsidenten-»Scherze«?

Die Deutsche Telekom zieht sich nun endlich aus der Arzneimittelbranche zurück und schließt ihr Radlerteam. Oberradfahrer Rudolf Scharping, das mündliche Schnellfeuergewehr, sieht keinen Schaden und geht davon aus, dass die Mannschaft sportlich und wohl auch medizinisch weitermacht.

Oswald Metzger, so hört man, will die »Grünen« verlassen. Verdammt. Da habe ich etwas verpasst: Ich wusste gar nicht, dass er bei denen ist, denn sein Reden hat immer schon Lambsdorf-FDP oder rechte CDU nahegelegt.

Dringend benötigte Stadtschlösser wieder aufbauen; von jedem ersehnte Galileo-Satelliten in den Orbit schießen; die Großindustrie alimentieren; afghanischen Gangstern vergoldete Arschlöcher verschaffen: Deutschland ist reich und wir ham's ja!

25.11.
So sieht ein zeitgenössischer »Arbeiterführer« aus,

der sich seinem Aufsichtsratsposten und der Privatisierung der Bahn mehr verpflichtet fühlt als den Interessen seiner 130.000 Mitglieder.


Das TV-Programm von N24 sieht an einem Tag vor:
20.05 Kronzuckers Welt 21.05 Kronzuckers Kosmos
Wir lernen: Um 5 nach 9 folgt die Wiederholung für Zuschauer mit Abitur vom Humanistischen Gymnasium.

24.11.
Noch so ein Fall von »Unternehmerrisiko«: Nachdem nun die EU die Kosten für das Satelliten-Navigationssystem Galileo übernehmen will (2,4 Milliarden; ausgerechnet aus dem Etat für Landwirtschaftssubventionen, der sich damit noch weiter als überflüssig qualifiziert), melden sich jetzt überall die Firmen, die sich vorher finanziell nicht beteiligen wollten: »Wir stehen bereit.« Konsequenterweise sollte man nun alle diese risikoscheuen Unternehmen übergehen.

Noch so ein Fall von Manager-Betrug: Wegen des Dollarverfalls macht die Airbus-Gesellschaft angeblich weitere Riesenverluste. Ja, Mensch! Andere exportorientierte Firmen haben sich gegen so etwas vorab versichert! Und zudem: Macht es doch wie klügere Exporteure - verkauft in Euro!
Aber nein. Die »Airbus-Mutter« EADS gibt nun bekannt, man wolle erhebliche Teile der Produktion »in den Dollar-Raum« verlagern. Mit anderen Worten: Weitere Entlassungen an europäischen Fertigungsstätten (natürlich dank der Blödheit unserer Bundesregierung weniger in Frankreich als vielmehr in Deutschland) und die Belegschaft weiter unter Druck setzen. Und schließlich: Das Ganze stinkt derart nach einer langfristigen Strategie. Aber unsere dämlichen Medien sehen natürlich nie Zusammenhänge (siehe 21.11. nicht einmal auf einer Zeitungsseite) auch durchsichtigster PR-Manöver!

Hierzu passt übrigens ganz prima diese Personalie: Daniel Goffart, bislang Bevollmächtigter des Vorstands der Telekom »für Politik und Regulierungsgrundsätze« und Leiter des Hauptstadtbüros, wird am 1.2.08 Ressortleiter für Wirtschaft und Politik beim Handelsblatt - womit dessen Leser eine erhöhte Chance auf objektive Berichterstattung in diesem Falle über IT, Telekommunikation und angrenzende Unwichtigkeiten haben...

Noch so ein Hit: Wie blöd sind eigentlich unsere Behördenchefs? Da werden mehr als 40.000 Kraftfahrer mit nicht oder nicht ausreichend funktionierenden Katalysatoren betrogen und müssen nach dem Schaden wohl auch noch den Spott des Finanzamtes (Rückforderung der Kfz-Steuererleichterung) ertragen. Und wer hat den Schrott amtlich zugelassen? Mann, mann, mann!

Und olle Mehdorn zeigt nun endgültig, dass er eine absolute Fehlbesetzung ist, nachdem die Verhandlungsparteien bis Montag Stillschweigen vereinbart hatten, er aber wie ein kleiner Junge »Herr Lehrer, ich weiss was« in die Mikrofone brüllt.

23.11.
Was ist mit unseren Gewerkschaften los? Die eine protestiert gegen die Aufhebung der EU-internen Grenzkontrollen in übelster und diffamierendster Weise gegen Nachbarländer. Die andere ist sprachlos, wenn eine Konkurrenzorganisation plötzlich manierliche Forderungen stellt und wohl auch durchsetzt (GDL).
Tja, Herr Hansen! Da muss man zum einen selber härter verhandeln und zum anderen nicht unbedingt im Aufsichtsrat der Bahn sitzen! Das nennt schon Klein Fritzchen Interessenkollision - für schon geringere sind Andere zurückgetreten!

Schon wieder so einer von dem du denkst, er müsste doch ein Fitzelchen Rechtskenntnis als sog. Topmanager haben: Ex-EnBW-Boss Claassen soll 450.000 Piepen wegen Vorteilsgewährung (Fussball-WM-Tickets an Spitzenpolitiker verschenkt; natürlich völlig ohne Hintergedanken!). Das alles weist er als »völlig absurd« zurück.

Die Privatschulen wollen - mehr - Geld vom Staat!!! Hört mal! Entweder ihr seid religiös, dann macht ihr Gesinnungsreklame; oder ihr seid kommerziell. Wo bleibt die Konsequenz?

Parteitag der »Grünen« TOP1: Diskussion über ein neues Logo! Und zwar stundenlang, weil Land und Partei keine größeren Probleme haben.

Neues Beweismaterial: Zwei bayerische (!) Lehrer bei Pilawas »Das Quiz«: Für den einen sind allen Ernstes 100 Gramm ein Kilogramm. Und der andere weiss nicht so recht, wieviel 1.000 mal 1.000 ist. Kein Wunder. Wirklich!

Jetzt gibt's schon Orden für Selbstverständlichkeiten. Der Berliner Unternehmer Lindner (Butter) erhält dafür das Bundesverdsienstkreuz, dass er 60 Lehrlinge ausbildet. Bei wohl 100 Ladengeschäften.

22.11.
Zynischer geht's nicht! Da warnt der Chef der Deutschen Rentenversicherung (früher BfA) vor »drohender Altersarmut«. Betroffen seien vor allem etwa eine Million Deutscher, die heute zwischen 46 und 50 Jahre alt sind, da sie privat nicht zusätzlich Geld fürs Alter zurücklegten. Das sind nach Präsident Rische, nun kommt's! - vor allem Langzeitarbeitslose; also Leute, die vor lauter Geld nicht wissen, wohin damit.

Spaß muss sein: Ausgerechnet die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald  beschäftigt sich mit den (gestiegenen) Preisen für Weihnachtsbäume.

So entlarven sich »Experten« in der Politik: Von ihnen merken einige wenige erst jetzt, dass die Auseinandersetzungen um den Briefträger-Tarifvertrag völlig überflüssig sind, da derartige Fragen in §6 Absatz 3 Nummer 3 des Postgesetzes geregelt sind. Danach müssen »Dienstleister im Briefmarkt« (tolles Ausdrucksvermögen der Politiker/Juristen) die üblichen Arbeitsbedingungen erfüllen, wollen sie eine Lizenz erhalten.
Und nun das Dollste: Eine Sprecherin des Arbeitsministerium wies darauf hin, dass derartige Überlegungen nicht weiterverfolgt würden. Aber beim Bürger an Gesetzestreue appellieren!

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (wir merken sogleich: wir sind in Deutschland) moniert, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio die Etats für ihre ohnehin umstrittenen On-line-Aktivitäten überzogen haben. - Da kommt die anstehende Gebührenerhöhung ja gerade recht!

21.11.
Ein klassisches Beispiel für bürgerlichen Journalismus, in dem die rechte Hand nicht weiss, was die ganz rechte tut, finden wir heute im Tagesspiegel:

Scheinbar zusammenhanglos, so ist die Welt, und im ganzen Blatt unkommentiert ein Beitrag über Spitzel-Ärzte in der DDR und direkt daneben einer zur elektronischen Erfassung von Kfz-Kennzeichen auf unseren Straßen.

Apropos Stasi: In Berlin soll eine heftig (leider nur von ganz wenigen Abgeordneten) kritisierte Novelle zum Polizeigesetz zur Ausweitung der Videoüberwachung verabschiedet werden. Ein Mitglied der SPD-Fraktion entblödet sich nicht zu erzählen, dass er dem zu erwartenden »Mehrheitsvotum trotz Bedenken folgen« wolle. So kommen bei den Spezialdemokraten leider alle Bedenklichkeiten durch, die dann vom Bundesverfassungsgericht korrigiert werden müssen...

Apropos Presse: Im Stadtmagazin zitty werden wir mit dieser atemberaubenden und wichtigen Meldung konfrontiert: »Anselm Dreher denkt nicht daran, nach Mitte umzuziehen.« - Und für so etwas fällt die Papierindustrie Bäume!


Immer wieder toll die Fremdsprachenkenntnisse deutscher Globalisierer: Wer denkt in dieser Jahreszeit nicht an Sommer, Sonne, Palmenstrand - also an die Karibik?! Nun, zum Beispiel eine Solarbank-Kette namens Caribic Sun. Dabei hätte der Betreiber doch während der Liegezeit 'mal ins Wörterbuch schauen können: das Adjektiv im Englischen ist Caribbean.
Ebenso kühn die Ich-AG-Betreiberin um die Ecke mit ihrem Frisörsalon für Damen: Madames. Da wenden sich die mesdames aus Fronkreisch mit Grausen...

20.11.
Marco Weiss hat Pech, dass er Deutscher ist. Daher muss er noch mindestens bis zum 6.12. in türkischer U-Haft bleiben. Wäre er Franzose, sein Staatspräsident hätte ihn wohl schon vor Wochen persönlich an Ort und Stelle herausgehaut, wie es eben Sarkozys Art ist. So aber ist Marco vom deutschen Außenminister abhängig; und der Herr Steinmeier ist vollauf damit beschäftigt, an seiner politischen Karriere zu basteln.

Jetzt muss der Steuerzahler dem nach Milliardenschmiergeldern ärmsten Konzern der Bundesrepublik, Siemens, auch noch 85 Millionen als »Zinssubvention« für ein U-Bahn-Projekt in Vietnam in den Hintern schieben. Und Siemens & Co beim Bau des Transrapid erheblich unter die Arme greifen, während die uns in die Taschen.
Früher gab es so etwas wie ein Unternehmerrisiko, meist auch das einzige und armselige Argument für die überhöhten Gehälter der Vorstände. Jetzt sind offenbar nur noch die unappetitlichen Bezüge geblieben...

18.11.
Ganz gefährlich die Äußerung von Oberspezialdemokrat Beck! Natürlich beschwört auch er gebetsmühlenartig die Tarifautonomie und das Heraushalten der Politik. Aber nun nimmt er zum einen voll Partei für die Bahn und warnt zum anderen vor dem Schicksal der britischen Gewerkschaften, die in den 80er Jahren von der Politik (sie hieß personalisiert Thatcher) durch Gesetze zerstört wurden. Kutte, was meinstu?!

Lokführerstreik als Thema bei Anne Will. Nicht zugegen war der eigentlich Verantwortliche, der unsägliche Mehdorn. Wahrscheinlich hat er zu seiner Personalvorständlerin Suckale gesagt: »Margret, geh' Du da hin, Dir nimmt man die geballte Dummheit noch ab. Bei mir sind sie schon verzweifelt.«

17.11.
Und heute gesteht unsere saubere Bundesregierung ein, dass die vollmundig angekündigte Erhöhung des Kindergeldes um mindestens ein Jahr verschoben wird - und der Wähler damit auch. Wahrscheinlich frisst die soeben selbstbewilligte Diätenerhöhung um 9,4 Prozent die Mittel auf.
Im gleichen Atemzug wird bekannt gegeben, dass in der Regierung über 80 hoch angesiedelte Stellen neu geschaffen werden, so ab 10.000 Euro Grundgehalt. Neeeeiiiin! Monatlich! Und die sollen wahrscheinlich den Stellenbedarf ermitteln, der sich aus der Verteilung »sozialer Wohltaten« ergibt...

16.11.
Jetzt müssen wir alle einmal dringend tapfer sein: Die politischen Gegner einer Verlängerung des Arbeitslosengeldes für Ältere haben immer dagegen argumentiert, weil sonst ein Anreiz für Arbeit fehle.
Nun erhöhen sich die Parlamentsschwätzer (Durchschnittsalter 58) ihre Bezüge gleich um fast 10 Prozent. Da ist der Anreiz für diese ohnehin Überbezahlten und häufig Abwesenden (das sind vor allem die Hinterbänkler und die Merz, Minister - auch Münte - und andere anderwärts Verpflichteten) doch logischerweise noch mehr minus Null (ok, das verstößt nicht nur gegen die formale Logik)!

Der Noch-Chefredakteur des Spiegels, Stefan Aust, gibt ein Beispiel für die Gesinnungs-Verluderung der bürgerlichen Journalisten, die schon Bismarck »verkommene Lohnschreiber« nannte: Es wird gemeldet, dass seines Bleibens bei dem Hamburger Nachrichtenmagazin über 2008 hinaus nicht wahrscheinlich sei; viel wahrscheinlicher aber die Möglichkeit, dass er beim Springer-Verlag ab ziemlich sofort (tja, so gültig sind halt Arbeitsverträge!) als hähähä »Fernsehvorstand« sein übertriebenes Einkommen zu halten versuchen werde.
Wenn solche Nachrichten von den Ärzten verschrieben würden, brauchten viele Patienten kein Brechmittel mehr.

Apropos Aust I:

Dieser ehemalige Mitarbeiter des grauenhaften Schmuddelblattes St. Pauli-Nachrichten (für die Jüngeren unter uns: Porno, Fickanzeigen, Frauenkauf und Schein-Politik) hat nach Hinter-der-Hand-Aussagen vieler, die mit ihm arbeiten mussten (in Talkshows heißt das sowas zweideutig »ich durfte mit ihm arbeiten«), gegen Null tendierende Ahnung in Theorie und Praxis von Film und TV. Weswegen ihm ja auch das Spiegel TV entzogen wurde. - Vom Printmagazinmachen erkennbar auch nicht so recht; aber das wusste sein offenbar libidinös gesteuerter Ziehvater Augstein seinerzeit nicht unbedingt.

Apropos Aust II:
Es gilt als verbürgt, dass König S.A. (na gut, dafür, nicht König, kann er am wenigsten) das »Sturmgeschütz der Demokratie« (Rudolf Augstein über sein Blatt) publizistisch massiv allein deshalb gegen die Windkraft eingesetzt hat, weil ihn ein Rotor auf dem Nachbargrundstück gestört habe. (Aus Presseinhaltsdelikts-Erwägungen erhöhe ich hier auf den Verdacht von zwei Windspargeln und den »Kinoeffekt« bei allen Nachbargrundstücken).

Apropos Medien: Eine neue Verhöhnung der Gebührenzahler steht ab 18.11. im Hörfunkprogramm Radio Eins des RBB an, wenn Vater und Tochter als »Kuttner & Kuttner« wie gewohnt uninspiriert Nerven sägen.

Wer sich Medien mal wirklich abgewöhnen will, sollte drei Monate »V.i.S.d.P.« ansehen. Aber dann auch dieses Produkt mit seinem unsäglich eitlen Obermotz vergessen.


Die Hamburger Hafenbehörde heißt jetzt in vorauseilendem Gehorsam und auf gut denglish »Hamburg Port Authority«. Aber auch im Zeitalter der Globalisierung kannste Gift drauf nehmen, dass wir auf die Neu-Amsterdamer Hafenbetriebe oder die Nieuwe Amsterdamse Havens Maatschappij   von New York noch mehr als lange warten können.
(Dass der Besitzer der Twin Towers und für viele Hunderte Tote Verantwortliche die »New York Port Authority« ist, will ich ja hier nur aus Gehässigkeit anführen.)

15.11.
Das Bahn-Führungsgesocks muss weg! Nun sollte auch dem letzten CSU-Hinterbänkler, der ab und an mit der Bahn fährt und darum in seiner Fraktion als »Experte« bewundert wird, klar sein, dass Mehdorn & Co nicht in der Lage sind, einen Betrieb zu führen und auch nicht die geringste Ahnung von Menschenführung und Arbeitsrecht besitzen: Anstatt endlich einmal auf eine Verhandlungsposition einzuschwenken, verklagen diese peinlichen autistischen Gutsherren nun die Lokführergewerkschaft wegen eines angeblich illegalen Streiktages im Juli. - Das muss man sich 'mal vorstellen! Kann man aber nicht.

Im VW-Sex- und Korruptionsskandal stehen in Braunschweig nur bedauerliche »Opfer« vor Gericht. Die anderen Täter wie Peter Hartz wurden ja übrigens vor einem halben Jahr gegen Zahlung von Peanuts-Tüten und mit Bewährungsstrafen so gut wie freigesprochen.

Die CDU - und allen voran ausgerechnet der brutalst-mögliche Aufklärer Koch sowie die Lusche Pofalla - fordert vehement eine Entschuldigung Thierses für seine wahrlich nicht gelungene Entgleisung. Als aber ein Payrteikumpane wie Oettinger Nazis verherrlichte, war das fast in Ordnung...

13.11.
Jetzt bekunden sie in allen Medien »größten Respekt<« für Münte, nur weil er etwas Selbstverständliches getan hat. Da sieht man, dass Journalisten und vor allem Politikern das rechte Maß völlig abhanden gekommen ist.

»Desaster-Suckale« (die hilflose Schwätzerin vom Bahnvorstand) hat nun jeglichen Boden unter den Füssen verloren und selbst der Bahnexperte der CDU-Bundestagsfraktion empfiehlt ihr Schweigen. Meint sie doch wirklich, auf die Forderungen der Lokführer einzugehen bedeute ein »volkswirtschaftliches Desaster«!

Mal wieder Vogelgrippe in Great Britain. Gerade rechtzeitig vor Weihnachten. Da freut sich die Putenindustrie aber gewaltig, dass sie mal wieder einen prächtigen Grund für kräftige Preisanhebungen hat.

11.11.
Am israelischen Kabinettstisch muss ja das gesamte Strafgesetzbuch versammelt sein. Jüngstes Vorkommnis: Über 100 Polizisten haben in Zusammenhang mit Korruptionsermittlungen gegen Ministerpräsident Olmert mehr als 20 Büros in Ministerien, der Stadtverwaltung von Jerusalem und von Anwälten durchsucht. Etliche Minister guckten betreten zu Boden, weil sie dies aus eigenem Erleben nachvollziehen können. Und erst recht der letzte Staatspräsident Katzav...

10.11.
Da kämpft der Bahn-Vorstand wie von Sinnen gegen eine »Spaltung« der Belegschaft und unterschiedliche Tarifbedingungen in einem Betrieb. Doch in anderen Firmen ist so etwas ziemlich normal: Etwa beim Vorzeigekapitalisten Dussmann. Da gibt es für einen Teil der Angestellten ein Monatsgehalt als sog. Weihnachtsgeld, für einen anderen hingegen nicht (ausgerechnet im »Kulturkaufhaus« übrigens!).

9.11.
Da meldet die Deutsche Presse-Agentur: »... hat sich der viertgrößte deutsche Energieversorger EnBW stabilisiert.« Wir dachten schon, er sei wegen seiner kundenfreundlichen Preispolitik ins Schlingern geraten. Aber nein! Gemeint ist lediglich, dass er an seine quartalsmäßigen Milliardengewinne wieder hat anknüpfen können.

Die Spezialdemokraten hebeln die Grundrechte weiter aus (die CDU sowieso): Jetzt haben sie die »Vorratsspeicherung« sämtlicher Telekommunikationsdaten der Büger beschlossen - obschon ein entsprechendes Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht anhängig ist! Und praktisch im selben Atemzug bramarbarisieren sie im Parlament wg. des 9. Novembers über Bürgerfreiheiten und DDR-Bespitzelung. Sauber!

Die Bahn-Vorständler verstehen immer noch nicht, wieso »die andere Seite« alles mögliche in Kauf nimmt. Wieso die andere Seite?!

So etwas gibt's auch nur in Israel - einen »Minister für Rentenfragen«.

8.11.
Mann, was haben wir wieder Geld! Gerade werden 552 Millionen für den Wiederaufbau des Stadtschlosses in Berlin bewilligt sowie 175 Millionen für ein neues Bundesinnenministerium in Aussicht gestellt. Nur: Wer braucht ein Stadtschloss (außer dem Bundesbauminister Wolfgang Tiefflieger) und ein zweites Innenministerium (es gibt schon ein prächtiges, das kann der Hausherr sogar ohne neue Brille erkennen)? Und wer glaubt bei öffentlichen Bauten an die Understatement-Preise, die sich bekanntlich bis Fertigstellung mindestens verdoppeln? Wollen hoffen, dass in beiden Gebäuden wenigstens je eine wirklich benötigte Wärmestube für Obdachlose eingerichtet wird...

Dieser unsympathische junge Mann ist

der höchstbezahlte Manager in der Geschichte der Menschheit. Na gut, nur nacktes Salär ohne Aktienoptionen, Hintenrumgelder und sonstige Schweinereien: Michael Eisner, bis vor knapp zwei Jahren Chef bei Walt Disney mit etwa einer halben Milliarde Dollar pro Jahr. Da muss man wohl so glatt aussehen. Und ich kann mir auch ganz prima Micky-Maus-Ohren dazu vorstellen...
Warum er hier auftaucht? Weil er, ebenso wie sein vergleichsweise nun wirklich tränenprovozierend ungerecht unterbezahlter Kollege Mehdorn streikende Menschen nicht verstehen kann - in seinem Fall die Drehbuchautoren und Gagschreiber der USA-Film- und TV-Industrie.

7.11.
Schon wieder so ein Ärgernis: Angela Merkel erhält den Leo-Baeck-Preis. Warum denn nur? Die Preiskriterien sind doch ziemlich deckungsgleich mit einem Teil ihrer amtlichen Aufgaben! Das ist genau so, als bekäme ich neben meinem Gehalt noch Extrageld für das, was ich tue! Wie wäre es denn mal mit einem Preisträger, der ihn sich ehrenamtlich oder durch zusätzliche Mühen verdiente?

Beim Zappen über Eurosport gekommen: Damentennis. Grauenhaft und unzumutbar! Die Geräschkulisse der Aktiven klang wie die Tonspur eines Films über Folterlehrgänge.

6.11.
Jetzt frage ich mich mal wieder: Zu was bilde ich eigentlich Journalisten aus?! Da »triumphiert« Frontal 21 angesichts der EU- und Kartelluntersuchungen gegen EON & Co: »Jetzt geht es den Energiemultis wirklich an den Kragen und nicht den Verbrauchen!« Jene müssten im Zweifel 5 bis 6 Milliarden zahlen. - Na prima! Und vom welchen Kragen stammt das Geld???
Der kleinwüchsige Ex-EON-Chef (wieso sind die unter-160-cm-Kerle eigentlich und leider tatsächlich die allerübelsten? Kann doch keine Napoleon-Erfindung sein! Na gut, wenn die Eltern ihn Utz - Scherz - nennen...) zahlt es gewiss nicht aus seinem dreistelligen Millionengehalt!

Tagesschau zu spät angeschaltet und gleich einen Riesenschreck gekriegt: Zwei altersfleckige Händepaare in Großaufnahme umklammern sich. Sind sich etwa Mehdorn und Schell über einen Tarifvertrag für Lokführer bei der Bahn endlich einig? Nein! Es treffen sich lediglich zwei völlig überflüssige Funktionäre: ein Papst und ein saudischer König.

Aber apropos Bahn und unnötig: Mehdorn und Suckale raus, raus, raus!!!! Das ist in deren minimierten Verständnis das einzige »Argument«. - Wir erinnern uns: der eine zieht (jagut, verdienen ist nun wirklich nicht das richtige Wort) 10, die andere 6 Millionen im Jahr. Und ohne Verantwortung für auch nur ein einziges Menschenleben. Der Lokführer hingegen hat 100 bis 1.000 Passagiere hinter sich, muss allerdings im Vergleich zu Frau Suckales jährlichem Gemähre 220 Jahre fahren. Wobei es nach den Regeln von Wertschöpfung ziemlich umgekehrt ist...

5.11.
Die CDU-Zumutung Röttgen barmt vor den Mikrofonen um Verständnis nachgerade so, als seien die Bundestagsabgeordneten gesetzlich dazu verpflichtet, sich ihre Alimente (Feindeutsch: Diäten) zu erhöhen. Und die Kommentatoren der bürgerlichen Medien rülpsen sogleich in das Nebenhorn: Wenn man gleichermaßen gute wie unabhängige Parlamentarier haben wolle, müssten sie auch gut bezahlt werden.
Gar nix dagegen: WENN, aber wir haben derzeit das miserabelste politische Personal seit Jahrzehnten. Und über ihre Unabhängigkeit können wir bestenfalls nur argwöhnen (Herr Schily, sie z.B.!!!).
Und es wird noch grausiger. Wenn wir mal einen Blick werfen auf die Karrieristen wie Nahles (Spezialdemokraten) oder Christen-Nachwuchs Mißfeld: Ein Leben vor dem Tod ausschließlich in Parteigremien. Wo der Begriff Ausschuss seine einzige scheinpositive Konnotation hat...

Tja, und dann noch der Rosstäuschertrick vonwegen Abstrichen an den Abgeordnetenpensionen! Haben Sie mal nachgerechnet? Da fällt sogar mir als abiturmäßiger Neusprachler auf: Pro Abgeordnetenjahr »nur« 2,5 Prozent. - Macht allerdings nach einer Legislaturperiode (im Normalfall 4 Jahre) schon gleich 10 Prozent aus. Von dann 7.668 Euro! Da kommt der Eckrentner nach 35 Jahren Maloche vielleicht hin. Nach zwei Legislaturperioden schwingt sich der im Wahlkreis ungeliebte, aber über CDU-/SPD-/FDP-Liste ins Parlament gehievte Interessenvertreter bereits auf Oberniveau. Und wenn er drei Bundestage ganz hinten nach Wunsch der Fraktionsführung völlig unauffällig überstanden hat, kann er mit nur 35 kalendarischen sowie Null richtigen Lebensjahren und ganz ohne Nebeneinkünfte schon monatlich gut 2.500 Euro aus der parlamentarischen Volksversorgungskasse ziehen. - Aber wir haben das ja alles gewollt, weil gewählt!!!!

4.11.
Falls Sie sich wundern, wovon die schon wieder angehobenen Rundfunkgebühren aufgefressen werden, hier eine kleine Auswahl des TV-Angebots der letzten drei Tage:
2.11. MDR: Die MDR-Hitparade, BR3: Zum Wohle...beim Frankenwein
3.11. ZDF: Willkommen bei Carmen Nebel, MDR: Das Herbstfest der Volksmusik
4.11. RBB: Musikantendampfer, BR3: Musikantentreffen am Grundlsee
Dass wegen Fussball etc. pausenlos Panorama, Frontal 21 usw. entfallen, erwähne ich schon gar nicht mehr...

3.11.
Obersympathling Mehdorn hat in seiner erschreckenden Hilflosigkeit an die Kanzlerin (und einige seiner feinen Vorstandsfritzen in der deutschen Industrie) ein Jammerschreiben abgesondert: »Mammi, was soll ich machen, der doofe Manfred Schell ist gar nicht lieb zu mir! Hilfe!« - Und sowas zieht 10 Millionen im Jahr.

Verwirrung im Außenamt: Sie haben doch tatsächlich den Steinmeier zur Konferenz der Nachbarstaaten (!!) des Irak (!) geschickt. Und der ist tatsächlich hingefahren.

So dämlich können Unipräsidenten sein! Im Fragebogen des Tagesspiegels gibt der der FU zu Protokoll:
»WAS ICH MAG...
7. An Deutschland: Die deutsche Sprache mit ihrer Möglichkeit, Komplexität zu erfassen...
9. Ansonsten: Wasser (boating, fishing, swimming)«
- So etwas nenne ICH komplexes komplexiertes Aufblasing...

Nun werden die Rentner und andere Nichtstuer jubeln: Ihresgleichen, in diesem Falle die Bundestagsabgeordneten, dürfen sich über eine anstehende 9,4-Prozent-Erhöhung ihrer Alimente freuen...

Da lese ich »Projektleiterin der 'Gedenkstätte Berliner Mauer', Maria Nooke...« Verwandt muss man halt sein!

2.11.
Ein besonders trauriges Beispiel armseliger Demagogie bot Bahn-Personalvorständlerin Suckale nach dem Chemnitzer »Streikurteil«: Statt nun endlich zu merken, dass sich die Bahn zu bewegen hat, versuchte sie, den Schwarzen Peter und die Verantwortung erneut den Lokführern zuzuschieben. Und dann die lächerliche Warnung vor »volkswirtschaftlichen Schäden« wo jeder weiß, dass selbst bei bahnfreundlichster Darstellung höchstens 15 Prozent der Güter auf der Schiene, der »Rest« auf der politik- und lobbyverwöhnten Straße transportiert wird. (Allerdings paradoxerweise rund 80 Prozent der Automobilwirtschaft...)
PS: Was geschieht eigentlich mit der Richterin des Ersturteils? Wird sie wegen erwiesener völliger Kenntnislosigkeit ins Gerichtsarchiv strafversetzt oder konsequenterweise Mehdorns kongeniale arbeitsrechtliche Beraterin?

1.11.
Es gibt sie noch, die gute Nachricht aus Deutschland: Der Preistreiber Vattenfall hat seit dem Frühsommer rund 200.000 Kunden verloren!

Apropos Vattenfall: Dessen »Betriebsergebnis« stieg in den letzten neun Monaten um sieben Prozent auf 1,3 Milliarden. Dazu trug die Senkung der Unternehmenssteuer nach Konzern-Angaben mit gut 300 Millionen bei.
Wenn wir bedenken, dass diese Firma nur Platz drei der vier Monopolisten einnimmt, so ahnen wir, wohin der Wegfall der Pendlerpauschale unter 20 Km geflossen ist, bei deren Wiedereinführung nach Meinung des Finanzministeriums Mehrkosten von etwa 2 Milliarden zu veranschlagen sind. - Wieso Mehrkosten???

Wenn die gesamten jüngsten Steuergeschenke für Unternehmen rückgängig gemacht würden, gäbe es um Verlängerung von Hartz I bis Erhöhung von Hartz IV überhaupt keine Diskussion, und beim Staatshaushalt könnte zusätzlich mit Sanierung und Schuldenzahlung begonnen werden...

Und erste unverantwortliche Sozialprassereien sind schon angekündigt: Die Rentenerhöhung soll im nächsten Jahr mehr als verdoppelt werden - statt 0,54 nun sagenhafte knapp über 1 Prozent! Da hat der »Eckrentner« doch monatlich gleich unbeschreibliche 10 Euro brutto mehr! Dass die »Sozial«-Politiker sich nicht schämen, sowas auch noch groß herauszuposaunen...

Pofalla (Brechreiz) verkündet, der Tarifvertrag für Postbedienstete könne nicht als allgemeingültig erklärt und die Einkommen darin nicht als Mindestlohn deklariert werden, da keine 50 Prozent der in der Branche Beschäftigten von ihm abgedeckt seien. Schließlich gebe es neben den privaten Postdiensten auch Zeitungsboten und vor allem Taxifahrer, die mit dem Austragen von Briefen betraut sind. - Was der CDU-Generalschwätzer völlig übersehen hat: Wir alle bringen unsere Post noch zum Briefkasten, so dass tatsächlich nur rund 0,15 Prozent unter besagten Tarifvertrag fallen!

Und nun noch eine gute Nachricht für Demokraten: Der polnische Präsident Lech Kaczynski hast sich zehn Tage nach der Parlamentswahl dazu herabgelassen, das Ergebnis »anzuerkennen«!