
Neue Schlachtmethode bei der Deutschen Bahn: Nach Schafen nun Rinder. Bald auch »Anleger«?
Der Herr Steinmeier stolpert offenbar in seine nächste Menschenrechts-Affäre: Nach dem Fall Kurnaz nun der Skandal um den Deutsch-Ägypter Khafagi. Und so einer hat Kanzler-Ambitionen...
Wer finanziert eigentlich die »Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz«?

So einen Schwachsinn bieten uns die Sprachzwerge beim Berliner Tagesspiegel an: Österreich, das seit 1918 »nun ein Zwergenstaat ist«. Das lernt man sogar in der Zwergschule eines Zwergstaates richtig!
28.4.
Bei der Berliner Volksbefragung zum Flughafen Tempelhof hat die die Unbelehrbaren unterstützende CDU mal wieder ordentlich einen auf die Mütze bekommen. Der Polit-Autist Pofalla-Pofalla hingegen, der sich diebisch freut, wenn sein Verein überhaupt in den Medien genannt wird, sieht für seine Dumpfbackenriege sogar einen »Erfolg«. In Anlehnung an »Erfolg ist, wenn man trotzdem lacht«. Oder so ähnlich.

Da faselt Sabine Bundesdrogen-Bätzing von »bildgestützten Piktogrammen«. - Tatsächlich sind tongestützte Piktogramme ebenso selten wie nicht aufgeblasene Ausdrücke von Politikern...
27.4.
Im ARD-Weltspiegel küdigten sie einen Beitrag an: »Da wird eine Bahnverbindung, die kaum jemand braucht, für Hunderte von Millionen gebaut. Und das Geld fehlt für die Ausstattung und Renovierung von Schulen, Kindergärten usw.«
Haben Sie auch sofort an Bayern und den Transrapid gedacht? Weit gefehlt! Es geht um die ebenso unsinnige Metro für einen ebenso realitätsfernen Ministerpräsidenten: Hier um die Dominikanische Republik...
Die Welt aus Sicht des TV-Senders Phoenix:
18.30 Deutschlands älteste Bäume
19.15 Hitlers Österreich
26.4.
Da kämpft die SPD Öffentlichkeitswirksamkeit heischend um die Begrenzung von Managergehältern. Und befindet, dass ab 1 Million Abgriff nicht mehr steuermindernd für die Konzerne gelten darf. Die daraufhin natürlich vor Hohngelächter in Deckung gehen.
Wirksam und schmerzlich, liebe Spaßsozialisten, ist doch einzig und allein eine dicke Einkommensteuer, die ihr gerade abgeschafft habt. Die ist ehrlich, verfassungskonform, unspektakulär und international vergleichbar!

Bevor ich vergess' zu erzählen: Sis iss for hi hu ken inglisch.
25.4.
Liebes ZDF, es ist ja ganz lieb, dass einer eurer »Reporter« uns ein Auto mit vier polnischen Arbeitern zeigt, die 10 Stangen unverzollter Zigaretten bei sich haben und 400 Euronen Strafe an unsere tapferen Zöllner löhnen müssen. Viel interessanter wäre doch, wie ein Konzern 10.000 Arbeitsplätze über die Grenze schafft, keinen »Zoll« entrichtet und noch 50 Millionen an Subventionen abstaubt...
Ach, dürft ihr nicht so direkt?
Was kann das nur für ein Gesundheitswesen sein, in dem selbst die »Aachener Printe« und ehemalige K-Gruppen-Aktivistin und Herumschreierin gegen medizinischen Missbrauch, Bundesministerin Ulla, ihre Nasenpolypen nicht los wird?!
Gottseidank hat offenbar endlich ein mitfühlender Zeitgenosse der Gayle Tuft mitgeteilt, dass nun weißgott kein Mensch ihr Denglish witzig findet - das hatten wir schon ähnlich in den 60er Jahren mit dem Dämlich, verzeihung: Dänisch, der Gitte Hænning. Aber statt aufzuhören, droht sie jetzt der Menschheit an, es auch noch öffentlich mit Rockmusik zu versuchen. Meingott, so blöd können nur Amis sein...
Ein ähnlicher Fall von einschneidender Bedeutungslosigkeit ist übrigens die Dummtussie Charlotte oder wie sie heißt Roche. Wohl auch von hausaus Ami...

Zum wievielsten Male eigentlich noch werden wir von der ARD behelligt mit diesem Anschlag auf Grammatik und Sprachempfinden: »Präsentiert von das Erste« - und gesehen von der Zuschauer!
24.4.
'es Merkel nach der heutigen Parlaments-Scheindebatte zum EU-Vertrag: »Das gibt Kraft für die eigentlichen politischen Aufgaben.« Mit anderen Worten das Eingeständnis: Sie haben bisher nur Uneigentliches und völligen Tinneff betrieben!
Da bleibt nur die letzte demokratische Bastion in Europa: Irland. Dort ist noch eine wahre Volksabstimmung anhängig...
Heute hat der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums (das ist die Bundestagsabgeordneten-Elite, die die Geheimdienste »kontrollieren« darf/soll), der Spezialdemokrat Oppermann, dem Präsidenten - und Spezialdemokraten - des Bundesnachrichtendienstes Urlau (siehe gestern) «erhebliche Grundrechtseingriffe« vorgeworfen. Konsequenzen? Aber bitte doch! Keine. Urlau bleibt. Was sagt der Volksmund? »Pack schlägt Pack nicht.«
Thüringens Oberlachnummer und verzweifelter Ministerpräsidenten-Versuchsdarsteller Althaus (der sieht schon seit Jahren politisch alt aus, wie hier einmal ein Schüttelreim sich aufdrängt) wechselt wegen eigenen pausenlosen Misserfolgs 6 seiner 9 Kabinettswichte aus. Was keiner merkt und niemanden interessiert. Nicht einmal an Ort und Stelle. So erschütternd kann »Politik« sein.
In Italien haben sie schon wieder einen bereits seit zehn Jahren Toten in einem Glaskasten ausgestellt. Der wurde noch schnell zum Sankt Sowieso erhoben. Und wo ist der Unterschied zum »Plastinator« von Hagen? Dessen Leichname sind meist noch fünf Jahre älter.

(a) Heute war »Girls' Day«. Toll! Und was heißt das auf deutsch? Nun, dann klingt es ebenso dämlich wie die Veranstaltung ist!
(b) Im berüchtigten Sprachkunst-Labor Info-Radio des RBB müssen wir hören: »Bundeskanzlerin Merkel kann sich unter gewissen Bedingungen eine Rentenerhöhung vorstellen.«
Das ist gewiss falsch! Sie denkt da vorbehaltlos an eine Rentenerhöhung unter bestimmten Bedingungen.
23.4.
Das bedenkliche Rechtsverständnis des Egomanen Otto Schily hat er ja bereits während seiner Zeit als Innenministerdarsteller vorgeführt; somit ist es nicht überraschend. Was ihn allerdings im Bundestag außer den rund 100.000 Euro an Abgeordneten-Zubrot hält (die noch nicht einmal als Anwesenheitsprämie gelten können), ist noch nicht ergründet.
Ziemlich eigenartig: Im selben Moment, in dem es weltweit Proteste wegen ständig steigender Lebensmittelpreise gibt, demonstrieren in Stuttgart Milchbauern gegen die Senkung der Erzeugererlöse. - Da muss ja irgendwo dazwischen jemand reichlich abgreifen?!
Den Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes Urlau in Urlaub zu schicken, ist nach einer Reihe von Skandalen und Unsäglichkeiten des Dienstes nichts Neues. Aber nach dem ausdrücklichen Verbot durch Gerichte und Politik, Journalisten auszuforschen, wenige Tage später nun auch noch ausgerechnet eine Mitarbeiterin des Spiegels auszugucken, kann nur noch als dämlich bezeichnet werden.
Die Persönlichkeitsrechte sind ein hohes und zu schützendes Gut. Wenn allerdings derart gesinnungsniedere Existenzen wie IM, die dieses Recht bei anderen ständig mit Füßen getreten haben, sich nun dank eines Rechtsstaates gegen die Nennung auch nur ihres Namens unter Berufung auf dies Recht wehren, so kann man dafür nur Verachtung haben...
Hier kann man's mal sagen: Ein Musikwissenschaftler vergeigt einen Konzern. Mathias Döpfner (45) ist seit 6 Jahren Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, und seither geht es dort relativ abwärts durch inkompetente Strategie wie z.B. die PIN-AG und erzkonservativen Journalismus. Halten kann sich der Mann offenbar nur, weil sich die Hauptaktionärin und Springer-Witwe Friede (66) in den Mann augenscheinlich etwas verguckt hat.
22.4.
Gestern hörten wir von den Pentagon-Einflüssen auf die USA-Fernsehsender. Es kommt noch besser: Jetzt wird bekannt, dass US-Angriffsminister »Rummsfeld« sich zu regelmäßigen »Briefings« mit ehemaligen hochrangigen Offizieren traf, die dann ausschwärmten, um ihre »Expertenmeinung« in den Medien zu verbreiten.
Ein Schelm, wer hierbei an historische Vorkommnisse wie die täglichen Chefredakteurs-Zusammenkünfte bei Joseph Goebbels oder die Instruktionsstunden zur Tagesparole beim SED-Sekretär für Agitation und Propaganda denkt...
Berlins Innensenator Körting, der gern den Liberalen heraushängt, überschlägt sich geradezu in Liebedienerei gegenüber den Gutmenschen mit Migrationshintergrund. Nun will er ausgerechnet die Imame von den durch ihn mitbeschlossenen verfassungswidrigen Bürger-Bespitzelungsmaßnahmen ausnehmen. Natürlich. Sie sind ja prinzipiell auch weniger terrorunterstützungsverdächtig als Journalisten, Strafverteidiger und katholische Ordensschwestern...
Nun haben Beck & Co beschlossen, 24,9 Prozent des Volksvermögens an der Deutschen Bahn den »Investoren«, Spekulanten, Heuschrecken und Couponschneidern anzubieten. Klar, ist ja auch ihr Eigentum. Jedenfalls tun sie so. Aber nur Spinner und Fantasten werden erwarten, dass es dabei bleibt. Und die »Volkspartei« CDU hat ja auch schon angedeutet, dass dieser Wahnsinn nur der erste Schritt sei.

Schon wieder taucht in den Medien das Wort, und damit das Märchen von den »Lohnnebenkosten« gehäuft auf. Ja, wer erwirtschaftet sie denn und wovon werden sie bezahlt?
Die einzigen wirklichen, weil unproduktiven, Nebenkosten sind die Bezüge der Vorstände sowie »Aufsichts«räte und die Tantiemen der Aktionäre, »Anleger« und »Investoren« sowie vor allem die Milliarden an Schmiergeldern.
21.4.
Heute meldet die Deutsche Presse-Agentur, dass die USA-Regierung Militärexperten von TV-Sendern beeinflusst hat, damit diese positiv über den Irakkrieg oder Guantanamo berichten.
Da passt es auch, dass die USA jetzt elektronische Fragebögen für Einreisende vorbereiten. Tja, so sind die Verhältnisse im »freiesten Land der Welt«.
Selbstverständlich ist der SPD-Politiker Brandner gegen eine Erhöhung der Basisrenten! Angesichts seiner fetten Bezüge als Abgeordneter, Staatssekretär und Aufsichtsrat, die man dort praktischerweise auch noch durch Selbstbeschluss beliebig erhöhen kann, hat er den Bezug zur Realität im Lande total verloren...
20.4.
Nachdem die Energiemonopolisten bei einer Fortführung der unsittlichen und durch nichts als ihren Proft begründeten Strompreiserhöhungen allenthalben auf Widerstand stoßen, haben sie sich einen neuen Trick ausgedacht: Jetzt wird eine anstehende Stromknappheit propagiert, die »natürlich« zu höheren Kosten führen müsse. Und die mal wieder dämliche Journaille zieht kräftig in ihrer Berichterstattung mit...
Beim Streit um den Erhalt des Flughafens Tempelhof ist der Regierende Bürgermeister - wohl angesichts der Umweltzone für Autofahrer - strikt gegen den Innenstadtverschmutzer. Die Befürworter (eine Allianz aus Privatfliegern, der notorischen Umweltschutzpartei CDU und Schultheiss-Berlinern) werben daher zum von ihnen angezettelten Bürgerbegehren mit dem Spruch »Hör auf dein Herz, nicht auf den Regierenden!« Nachdem sich 'es Merkel in einem erneuten Anflug (der Spaß muss hier sein) von Nichtkenntnis für den Airport ausgesprochen hat, liegt doch dieser Slogan nahe: »Hör auf deinen Verstand, nicht auf die Kanzlerin!«
Apropos Bürgerbegehren: Unbelehrbare wollen In Berlin eines zur Einführung eines verbindlichen Religionsunterrichts an den Schulen erreichen. Ich halte es für viel sinnvoller, ja gar überfällig, ein Schulfach »Medien« zu etablieren.
Aus dem Märchenbuch der deutschen Konzerne: »Mein Name ist Pierer, ich weiß von nix.«

Jetzt hat das ZDF den »Hingucker« entdeckt. Mensch! Zumindest Journalisten müssten doch wissen, dass der nicht hinguckt, sondern geguckt wird!
18.4.
Da haben wir doch den PISA-Grund: Ein Lehrer, der zu allem Überfluss Geografie studierte, sitzt bei »Wer wird Millionär« und weiß nicht, in welchem der (vier auch noch vorgeschlagenen) Bundesländer die Oberpfalz liegt!
Und im Verfolg hat ein junger Zahnarzt (die dürfen hierzulande studieren) keine Ahnung, was »Stagflation« ist!
Mir wird Angst und Bange um meine Rente!!!
Was sind das für Menschen?! Die Innenminister der Bundesländer lehnen mehrheitlich einen Antrag auf Verbot der NPD ab und fordern im gleichen Atemzug Computerausforschung, dienstliche Wohnungsein- und sonstige Verfassungsbrüche!
Gaaaanz toll! Die kirchlichen Arbeitgeber sind gegen den Mindestlohn in der Pflege! Da weiß man doch gleich, was solche Vereine in Wahrheit umtreibt: ebenso teuere wie unnütze Papstreisen durch die Welt, goldene Protz-Gerätschaften in ihren Tagungsstätten, erlesene Grundstücke in Bestlagen usw. usf. »Caritas« nennen sie sich auch noch un-verschämt. Da bekommt der Begriff »Schwarzarbeiter« bei den Pfaffen gleich eine völlig andere Bedeutung.
Man muss wissen, dass die übrigen Arbeitgeber in der Pflegedienstbranche, die mit rund 300.000 gut die Hälfte der in diesem Sektor Tätigen beschäftigen, ihre Aufnahme ins Arbeitnehmer-Entsendegesetz, und damit zu geregelten Mindestlöhnen, beantragt haben...
Die Regierung Israels randaliert mit neuen »Siedlungs«plänen inmitten besetzten Landes mal wieder gegen den internationalen Friedensplan. Wir merken: Sie will keinen Frieden!
'es Merkel wünscht sich »Spiele des Dialogs«. Da fällt mir in erster Linie Skat ein...
16.4.
Der »Kompromiss« zum On-line-Schnüffelgesetz unterstellt (a) eine grenzenlose Dummheit oder (b) ein antidemokratisches Herdenverhalten der Volksvertreter: Wenn es denn zu dessen Verabschiedung kommt.
Jeder mit einem IQ von plusminus 80 und weniger kann sich doch vorstellen, dass ein potentieller Terrorist nicht so blöd ist, fürderhin (vorher natürlich schon auch nicht) das Internet für konspirative oder sonstige Verabredungen zu nutzen - jedenfalls nicht derart, dass der beamtete Internetüberwacher dieses mitkriegt. Und meine persönliche Konsequenz, der ich sowas von un-terroristisch, aber demokratisch bin, wird selbstverständlich sein, für's Internet den alten Zweit- oder Drittcomputer zu reaktivieren, auf dessen Festplatte nur das Minimum zum Surfen und E-mailen liegt.
Herr Rollstühler, (CDU), war da was??!!...
Herr Lederhose (CSU), war da was??!!...
Herr Innensenator Berlin (SPD), war da was??!!...
Und die windelweichen Jammerlaute der »Grünen« in den Medien sind sowas von zum Kotzen...
Aperçu am Rande: In der Münchener Lazarettstraße (Adresse der CSU-Parteizentrale: der Name ist Programm) wundern sie sich, dass ausgerechnet die »Stasi-Partei« der konsequenteste politische Gegner dieser grundgesetzwidrigen Schnüffelei ist.
Wieder eine grandiose Fensterrede unserer Kanzleresse zu Menschenrechten und Kommerz; diesmal vor der parlamentarischen Versammlung des Europarates. - Mensch, Leute, dort hat Deutschland 18 Abgeordnete, und nur 5 oder 6 sind Christ»demokraten«. Die anderen 626 glauben den Quatsch ohnehin nicht. Aber die der CSU/CDU verpflichteten Granden des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, vulgo ARD und ZDF, zollen hier minutenlangen Sendebeifall.
Ebenso, übrigens, beim Besuch eines Sektenvorstehers bei einem geläuterten Alkoholiker - das heißt dann, der Papst besucht Bush...
15.4.
Der Regierende Wowereit zeigt mal wieder das Demokratieverständnis führender Spezial-»demokraten«: Obschon der Berliner Koalitionsvertrag bei unterschiedlicher Meinung der Partner Stimmenthaltung im Bundesrat vorsieht, will er trotz Ablehnung durch DIE LINKE für den »Europavertrag« von Lissabon votieren!
Ex-Telekomm-Boss Sommer rotzt im Gericht herum: »Ich bin kein lebender Kalender!« Er erinnert halt nur noch ihn entlastende Daten und Fakten. - Immer wieder erstaunlich, dass Spitzenpolitiker und -raffkes trotz derartiger cerebraler Minimalleistungen solche Positionen und keine leistungsgerechten Bezüge erhalten.

Da appelliert Milbradt-Nachfolger Tillich: »... an der Zukunft unseres Landes mit zu gestalten.« Wer so kraus spricht, denkt ebenso. Das lässt für Sachsens Zukunft Böses ahnen...
14.4.
Na, das hat aber beim Milbradt lange gedauert ehe er merkte, dass er politisch überreif für den Rücktritt war!
Da haben sich die Politgnome wieder etwas Feines einfallen lassen: Im Falle einer Krankenkassenpleite sollen nicht mehr die Bundesländer finanziell einspringen, sondern die Versicherten. Und zwar alle; auch diejenigen, die gar nicht bei der fraglichen Kasse Mitglieder sind.
Da können die Kassen ja nun fröhlich ihren Verwaltungsapparat noch weiter aufblähen und ihre Vorstände fürstlich entlohnen, statt an die rund 10 Milliarden Pensionsverpflichtung zu denken, die auf sie zukommt!
Gestern bei Anne Will drei Erkenntnisse gewonnen:
(a) Ex-NRW-Minister Vesper von den »Grünen«, jetzt Olympia-Bürokrat, hat gezeigt, dass diese Partei ebensolche Gesinnungslosen hat wie die anderen bürgerlichen.
(b) ARD-Peking-Korrespondent Graebert hat von China wenig, von Tibet keine Ahnung.
(c) Sportler aus den östlichen Bundesländern denken unwahrscheinlich »politisch«...
Und noch eine neue Erkenntnis (nicht bei Will): Leider hört Bruno Jonas beim »Scheibenwischer« zum Jahresende auf. Zumindest vorübergehend für ein Jahr.
13.4.
Bei der ja nun gar nicht wesentlichen politischen und juristischen Frage zu einem neuen Verbotsantrag gegen die NPD gibt Filzbart Thierse ein beredtes Zeugnis des Problembewusstseins unserer politischen Eliten: »Ich glaube, dass...«
Jaja, Glaube soll bekanntlich beim Versetzen von Bergen helfen. Mir würde es genügen, solche »Argumentations«-Träger zu versetzen.
In Kenia bilden bisherige Opposition und Demokratur nun ein gemeinsames Kabinett: darin sitzen 40 Minister! - Sonst haben sie in diesem überreichen Land ja auch keine Sorgen, um nun fröhlich einen Regierungsposten für rechts- und einen für linksdrehende Schrauben einzurichten. Und sehr wahrscheinlich wird diese weitsichtige demokratische Entscheidung mit Entwicklungshilfe-Geldern honoriert.
Bundesbildungskatastrofe Schavan will mehr Geld - das klingt zunächst gut. Was nur wenige wissen und dem Herrn Steinbrück bei seiner Ablehnung sogar Sympathien einbringt ist der Umstand, dass sie die Kohle allerdings für weitere »Subventionen« zur Forschung bei der Atomenergie versprochen hat.
Das Bundeshörstel will eventuell im Schloss Bellevue weiter machen und hat schon große Zustimmung aus den Spitzen der bürgerlichen Parteien erfahren. Nun qualifizierte er sich mit folgendem Spruch als oberster Repräsentant des Volkes der Dichter und Denker: »Es gibt keine Zukunft ohne Herkunft.«
Dass es keine Zunft ohne Zunft gibt, haben wir geahnt. Aber kein Zu ohne Her - das ist neu.
Volker Pispers wieder grandios: »Kommt jemand auf Sie zu, hält Ihnen ein Gewehr auf die Brust und sagt: Beck oder Merkel? - Ok, drücken Sie ab!«
12.4.
Diese Idee hat mir nun ausnehmend gut gefallen: Eine »Fahrrad-Demo« an der Stelle, an der das Attentat auf Rudi Dutschke vor 40 Jahren begangen wurde.
In Washington DC haben sie ein »Newseum« eröffnet: ein Museum zum Thema Journalismus und news, um deren Unabhänigkeit und Rolle in der Urdemokratie USA zu würdigen. Die beiden größten Räume sind gewiss dem Nachrichten-TV-Sender Fox mit seiner ruhmreichen Irak-Berichterstattung und den allgemeinen »embedded journalists« beim gleichen Ereignis gewidmet.
Jetzt hat 'es Merkel auch schon von Eisenbahn Ahnung und mischt sich in Fachgespräche zur Privatisierung der Bahn ein!
Skandal! Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat einen Themenabend zu den 60er Jahren und schreibt doch tatsächlich »Westberlin« (in EINEM Wort)! Das wäre von 1948 bis 1989 Grund für die fristlose Entlassung des Verantwortlichen gewesen!
11.4.
Eben in einer Zeitschrift auf das konzentrierte Grauen gestoßen:
Nun mähren die Medien allenthalben, dass alles teurer wird, und vor allem die Preise der Nahrungsmittel enorm steigen. Nur die offensichtlich Hauptverantwortlichen werden nicht benannt: die amoralischen Spekulanten mit ihren »Termingeschäften«, in denen die Preise der erwarteten Ernten des Jahres 2010 schon jetzt manipuliert werden...
10.4.
Während fast alle Welt über einen Boykott der Olympischen Spiele in Peking diskutiert, trampelt einer wieder wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen: Berlins Parlamentspräsident und Spezialdemokrat Momper will unbedingt mit einer Delegation dort hin. Wobei sich jeder fragt, was denn ein Provinzpolitiker dort dienstlich zu suchen hat. Geld genug für eine Privatreise muss der Mann doch haben mit doppelten Abgeordnetenbezügen und seinen Einkünften in der Baubranche.
Nur an sich selbst denken auch andere Spezialdemokraten: Die Regierungskoalitionäre in Sachsen (wir erinnern uns: die 12-Prozent-»Volkspartei« dort) kleben trotz massiver CDU-Skandale und wohltönender Fensterreden an der Regierungsbeteiligung. - So kriegt man seinen Stimmanteil lässig auch unter 10 Prozent!
Jetzt unterstützt die EU-Politelite die islamistischen Tendenzen in der Türkei, indem sie Ministerpräsident Erdogan den Rücken stärkt...
... und in Sachsen gründen Verfassungsschutz-Informanten offenbar schon verfassungsfeindliche Organisationen. Leben wir in einer Parallelwelt?
Das IOC spricht erstmals selber von einer »Krise« - klar: nun, wo es immer näher an die dortigen Berufsspinner und Spesenritter heran kommt und die internationale Medienkampagne gegen China nicht mehr ganz funktioniert.
Der Bundesgerichtshof hat die Pflichten der Mieter zur Wohnungsrenovierung aus dem Formularvertrag aufgehoben. Bravo! Doch nun wollen die Vermieter »ersatzweise« eine pauschale Mieterhöhung von 71 Cent pro Quadratmeter, während das Landgericht Düsseldorf 20 für ausreichend hält. Beide Seiten haben sich leider nicht mit der Frage befasst, wofür denn eigentlich Miete gezahlt wird.
9.4.
Wenn Sie im Straßenbild einen verhüllten Transporter mit einer Eskorte sehen: Die Chancen sind groß, dass da soeben die Olympische Fackel vorbeifährt, die ja für Frieden und Freundschaft steht...
Über 900 Milliarden Dollars »Verlust« der Banken in den USA wollen uns die Medien glauben machen. Tatsächlich sind es doch nur entgangene Spekulationsprofite und reines Buchgeld, die auf keiner ehrlichen (Waren-) Produktion fussen.
»Nebenbei«: Da schwirren hierzulande Zahlen von rund 20 Milliarden umher, die unsere Amateurbanker in einem Jahr mal eben verjuxt haben. Das wird in der Politik so hingenommen. Aber eine Rentenerhöhung, die den Namen nicht verdient und über die Jahre zu Mehrausgaben von 12 Milliarden führt - da kennt das (aufgesetzte) Geschrei keine Grenzen...
Alles lamentiert derzeit über da besetzte Tibet. Aber wo bleibt die Entrüstung über das seit Jahrzehnten besetzte und drangsalierte Palästina?!
8.4.
In Israel darf zwar das Militär eigenen Rundfunk veranstalten (was wir für gewöhnlich nur aus Militärdiktaturen kennen), nicht aber eine zivile Gruppe, die sich explizit für eine Aussöhnung mit den Palästinensern einsetzt. »Radio Ram« wurde folglich mit fadenscheinigsten Begründungen geschlossen...
7.4.
Die ach so strapazierte Vorstandsvorsitzende der Kreditanstalt für Wiederaufbau und IKB-Kontrolleurin Ingrid Matthäus-Maier (62) verschwindet jetzt »aus gesundheitlichen Gründen« in den Ruhestand. Ach gottchen!
Das sind genau diese grandios überbezahlten Sesselfurzer, die einen ehrlichen Malocher auf dem Bau oder in einem Stahlwerk erst mit 67 in Rente gehen lassen wollen!
Da kauft sich Milbradt wie ein Kleingangster mit Insiderwissen heimlich Anteile an der von ihm zu beaufsichtigenden Landesbank unter dem Namen seiner Frau. Ach ja, Sachsens Politik und Justiz!
6.4.
Ach, die deutsche Wirtschaft! Nun stellt sich heraus, dass auch Aldi Nord sich ein paar Buben kaufte, die die Interessen der Beschäftigten als »Gewerkschaft« zu mimen hatten. Die AUB hatte ja bei Siemens schon jahrelang üben können.
Es wird hierzulande alles, nein, nicht globalisierter, sondern USA-iger. Die »Teamsters« (Marlon Brando: »Die Faust im Nacken«, 1953!) lassen grüssen.
Apropos Wirtschaft: Stoibers Sprachkunst-Nachfolger stammt aus derselben Partei und demselben Bundesland. Da stammelt der Glos Michel öffentlich im TV: »Vollbeschäftigung ist, wenn 4 Prozent Beschäftigung erreicht sind. Auch ohne Hochstuhlstudium.« Das hat ihm bestimmt der Bundesverband der Arbeitgeber aufgeschrieben, der ihm auch sonst die Stichwortzettel aufmalt.
Charlton Heston ist tot. Auf seine grauenhafte politische Einstellung wollen wir hier gar nicht weiter eingehen; obschon es interessant ist, dass er, genau wie ein gewisser Ronald Reagan, Vorsitzender der US-amerikanischen Actors' Guild, der Zunft der Täter (wohlmeinender: Zunft der Schauspieler), war. Vor allem gab er ein schlagendes Beispiel für den Unterschied zwischen Darsteller und Schauspieler.
5.4.
Na also! Jetzt durfte Bosbach doch noch seine ermüdenden und völlig nichtssagenden Sprechblasen zum Vorgang in Libyen im ZDF absondern. DORT weiß die CDU, was man hat... (Nachtrag: Später hat sie sich auch bei der ARD durchsetzen können.)
Gestern im ZDF-Polit-Barometer:
Der Herr Steinmeier führt die Riege der 10 »beliebtesten« Politkasper an; wohl, weil er im Inland den geringsten Schaden anrichtet - obschon seine Haltung zur Verfassung und den Menschenrechten (→ Fall Kurnatz) zumindest zweifelhaft ist.
Platz 2 nimmt eine Dame aus der Uckermark ein; wohl auch, weil sie wegen absoluten (wollte schon schreiben: obsoleten) Nichtstuns (schwätzen gilt nicht) als relativ unschädlich erscheint.
Frau Ypsilanti kommt auf Platz 10 - immerhin. Beifall in diesem Zusammenhang dem Kollegen Nuhr, der sich darüber freute, dass Politik in Hessen auch einmal von Leuten gemacht wird, die keine Profis sind...
4.4.
Nun ereifern sich alle dafür gut Bezahlten (wo bleibt eigentlich die Stimmungs-Kanone Bosbach?!), dass zwei oder drei mittelmäßig entlohnte Polizisten und Unteroffiziere auch einmal ein wenig Zubrot sich verdienen wollten. Sie lehrten angeblich libyschen Kollegen den einen und anderen Trick im Drangsalieren, Quälen und Töten von Menschen.
Klar, das ist Unrecht! Tun dürfen das nur staatlich beauftragte Spezialisten des SEK oder der GSG 9. Und, schlimmer noch: Verdienen daran dürfen schließlich noch weniger Auserwählte...
Bundesgabriel zieht sein unausgegorenes Konzept zur Kraftstoffanreicherung mit Biodingsda zurück. Damit ist er zum zweiten Mal weg vom Kanzlerfenster. Wie kann man auch so blöd sein, dem Straßenverkehr mit gerade 12 Prozent CO2-Anteil die größte politische Aktivität zu widmen?
Die wahren Penner sitzen in dieser causa übrigens im Verband der Automobilindustrie, dessen Verbandströte, der ziemlich nichtsnutzige Schwulibert Wissmann, sich doch nicht entblödet, vor laufenden deutschen TV-Kameras von »Beiofjuhl« zu blöken. Das hat Opelfahrer Erwin Koslowski in Gelsenkirchen natürlich sofort als biofuel und somit als Lebenskraft oder so ähnlich erkannt. - Womit er ja gar nicht so unrecht hat.
Es ist nicht zu fassen: Da trauen sie sich in der ebenso christlichen wie demokratischen Union doch tatsächlich, öffentlich über behördliche Wohnungseinbrüche zur Manipulation von Computern zu diskutieren! In Karlsruhe (Bundesverfassungsgericht) spitzen sie schon wieder die Ohren.
Was steht eigentlich auf schweren Verfassungsbruch im Wiederholungsfall?
Interessant, gestern bei Maybrit Illner zu erfahren, dass Friedrich Bohl, gefühlte Jahrzehnte Kanzleramtsminister bei Helmut Kohl, jetzt für die Versicherungswirtschaft segensreich tätig ist und mit ihr die Rentenlücken füllt, die die Politiker zuvor gerissen haben. Das ist ja fast dasselbe wie unser nächstes Thema:
Nun kommt nach anfänglichem Herumgelüge heraus, dass der Brand in einem Chemiewerk kürzlich in Köln ein erhöhtes Krebsrisiko für die Bevölkerung hervorrief. Die Abwiegler hatten zunächst alles bestritten und verwiesen dann darauf, dass ja bei weitem nicht die entsprechenden Grenzwerte erreicht worden seien.
Diese Werte sind nach Meinung vieler Experten z.T. aus der Luft gegriffen oder ungeprüft. Kein Wunder, wenn man sich daran erinnert, dass in den Bundesministerien zusammen rund 300 Lobbyisten aus Industrie und Wirtschaft als »Gastbeamte« herumrennen und sogar bis in die Einzelformulierungen von Gesetzen beteiligt sind. Gute Arbeit, BASF !
Was sind das nur für Richter am Europäischen Gerichtshof? Staatliche Aufträge, so die Spitzenverdiener (man hört von 20.000 Euro im Monat - natürlich steuerfrei für EU-Bürokraten) in Luxemburg, dürfen nicht an Tarifverträge gekoppelt sein. Ja, an was denn sonst? An die Raubtierkapitalismus-Vorstellungen von CDU und FDP? Oder doch lieber an die Brüsseler Beamtenvergütungsordnung?
3.4.
War auch wieder grandios, wie sich bei Hart aber fair die Spitzengehaltsabstauberin Engelen-Käfer nach ihrem erzwungenen Abgang aus dem DGB-Bundesvorstand nun für Rentner und Normalverdiener verbal einsetzte! Und in ihrer Raffke-Mentalität zugab, dass sie gerne noch weiter noch mehr verdienen würde.
2.4.
Würden Sie diesem Mann einen normalen Hauptschul-Abschluss zutrauen?
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Allein deutsche Banker haben nach SEHR konservativer und vorläufiger Schätzung in der so genannten Finanzkrise rund 30 Milliarden vergeigt. Die zahlt der Bundesfinanzminister lässig aus einer Schublade. Wir ham's ja, liebe Rentner, Hartz-IV-Empfänger und Untermindestlohn-Bezieher! Und so sieht der gewöhnliche Kapitalismus aus: Die Bankaktien stiegen heute (»die Börse feiert«, meint Der Tagesspiegel) um 4 bis 11 Prozent!
Apropos Geldverschwendung und öffentliche Planungsgenies: Die Schlosspläne in Potsdam (wir erinnern uns: die Landtagsabgeordneten brauchen zum standesgemäßen Pennen den Wiederaufbau des Stadtschlosses) drohen aus dem Ruder zu laufen (Kostenrahmen von 85 über 120 auf wahrscheinliche 200 Millionen!) und es stehen »neue Turbulenzen« um das Gigantomanieprojekt Großflughafen Berlin-Brandenburg zu erwarten. Das liegt wahrscheinlich an der Raffkementalität der Rentner, die eine grandiose »Erhöhung« um 1,1 Prozent brutto nicht zu würdigen wissen, wo doch der Bau der Empfangshalle nur höchstens eine Milliarde kosten wird. Gerade mal die Renten für ein Jahr... Oder anders: freien Eintritt für alle deutschen Rentner einmal im Monat in den nächsten 100 Jahren. Oder so. Da bleibt dann leider und nach FDP- und Jungunion-Logik der Zuschlag aus.