
31.1. Heute in Monitor der erste öffentliche Auftritt des Gesinnungswechslers Michael Donnermeyer, ehemals spezialdemokratischer Sprecher des Berliner Senats und seit etwa einem halben Jahr PR-Posaune der Energiewirtschaft, Abteilung besonders dümmlich. Physiognomie und Artikulationsprobleme legen allerdings nahe, dass der Job ohne erheblichen Alkoholkonsum ethisch oder intellektuell kaum zu verkraften sein dürfte. In derselben Sendung konnen wir erfahren, dass der Herr Steinmeier aus der Affäre Kurnaz nichts gelernt hat, sondern weiterhin »Staatsräson« über Menschenrechte stellt. Diesmal am Beispiel Usbekistans, dass von supranationalen Beobachterorganisation auf Platz 5 der abscheulichsten Regimes (neben Nord-Korea, Myanmar, Zimbabwe und vergessen) gestellt wird. Die BRD allerdings pflegt nachgerade herzliche Beziehungen...
30.1. Schöner lässt sich »Globalisierung« nun wirklich nicht illustrieren: Die indische Automobil-Billigstmarke Tata kauft die britischen Luxusmarken Jaguar und Land Rover! - Tata-tata-tataa! Mama, was ist self-fulfilling prophecy? Erstens englisch für eine sich selbst erfüllende Vorhersage und zweitens die Abschaffung von Normalbenzin an deutschen Tankstellen, über die sich ein Aral-Sprecher kaum wundert, nachdem die Mineralölkonzerne den Preis von Normal- auf den von Superkraftstoff »angehoben« (kapitalismusbeschwichtigend für erhöht) haben.
29.1. Da fehlt ja dann nur noch, dass Wahlverlierer Koch Verteidigungsminister wird; und der derzeitige, seinem intellektuellen Format gemäß, stellvertretender Bürgermeister der Samtgemeinde Krückenhausen. Und wieder antidemokratisches Geseiere von Klops I: Der völlig unverdächtige EU-Justizkommissar Fratini aus dem völlig kriminalfreien Italien unterstützt die Initiative selbstverständlich. Zumindest, sofern italienische, aber auch ihnen nahestehende Politiker und Wirtschafts-, ähm, naja, ausgenommen sind. Neues von Klops II, Tja, liebe ahnungslose Kenia-Korrespondenten! Da seid ihr wohl im doppelten Sinne des Wortes sprachlos? Offenbar ist ein des Deutschen mächtiger Oppositionsführer als einzige Info-Quelle doch nicht so praktisch. Was sagt ihr nun zu seinen Jugend- und Killerbanden? Und schwupp! wird er nicht mehr vor die Kameras gezerrt. Wenig Zivilcourage (geht ja auch nicht so richtig!) bei den Ober-Uniformträgern: Sieben Ex-Generäle der Bundeswehr monieren nun planerische und organisatorische Defizite bei Auslandseinsätzen. FDP-Generaldummschwätzer Niebel weiß, warum »Die Linke« in beide Landesparlamente gekommen ist: Weil CDU, SPD und »Grüne« nach links gerückt sind. Wie beides geht, hat er allerdings nicht verraten, weil die Männer mit der Jacke, die hinten zugeknöpft wird, schon um die Ecke kamen...
28.1. Aber die Spezialdemokraten sind da auch nicht viel besser: Statt die FDP zur »Bewegung« aufzufordern, sollten sie wohl selber mal daran denken, wer mit seiner Koalitions- oder Duldungsweigerung gegenüber der »Linken« in unerträgliche Starre verfällt. Auch so ein Punkt, bei dem die überwiegende Mehrzahl der Journalisten versagt: »Die SPD hat um 13,3 Prozent von 23,3 auf 33,6 % zugelegt.« Nun, 13,3 Prozent von 23,3 sind knapp 3,1. Gemeint in der Meldung sind natürlich Prozentpunkte...
27.1. Mindestens 70 Prozent der Journalisten (und gut 100 Prozent des Nachwuchses, wie ich in meinen Lehrveranstaltungen erfahre) kennen den Unterschied nicht. So schreibt die Nachrichtenagentur AFP - und Der Tagesspiegel pinselt es sogleich ab: »...ist durch die Ehe scheinbar auf den Pfad der Tugend gekommen.« Anscheinend tut er also nur so, als ob.
25.1. Immer wieder interessant: In Fernseh-Interviews und Talkshows - gerade zu Wahlkampfzeiten - ist jeder Abgeordnete aus Vernunftgründen gegen genau das, wofür er gerade (meist aus überzeugenden Banküberweisungsgründen von der jeweiligen Lobby) im Parlament gestimmt hat! Und gibt es 'mal kleine Sachprobleme in der Wirtschaft, schon sind 'es Angela und der Müller-Michel sowas von in der Versenkung verschwunden. Denn als Kanzler- und Wirtschaftsclowns haben sie ja damit nix zu tun. Oder haben Sie aus deren Mund etwas Aktuelles zum aktuellen Börsengeschehen vernommen?! Außer, natürlich, der »zutiefsten Überzeugung« der Uckermärkerin. Eigentlich nicht der Rede wert, aber weil medial so aufgemotzt: Die neue TV-Talkshow bei arte mit dem sensationellen Namen Paris-Berlin weckte bei Ahnungs- oder Kenntnislosen ziemlich große Erwartungen. Die Moderatorin Thea Dorn war offensichtlich sachlich ziemlich überfordert, ihre quäkende Stimme und die nicht nur in der Diskussion Unverständnis signalisierende Physiognomie sollten dieses erste auch das letzte Mal gewesen sein lassen. Es ist grauenhaft, aber vor allem genau jene, die nichts her- oder vorstellen (lateinisch »pro ducere«), versuchen, ihre Bemühungen so an den potentiellen Kunden zu bringen: Banken haben ihre Kundenbeschwindelungen als »Produkte« verpackt; Reiseunternehmen verkaufen keine Fahrten und Hotelaufenthalte mehr, sondern »Produkte«. Und nun schafft der Deutsche-Bahn-Obervorsteller Mehdorn mit einer Güterbahnverbindung zwischen Peking und Hamburg auch noch ein neues »Produkt«. Diesen Blödsinn muss man sich erst einmal produzieren.
24.1. Die »Liberalen« in Hessen stehen bereit für eine Koalition mit dem Rechtsaußen und Liberalitätsmonster Koch!! Öffentlich-rechtlicher Skandal I: Die Rundfunk-»Anstalten« des öffentlichen TV-Bedürfnisses wollen ab nächstem Jahr mal wieder mehr Geld. Und zwar monatlich 95 Cent. Das sind - nur zum Vergleich für unsere Lohnabhängigen und Rentner - geschmeidige 5,6 Prozent! Für z.T. wahrlich obskure und z.T. rechtlich umstrittene Ausgaben wie etwa deren sach- und fachfremdes Internet-Engagement. Öffentlich-rechtlicher Skandal II: Eben bringt das ZDF angeblich wegen der Handball-live-Übertragung (das ist ja ok, sage ich als leidenschaftlicher Handball-Skandinavier und -Spieler) ein heute-Notsendung. Aber: Nach etwa 4 Minuten Nachrichten folgen, vom Wetter unterbrochen, rund 8 Minuten »Wirtschaftsmeldungen«, also Reklame! Börsenquatsch-Beweis I: Der Computerhersteller Apple hat das beste Ergebnis seit etwa 10 Jahren und ist der absolute Verkaufs- und Gewinn-Star. Und was machen die »Analysten«? Sind mürrisch und enttäuscht, weil es nur 80 statt 87 Prozent Profit gab, und werten die Aktie um 12 Prozent ab... Börsenquatsch II: Das IFO-Institut des absoluten Nichtwissers Käptn Ahab, oh sorry, Hans-Werner Sinnlos, stellt die Wirren der letzten Börsentage als eigentlich positiv, wenn auch negativ aber schlussendlich positiv dar. Und schon steigt der DAX um 6 Prozent. Brüssel stellt höhere Klimaschutzregeln für die Industrie auf. Das ist, wenn auch die »Grünen« und andere Murren, doch schon recht ordentlich, obschon objektiv und für unsere Enkel nicht ausreichend. Nur für Berliner und weil ja keine Wahlen anstehen: Die Baukosten für den Wirtschaftshof des Zoos werden um 60 Prozent teurer als veranschlagt. (Für Pedanten: 16 statt 10 Millionen; wir ham's ja.) Das ist an und für sich keine Sensation, denn die Befürworter müssen ja nie selber zahlen.
23.1. Da hatten wir es wieder, dieses peinlich-lustige Schauspiel mit Laurenz Meyer, der den »wirtschaftpolitischen Sprecher« der CDU-CSU-Bundestagsfraktion geben muss; jener Partei, die immer noch etliche Deutsche als kompetent in einschlägigen Fragen halten und nicht erkennen, dass sie auftragsgemäß nur die Lobbysprüche der Wirtschaft verkündet. Diesmal Meyer in der Phoenix-Runde beim gleichnamigen Sender, wo es um aktuelle Fragen wie Nokia, »Immobilienkrise« in den USA usw. ging. Der Diskussion mit Fachleuten konnte Laurenz mal wieder nicht folgen, sondern nur seine 3 bis 4 gelernten Standardphrasen von einschneidender Bedeutungslosigkeit absondern.
22.1. Was waren wir doch alle Duckmäuser in der Schule! Und Chancen auf einen Arbeitsplatz hatten wir auch keine. Und wie wurden wir diszipliniert. Und die Lehrer hatten wegen der Bürokratie keine Zeit für andere Dinge wie etwa Stoffvermittlung und Lehre. Tja, grausige Zeiten damals, als es noch Kopfnoten auf den Schulzeugnissen gab! Und diese Folter soll nun wieder eingeführt werden?
21.1. Apropos Clement. Die Atomlobby schießt an allen Fronten: Heute war zu erfahren, dass eine wohl Gefälligkeitsstudie prophezeit, in Deutschland werde ab 2015 der Strom knapp. Energiespitzenfachmann Michel Glos nahm das dann auch »sehr ernst« und setzte sich sogleich wieder für eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten ein. Unter wohlgefälligem Nicken des EnBW-Bosses Hans-Peter Villis. Nun wird er wohl endgütig ein Fall für die Spezialärzte:
20.1. »Spitzenbanker« haben die WestLB beinahe in den Ruin getrieben: Deren Kompetenz lässt sich z.B. daran ablesen, dass sie den von ihnen angerichteten Schaden zunächst auf »etwa 300 Millionen« einschätzten. Nun wissen wir, dass es wohl rund eine Milliarde allein auf dem Sektor Immobilien-Spekulation ist. Und eine andere taube Nuss als mitverantwortlicher Oberentscheider ist der ehemalige »Bundeszukunftsminister« mit selbiger lange hinter sich, der selbsternannte Arbeiterführer Jürgen Rüttgers. Wenn man es recht besieht, eigentlich schlimm: Bei einem wohl nun zu erwartenden Wahlverlust von Feuermelderfresse Koch bleibt bei den »Christ«demokraten nur Christian Wulff als Merkel-Beerber im Kanzleramt. Womit haben wir das verdient? Es klingt genau so doof wie es ist: Mir wurde - über anonym, wie denn wohl sonst? - mitgeteilt, dass es besser sei, wenn ich von meiner privaten FU-Website nicht weiterhin meinen Link auf diesen hier Blog aufrecht hielte!
19.1. Den Krankenkassen fehlen 10 Milliarden für die Pensionen ihrer beamtenähnlichen Mitarbeiter! Wir wissen schon, wer die eigentlichen Preistreiber im Gesundheitswesen sind: Die offenbar fachlich und vor allem politisch höchst überforderte und berserklaufende, skandalsammelnde und Berliner Justizsenatorin gebende Gisela von der Aue will einen ihr persönlich nicht genehmen Oberstaatsanwalt durch einen Justizbeamten ersetzen, der fachlich wenig, politisch aber als stellvertretender Landesvorsitzender der »Republikaner« aufgefallen ist.
18.1. Der Umstand, dass die politischen Verursacher nun rund 4.000 »Pflegestützpunkte« für nötig halten, ist ja wohl der beste Beweis dafür, dass die entsprechenden Gesetze und Verordnungen für die Pflege mindestens hochbürokratisch und für den Allgemeinmenschen unverständlich sind. Da kann man dann ja wieder prima Arbeitsplätze für Verwaltungshengste schaffen, statt das Geld seiner eigentlichen Bestimmung zuzuführen. Und der Obermufti dieser neuen Verwaltungskrake wird gewiss ein enger Parteifreund. Eine halbe Million jährlich kostet Äh,äh,ähdmund Stoiber den bayerischen Steuerzahler für mindestens 4 Jahre. Denn so lange laufen der Mietvertrag für 13 Zimmer nebst Bad und Schlafgemach sowie die Bezüge für einen Pressesprecher, zwei Sekretärinnen, einen Fahrer und - einen Fachmann für Europafragen (Edi entbürokratisiert ja »kostenlos« die EU). Das alles korrekt, wenn auch im Einzelnen reichlich ungeregelt nach Artikel 8 der Landesverfassung des Freistaates für ehemalige Ministerpräsidenten. Äh! Schon wieder musste ein Gericht eingreifen, um politisch motiviertes Handeln indula (in diesem unserem Lande) als rechtswidrig zu erklären: diesmal das Ausspähen des Die Linke-Bundestagsabgeordneten Ramelow durch den Verfassungs»schutz«. Da ist es kein Wunder, dass seine
17.1. Das war doch von Anfang an klar: Irgendwann wird die Bundeswehr in Afghanistan auch zum Kämpfen herangezogen! Nur politische Dummköpfe haben nicht damit gerechnet. Ex-Innenminister Schily muss binnen vier Wochen zu seinen Nebentätigkeiten als Abgeordneter Stellung nehmen - was er bislang »vorbildlich« verweigerte. Ansonsten drohen 42.000 Euro Bußgeld. Die wird er wohl eher zahlen, denn derartige Peanuts holt er doch durch einen Redeauftritt vor Konservativen wieder rein... »Bei der BVG drohen Warnstreiks« barmt Der Tagesspiegel. - Meingott, wie sie drohen! Apropos Berlin: So gut meinen es dessen »Volksvertreter« mit den Menschen, dass die privaten Anteilseigner an den Wasserwerken im letzten Jahr 335 Millionen Profit einstreichen konnten. Das ist (geheim-)vertraglich mit den 50-Prozent-»Partnern« (darunter die notleidenden RWE) so festgelegt. Kein Wunder, dass die Stadt national wie international die Wasserkostenliga unanfechtbar anführt. Nach 30 Jahren scheidet nun der ADAC-Vorsitzende Wolf Wegener aus. Nachfolger wird wohl ein gewisser Walter Müller, bislang Daimler-Benz-Chef in Berlin. Soviel zur Interessenneutralität des Clubs.
16.1. Zahlen sind für Journalisten ganz, ganz schwer. So liest man z.B. im Tagesspiegel: »... über eine Viertelmillionen griffen für sechs Mark allmonatlich zu...« Wo doch Millionen der Plural von Million ist; und hier ist es noch nicht einmal eine ganze.
15.1. 'S Merkel labert von einem »Schlüsseljahr« für die Große Koalition. Richtiger wäre wohl Schüsseljahr, wobei an Kloschüssel zu denken ist... Doping jetzt offenbar nicht nur mit, sondern auch im Schnee... In Israels Armee gibt es offenbar Kräfte, die an einer friedlichen Beilegung des Konfliktes oder auch nur Gesprächen nicht interessiert sind: Das wird heute mit 18 toten Palästinensern bewiesen. Sat 1 registriert einen rückläufigen Zuschaueranteil. Den Abgang will die kluge Geschäftsleitung nun noch verstärken, indem sie ab März ihre sogenannten Nachrichten zeitgleich mit der ARD-Tagesschau senden wird.
14.1. Nun bettelt Roland Koch wirklich um seine dringende Abwahl!
13.1. Um die Privatwirtschaft ist es auch nicht besser bestellt. Wie kann es zu der US-amerikanischen »Finanzkrise« (besser: Profitkrise!) kommen angesichts der dortigen »Spitzenmanager« (jedenfalls ausweislich der obszönen Gehälter und Optionen)? Wohl durchgängig nur Blender, Flaschen und Schurken. Und ebenso empörend der Umstand, dass der Steuerzahler inform der Notenbanken die verspekulierten Milliarden zuschießt.
12.1. Der einzige (schlimm genug) Offizier, der wegen des Folterskandals der US-Armee im irakischen Abu Ghreib-Gefängnis verurteilt wurde, ist von einem Militärgericht so gut wie freigesprochen worden. Er erhielt nun lediglich einen »Verweis«. Pack schlägt sich und Pack verträgt sich, fällt mir dazu nur ein. Ein journalistischer Schickimicki geht, ein anderer wird wird wieder auf die Menschheit losgelassen: Ulf »ich bin der Größte« Poschard von Deutschlands unbenötigtster Zeitschrift Vanity Fair, Florian »ich kann alles« Illies zur Zeit (als »Berater«...).
11.1. Auch Maria Böhmer, »Integrationsbeauftragte« der Bundesregierung, lässt sich vor Kochs Wahlkampfkarren spannen - wohl auf Geheiß ihrer Chefin Angela. Auch sie offenbar eine Fehlbesetzung (Staatsministerin allein aufgrund des Umstandes, dass sie Bundesvorsitzende der »christlichen« Frauenunion ist), die sich in diesen Posten nicht so recht integrieren kann. Im Berliner Info-Radio hören wir: »Bush setzt sich für einen eigenen Palästinenserstaat ein.«
10.1. CSU-Huber hat angedroht, 2009 in jedem Fall nach Berlin zu kommen. Was will er dort bloß? Weiß er nicht, dass es selbst für die Einstellung als Parlamentsdiener zuvor einen Eignungstest gibt? Zahlreiche Geschäfte, die etwas verkaufen, machen die potentielle Kundschaft, damit diese nicht vorbeiläuft, auf diesen Umstand mit großen Plakaten aufmerksam: SALE Das ist englisch und heißt Verkauf...
9.1. Die CSU hat mit dem mottenzerfressenen Slogan »Freiheit statt Sozialismus« aus den 70er Jahren nun endlich einen Wahlspruch, der kongenial dem Stand ihrer Politik entspricht. Der Herr Piëch hat vor Gericht behauptet, er habe von den Machenschaften gleich eine halbe Etage unter ihm im VW-Konzern nichts gewusst. Und wofür hat er sein horrendes Gehalt bezogen, wenn ihm schon dort der Durchblick fehlte? Die Verteidigung zeigt in Braunschweig übrigens ein bizarres Rechtsverständnis: Da er ja den Konzern gerettet habe, sei Piëch juristisch ohnehin eigentlich nicht angreifbar. - HIER sollte Frau Drahtfrisur mal anpacken! Der Moderator des ARD-Weltspiegels kündigt für die nächste Sendung eine Reportage an: »Die Jagd auf wilde Mustangs.«
8.1. Zum ersten Mal in seiner nunmehr 7-jährigen Amtszeit (meingott, schon so lange?!) besucht George W. den Nahen Osten. Damit zeigt er, wie wichtig ihm diese Weltgegend ist. Seine erhebliche freie Zeit, also fast jedes Wochenende von Freitagfrüh bis Montagmittag, hat er bekanntermassen lieber auf seiner Ranch verbracht. Die Anfechtung von Wahlergebnissen scheint ein neues Polit-Hobby zu werden...
6.1.
5.1. So verhunzt habe ich die deutsche Schriftsprache schon lange nicht mehr gesehen:
4.1. Jeder Deutsche verfügt laut Statistik über 57.900 Euro an Ersparnissen, lernen wir heute von der Dresdner Bank. Da ist den Aldi-Brüdern gewiss der Schreck gehörig in die Glieder gefahren! Sie können sich allerdings mehr als beruhigen mit dem Wissen, dass sie statistisch erst 27,8 Jahre alt sind. Ganze 60 EU-Wahlbeobachter sollen die Stimmabgaben in Pakistan »im ganzen Land« überwachen. Da werden sie aber vor lauter Reiserei in kein Wahllokal schauen können. Mit FDP-Hauptschreiber (deutsch für Generalsekretär) Niebel haben wir doch tatsächlich einen exorbitanten Geschichtsspezialisten übersehen. So sehr, wass wir ihn am besten auch weiter völlig übersehen.
3.1. Apropos. Ist Ihnen auch schon einmal aufgefallen, dass alle Wirtschaftsminister nach Ludwig Erhard ihre »Qualifikation« für diesen Posten ganz offensichtlich allein durch Vetternwirtschaft oder Gekungel in Wirtschafts-Hinterzimmern erworben haben? Der Ex-FDP-Vorsitzende Wolfgang (wenn ich mich recht erinnere) Gerhardt langweilt sich offenbar als Leiter der Friedrich-Naumann-Stiftung zu Tode (was man nachvollziehen kann), mosert - natürlich indirekt - gegen Guido Westerwelle (was man nachvollziehen kann) und hat angedroht, bei der nächsten Bundestagswahl wieder zu kandidieren - was in richtigen Parteien nicht geht, denn dafür gibt's dort Gremien. Der Deutsche Richterbund wendet sich gegen Forderungen aus der Politik, das Jugendstrafrecht zu verschärfen. Die zur Verfügung stehenden Mittel seien ausreichend. Da fragt man sich dann allerdings, warum sie nicht voll ausgeschöpft werden. Wie geht denn das? Der Baukonzern Hochtief klagt vor dem Oberlandesgericht Brandenburg, weil das Vergabeverfahren zum Bau der Empfangshalle beim geplanten Gigantoflughafen BBI wegen zu hoher Angebote gestoppt wurde. Gibt es einen gerichtlich durchsetzbaren Anspruch auf Superprofit?
2.1. Schon wieder müssen wir mit deutschen Auslandskorrespondenten feststellen: Ein Land, jetzt Kenia, hat falsch gewählt! Denn der des Deutschen mächtige Präsidentschafts-Kandidat hat nicht gewonnen. Der Oberpriester in Rom stellt fest: um Frieden müsse man beten. Da ist was dran. Denn ganz ohne Vorurteile ist festzustellen: Seit seine Glaubensgemeinschaft wg. verschärften Betens nicht nur weniger »Hexen« ermordete, wurden auch wesentlich weniger Länder und Kulturen von ihr überfallen. Liebe Seniorinnen und Senioren, man muss ja in unserem Alter vorausschauen. Ja! Muss man! Wer tut es denn sonst?
's Merkel hat eine einmalige historische Chance verpasst: Derzeit auf »Malle« (norddeutsch mallekrank = nicht ganz dicht, was ja für Teile Mallorcas und noch größere seiner Besucher durchaus zutrifft) ist sie heilfroh, dass ein deutscher Regierungschef, einer Tradition entsprechend, im Ausland (ja doch, die Insel gehört politisch nicht zur BRD!) nicht zu innenpolitischen Themen Stellung nimmt. Dabei müsste sie eigentlich wegen des Koch-Debakels und ihrer unerschütterlichen Unterstützung (»ich gehe fest davon aus...«) im Ausland ihren Rücktritt bekanntgeben. (Die meisten gehen dann immer erst danach ins Ausland.)
Jetzt kriechen sie aus ihren Löchern, die Feiglinge und Opportunisten: Mit einem »Offenen Brief«, den abzudrucken Die Zeit sich nicht entblödete. Was interessiert die Öffentlichkeit dies parteiinterne, wahlkampftaktische und höchst unglaubwürdige Geschmiere?
Die Absetzbewegung von Kochs »Wahlkampf« wurde unterschrieben u.a. von Hamburgs zur Abwahl stehenden Ole von Beust und der »Migrationsbeauftragten der Bundesregierung« Maria Böhmer, die zuvor mit am heftigsten - und wohl höchst amtswidrig - den Kochlöffel rührte.
Prompt folgt noch eine Distanzierung von der Distanzierung: Zwei der Unterzeichner sagten, dies sei selbstmurmelnd »keine Kritik an Koch«. Ja, wie hätten diese unerträglichen Figuren es denn gern?!
ZDF-heute zum anstehenden Kampfeinsatz der Bundeswehr in Afghanistan: »Deutschland will offenbar der Bitte der Nato entsprechen.«
Liebe Redaktionsidioten: »Deutschland« schon mal gar nicht! Und wo das »offenbar« herkommt, bleibt ebenfalls euer Geheimnis. Aber nur weiter so. Die Probe zur Wiederaufnahme der »Deutschen Wochenschau« zwischen 1939 und 1945 klappt ja schon recht beachtlich.
Fluggastdaten-Sammlung muss sein!
Wir wollen vom Innenminister-Darsteller noch schnell vor seinem Abgang wissen:
- Welche war seine Sitznummer beim letzten Flug zum Befehlsempfang in Washington? (Originalton: »Dasch geht doch auch in den USchA.« Klar. Die haben ja auch eine andere Verfassung und derzeit ein anderes Verständnis von Demokratie!)
- Wer hat ihn am Airport abgeholt?
- Welche/r Sachbearbeiter/in hat ihm das Ticket wo besorgt?
- Welche Nummer hat seine (welche?!) Kreditkarte?
- Und vor allem: Welche Telefonnummer hat er, der des Verfassungsbruches mehrfach Verdächtige?
In unserem Lande gilt: Gleiches (Un-)Recht für alle. Denn ohne diese entscheidenden und einzigartigen Informationen fassen wir unsere Demokratie-Feinde doch nie!
der hat auch etwas zu rülpsen:
Die hessische CDU hat Koch den »Regierungsauftrag« erteilt.
Da kann er ja seine »Stahlhelm-Fraktion« völlig frei von demokratischen Hindernissen weiter regieren...
Ihr Hordenführer war allerdings selber mal ISAF-Oberbefehlshaber in Afghanistan. Da hat er's damals entweder nicht gemerkt oder sich nicht zur Kritik getraut...
Nach ihrem gemeinsamen Wahldebakel in Hessen stellen sich Koch und seine entschiedenste Wahlhelferin 's Merkel noch doofer als sie sind: Statt einzugestehen, dass sie von den Wählern sowas von abgewatscht wurden und eigentlich zurücktreten sollten, reklamieren sie nun einen Wahlsieg und faseln von einem »Regierungsauftrag«. Da kann auch dem letzten, dem nicht schon vom Wahlkampf und den beiden Protagonisten speiübel geworden ist, angesichts dieses Demokratie- und Politikverständnisses nur noch die Galle übertreten.
Hier spricht gerade die weltweit als solche be- und anerkannte Ökonomie-Fachfrau
vor dem Davoser »Weltwirtschaftsforum« über das letztjährige US- Handels- (710 Mrd. Dollar) sowie das Haushaltsdefizit (»nur« 163 Mrd.).
Die Irrealität der Parallelwelt bei Banken und Börsen hat jetzt ein Angestellter am Beispiel der staatsmafiösen französischen Obergaunerei Société Général brillant offenbart: Er hat einfach mal am Computer gespielt und spekuliert; mit dem - natürlich, wie sie behaupten, nur virtuellen - Ergebnis von 5 Milliarden Miesen. In Sachsen, Nordrhein-Westfalen usw. usf. haben bei Landesbanken Kompetenzzwerge und kleine landespolitische Möchtegern-Arschlöcher das leider sehr ernst- und folgenhaft betrieben.
Daher ja die strengen Kontrollen bei Anträgen auf Kleinkredite...
Nach den Wahlen in Hessen und Niedersachsen wissen beide ganz genau, dass es Deutschland nicht nur nicht, sondern gar nicht betrifft, wir alle (die nicht!) aber sicherheitshalber den Gürtel enger schnallen müssen...
Ist es nicht grauenhaft? Schon wieder müssen die Gerichte eine politische Entscheidung korrigieren: diesmal die Regelung zur »Pendlerpauschale« als offenbar auch noch verfassungswidrig!.
Früher hatten Gesetze zumindest die Gültigkeitsdauer einer Legislaturperiode. Heute nur die der Bearbeitungszeit von Obergerichten. Und da sagt man immer, in den Parlamenten säßen nur zwei Berufsgruppen: Juristen und sonstige Beamte. Es geht offensichtlich immer mehr Richtung Sonstige...
Und wer bewilligt den Antrag? Die Ministerpräsidenten der Bundesländer unter Anführung ihres »Medienexperten« Kutte Beck. Und wer ist der Anführer z.B. des Fernsehrates des ZDF? Richtig! Kutte Beck!
Also als pathologischer als dieses Integral»institut« kannstu das Gespinne der Börsen nun wirklich nicht beschreiben!
Und wer murrt? Zum einen natürlich die Chemie-Industrie, deren Vorsitzende so steinalt sind, dass sie wahrschein- und hoffentlich das Jahr 2015 nicht mehr erleben. Und zum zweiten natürlich unsere CDU, die Christenorganisation im Lande, für die das Leben nach dem Leben ausschlaggebend ist. Sofern ihre Mitglieder nicht in den gutdotierten Aufsichtsgremien sitzen und davon im Hierseits noch etwas haben wollen. Eben: Haben wollen!
Aber wahlentscheidungsentscheidend sollte für euch doch einmal folgende Info sein: Die Sprecherin der Senatsbauverwaltung (für interessierte Nachfolgebewerber: Gehaltsstufe A15, und als politische Beamtenstelle nach 2 Jahren lebenslänglich - wer also nur zeitlich begrenzten Spass hat...) gab doch wirklich öffentlich zu, dass ihre Behörde noch nicht einmal von ihrer Zuständigkeit in diesem Falle wusste.
Da können die Berliner demnächst wohl gleich den Landesveterinärrat zum Gesundheitssenator wählen. Oder den Zoodirektor zum Regierenden Bürgermeister, wie ähnlich in den 40er-70er Jahren!
Sensationell: PIN will demnächst den gesetzlichen Mindestlohn zahlen! Ja, wie kommen die denn nur darauf, gesetzeskonform zu handeln?!
Lasst doch den »Börsianern« und »Anlegern« (deutsch: Spekulanten) ihre »Zinsängste« und »Verlustfantasien« in ihrer Parallelwelt wie südmelanesische Käsezüchter! Wenn die Firmen ordentliche Waren herstellen, die Dienstleister gute Dienste leisten und die Banken endlich wieder zu ihren Kernaufgaben zurückkehren statt ständig neue »Produkte« zu erfinden, sprich: alles real und solide bewertet wird, kann uns und der Wirtschaft das Geschrei der Couponschneider und Terminidioten doch egal sein.
Kutte Beck versucht, das verheerende Gerüpse von Rechtsaußen Wolfgang Clement zu relativieren: Man soll es nicht überbewerten. Kann man auch gar nicht mehr!
Interessant wäre nur, was passiert, wenn ein stinknormaler Spezialdemokrat sich so äußert. Der wird gewiss unter öffentlichem Gejohle geteert und gefedert.
Jetzt attackiert er den Verfassungsgerichts-Präsidenten, weil der Bedenken gegen Schäubles Fliegerabschuss-Gesetzesplanung hat. Nur zur Erinnerung: Der Bundesinnenminister ist zugleich für die Verfassung zuständig!
Was glaubstu, was los gewesen wäre, wenn der Riesterbeschiss mit den Kleinstrentnern vergleichsweise unsere Abgeordneten getroffen hätte?! Ganz einfach: sofort einberufene nächtliche Sondersitzung des Bundestages mit 100 Prozent Anwesenheit und ratzfatz eine entsprechende einstimmige Gesetzgebung zur Vermeidung unbilliger Härten bei notleidenden unschuldigen MdB!
Und wer kommt für die entstandene Lücke von insgesamt rund 2 Milliarden auf? Na klar, in erster Linie der Steuerzahler in NRW...
Abgesehen davon, dass hoch- und offensichtlich überbezahlte Beamte nichts besseres zu tun haben, als hier zu gucken und zu miss-handeln, ist festzustellen: Ach. So weit schon wieder??!!
Der Nahost-Konflikt aus Sicht des Deutschen Fernsehens: Durch Beschuss mit einer Kasam-Rakete zersplittern in einem israelischen Städtchen etliche Fensterscheiben. Meldungsanlauf. - Durch Beschuss durch die israelische Luftwaffe sterben 30 Palästinenser. Zusatzinformation. - Wohl selber Schuld, wa'??
Krankenkassen, die unübersehbare Glaspaläste in den Innenstädten bauen - natürlich mit den Geldern der Versicherten. Und wenn's mal knapp wird, werden selbstverständlich und meist satzungswidrig nicht diese Immobilienreserven aktiviert, sondern die Beiträge erhöht.
Krankenkassen, deren mittlere Angestellte inzwischen weit mehr verdienen als angestellte Apotheker und viele nichtselbständige Ärzte.
Krankenkassen, wohl 200 an der Zahl, mit aufgeblähten Vorständen und »Kontroll«räten, deren Mitglieder sechsstellig im oberen Bereich abstauben.
Und Frau Minister grinst wohlgefällig in die TV-Kameras.
Vorher bereits hatte sie vergleichbar als sichtbar gesteigbügelte Präsidentin des brandenburgischen Landesrechnungshofes gewütet. Tja, Spezialdemokratin eben.
Das muss ja 'ne tolle Wirtschaft sein im Wirtschaftsministerium von NRW, wenn sie erst jetzt, nach Jahren, feststellen, dass Nokia dort nicht die vertraglich vereinbarte Anzahl von Arbeitsplätzen geschaffen hat! Aber die Zuschüsse an die Firma wurden bestimmt korrekt und ungeprüft ausgezahlt...
neuen Ideen zum Abhören auch von Abgeordneten (!), Geistlichen und Anwälten allenthalben als rechtsstaats-unwürdig bis schlicht verfassungswidrig zurückgewiesen werden. Hat der Mann nicht nur den Verstand, sondern jeglichen Respekt vor dem Grundgesetz verloren? In richtigen Demokratien wären schon wegen geringerer Verfehlungen Rücktritte fällig.
Jetzt kommt endlich auch Bewegung in politische Kreise zur schleunigsten Entlassung von Mehdorn. Damit er beim Jahrestreffen der »Topmanager«, zu der er gewiss als Gast eingeladen wird, nicht völlig ausgegrenzt ist, wollen wir auch ihm eine Abfindung gönnen - sagen wir: 2.000 Euro, was dem bundesdeutschen Durchschnitt bei Angestellten entspricht, die überhaupt eine bekommen. Und in sein Zeugnis schreiben wir: »M. hat sich im Rahmen seiner Möglichkeiten bemüht.«
Nokia will seine Produktion in Deutschland einstellen. - Wie wäre es denn da, wenn Deutschland den Kauf der Firmenprodukte einstellt?! Ich selber meide aus ähnlichem Grund konsequent Waren von BenQ und Samsung, die ebenfalls nach dem Abräumen der nicht zu knappen Subventionen ihre Produktionsstätten hastdunichtgesehen schlossen.
Jetzt dreht Mehdorn wirklich durch: Der Tarifvertrag mit den Lokführern ist noch nicht einmal unterschrieben und auf dem »Beschäftigungspakt« ist die Tinte noch kaum trocken, da droht er mit Fahrpreiserhöhungen und Massenentlassungen.
Ich wüsste da schon mal 2 , die dringend zu entlassen wären! Und wenn weitere 198 Vorständler gefeuert oder mit ihren Bezügen auf ein vernünftiges Maß reduziert würden, wären sogleich die 200 Millionen Mehrkosten wieder eingespielt.
Für seinen erfolgreichen Tarifabschluss erhält Mehdorn bestimmt eine Million als Bonus. Die dann Suckale wegen erwiesener Unfähigkeit abgezogen wird. - Und die Politik hat sich ja, wie gewohnt, GAAAAR NICHT in die Tarifautonomie eingemischt...
Immer wieder ägerlich: diese Stellenanzeigen für politische Spitzenbeamte. Nicht nur, weil mit der unnötigen Annoncengröße sinnlos Steuergelder verpulvert werden. Auch, weil so getan wird, als würden Universalgenies gesucht:
Dabei weiß fast jeder, dass nahezu ausnahmslos verdiente Parteifreunde mit Posten bedient werden. Und die Folgen sind hinlänglich bekannt: Ständig müssen Fachleute und Gerichte »Verwaltungshandeln« und -entscheidungen korrigieren. Und oftmals muss der Steuerzahler das 3-4fache der »veranschlagten« Kosten nachlöhnen. Ist ja nicht das Geld der Verantwortlichen...
Insiderscherz am Rande: Firmen und vor allem Banken, die vor der Pleite stehen oder dies bereits sind, werden durch Verkäufe »gerettet« bzw. »saniert«. Wie das geht, möchte ich gern für meine private Haushaltskasse wissen...
In Berlin wurde ein 80-jähriger Fahrraddieb, der es offenbar nicht lassen kann, zum 40. Mal verurteilt: sechs Monate Knast. - Hätte er einen jugendlichen Messrerstecher erschlagen, wäre er bestimmt mit nur zwei Jahren auf Bewährung davongekommen...
Da stehstu fassungslos vis-a-vis: Als passierte sonst nichts Nennenswertes in der Welt, macht doch ZDF heute mit der »Spitzenmeldung« auf, dass ein Fussballclub einen neuen Trainer eingeworben hat! Schön, dass Deutschland keine anderen Sorgen hat.
Frau Doktor ist übrigens außerplanmässige (hat niemand richtige Verwendung für sie?) Professorin für Pädagogik und bewies ihre profunden Kenntnisse über Schule z.B. letztes Jahr mit ihrer Forderung, vor dem Unterricht müsse die Nationalhymne geträllert werden. Und für das Bundestagshandbuch (ach jeh, MdB ist sie auch noch!) findet sie erwähnenswert, dass sie Mitglied im Bundesverband Niere eV ist. Wohl, weil sie einem an diese geht...
Wenn der einen kriegt, will ich aber auch einen eigenen haben!
Habe lange gegrübelt und jetzt weiß ich's: Eine Frau, die aussieht wie ein Mann, der aussieht wie eine Frau, sieht so aus:

Das Abstimmungsergebnis in New Hampshire ist ein Desaster nicht allein für die US-Meinungsforscher und Demoskopen, sondern auch für unsere TV-Auslandskorrespondenten: Es hat sich damit erwiesen, dass sie keine Kenntnisse und keinen Durchblick haben, sondern lediglich in der Lage dazu sind, uns mit Klischees und abgestandenen Worthülsen zu »bedienen«. Informationen über Programmatiken oder politische Positionen sind sie uns hingegen bislang völlig schuldig geblieben. Müssen dafür teure Studios in Washington unterhalten werden? (Zur Schwäche der Auslandsberichterstatter siehe auch »Längwitsch« weiter unten).
Tja, wären sie nicht wild, wären's auch keine Mustangs!
Nazi-Bejubler Oettinger hat nach Geschichte ein weiteres Feld betreten, auf dem er keine Ahnung hat: Gewaltdarstellung im Fernsehen und deren Wirkung.
Nun weiß ich als gelernter Publizistik-Wissenschaftler zwar, dass es dazu genau 13 Theorien gibt, aber ebenso genau keine bewiesene. Aber wie ahnungslose Schwadronierer so sind, warnte er nun vor RTL II und Super RTL. - SAT 1 sowie Pro7 sparte er wohlweislich aus, um es sich nicht mit den diese Programme besitzenden Zeitungsverlegern zu verderben.
Aber da Oe. als Schwabe auch kein Hochdeutsch kann, würgte er diese Sentenz heraus: »... habe ich zwei Sender angesprochen, bei denen ich ... eine für mich schädliche Entwicklung ... sehe.« Ach so, na dann! Da muss man doch nicht gleich von sich auf andere schließen!
Ogott, wie's mich gruselt: Die Dünnpfiffschwätzer von der FDP halten die Große Koalition für neo-sozialistisch! Wo doch die CDU nach ihrer Meinung nur »nach links« gerückt ist!
Schon einmal darauf geachtet: Wenn die Sozialschmarotzer, Kategorie Berufspolitiker, in den Fluren der Regierungs- und Parlamentsbürokratie ihre vor Profundheit triefenden Absonderungen in die TV-Kameras lösen, sieht es hinter ihnen aus wie im Knast...

Auweia!!!
Manche Polit-Juristen sind offenbar ebenso schwach in ihrem Metier wie die Politiker selber. Jetzt hat die Drahtfrisur
vom Bundesgerichtshof erwartungsgemäß und bereits zum 2. Mal ordentlich eines auf die Mütze bekommen; diesmal wegen des rechtswidrigen Vorgehens gegen G8-Gegner. Deutschlands »Eliten« schludern gewaltig (Politik, Wirtschaft, Justiz)!
Kaum verdienen die Betriebe und deren Bosse prächtig, und die, die es erwirtschaften, möchten ein Wenig davon abhaben, kriechen die überbezahlten Spökenkieker aus ihren »Forschungs«-Instituten (»So gegen Ende April können wir mit ziemlicher Gewissheit sagen, wie die Entwicklung im letzten Jahr sich vollzogen hat.«) und sondern gebetsmühlenartig ihre »Warnung« vor zu hohen Löhnen ab. Und Mindestlöhne sind ohnehin Gift, wie man in den darbenden Ländern Niederlande, Dänemark, Großbritannien ja deutlich sieht; jedenfalls in den angestaubten Tabellen, die sie auch dem grandiosen Wirtschaftslenker Michel Glos zeigen.
Wenn ich mich erst heute melde, so liegt es daran, dass ich tagelang »den Aufschwung« gesucht habe, der ja nun überall angekommen sein soll. Jedenfalls nach Aussage der Kanzlerdarstellerin.
Ich verstehe nicht, wieso inzwischen auch nur ein einziger Mensch an das Gesülze glaubt, dass diese Politschranze abrüpst, sobald eine TV-Kamera in ihrer Nähe ist, und keiner merkt, dass sie sich bereits beim Luftholen widerspricht. »Der Aufschwung ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.«
Den Trick begreift doch inzwischen jeder, der nicht nur auf das Unterschichten-Beruhigungsfernsehen wie ARD und ZDF angewiesen ist, sondern sich das CDU-Begleitmedium Spiegel leisten kann:
Naja, wenn DAS die Mitte ist...
Daran kann dann auch der Sohn des einschlägig vorbestraften Grafs Lambsdorf trotz wohl intimer Kenntnisse von Wahlauszählungen als Wahlbeobachter wirklich nichts ändern!
Für die anstehenden politischen Entscheidungen gilt es zu beachten, dass insbesondere zwei intellektuell zwischen Delfin und Westerwelle angesiedelte Grauen anheischig werden, direkt oder indirekt (letzteres ihre Methode und Chance) in politisch einflussreiche Positionen zu geraten: Nahles (SPD) und Mißfeld (Union).
Dagegen ist Beruhigung beim Namen Roth angesagt: die ist fast so alt wie ihre unsäglichen Absonderungen...