Na! SIE haben's hier prima!
Und Ihren Freunden und Bekannten wollen Sie diesen Blog wirklich nicht verraten?!
Mit einer E-Mail zum Beispiel?
Oder einem Link auf Ihrer Website hierher?
Und selbst wenn Sie sich hier ärgern: Gönnen Sie nicht genau das vielen anderen?

31.10.
So sind sie, die Musterkapitalisten in den USA: In den bankrott gewirtschafteten Banken werden die staatlichen Stützungsgelder nun in erster Linie für Tantiemen und Dividenden verteilt. Dafür haben die 30 Prozent der Bevölkerung, die unter der Armutsgrenze leben, sicher volles Verständnis. Denn sie wissen ja, wie schlecht es sich, zumal im reichsten Land, ohne Geld leben lässt.

Apropos Tantiemen. Bahn-Mehdorn bekommt gewiss einen Bonus für die offensichtlich professionell ausgehandelten Verträge mit den Herstellern der ICE-Räder und -Achsen.
Demgegenüber hat die peinliche politische Knallcharge Tiefensee erneut voll in die Kloschüssel gegriffen, was Mehdorns geschmacklose Gehaltserhöhung (die Gewerkschaft der Lokführer beobachtet das mit großem Interesse) und Erfolgsprämie im Falle der Teilprivatisierung angeht. Entweder der SPD-Versager hat keine Ahnung, oder er lügt. Beide Umstände sind wohl einen sofortigen Rücktritt wert.

Wie schafft es der Axa-Mann nur,

dass er beim Auftauchen keinen Tropfen Wasser auf das kostbare Bangirai-Holz verschüttet? Wahrscheinlich, weil das Meer mangels eigener Perspektive sowieso leicht nach vorn links abläuft.

30.10.
An Peinlichkeit mal wieder nicht zu überbieten die CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Sie verweigert sich einer gemeinsamen Erklärung aller Bundestagsfraktionen gegen den Antisemitismus, weil sie Die Linke nicht dabei haben will. Wollen mal sehen, ob die SPD den Mummenschanz mitmacht.

Realsatire kann so schön sein: Nun wollen zahlreiche arbeitslos gewordene Bankster sich als »Berater verdingen« (und wahrscheinlich zum guten Gelingen des heutigen »Weltspartages« beitragen)...

Interessanterweise gibt der »christlich-demokratische« Ober-Kapitalismusvergötterer Merz bei Maybrit Illner einige fundamentale Fehler des Systems Kapitalismus zu, aber dasselbe nicht auf. Während Fehler im Sozialismus von ihm gleich zur Verteufelung schon des Ansatzes herhalten müssen. - Wer hat eigentlich und wieso Merz einmal einen Intellektuellen genannt?

Das Buch von Marx heißt »Das Kapital« und umfasst 320 Seiten. Es ist allerdings nicht von Karl M., sondern von Reinhard M. Der gibt den Erzbischof von München. Da wird das Büchlein nicht nur vom Umfang her gegen das Original ziemlich abschmieren...

Der Vorsitzende der afghanischen Korruptionsclique Karsai meint: »Wir haben Afghanistan nicht sicherer gemacht.« Dabei meint er gewiss nicht sich und seine Politschranzen, sondern vorwurfsvoll die NATO und sonstige dort militärisch Herumtobenden. Wir lernen daraus, dass das ganze schöne Geld und unsere über 3.000 Bundeswehrsoldaten dort nicht oder nur kontraproduktiv wirken.

29.10.
So haben wir es gern! Die deutsche Autoindustrie verschläft jahrelang die technische Entwicklung neuer Antriebsverfahren und Giftreduktionen, wehrt sich jahrelang gegen Umweltauflagen und Mindestwerte (auch hier sollten es die »freien Kräfte des Marktes« richten), streicht jahrelang Milliardenprofite ein und barmt jetzt um Subventionen. Und Michel Glos findet das alles prima...

Jetzt ist es von Fachleuten (nämlich dem Bundeskabinett) beschlossen: Der Einheitsbeitrag für die gesetzlichen Krankenversicherungen wird auf 15,5 Prozent angehoben. (Ulla Schmidt bei Amtsantritt: »Ich will mich am spürbaren Erfolg der Beitragssenkungen messen lassen.« Also her mit den Negativ-Zollstöcken!) Das bedeutet gut 120 Euronen jährliche Mehrkosten. Also ziemlich genau etwas mehr als die gesparten Cents bei der Senkung der Arbeitslosenversicherung. So kurbelt die Große Koaltion die Binnennachfrage an!

Nicht aktuell als Tatsache, aber als Frage: Erst vor wenigen Jahren wurde bei einer Steuerreform die Absetzbarkeit von Bestechungsgeldern (pauschale »firmendienliche Ausgaben« hieß das verschämt) abgeschafft. Es wäre interessant zu wissen, wie viele Hunderte Millionen z.B. Siemens da am Finanzamt vorbei und in Schwarze Kassen weitergeschleust hat...

Was hat eigentlich ein gewisser Jeff Koons auf einer Kunstausstellung verloren?!

28.10.
Man soll ja auch mal loben: So den Kommentator des Tagesspiegels für seine Erkenntnis, dass die Einlassung von Ifo-Un-Sinn ein »monströser Vergleich« gewesen sei, der »gewollt war«, »damit sich dahinter alle aus der Branche versammeln können. Auf dass sich jede Kritik an ihnen verbiete.«
Bravo, Herr Casdorff! Nur leider fehlt die weitergehende logische Konsequenz: Die Forderung nach Abschaffung dieser »Klasse« (sic!) und ihres Wirtschaftssystems (so genannte soziale Marktwirtschaft) nebst Gebarens (unerträgliche Arroganz)!

Tja. Pakistan! Staat total pleite, Bevölkerung verarmt, Politiker ultrakorrupt. Aber Atombombe haben! Und olle Steinmeier will ein Paket zur Soforthilfe. Natürlich finanziert durch die den Hartz-IV-Empfängern vorenthaltenen Gelder...
So sind sie eben, spezialdemokratische Kanzleranwärter.

»Neues aus der Anstalt« im ZDF. Mal wieder ziemlich prima. Nur fragt man sich, was der mittelmäßige, aber spitzenmäßig ungepflegte (fettige Haare, Zahnlücken) Klavierspieler dort sollte, der auf Schramms berechtigte Kritik der Zeitvertändelung nicht reagierte. (Dem Abspann nach muss die Figur Helge Schneider heißen.)

27.10.
Tja, liebe dpa, es ist kein Wunder, dass die Quiz-Kandidaten bei Pilawa und Jauch mit Fragen aus der Geografie stets höllisch einbrechen, wenn sie so einen Unsinn serviert bekommen:

Hier liegt die Lake-District-Ortschaft Keswick nicht in Cumbria, sondern rund 200 km nordwestlicher in der schottischen Grafschaft Dumfries and Galloway.
Und beim Intelligenzprotz Tagesspiegel, in dem die Infografik überarbeitet wurde, hat's natürlich auch kein Galloway-Ochse bemerkt...

Die Berliner CDU hat mal wieder Personalstreit: Nachdem sie ihre Führungsfiguren völlig demontiert hat (zum Wohle der Stadt), geht es nun darum, wer wohin abgeschoben werden kann. So heißt es in der Presse zu Recht: »CDU  streitet über Posten für entmachtete Politiker« Womit man wieder sieht, wie ernst diese Partei den Bundestag und das Europaparlament, um die es geht, wirklich nimmt...

26.10.
Hans-Werner Un-Sinn, Chef des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und den das Peinlich-Blatt Vanity Fair - deutsch treffend »Jahrmarkt der Eitelkeiten«, zu den 100 wichtigsten Deutschen zählt; soviel zu diesem Endprodukt der holzverarbeitenden Industrie - hat nachgewiesen, dass er auch auf einem weiteren Feld keine Ahnung hat: Anstand. So hat er heute im Tagesspiegel  die Juden 1929 mit den für die derzeitige sogenannte Finanzkrise verantwortlichen Managern und Kriminellen verglichen.

Die Vizekandidatin des USA-Präsidentschafts-Kandidaten McCain, eine gewisse Sarah Palin, soll in zwei Wochen 22.000 Dollar für ihre Visagistin bezahlt haben, die damit mehr Honorar erhält als der Chefberater ihres Chefs. Zuvor schon hat Frau Palin mehr als 150.000 für Garderobe, Make-up und Frisör bezahlt. Leider wurde dabei von keinem Medium als entlastend gewertet, dass die Kosten an die einzigen Argumente der Dame im Wahlkampf gingen.


Da will der Provinzsender RBB mal wieder ganz groß weltmännisch herauskommen sowie internationales Flair zeigen und veranstaltet einen »Prix Europa«. Nur leider haben sie dabei völlig übersehen, dass unser Kontinent auf französisch Europe ist...

24.10.
Da bin ich wieder in alter Frische!

Diese Intelligenzbestie:

hat die politische »Verantwortung übernommen«, sich abgeseilt und lässt nun eine Lücke von rund 6 Milliarden für die Bayern LB zurück.
Bei der randalierten sogleich (gekaufte?) 1.500 von über 19.000 (was braucht eine Provinzbank so viele Banker??) Mitarbeiter auf dem Hof und skandierten für (!) den mitverantwortlichen Vorstandsvorsitzenden.

'es Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder mit ihrer unendlichen Sachkenntnis auch bei Bildung und Schule...

Und einen Tag später durften sie erneut ihre umfassende Expertise bei der Neufassung des Rundfunk-Staatsvertrages unter Beweis stellen.

Die armen Würstchen, die die nächste Woche anstehende Schließung des Flughafens Tempelhof nicht verwinden können, maulen nun in ganzseitigen Zeitungsanzeigen. Unterschrieben haben »einige prominente Tempelhof-Freunde« (gemeint ist augenscheinlich der Stadtteil) wie Ekkehard Schulz (wer?), Roland Hetzer (hä?) oder Martin Woelffer (ha?) und weitere wohl 4.000 Gesinnungsfreunde (die sich allerdings hinter einem »und und und« verbergen).
Bekannt sind eigentlich nur Madonna und Bill Gates; aber weniger für ihre angebliche Verbundenheit mit dem Innenstadt-Rollfeld...


»Doitse sprak swere sprak.« Das konnte auch das ZDF in seinen heute-Nachrichten wieder einmal zeigen: »Die drei toten Bundeswehrsoldaten werden heute von Afghanistan übergeführt.« - Da hat man nicht nur Redakteure miserabler Sprachkenntnis überführt...

17.10.
Auf Anraten meines Arztes soll ich einige Tage kürzer treten. Nix Schlimmes...

16.10.
Schon wieder ist es ihm:

als Verfassungsminister nicht gelungen, seine abenteuerlichen Pläne zum Einsatz der Bundeswehr im Innern verfassungsmäßig sauber zu formulieren. Und jeder weiß ja, dass es dabei gar nicht so sehr um die Abwehr von Terrorismus geht, sondern vielmehr um die Erwartung von Ausschreitungen, wenn der Bevölkerung bei Fortführung der miserablen Finanz-, Wirtschafts- und Steuerpolitik endgütig der Kragen platzt.


Im grandiosen Tagesspiegel müssen wir lesen: »Einen Monat nach der Verkündigung seines Comebacks füllt sich der Terminkalender von Superstar Lance Armstrong.«
Erstens gibt es kein Comeback des Terminkalenders und zweitens Verkündigungen nur bei den Katholiken. Das sei hiermit verkündet.

15.10.
Vorsitzende rechtsliberaler Parteien leben gefährlich: Vor ein paar Jahren wurde Jürgen Möllemann (wir wissen nicht, ob und was er vorher geraucht oder getrunken hatte) erst ziemlich rechts und dann Opfer überhöhter Geschwindigkeit. Vor ein paar Tagen landete Jörg Haider (1,8 Promille) - erst liberal, dann ziemlich rechtsaußen - am Pfeiler. Wir können nur sagen: Schwesterwelle, vorsichtig! Rechtslastig ist er bereits...


Da sülzt der ins öffentlich-rechtliche TV-Lager - offenbar ohne Qualitätskontrolle - zurückgekehrte, auch atemtechnisch behinderte Oberzutscher Thomas Kausch in Fakt: »Ein extraordinärer Tag, um nicht zu sagen: außergewöhnlich.« Nein, um gotteswillen! Denn das wäre ja extraordinär!

14.10. (ein ereignisreicher Tag!)
Merkwürdig: Außer dem neoliberalen Hofberichterstatter und mit hauptverantwortlichen Krisentreiber Spiegel, dem Blatt mit der offenbar idiotischsten Wirtschaftsredaktion im deutschsprachigen Raum,  geben nun, allerdings im Nachhinein, vor allem die »kritischen« Magazine Oskar Lafontaine Recht: vor allem plusminus, aber auch Frontal 21, Monitor & Co. Offenbar haben sie es immer schon gewusst, aber nicht zu sagen gewagt.

Apropos: Jetzt ist das Warten auf weitere Entzauberungen (wohlgemerkt: erst recht seit »rot-grün« - nur zu ihrer nächsten Wahlentscheidung...) in Bereichen, in denen bislang die Lobbys über politische Bedenken -leider allzu weniger - siegten: Nach dem Finanzdesaster ist zu fragen: Wie steht es um Atomkraft, Umweltschutz und weitere Nebensächlichkeiten?! Wir werden wohl Lawinen erleben!

Das CDU-Fernsehen hat es im ZDF-heute für eine Nachricht gehalten, dass die Vorstandvorsitzende der deutschen »Welthungerhilfe« (wie kann man nur beim Hungern helfen?!), Ingeborg Schäuble, zu mehr Entwicklungshilfe aufruft. Soll sie es doch zunächst einmal zu hause ihrem Mann sagen, dass der das meiste Geld in seinem Verfolgungswahn völlig falsch ausgibt!
(In den folgenden Nachrichtensendungen ist dieser Quark dann nicht mehr aufgetaucht. Hat wohl einen Wechsel des Schichtführers in der Nachrichtenredaktion gegeben...)

Jetzt trifft es wieder die richtigen Falschen: Die KfW-Bank, bei deren Einführung Oberanbieter des Unsinns, hebt zum 1.10. den Zinssatz für Kredite zur Bezahlung der Studiengebühren im Lande der Dichter, Denker und Intelligenzrohstoffler BRD um gut 10 Prozent an. (Für Nichtnaturwissenschaftler: von 6,29 auf 7 Prozent, was ja mit 0,7 Prozentpunkt fast unerheblich klingt; aber das haben sie auf der reformierten Oberstufe mit Abi in Volkstanz und Schlittschuhlaufen in ihren Leistungskursen nicht so ganz vermittelt bekommen.) Durchschnittliche Studienschulden bei dieser »seriösen« Bank können sich damit um rund 6.000 Euronen erhöhen! (Und nur diejenigen, die VWL oder BWL studieren und anschließend Bankdirektoren, Vermögensberater oder »Analysten« werden, können sich nachfolgend durch überhöhte Einküfte rächen.)

Wo ist eigentlich der Müller-Michel in diesen Tagen der öffentlichen Diskussionen um Wirtschaft?! Manche, nein: viele, sagen, dass der derzeitige Laiendarsteller des Bundesministers für Wirtschaft, Glos, sich gottseidank nicht zu Worte meldet.
Zu beneiden ein Land, das sich in dieser schwierigen wirtschaftlichen Situation so einen (...) leisten kann!

Nix gegen Peter Sodann, aber: Was soll ein dann 73-jähriger als Bundespräsident? Staatsbegräbnisse sind teuer - und das in diesen Tagen!

Nur zum Aufrechterhalten des Zornes: Der Hauptverantwortliche des Desasters und Statthalter der nach Dublin transferierten Depfa - Deutsche Pfandbriefanstalt, der »Tochter« der KfW, ist mit 100 Millionen »Erfolgsprämie« gerade noch rechtzeitig »vorläufig beurlaubt« worden...


Bei Aktienkursen und Geschäften spricht man davon, dass sie ggf. »einbrechen«. Das tun also nicht nur Kriminelle. Etymologisch ist es wohl dasselbe...

13.10.
500 Milliarden von uns Steuerzahlern für die notleidenden Banken, die gegenseitiges »Vertrauen verloren« haben! Ich höre ganz deutlich das höhnische Gelächter aus deren Vorstandsetagen. Ob die Herren dort den »Würgegriff« (ZDF-Börsen-»Experte« Zink) bei Wirtschaft und Spekulanten lockern?

Wirtschaftsguru Merkel: »Wir warten ab, wie das wirkt. Wir wissen, dass es wirkt.« Na, dann 'mal gute Wirkung!

In meinem privaten Wirtschaftskreislauf traue ich mich übrigens schon lange nicht mehr, gutes Geld bei Rewe, Lidl, Spar und Co an der Kasse zu entrichten, weil ich nicht weiß, welchen Scheiß ich dafür kriege.


Das Wort »Vertrauen« ist in den letzten Tagen derart missbraucht worden, dass man ihm auf Jahre keines mehr entgegenbringen kann! Erst recht nicht denen, die es im Munde führen.

12.10.
Reich-Ranicki hat ja sooo recht mit seiner Kritik am Deutschen Fernsehen/Fernsehpreis. Aber jeder andere wäre mit Schmähungen und Arroganzvorwürfen überschüttet worden.

Neues von der Trachtengruppe I:
Der unnütze und unsinnige Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan hat seit 2001 rund 3 Milliarden gekostet. Das ist im Vergleich zu anderen Geldvernichtungsaktionen der Politik für die Steuerzahler eigentlich ausgesprochen günstig.

Neues von der Trachtengruppe II:
Ein »Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit« soll künftig das schon 1980 (! wer wusste es?) geschaffene »Ehrenzeichen für treue Dienste und beispielhafte soldatische Pflichterfülllung« erweitern. Erstgenannter Orden soll dem Vernehmen nach überwiegend posthum verliehen werden und ist für Grabsteine allwettertauglich ausgeführt.


»die Verbraucher«: Typisch Kapitalismus. Als etwas anderes werden die Menschen, Bürger, Wähler etc. gar nicht wahrgenommen.

11.10.
So etwas gibt es wohl nur in Berlin: Jetzt haben sie, nach der Berliner Tafel, sogar eine »Tiertafel« gegründet.
Wenn das so weitergeht, werden sie demnächst auch noch eine Tafel für Bürgerkriegsflüchtlinge und Menschen aus Hungergebieten einrichten.

Die Regierungen der G7-Staaten wollen allen großen Banken Geld geben, damit diese wieder(um) Kredite an andere vergeben können. Ja, kruzitürken! Wieso machen die Staaten das nicht gleich selber? Bei jenem Umweg werden bloß erneut Vorstände und Händler mit Provisionen und Erfolgsboni gemästet.

Österreichs Spitzenrechter Jörg Haider ist mit dem Auto in den Tod gerast. Und alle Politiker äußern »Bestürzung«. Das könnten sie eigentlich rund 150 Mal am Tag, denn jährlich sterben allein in Deutschland über 5.000 »normale« Menschen den Verkehrstod.

'es Merkel schwadroniert vom »Exzess der Märkte«. Nein, Frau Kanzleresse, nicht schon wieder diese nebulöse Beliebigkeit der Politiker: Es sind exakt die Verbrecher und verantwortungslosen Kriminellen der »Finanzwirtschaft«!

Die Ex-Politikprofessorin Gesine Schwan muss ja eine der ganz Großen in ihrem Fach gewesen sein, wenn sie jetzt das Zauberköfferchen des Metiers öffnet und ihre Spezialdemokraten dazu aufruft, die Linke nicht zu verteufeln, sondern als neue politische Kraft ernst zu nehmen. - Die Dame braucht ja deren Stimmen, will sie Bundespräsidentin werden...


Schon wieder so ein medialer Unsinn. Wir steigern: besonders, besonderer, ganz besonders. Ohne »ganz« wäre vieles ja nur ein normales Ereignis?

10.10.
Bei der Hamburger GAL, den lokalen »Grünen«, hat sich nun endlich der Programmpunkt 2: wir wollen mitregieren, vor den Programmpunkt 1: Umweltschutz, gesetzt. Weitere Punkte sind und waren nicht vorgesehen.

Für wie blöd hält uns Der Tagesspiegel eigentlich?

Schon bei geringfügig näherem Hinsehen erkennt jeder, dass die Spekulanten auf dem Foto sich nicht vor Entsetzen über den Kursverfall die Hand vors Gesicht halten, sondern um ihr neudeutsch »headphone« abzuschirmen. Böse Zungen behaupten sogar, das machen sie vor allem, um nicht erkannt und zur Verantwortung gezogen zu werden...

9.10.
Die Politik will »Vertrauen« wiederherstellen. Wessen in was, das sagt sie nicht so genau, nur: in »die Märkte«. Der nächste, der nicht zufrieden zu stellen ist, ist der zweite virtuelle Markt - die Börse. Offenbar betteln die »Börsianer« indirekt auch schon um Abschaffung oder zumindest Verstaatlichung. Dann wären wir schon ein ganzes Stück weiter in Richtung echter Zivilisation. (Da bleiben nur noch Makler und Autohändler, eigentlich auch Parteipolitiker.)

Dieser merkwürdige Radfahrer beschwert sich nun darüber, dass es verfeinerte Verfahren gibt, die ihn und andere Betrüger überführen...

8.10.
Die »Arbeitgeber«-Verbände wittern Morgenluft: Im Kielwasser der »Finanzkrise« und der Wirtschaftsprognosen für das kommende Jahr bereiten sie sich auf Lohndrückerei und die Abwehr gewerkschaftlicher Tarifforderungen vor. Dabei hat selbst das ZDF  erkannt, dass die zurückliegenden Lohnerhöhungen um durchschnittlich 0,1 Prozent unter der grassierenden Inflationsrate liegen; die Kollegen somit mal wieder ein Minus machen...

So sieht jemand aus, der es nicht kann:

Der Real Estate-Boss Funke. Eigentlich hätte man das wohl schon an seiner Physiognomie ablesen können. Aber der Kerl ist ja auf der Politikschiene zu dem Job gekommen...


Das Intelligenzblatt Der Tagesspiegel  zitiert Oskar Lafontaine so: »Zichmilliarden für ein paar Pleitiers.« Das beginnt bereits mit zwanzich; aber selbst so viele Korrektoren werden der Zeitung nichts nützen, denn sie ist »rückwerts« orientiert...

7.10.
Jetzt ist die Bundeswehr in Afghanistan endlich dort angekommen, wo sie eigentlich seit Anfang an ist, die Politschwätzer es aber ständig weg- oder schöngeredet haben: Mitten im Krieg! Und die Spezialdemokraten in Person des Rechtssozis Steinbrück versuchen den Abgang, indem sie weitere Mordeinsätze mit dem Geldargument bremsen wollen. Tolle »Politik«!

Banken oder Banden? So ein kleiner, unschuldiger Konsonant. Den man natürlich ein wenig vernuscheln kann!

Und wo ist eigentlich die Haushaltshoheit des Parlaments, wenn Merkel, Steinbrück & Co die Milliarden nur so um sich schmeißen?! (Auch noch in die falsche Ecke.) Da ist doch endlich mal die Justiz zu einem wirklich wichtigen Punkt gefragt! Es riecht stark nach Verfassungsbruch, trotz des Pulverdampfes des Aktionismus'. Aber wie wir die »Volksvertreter« mit verfassungsrechtlich höchst bedenklicher Fraktionszwang-Tradition kennen...

Es war übrigens der hessische Mittelschullehrer Hans Eichel, der vor einigen Jahren vehement ein Gesetz zur juristischen und persönlichen Verantwortung von Firmenchefs, Aufsichts- und sonstigen Beischlafräten bis hin zum persönlichen Vermögen verhinderte. Just zu dem Moment, wo Oberspezialdemokrat Schröder »die Wirtschaft« um Milliarden entlastete und dafür sorgte, dass die Beschäftigten fürderhin den größeren Teil der bis dahin paritätischen Krankenkassenkosten tragen dürfen...

Diese Dame heißt Union Investment, denn sie »präsentiert« im ZDF das Wetter:

Und vielleicht gelingt es ihr als geografischer Kompetenzträgerin, meinen Ruf seit 4 Jahren nach Implementierung des EU-Mitgliedstaates Zypern auf dem heute-Globus endlich mit Erfolg durchzusetzen?!


Wie kann eine Bank eigentlich ein »Produkt« haben? Da schauen wir doch einmal ins Wörterbuch; und schon wird alles kar: productio ist das Hinausschieben. Also der Pleite, des Skandals oder der allg. Unfähigkeitserklärung...

6.10.
Die Zyne nimmt kein Ende: Angesichts der geplanten Kürzung der Arbeitslosenversicherung um einen halben Prozentpunkt blödeln die beiden Finanzexperten Kauder und Struck von »finanziellen Spielräumen für die Bürger«. Wohlgemerkt: Bei einem Durchschnittsverdiener reden wir hier von 4, 50 Euro monatlich! Und das erstmal nur für 18 Monate - also insgesamt eine Stange Zigaretten... Und in Haushalten mit Nachwuchs werden demnächst pausenlos Freudenfeuer brennen, denn das Kindergeld soll um 10 Euro erhöht werden. Da wird die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge ja glatt weggedrückt.

Grütters und Henkel: Berlins CDU sucht jetzt bereits im untersten Mittelmaß nach Vorsitzenden.

Seine Kompetenz und Wichtigkeit hat Michel Glos, derzeitiger Darsteller als Bundeswirtschaftsminister, gestern Abend eindeutig bewiesen: Während Kanzlerin, Finanzminister und einige andere Regierungsvertreter eine Krisensitzung abhielten, drückte sich der CSU-Mann in einer Talkshow herum!

Die Politik kämpft um das »Vertrauen in die Finanzmärkte«. Warum? Brauchen wir die? Ein Obstmarkt ist allemal wichtiger und sinnvoller.

Die Medien schwafeln von »sinkenden Wachstumsraten«. Es sind wohl eher wachsende Sinktumsraten.

Diese Manager, früher nannte man sie noch Fachleute, gehören als absolute Verbrecher in die Knäste - und zwar sofort! Und dann ihre Vermögen eingezogen bis zur Hartz-IV-Grenze, so dass sie vegetieren können, sofern sie ihre Haftstrafen überleben.

So kann man sich irren als Bayer, wenn man in die große, weite Welt will:
Real Estate heißt wörtlich nämlich nichts anderes als real = wahr / tatsächlich / faktisch und estate = Vermögen / Besitz. Und das haben sie ja auch: tatsächliches Vermögen - und dann auch noch Hypo, also super...
KOTZZZ