Na! SIE haben's hier prima!
Und Ihren Freunden und Bekannten wollen Sie diesen Blog wirklich nicht verraten?!
Mit einer E-Mail zum Beispiel?
Oder einem Link auf Ihrer Website hierher?
Und selbst wenn Sie sich hier ärgern: Gönnen Sie nicht genau das vielen anderen?

Liebe Leser! Nach erfolgreichem Aufenthalt neulich im Hochgebirge will ich, trotz der anstehenden Landtagswahl in Bayern, denn nun doch 'mal wieder richtig urlauben in der angestammten Heimat bei Normalnull. Das kann bis zum 6.10. dauern (falls die See mich überhaupt wieder zurückkommen lässt).

26.9.
Der Bahnvorstand drängt seinen Laden weiter unverdrossen an die Börse. Trotz der derzeit dort herrschenden Unsicherheit und fallender Preise und Bewertungen. Experten rechnen mit Mindereinnahmen bis zu 3 Milliarden durch diesen ungünstigen Verkaufsstart. Den will ja ohnehin in erster Linie nur einer: Hartmut Mehdorn, der vertragsgemäß in jedem Falle wegen »erfolgreicher Arbeit« eine schöne siebenstellige Summe als »Prämie« einsacken kann. - Wie war das noch mit dem Kapitalismus, Klein Fritzchen? Und jetzt in den USA? Eben! Und wie mit den kontrollierenden Politikern? Eben! Womit hat Deutschland eigentlich so einen Flachsee, äh, Tiefensee verdient???

Und schon wieder ein Anschlag auf Menschenwürde, Selbstbestimmung und Intellekt durch Politiker: Ausgerechnet der mit dem Beil gezogene Scheitel aus dem Solarium, der CDU-Dummschwätzer Bosbach, und das sichtbegrenzte Religions-Uboot bei den »Grünen«, Göring-Eckardt, torpedieren den Gesetzentwurf zur Patientenverfügung und fordern verbindliche »Stufen«, die eigentlich nur ein Papst erfüllen kann. Aber der macht ja sowieso weiter.

Eine andere Dummmacher-Fraktion, die deutsche Automobilindustrie, hat im Europaparlament eine entscheidende Niederlage erfahren. Ihre Grenzwert-Vorstellungen zum CO2-Ausstoss wurden in keinster Weise berücksichtigt. Nun warnt der Verband der Automobilindustrie durch seine Lobby-Tröte Wissman vor »negativen Folgen«. Allerdings nicht, wie geboten, für die Gesundheit der Menschen, sondern »für deutsche Hersteller«. - Wieder jemand, den wir unseren Kindern und Enkeln als Umweltzerstörungs-Schuldigen namhaft machen können.

Abschließend noch die Frage: Würden Sie von einem der beiden einen Gebrauchtwagen kaufen (gilt auch vor'm Schnaps)?

Der linke - ok, nur auf dem Foto - ist der derzeitige Berliner Wissenschaftssenator, der offenbar den Auftrag hat, nach den Schulen nunmehr die örtlichen Universitäten und Hochschulen kaputt zu machen. Wir reden hier vom »Wissenschafts- und Bildungsstandort Berlin«.

25.9.
Das war ja von den Raffkes nicht anders zu erwarten: Das 700-Milliarden-»US-Hilfspaket beruhigt die Börsen nicht«, meldeten die Medien. Nach dem Motto: Wenn ich schon alles kaputt mache, will ich von anderen dafür aber vollen Ersatz!

McCain kneift. Was soll er als »Republikaner« in einer TV-Debatte mit Obama aktuell auch schon sagen?

Das Thema bei Maybrit Illner  war heute: »Ist der Kapitalismus noch zu retten?« Den Scherz der Doppelbedeutung, der sich offenbar von den Sendeverantwortlichen völlig unbemerkt eingeschlichen hat, 'mal beiseite gelassen: Nein und warum denn?

130.000 Ärzte, Krankenschwestern und -brüder sowie Verwaltungspersonal fanden sich zu einer Groß-Demo in Berlin ein. Man hat aber nicht so recht mitbekommen, dass sie sich gegen weitere Erhöhungen der Krankenkassenbeiträge wendeten. Heute nicht einmal von Herrn Bsirske. Das macht er dann morgen auf einer anderen Demo.

Dialektik auf Bayerisch: Heute im Bundestag hat sich die CSU-Abteilung der Unionsfraktion heftigst gegen eine Änderung der Pendlerpauschale ausgesprochen. Daheim im Landtagswahlkampf macht sie das genaue Gegenteil. Ob die Wähler dort so etwas merken?

Etwa diese Wählerinnengruppe, bei der der Herr Landesgruppenchef Ramsauer (vorne, äh, hinten) letzte wahltaktische Einzelheiten besprochen hat:


Auf den Lastwagen der Firma Dachser ist folgendes kluges Motto zu lesen: »Intelligent Logistics«.
Nachdem nun alle wg. CIA wissen, was Intelligence auf deutsch heißt, müssen wir den Slogan des Spediteurs mit »geheime Versorgungen« übersetzen. - So kann es kommen, wenn man international wirken will.

24.9.
100 Millionen Euro von McLaren-Mercedes erhält Lewis Hamilton (23). Für eine der überflüssigsten Unternehmungen der Menschheit: Autorennen. Und als sei das nicht genug, hat er auch noch einen Werbeträger-Vertrag mit der Sportfirma Reebok abgeschlossen.
Nicht nur, dass ich ihm das alles nicht gönne: Wer zahlt das bloß? Die Mercedes-Bosse, die Kunden oder doch in erster Linie die Mitarbeiter, die die »Wertschöpfung« erarbeiten?

Gesundheits-Ulla hat ihr Versprechen von gestern doch nicht wahrgemacht. Sie hat vielmehr dafür gesorgt, dass die Krankenhäuser im kommenden Jahr 3,5 Milliarden mehr an Kohle bekommen. Das zuzusagen fiel ihr leicht: bezahlen müssen das nämlich die gesetzlich Krankenversicherten mit Beitragserhöhungen! Wir erinnern uns: Das wandelnde Ärgernis verkündete zu Amtsantritt vollmundig, sie wolle sich daran messen lassen, dass die Beiträge spürbar sinken... Tja, Spezialdemokraten eben. An die Pharmaindustrie trauen sie sich nicht ran.

Das CDU-Sympathiefernsehen, vulgo ZDF, empfindet in seinen Nachrichtensendungen die KfW als »Opfer« der Finanzmanipulationen, die dort dann auch noch »internationale Finanzkrise« heißen!

Und der KfW-Untersuchungsausschuss des Bundestages deklariert seine Sitzung mit der Einvernahme von Steinbrück und Glos symptomatischerweise als »geheim«! Was die beiden wohl zu erzählen hatten!


Die Klugscheißer des deutschen Fernsehens glauben offenbar, dass die Englischkenntnisse ihres Publikums nur mäßig sind, und berichten über die »Labour-Partei«. Dabei würden wir alle alles verstehen, wenn es »Arbeits-Party« hieße!

23.9.
Die IG Metall fordert 8 Prozent. (Idioten schreiben sie sogar mit Bindestrich! Dann wäre es aber DAS IG-Metall!) Und reflexartig reagieren die Metallbosse, vor allem in Person ihres völlig überforderten Grüßaugustes Kannegiesser, mit Zeter und Mordio. Zwar geben sie zu, dass in den Jahren 2007 und 2008 »exzellent verdient« wurde. Aber für 2009 sähen sie schwarz; vor allem wegen der »Finanzkrise«. (Ging es da nicht um Papiere und Papiergeld und weniger um Münzen? Spass muss sein.) Das ist natürlich demagogisch, und die Journaille weiß es ärgerlicherweise offenbar immer noch nicht: Tarifforderungen werden nicht prospektiv gestellt (wiewohl die anstehende Konjunktur berücksichtigt wird), sondern in Rückschau auf das vergangene Wirtschaftsjahr!

Gesundheits-Ulla dröhnt, sich selbst meinend: »Das Ärgernis wird der Gesetzgeber ändern.« (Worum es hier geht, ist völlig egal, denn es ist Sozialpolitik, und da wird sowieso nix ärgerliches geändert.) Liebe Ex-K-Gruppen-Aktivistin: Das habt ihr schon damals nicht verstanden, dass ein Unterschied besteht zwischen Gesetzgeber (Parlament) und Exekutive (Regierung)!

So etwas gibt es auch nur in Berlin: Alle Wilmersdorfer Witwen trauern, weil der Pfleger eines Zoo-Eisbären einem Herzinfarkt erlegen ist. Sogar Regiermeister Wowereit hat seiner, des Pflegers wohlgemerkt, Familie kondoliert, nachdem er dem Verblichenen letztens schon den Verdienstorden des Landes ausgereicht hatte. Das muss man sich mal vorstellen!


Apropos: In 90 Prozent der Berichterstattung heißt es: »Gestern verstarb der Pfleger von Knut.« Oder so ähnlich.
Wir merken: Das Verbum heißt scheinbar versterben - verstarb - verstorben. Mensch! Es gibt nur eine »verstorbene« Person (oder den »Verstorbenen«), und das ist ausschließlich adjektivisch!

22.9.
Nur die wenigsten wissen, wie so ein Obergangster aus der »Finanzindustrie« aussieht. Eigentlich genau so, wie man ihn sich vorstellt. Hier z.B. Lehman-Chef Richard Fuld:

21.9.
Unfreiwillig komisch: Heute ist »Welt-Alzheimer-Tag«, der an diese Krankheit erinnern soll. Sagt die Tagesschau.

Während der eben beendeten Fahndungswoche nach gewaschenem und Schwarzgeld konnte der Zoll an den deutschen Grenzen rund 5,5 Millionen beschlagnahmen. Wenn er in den kommenden zwei Jahren ebenso erfolgreich und fleißig ist, kann er die Summe wieder einspielen, die die KfW mit einer einzigen Überweisung mal so eben fehltransferiert hat.

In der Südafrikanischen Union scheint nach dem Rücktritt Mbekis ein Gangster an der Staatsspitze dem anderen zu folgen.

Die US-Regierung will zur Stützung ihrer (Finanz-) Wirtschaft rund 700 Milliarden (in Zahlen: 700 000 000 000; ok, nur US-Dollar) zur Verfügung stellen. Darüber sind die Konzerne Rockwell, Northrop, Grumman, Boeing und General Electric sowie der Rest des militär-industriellen Komplexes höchst unfroh. Denn damit wären ja 7 Monate Irak zu finanzieren gewesen...

Jetzt will der Finanzminister der USA auch noch in Europa sammeln gehen für die Stützaktion! Dabei sitzen die Verantwortlichen und Kriminellen zu 95 Prozent doch bei ihm um die Ecke.

20.9.
Nicht, dass ich von Haus aus schadenfroh bin. Aber diese Nachricht ist bei mir hart an diese Grenze gelangt: Der ex-»grüne« Polit- und Selbstdarsteller Metzger ist auch beim zweiten Versuch, sich ein Bundestagsmandat über einen CDU-Wahlkreis zu erschleichen, grandios gescheitert. Der Tropf will es nach eigener Darstellung wohl noch ein weiteres Mal probieren. - Bald kennt er sämtliche Bezirke derart intim, dass er eigentlich als einziger Direktkandidat im Parlament alle allein vertreten könnte...

19.9.
Munter voran schreitet der Sozialismus neuer Art: die Vergesellschaftung der Verluste. Neben der KfW haben auch wieder die notorisch überforderten Landesbanken eine gute halbe Milliarde bei Lehman & Co verzockt. Allen voran wieder die Bayerische unter der Aufsicht des Finanzgenies Erwin Huber. Da kann ja dann bei der Landtagswahl am nächsten Sonntag kaum noch etwas schief gehen, sollte man meinen.

Der Bayerische Ministerdarsteller-Kollege Glos beeilt sich denn auch zu meinen, es bedürfe im Finanzsektor einer größeren Kontrolle. Da fängt die Bundesregierung sogleich mit an, indem sie auf Anregung eines Gerichtes eine schärfere Kontrolle der Kontoauszüge von Hartz-IV-Empfängern vorsieht.
Da werden gewiss Milliardenverluste vermieden!

Der Herr Steinmeier wird wieder einmal von seiner Vergangenheit eingeholt und müsste eigentlich so langsam seine Qualifikation für das Amt eines Bundeskanzlers flöten gehen sehen. Nach den Fällen Kurnaz u.ä. geht es nun im BND-Ausschuss darum, wieviel der Herr Kanzleramtsminister seinerzeit vom Treiben deutscher Agenten in Bagdad gewusst hat. Wenn nix: schlecht. Wenn etwas: noch schlechter. Wie kommt er da wieder raus?!

Apropos Außenminister: Sein fetter Vorgänger, der natürlich ebenso verstrickt ist, aber seine Karriere hinter sich hat, rülpst aus dem Hinterhalt und verteidigt plötzlich die geplanten dreckschleudernden Kohlekraftwerke. Damit fällt er natürlich seiner Umweltschutzpartei ziemlich in den Rücken. Aber was soll's, wenn er zum Einen die Hamburger GAL damit »stützen« kann und andererseits und vor allem seinen Spezi Özdemir, der anheischig wird, »Grünen«-Vorsitzer zu werden und irgendwie was mit Kohle hat (in des Wortes doppelter Bedeutung?) ...

Da feiern die kenntnislosen Kommentatoren der bürgerlichen Medien die Wahl der Ex-Mossad-Agentin Livni zur Vorsitzenden der reaktionären Partei Kadima z.B. als »relativ beste Wahl« (Der Tagesspiegel). Seltsamerweise steht im selben Blatt eine Seite weiter die Aussage eines wirklichen Fachmannes, des palästinensischen Spitzen-Abgeordneten Barghuti: Livni sei extremer als ihr Vorgänger Olmert und weniger kompromissbereit, eher radikaler in der Palästina-Frage. Und so eine wird wohl in Bälde auch noch Ministerpräsidentin.

18.9.
Gestern im Bundestag schon wieder massives Anglerlatein:

Über 500 Millionen soll die KfW (Koryphäen-Vereinigung für Wertevernichtung) versenkt haben, indem noch rasch eine Überweisung an die Lehmans getätigt wurde. Hinterher wollte es wieder 'mal nur ein Computer gewesen sein... Und zahlen tut's erneut der Steuerzahler, während die wirklich Verantwortlichen unter Erhalt der Geld- und Sachbezüge erst einmal in den wohlverdienten Urlaub geschickt wurden.


Es ist nicht nachzuvollziehen, wieso einige Blödmänner in den Medien ständig von »Liemän« reden, nur weil die Lehmans vor 100 Jahren in die USA ausgewandert sind.

16.9.
Nach den Berliner Verkehrsbetrieben will nun auch die S-Bahn die Tarife anheben - und zwar in Höhe der Inflationsrate. Mal sehen, wie der Senat sich verhält, der zustimmen muss. Bei den ersten Forderungen des Öffentlichen Dienstes seit fünf Jahren nach etwa derselben Höhe für die Gehälter stellt er sich jedenfalls soetwas von stur! Die S-Bahn immerhin fährt jährlich rund 34 Millionen Gewinn ein, den sie an die Bahn weiterreicht...


Im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der Zockerinstitute, vulgo auch (Investment-) Banken, werden wir in den Medien ständig mit dem dämlichen Wort »Finanzindustrie« konfrontiert. Als wenn dort Geld hergestellt würde! Wir wissen es nun ohnehin besser: Es wird dort vernichtet.

15.9.
Jetzt sind die Lehman-Brüder also pleite! (vgl. 10.9.) Die viertgrößte USA-Investmentbank. Von ihren »Investment-Profis« derart zugrunde gerichtet dass es aussieht wie bei Lehmanns unterm Sofa. Und 26.000 völlig überflüssige Arbeitsplätze verschwinden. Denn wer braucht schon - und dann noch solche - »Berater«? Leiden werden durch die Pleite zudem nur »Investoren« und andere Spekulanten.
Aber wehe, die IG Metall  fordert in diesen schweren Zeiten 7 - 8 Prozent!

Apropos. Schon wieder wurde eine Demagogie des Arbeitgeberlagers zerstört: Die Deutschen arbeiteten zuwenig. Jetzt hat selbst die EU festgestellt, dass wir bei der Länge der Wochenarbeitszeit auf Platz 3 liegen.

Und an der Frankfurter Börse, so hörten wir in den Nachrichten von einem der Couponschneider, »meiden die Anleger kapitalorientiertes Engagement«. Natürlich haben sie schon immer allein mit Erdnüssen spekuliert...

Die armen Menschen in Simbabwe! Jetz haben sie sogar zwei Gangster an der Spitze des Staates.

In der Tagesschau wird gemeldet, dass Brüssel 500 Millionen für den Wiederaufbau Georgiens geben will. Erstens ist es nicht Brüssel, sondern wir sind es, die das Geld verlieren. Und zweitens: Warum so viel? Selbst der völlig zerstörte Libanon hat für den Aufbau »nur« das Dreifache benötigt. Also geht es doch um Waffenlieferungen!

14.9.
Ich war schon immer der Meinung, dass Helmut Schmidt leicht einen an der Waffel hat; was sich mit zunehmendem Alter verstärkte. Aber jetzt Parallelen zwischen Oskar Lafontaine und Hitler zu ziehen, das ruft doch eigentlich schon nach den Männern mit der Jacke, bei der die Ärmel hinten zusammengeschnürt sind.

13.9.
Das interessiert nur wenige (äh, in der Politik): AOK-Chef Ahrens verspricht, dass Versicherte demnächst doppelt zur Kasse gebeten werden. Nicht nur jetzt schon mit 0,9 Prozent aufs Bruttoeinkommen mehr als der »Arbeitgeber«-Anteil (ja, wer erwirtschaftet den wohl? Ackermann und Söhne? Oder doch wir, die selben?!!), sondern bald auch mit einer saftigen Beitragserhöhung sowie und vor allem einem »kleinen Obolus« von etwa einem Prozent auf das Versagen ihrer rund 150 von 170 Kassenmanager sowie einem weiteren »Sonderbeitrag« von 0,9 Prozentpunkten. - Das hat unsere Aachener Krankenschwester Ulla Schmidt so ja nicht und so ja schon gar nicht weder gewollt noch vor allem gewusst. - Smiley

Der Abraum der Auseinandersetzung innerhalb der Berliner CDU  soll nun parteiüblich entsorgt werden: Der unsägliche Landesvorpenner Schmitt und der Nichtskönner Pflüger müssen für ihr Versagen belohnt und deswegen ins Europaparlament (Monatsbezüge gegen 10.000 Euro - selbstmurmelnd steuerfrei!) abgeschoben werden.
Und da wundern sich die Politschwätzer in ihren demagogischen Sonntagsreden zynisch darüber, dass »die Menschen draußen im Lande« (die es natürlich von Anbeginn durchschaut haben) nichts auf diese Luschenversammlung geben: Das EP gilt schon immer als Endlager gescheiterter oder nichtskönnender (in diesem Sinne so gut wie synonym) Politiker.
Und da musst du dir mal vorstellen: Dieser Pflüger, der nicht einmal richtig heiraten kann (seine erste Frau war die von Willy Brandt - na gut: mal wieder - prima gefundene, aber völlig überforderte Margarita Mathiopoulos) hat zwei Jahre lang aus Koalitionsarithmetik den Staatssekretär im Verteidigungsministerium gegeben (und fiel natürlich schon in seinem ersten TV-Auftritt als grauenhaft dummbärtig und ahnungslos auf: jede Großmutter hätte es besser gemacht und zu Afghanistan mehr gewusst!).
Gottseidank haben Margarita (die dann irgendwo ziemlich schick unterkam, aber naturgemäß auch als saublöd sich entlarvte) und Friedbert keine Kinder...

Auch diese Hybris muss man sich 'mal vorstellen: Da erklärt der ehemalige Springer-Journalist und derzeitige stellvertretende Pressesprecher der Bundesregierung Steeg, dass er nun doch nicht als Bundestags-Kandidat antreten wolle. Und dies »nach gewissenhafter Prüfung«. Wahrscheinlich hat ihn selbst im zuvor ungefragten SPD-Unterbezirk Wolfsburg-Helmstedt kein Schwein haben wollen.

So. Und nun erkläre mir mal einer, warum 50 Prozent der Bevölkerung nicht mehr zur Wahl gehen und weitere 70 Prozent »Politikverdrossenheit« erklären!

Imperialismus par excellance: Die Vereinigten Staaten von Dingens haben durch einen ihren gaaaanz schwachen (na gut, gute haben sie halt nicht) Diplomaten versucht, die Ostseepipeline zu verhindern: Der US-Trottel in Stockholm hat einen Zeitungsartikel in einer schwedischen Zeitung schreiben lassen (wir wissen: USA-Botschafter können nicht einmal die Sprache ihres Gastlandes...), um gegen das Projekt zu protestieren. Öl muss natürlich immer USA-kontrolliert sein!

Jetzt fährt der Oberpriester eines reaktionären Haufens in eine Demokratie (Frankreich), in der seit über 200 Jahren die gebotene strikte Trennung von Staat und irgendwelchen Kirchen steht, und versucht, dieses prima Verhältnis zu seinen Gunsten zu ändern. Wir hoffen aber, dass die Kinder von Descartes, Voltaire und Sartre und sogar der Opportunist Sarkozy diesem Unsinn widerstehen.

Und noch so'n Gag: Ausgerechnet in Lourdes verurteilt der katholische Oberpriester »falsche Vorbilder«!

12.9.
Der Vorstand der Bahn hat den geplanten unsäglichen »Bedienzuschlag« nun doch verworfen. Nun wird es Zeit, dass die ebenso unsäglichen und unzumutbaren Vorstände entfernt werden: ein Mehdorn, der nur Selbstdarstellung kann; ein Hansen, der nur eigene Karriere kann; eine Suckale, die Tarifverhandlung nicht kann. Und am besten gleich den ebenso unsäglichen wie unfähigen Bundesverkehrsminister mitnehmen. Die vier können sich ja als Personal bei einer Geister-Bahn bewerben.
Und ich werde zukünftig in den wenigen unausweichlichen Fällen, in denen ich die Bahn brauche, einen Fahrkartenkauf-Zuschlag von 5 Euro pro Ticket von diesem »Dienstleister« verlangen, weil ich ihn in Anspruch nehme!


Das Motto gestern Abend bei Maybrit Illner lautete: »Starke Typen statt starkem Programm?« Statt wem?

11.9.
Was happich gesagt? Pflüger ist weg! Der auch:

Und die restlichen CDU-ler wollen die Luftbrücke zurück.

CDU/CSU-Wahlkämpfer wollen »Milliarden«-Entlastungen für die Bürger. Woher plötzlich das nötige Geld für eine solide »Gegenfinanzierung«? - Wenn Die Linke so etwas thematisiert, fällt die restliche Politmeute mit Demagogie über sie her.

In der Tagesspiegel-Dauerrubrik »Berichtigung« lesen wird:
Im "Parkettgeflüster" der gestrigen Ausgabe haben wir uns leider verrechnet. 0,9 Cent sind nicht gut neun Prozent von 99 Cent, sondern lediglich rund 0,9 Prozent. Wir bitten um Entschuldigung.
Tolle Leistung das: Schon nach einem Tag bemerken rund 9 Prozent der Mitglieder des Wirtschaftsressorts, in dem ja ansonsten Zahlen, Entwicklungen, Relationen, Prozente u.ä. nicht vorkommen, so eine Petitesse...

10.9.
Heute haben sie bei Genf den LHC angeworfen - jenen rund 6 Milliarden teuren »Teilchenbeschleuniger« (klingt eigentlich nach flinken Konditorerzeugnissen), der so etwas wie den Urknall simulieren soll. Technikzweifler haben dagegen - erfolglos - geklagt, weil sie das Entstehen von Schwarzen Löchern und damit das Ende der Welt befürchten.
Ich halte dagegen die von den einschlägigen US-amerikanischen Firmen erpresste Erlaubnis der EU-Agrarbehörde EFSA, Produkte mit genmanipuliertem Mais auf unserem Kontinent verkaufen zu dürfen, für wesentlich gefährlicher und bedrohlicher für das Leben auf unserem Planeten...

Nachricht aus der »Finanzwirtschaft«: Lehman Brothers steht kurz vor der Pleite. Das ist die Firma in den USA, die immer so prima Prognosen ihrer »Analysten« über andere abgibt. Musste ja schief gehen, so lange sie keine Analytiker (das sind Leute mit Fachverstand) ranlassen...

Im Fachsender RBB-Info-Radio wurden wir über ein Land namens »Lübien« informiert. Vermutlich haben sie Libyen gemeint. Und dem Land noch einen »Staatschef« zugeordnet. Der Herr Ghaddafi hat allerdings keinerlei offizielle Funktion und nennt sich selber auch nur »Revolutionsführer« - na gut, nach etwa 40 Jahren sollte ihm da auch 'mal etwas Passenderes einfallen.


Aus der Tagesschau wissen wir, dass die OPEC den Ölpreis durch Drosselung der Förderung »stützen« will. Würde er sonst kippen?

9.9.
Gestern erlebt: Binnen eines Tages stieg der Bernzinpreis an den Tankstellen um 6 Cent. Just am Tag zuvor wurde gemeldet, dass der Preis für ein Barrel Rohöl um fast die Hälfte gefallen ist. Also doch kein Zusammrenhang!

Auf was die Profilneurotiker so alles kommen: Jetzt gibt es doch tatsächlich schon eine »Pflegewissenschaft«! Da wird es nicht lange dauern, bis das erste Institut für Wasserhahnaufdreherei gegründet wird...

Für Nichtberliner: Wissen sie, wem dieses Intelligenzgesicht gehört?

Dem Politversager Friedbert Pflüger. Der Berliner CDU-Fraktionsvorsitzende war doch naiv genug zu glauben, er könne seinen Anspruch auch noch auf den Landesvorsitz durchbringen. Da ist er kläglich gescheitert und wohl in einigen Tagen durch Rücktritt völlig weg vom Fenster. Und so ein Anfänger wollte 'mal Regierender Bürgermeister werden!
Er hat die Berliner Beton-Partei ziemlich fehleingeschätzt. Die 20-Prozent-Truppe »gehört« nämlich den Bezirksfürsten und vor allem ihm:
Wieder für Nichtberliner: Das ist das »grinsende Eisbein« (parteiinterner Schnack) Ingo Schmitt, Spitzenintrigant und Regionalvorsitzer.

8.9.
Das Publikum staunt: Die SPD ist nach einem »Linksruck« (FDP und CDU) weiter »nach rechts gerückt« (Die Linke).

Schwätzer Bosbach ist verlässlich und lässt uns nicht im Stich, wenn er pünktlich mit einem unsäglichen Spruch kommt: Steinmeier müsse nun dafür sorgen, dass die SPD in Hessen nicht mit der Linken kooperiert. Kann der Mann sich nicht um seinen eigenen Laden, etwa die wildgewordene bayerische Doppelspitze, kümmern?

7.9.
Auch wieder typisch für die neue SPD: Hartz-IV-Empfänger sollen nach den Vorstellungen des zuständigen Ministers Scholz künftig schärfer kontrolliert werden. Dafür gibt es natürlich genügend Geld!

Vor dem Einsatz des neuen Google-Browsers »Chrome« wird allenthalben gewarnt. Sehen Sie z.B. hier.

6.9.
Die Spezialdemokraten wollen offenbar von den unteren zwei Dritteln der Gesellschaft nicht mehr gewählt werden. Wie sonst drängen sich die zwei Agenda-Hauptagenten Steinmeierund Müntefering (der wieder) an die Spitze?

Die Tagesschau verkündet: »Merkel schärft ihr Profil.« - Ja, bitteschön, welches Profil denn?

Teile der Werbewirtschaft sind über den »Datengipfel« verärgert. Vor allem der Deutsche Dialogmarketing-Verband DDV befürchtet erheblichen Schaden. Was es so alles für Vereine gibt! Dieser ist offenbar zuständig für die totale Vermüllung der Briefkästen und den Telefonterror, denen wir »im Dialog« ja alle zugestimmt haben!

5.9.
Es wird immer grotesker: Nach den »Grünen« dort, jener weitgehend politikunfähigen 2-Punkte-Partei (Umwelt und Regierungsbeteiligung) fordert nun ausgerechnet die hessische Ypsilanti-SPD von der Linken Zuverlässigkeit!

Der Tagesspiegel weiß um die durchschlagende persönliche Präsenz des bayerischen SPD-Spitzenkandidaten Franz Maget und sichert sie lieber ab:

Wieder typisch: Indien bittet um internationale Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe im Norden des Landes - aber Atombomben haben!!! Deutschland hat sich natürlich zur Soforthilfe bereit erklärt und 500.000 zur Verfügung gestellt. Bei rund 5 Millionen Bedürftigen kriegt so ein jeder großartige 10 Cent. Na also.

Wer mehr über Frau US-Vizepräsidenten-Kandidatin Palin erfahren möchte, klicke 'mal hier. (Cookies annehmen!)


Er hat wieder zugeschlagen:

Im Rahmen der Diskussion um Datenschutz und -handel spricht er sich für »vernünftige Begrenzung des Missbrauchs« aus - jedoch beileibe nicht für dessen Verbot (dann wäre er evtl. ja selber betroffen)!

4.9.
Armes Deutschland: 8,3 Millionen Menschen, das sind 10 Prozent Prozent der Wohnbevölkerung, erhalten Sozialleistungen! - Wei heißt noch die eine Regierungspartei?

Das Bundeskabinett hat beschlossen: Jedes Mitglied der letzten DDR-Regierung erhält einen monatlichen »Ehrensold« von 650 Euro! Da trifft es ja mal wieder genau die Richtigen, die ja ansonsten keine Einkünfte haben... Der fällige Jahresbetrag entspricht im Übrigen zufällig dem, der der Neofaschisten-Aussteiger-Hilfsorganisation Exit  jetzt gekürzt wurde.

Grandioser Sieg der medizinischen »Wissenschaft«: Jahrzehntelang hat sie uns mit der Lehre traktiert, schwerere Gewichte (hallo: wie Bierkisten!) müsse man mit geradem Rücken (und dabei gebeugten Knien) anheben. Nun korrigiert das RBB-Gesundheitsmagazin quivive diese als Mär enttarnte Vorschrift eines norwegischen Mediziners (der es an Leichen probiert und gemessen hat) als völlig falsch. Bitteschön immer so, wie es der Körper will: krumm, seitlich, einarmig, hintenrum oder was. Was wir lernen: Leichen trinken eben kein Bier...

Nach Schluss der Internationalen Funkausstellung ist festzuhalten: Der Trend geht zu energiesparenden Haushaltsgeräten. Diese sind, sehr zum angeblichen Leidwesen der sie herstellenden Industrie, »etwas« teurer als herkömmliche Modelle (genauer: gut 30 Prozent). Um den Absatz zu fördern, regt dieselbe Industrie Steuerersparnisse oder Rückvergütungen bei deren Erwerb für den »Verbraucher« (verbrauchen Sie 'mal 'ne Waschmaschine!!!) an. Toll! Da werden alle Steuerzahler zu einer direkten Subvention genötigt! Und warum können die Hersteller, ohnehin in Profitsteigerungen badend, den Kram nicht billiger anbieten?

3.9.
Das ist doch 'mal putzig! Der als hysterisch und geltungsbedürftig bekannte Selbstdarsteller und Gelegenheitsschreiber Henryk Broder bezeichnet Evelyn Hecht-Galinski als »hysterische, geltungsbedürftige Hausfrau« weil sie es in seinen Augen »antisemitisch« gewagt hat, den Staat Israel als das zu bezeichnen, was er doch im Kern ist: »Ein Staat, der über die besetzten Gebiete einen in seiner Grausamkeit fast einmaligen Belagerungszustand verhängt hat, offiziell eine Politik des Tötens durch Exekutionen praktiziert und in den palästinensischen Gebieten weiterhin ungebremst siedelt.«
Dienstlich empört ist auch der Zentralrat der Juden in Deutschland, nach Ansicht nicht nur von Frau Hecht-Galinski »ein Sprachrohr der israelischen Regierung«. Und sie muss es wissen als Tochter dessen überlangjährigen Vorsitzenden Heinz Galinskis!
Ich darf eine persönliche Posse anschließen: Wir hatten Heinz G. ans Institut eingeladen zu einem Interview-Seminar. Ich erwartete ihn in meinem Büro. An einer Wand hing ein Poster: Darauf das Foto eines kleinen arabischen Jungen mit dem Fatah-Halstuch in einer zerstörten Straße stehend, darunter der Slogan »Auch er hat ein Recht zu leben!« Als Herr Religionsführer G. des Plakates ansichtig wurde, weigerte er sich, mein Büro zu betreten. Auf meine Frage, warum nicht, stieß er wütende zionistisch-imperialistische Beschimpfungen aus.
Soviel zum Zentralrat und seiner Position. Nun warte ich darauf, wann der Zentralrat der Deutschen Katholiken sich für den Vatikanstaat oder auch erstmal zum Warmmachen nur für einen Kardinalerzbischof und Kurfürsten von Mainz stark macht...

Liebe Kinder und Enkel! Schon wieder offenbart sich ein potentiell Schuldiger namentlich an Umweltzerstörung und Klimakatastrofe: Heute Ulrich Lehner, Präsident des Chemieverbandes VCI. (Daneben natürlich wieder einmal ein gewisser »christlich-sozialer« Michel Glos, der den Bundesminister für Wirtschaft mimt und ihn voll unterstützt.) Indem Lehner um Dreck kämpft, will er weitgefasste Ausnahmeregelungen beim »Emissionsrecht«, nach dem Umweltzerstörer »Zertifikate« bekommen, die einen Freibrief mit kostenlosem Umwelt-Vernichtungspotential darstellen. Wenn die deutsche Chemiebranche nicht ab 2013 Ausnahmen erhielte, würde sie das eine gute Milliarde jährlich kosten (bei zweistelligen Milliardenprofiten). - Und die Bevökerung dann zigtausend Umweltopfer in den Ballungsgebieten mit zig Milliarden Folgekosten. DAS ist die »Wettbewerbsfähigkeit«: Wer richtet den größten Schaden an?
Und was meint die IG Chemie und Klassenkampf, Herr Schmoldt? Auch namentliche Erwähnung bei den Schädlingen gefällig? 300.000 Arbeitsplätze gegen 300.000 Krebstote? Jährlich? (Tote, natürlich...)

Wir hatten das Thema ja erst kürzlich: Die Bundesanstalt für Arbeit  warnt vor einer deutlichen Anhebung des Hartz-IV-Regelsatzes. (Wenn »Anstalten« warnen, geht es immer um unser Geld! Das kennen wir schon von Autobahn-Toiletten.) Das würde nämlich »den Steuerzahler« mit 10 Milliarden Euro zusätzlich belasten. (Ob stündlich oder nur täglich wird dort nicht verraten.) Tja, wie gern gibt er hingegen dieses Geld für weltweite Bundeswehr-Einsätze und Landesbank-Sanierungen aus...

Ach ja: Für eine Brücke über den Fehmarnbelt, die eigentlich niemand braucht und kaum einer haben will, steht eine knappe Milliarde bereit. (Na gut, das fällt ins Ressort Tiefensee, von dem nur noch Nonsense zu erwarten ist.)


Manchmal hat Der Tagesspiegel offenbar Sinn für subtilen Humor, wenn er überschreibt: »Düngerfirma steigt in den Dax auf«.

2.9.
Der »erfahrene« Politiker McCain hat ja wohl mit seiner Vizepräsidenten-Anwärterin Palin ziemlich in die Scheiße gegriffen (obwohl man ja gerade bei Reaktionär-klerikalen meist und gerade mit so etwas rechnen muss - wie auch die Erfahrung zeigt!) Und seine außenpolitischen Erfahrungen stammen wohl in erster Linie von seiner eigenhändigen Bombardierung vietnamesischer Städte und sonstiger Zivileinrichtungen als USA-Bomberpilot...

Seit gut 40 Jahren warnen unabhängige Experten vor dem Atom-»Zwischen«lager Asse. Aber erst jetzt steigen Politik und Beschwichtigungs-Medien (also so ziemlich alle) auf das Problem ein. Und gut getimed - das muss man zugeben - setzt sich Bundesumwelt-Gabriel an die Spitze der Skepsis-Bewegung: Nun, da eine Renaissance der Atomenergie mangels angeblicher Alternativen zur Stromversorgung droht. Immerhin. Und der Mann will ja 'mal Kanzler werden...

Währenddessen »macht sich« Verteidigungs»experte« und Provinzemporkömmling Jung «ein Bild« von der Lage der Bundeswehr- Repräsentanten in Afghanistan. Und zwar teuer an Ort und Stelle. Denn Bilder und Einreden scheint er nicht zu begreifen.

1.9.
Durch die Fusion der Commerz- mit der Dresdner Bank  fallen rund 9.000 Arbeitsplätze weg. Die Bundeskanzlerin »findet diese Fusion gut«.