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Na! SIE haben's hier prima!
Und Ihren Freunden und Bekannten wollen Sie diesen Blog wirklich nicht verraten?!
Mit einer E-Mail zum Beispiel?
Oder einem Link auf Ihrer Website hierher?
Und selbst wenn Sie sich hier ärgern: Gönnen Sie nicht genau das vielen anderen?


28.2.
Dieses dpa-Foto finden wir im Tagesspiegel:

Mit dieser Bildunterschrift: »Ende einer Mission. Bis zum kommenden Jahr soll der amerikanische Kampfeinsatz im Irak beendet sein. Das Foto von 2004 zeigt Soldaten der 1. Kavallerie-Division der amerikanischen Armee und der US-Marines im Häuserkampf in Falludscha.«
Tja, so baut man eben im Irak.

27.2.
Der Billigflieger Ryanair will Gebühren für den Gang zur Toilette während des Fluges in Höhe von 1 £ erheben. Das wird vor allem die pinkelfreudigen heimischen Iren treffen. Ein Ausweg für uns alle: Einfach das Geschäft in die Kotztüte erledigen!
Wenn die Gesellschaft allerdings demnächst auch noch die Atemluft in der Kabine zahlungspflichtig macht, könnte es problematischer werden.

Nach den Arbeitgebern fangen jetzt auch die Gewerkschaften an, ihre Mitglieder zu verscheissern. So gehen Verdi, Beamtenbund und Polizeigewerkschaft nicht mehr mit einer 8-Prozent-Forderung für die Angestellten und Beamten der Länder in die Verhandlungen. Jetzt reichen den Herren Bsirske & Co (nicht für sich!) 2,5 Prozent rückwirkend vom 1.1.09, ab Januar 2010 weitere 1,6 Prozent und schließlich 1,1 v.H. ab Juli 2010. Und als »soziale« Komponente einen Sockel von 60 Euro/Monat. Wie war das noch mit »Krise«, Kurzarbeit und Inflationsrate? Eben hören wir nämlich, entgegen den Erwartungen der »Analysten« steigt die Teuerungsrate wieder an...

Werner Müller, das Wirtschafts-Uboot in der Politik, das von den Energieriesen einst ins Bundeskabinett geschleust wurde, um dort ihnen widrige Kartellregelungen zu knacken, hält sich nun für gottgleich und über der Demokratie stehend: Als Aufsichtsrats-Vorsitzender der Deutschen Bahn will er ein Aussageverbot Mehdorns vor dem Verkehrsausschuss des Bundestages durchsetzen. Das findet selbst die FDP empörend. Der Lobbyist verweist darauf, der Aufsichtsrat habe »einmütig darum gebeten«, dass der Bahnvorstand von »Äußerungen in der Öffentlichkeit« absehe«. - Auch nicht uninteressant: In dem einmütigen Gremium (also ohne Gegenstimmen) drücken sich drei Staatssekretäre des Bundes herum...

Das war zu erwarten: Erneut musste das Bundesverfassungsgericht ein schlampiges und demokratiefeindliches Machwerk der Politiker kippen. Dieses Mal das noch von der CSU-Alleinregierung durchgepeitschte bayerische Versammlungsrecht. Auch wenn man berücksichtigt, dass in diesem Bundesland die einzig wesentlichen Versammlungen beim Almauf- und -abtrieb zu verzeichnen sind, wäre nach Ansicht des Gerichtes die Demonstrationsfreiheit erheblich tangiert.


Da geben sie sich in ihrer Werbung 'mal wieder schwer weltmännisch, also englisch: »euronics, best of electronics« und sprechen es oironnix aus. Der Engländer aber kennt halt nur juronniks...

26.2.
Der Gipfel der Geschmacklosigkeit und Unverschämtheit wird von ehemaligen »Führungskräften« der Hypo Real erklommen: Die Versager wie Ex-Chef Funke haben die Bank verklagt auf nachträgliche Herausgabe von fünf- bis sechsstelligen Gehaltszahlungen, eine der Nieten gegen seine Entlassung.

Jetzt wird abgesahnt, dass einem schlecht wird: So will die Deutsche Post ihre Aktionäre am »Geschäftserfolg« (1,7 Mrd Miese für 2008) mit einer Ausschüttung von 725 Millionen beteiligen. Bei der BASF werden 1,79 Mrd spendiert; dafür werden 1.500 Stellen gestrichen und 3.000 Beschäftigte in Kurzarbeit geschickt. Insgesamt wollen allein die Dax-Unternehmen dieses Jahr 23,5 Mrd an ihre Couponschneider verteilen. Nicht unerwartet da das »Verständnis« von Spitzenleuten der SPD wie Ludwig Stiegler: Zu geringe Dividenden würden schließlich die »Anleger« (wann setzt sich endlich das Wort Spekulanten durch?!) von der Börse »vergraulen«. - So ein Unsinn, wo sollten sie sonst Geld abstauben, solange sie es nicht mit ehrlicher Arbeit vesuchen?

Die Kosten für den Wiederaufbau der Infrastruktur in Gaza werden auf 2,8 Mrd US-Dollar geschätzt. Das ist preiswert wenn man bedenkt, dass für diesen Betrag in Deutschland noch nicht einmal ein Großflughafen (Berlin) oder Hauptbahnhof (Stuttgart) zu haben ist. Aber in Palästina gibt es ja schließlich auch gar keine Eisenbahn, und Flugzeuge lassen die israelischen Besatzer dort sowieso nicht zu.

25.2.
Da kommt auf unsere Arbeitsgerichte wohl ein Klagesturm zu, denn: Ein Arbeitgeber muss nämlich »absolute Zuverlässigkeit und Korrektheit« von seinen Angestellten erwarten dürfen. Sollte ein »irreparabler Vertrauensverlust« entstehen, ist eine Kündigung gerechtfertigt. So begründet die Kammer des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg ihr Urteil, eine Kaiser's-Kassiererin dürfe auch nach 31 Betriebsjahren entlassen werden. Weil der Lebensmittelkonzern ihr vorwirft, sie habe 1,30 Euro Pfandgeld veruntreut.
Die meisten Bankster sind nur wenige Jahre bei ihrem »Institut« angestellt und haben einen Schaden von meist etwas über 1,50 Euro fahrlässig, gierig oder unfähig verursacht. Von Vertrauen wird nie wieder die Rede sein können. Reichlich Material für zig Prozesse!
Bemerkung am Rande: Die Richterin mit Herz für kleine Leute schuftet nebenher (wo doch alle Standesvertreter lauthals über unverantwortliche Arbeitsüberlastung im Hauptberuf klagen!) durch Vortragstätigkeit beim FORUM-Institut für Management GmbH zu Themen wie »Die besten Kündigungsstrategien - So beenden Sie effektiv Arbeitsverhältnisse (...) Wie kündigt man "Unkündbare"?«

Der HSH Nordbank soll von den beiden Bundesländern Hamburg und Schleswig-Holstein, die sie so grandios beaufsichtigten, mit 3 Milliarden bar und 10 Mrd Bürgschaft aus dem vorerst Gröbsten geholfen werden. Auf diesen Steuergeldsegen haben sich die beiden Wirtschaftsfachleute von Beust (Jurist) und Carstensen (Bauer) ganz fröhlich geinigt.

Die Bank soll darüber hinaus geteilt werden: In eine Kernbank und eine Bad Bank. Letztere wiederum besteht dann aus zwei Bad Banks: den Haushalten der beiden Länder...

Die »Krise« geht den Spekulanten ganz offensichtlich am Arsch vorbei: So meldet die Deutsche Börse für 2008 einen um 13 Prozent auf 1,033 Mrd. gestiegenen Nettoprofit. Neulich auf der Anti-Nazi-Demo in Dresden:

Vorsicht bei der Betonung! Gerade in Sachsen...

24.2.
Es gibt auch gute Nachrichten. So die, dass der »Vertriebenen«-Verband mit seinem Ausstieg aus der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung »droht«. Besser kann es doch gar nicht gehen - und die Kanzleresse ist ihre Causa Steinbach los...

Rudolf Scharping (wir erinnern uns gaaaanz laaaangsaaaam aaaan iiihhhn) hat auch so eine typische Spezialdemokraten-Karriere hinter sich: Es ist nämlich nicht nur symptomatischerweise Präsident des Radfahrerbundes. Sondern kriegt ein ordentliches Zubrot zu seinen schmalen Frührentner-Einkünften als ehemaliger Ministerpräsident, Parteivorsitzender, Abgeordneter undichweißnichtwas: Er ist »Berater« für Public Private Partnerships, also das Modell, bei dem (meist USA-) Heuschrecken die Städte und Gemeinden mit windigen Verträgen ausplündern. - Komischerweise sind es meist Kommunen mit SPD-Regierung...

Rin inne Kartoffeln, raus ausse Kartoffeln: So die »Karriere« eines CDU-Funktionärs in Berlin: Erst latscht er mit der NPD bei einer Demo mit, dann bei den »Christen« ausgetreten, ein halbes Jahr später als »reumütig« wieder aufgenommen, nun sogar Beisitzer in seinem Ortsverband. Ein Beispiel, dass man zwischen beiden Parteienoffenbar ganz gut wechseln kann...

23.2.
Gestern eine Radio-Reportage gehört, die mich richtig wütend machte. Sie erinnerte mich stark an Szenen, die wir vor einigen Jahren im TV sehen mussten, als die israelische Armee den Südlibanon besetzte: Völlig grund- und anlasslos walzten da die Panzer absichtlich und intensiv zivile parkende Autos platt...
Gestern nun aus Gaza-Stadt. Nach Abzug der Truppen: Zuvor war die Bevölkerung per Flugblättern aufgefordert worden, ihre Häuser zu verlassen. Dann rückte die »tapfere« Soldateska vor. Sie drang in zahllose Wohnungen und Häuser ein, zerstörte dort Möblierung, Geschirr sowie alles, das nicht niet- und nagelfest war. Dann wurden die Waschmaschinen aus den Fenstern geworfen. Danach Gewehrsalven in die Kühlschränke geschossen, die in Gaza ebenso wichtig wie schwer erhältlich sind. Anschließend schissen die Feiglinge in die Kochtöpfe und schmierten Sprüche wie »Ihr habt die Hamas gewählt!« an die Wände. - Zurückgekehrt, haben sie selber dann gewiss Liebermann, Livni oder Netanjahu ihre Stimmen gegeben...
Das ist genau die Art, sich nah und fern Freunde zu machen!

So rudert die Tagesspiegel-Redaktion durch die Sportarten:

22.2.
Ich bin nachgerade fassungslos! Da wird doch in Politikerkreisen die Forderung nach einem»Krisen-Soli« laut. Sollte der wirklich kommen, werde ich - ich schwör's! - zum Steuerbetrüger...

Kaum zu glauben: Nun wollen die Opel-Händler Europas zusammenlegen und 100 Mio Euro für die Rettung ihrer Autofirma zusammenlegen! Dabei haben die Autoverkäufer doch die letzten Jahre derart geklagt, dass sie kaum noch Verdienste einfahren könnten bei den Preisen und Rabatten. Ja, was denn nun?

Namen est amen, wie der Lateiner sagt. So ist es bei Mißfeld, der missfällt. Und zwar gewaltig. Was bildet sich dieser Politgnom eigentlich ein, über Hartz-IV-Empfänger, alte Menschen und andere Unterprivilegierte derart höhnisch sich zu äußern, nur weil ihn seine Trolle auf eine Wahlliste setzten und er in den Bundestag gelangte? Aus eigenem Vermögen kann er, wie neulich bei Maybrit Illner zu besichtigen, höchstens seinen römischen Oberpriester verteidigen.

Da lässt sich sehen, wie die Behauptung des Zentralrats der Juden, man sei bitte nicht mit einem Außenposten Israels gleichzusetzen, sich in Luft auflöst: Kaum fährt der Ex-Kanzler Schröder in den Iran (dessen Führung er auch gehörig die Leviten liest), geht ein Aufschrei der Empörung durch den Verein, man könne doch einem Land, das Israel nicht wohlgesonnen ist, keinen Besuch abstatten. Was geht das den Rat an?

Der Vorstand der Bahn sollte wohl lieber die Achsen seiner ICE-Züge sowie die 200.000 Schienenschwellen zwischen Berlin und Hamburg anstelle seiner Mitarbeiter gehörig kontrollieren und endlich die Lieferanten nach guter Kaufmannsübung in die Gewährleistungs-pflicht nehmen. Aber davon hat der Herr Mehdorn wahrscheinlich auch noch nie etwas gehört. Was weiß und hört der Mann eigentlich außer den Schalmeien der Bahnprivatisierung und seines daran hängenden siebenstelligern Bonus'?

Noch eben die Unmeldungen des Tages:
Zum einen die Mitteilung, dass der Kater von George Dubbelju gestorben sei. Was denkt sich die Redaktion des ernstgenommen werden wollenden Tagesspiegels nur dabei, so etwas in ihr Blattzu heben?!
Und dann schnarcht der abgehalfterte ehemalige Berliner Regiermeister, »das Diepchen« (für Außenwohnende: Eberhard Diepgen), man solle den Airport Tegel auch nach Eröffnung des Großflughafens Berlin-Brandenburg International nicht schließen. - Was interessiert eigentlich wen diese Position von einschneidender Bedeutungslosigkeit? Abgesehen davon hat diese Politleiche vor wenigen Jahren noch mit großem Getöse genau den gegenteiligen Beschluss durchgesetzt...


Da gruselt die Tagesschau sprachlich: »eines hatten sie gemeinsam...« Gemeinsam machen die Redakteure dort immer mehr Fehler. Das ist ihnen oder haben sie gemein mit denen vieler anderer Medien.

21.2.
Freund Stuttmann grandios wie immer:

Da ahnt man beim Frühstück nix Böses und liest dann dies: »Der weltgrößte Diamantenkonzern DeBeers erklärte am Freitag, nach einem Nachfrageeinbruch ‹so kann auch nur der Tagesspiegel formulieren!› im vierten Quartal hätten die drei Anteilseigner dem Unternehmen einen Kredit über 500 Millionen Dollar zugeschossen.« Jaherrgott, wo sollen denn die ohnehin gebeutelten Bankster nun noch ihren Bonus investieren, bei so viel Unsicherheit?!

Was ich nie begreifen werde, wie so etwas geht: Für Berlin wird gemeldet, dass die Immobilienpreise sinken, die Mieten hingegen steigen. Zusätzlicher Skandal: Es gibt in der Stadt einen Leerstand von gut 12.000 Sozialwohnungen, deren Bau und Unterhalt mit Millionen an Steuergeldern gefördert wurde. Da nun die Subvention abgebaut wird (»rot-roter« Senat!), sind die Mieten zu hoch für die eigentliche Zielgruppe der Geringverdiener. Für Normalverdiener ist die jeweilige Lage nicht gerade attraktiv. Und für Besserverdiener vermutlich indiskutabel, weil kein FDP-Kreisbüro in der Nähe ist. Die Stadtentwicklungs-Tröte Manuela Damianakis tönt indessen fröhlich weiter: »Es gibt keine Wohnungsnot.«.

20.2.
Fast begeistert meldet unser aller »Verteidigungs«minister Vollzug: Die Bundeswehr wird in Afghanistan, zunächst um 600 Mann, verstärkt. Das wollen die USA, die mit schlechtem Beispiel vorangehen und demnächst schon 'mal weitere 17.000 der von der dortigen Feldführung 30.000 angeforderten GI hinschicken. Pikanterweise fast zum 20. Jahrestag des schmählichen Abzugs der damaligen UdSSR-Truppen. Wer Afghanistan und dessen Geschichte kennt, der weiß, dass die nächste Niederlage nur eine Frage der Zeit ist. Dann ziehen auch die »Koalition der Willigen« und die NATO unvermeidlich dort ab. Unter völlig unnötiger Zurücklassung von dann gewiss Tausenden von Soldatenleben.

Dieser autistische Rainer Brüderle von der FDP ist allmählich nicht mehr auszuhalten. In fast sämtlichen Talkshows lümmelt sich dieses ungesunde Talggesicht in den letzten Wochen herum. Da fährt er etwa die Linkspartei-Vertreterin Wagenknecht beim Stichwort Sozialismus (den aparterweise CDU und CSU in seinen Augen anstreben!) an, man wolle nicht dieselben Fehler zum zweiten Mal begehen. Und merkt offenbar gar nicht, dass er genau dieses tut: Denselben Murks mit derselben Wirtschafts»ordnung« mit denselben Leuten erneut angehen...
Haben Sie übrigens bemerkt, wie heftig der fränkische Kleinadlige zu Guttenberg mit ihm bei Maybrit Illner flirtete?!

Die EU will den Mitgliedsstaaten unter die Armegreifen, die sich in einer besonders desolaten Finanzlage befinden. Weil die Politiker in Spanien, Italien, Portugal, Griechenland und gar Irland offenbar besonders unfähig sind. EU heißt natürlich: in erster Linie Deutschland. Der Spezialdemokraten-Anführer im Europaparlament Martin Schulz, der höhere Weihen ansteuert und daher besondere Profilierung für notwendig hält und deutsche Hilfe fordert, rülpst: »Das ist ein notwendiger Akt der Solidarität.«
Na klar, warum nicht? Wir ham's ja! (Siehe nächstes Thema!)

Klar, der Finanzminister braucht derzeit jeden Roten Heller. Für verlotterte Banken, fehlproduzierende Autowerke, Schonung von Milliardärinnen, die EU... Da ist kein Wunder, dass vielen Rentnern recht saftige Steuernachzahlungen (selbstverständlich erst nach getaner Bundestagswahl) ins Haus stehen. Denn sie haben nicht gewusst, dass ein Gutteil ihrer schmalen Altersruhegelder seit 2005 steuerpflichtig ist.
Eine Amnestie sei »mit der Steuergerechtigkeit nicht vereinbar«, tönt eine Sprecherin Steinbrücks. Recht so, denn seit Zumwinkel und Konsorten ist die Bevölkerung gegenüber allen diesen Hinterziehern in großem Stil wahnsinnig kritisch eingestellt! Und die meisten Rentner kann die Regierung aus Altersgründen ja mit der Androhung der Todesstrafe nicht recht beeindrucken.

Angesichts solcher Zahlen muss ich demnächst das Layout dieses Blogs horizontal wesentlich erweitern:
Um 4.400.000.000.000 Euro - nein, natürlich rein virtuelles Spielgeld in manipulierten Bilanzen - beträgt angeblich der Verlust des Börsenwertes der Banken in den letzten anderthalb Jahren weltweit. Da sind ja dann für uns wohl jede Menge Schnäppchen drin? Wirtschaftsspinner vergleichen diese Zahl übrigens aberwitzigerweise als »etwa zehn Prozent des globalen Bruttoinlandsproduktes« - als ob Banken etwas anderes als Skandale und Verbrechen produzierten...

19.2.
Tränen gelacht

hat die Milliardärin Schaeffler, als Belegschaft und Betriebsrat sich nicht entblödeten, für sie zu demonstrieren. Statt zu fordern, dass sie von ihren rund 5 Milliarden Privatvermögen mal 4,9 aus der Schatulle holt, um für die Folgen ihrer höchstpersönlichen Fehlkalkulation selbst einzutreten. Da blieben ihr immer noch 100 Millionen und somit, geben wir ihr 'mal weitere 20 Lebensjahre, gut 13.700 pro Tag. Ohne Zinsen. Damit sollte sie doch auskommen?

Der WAZ-Konzern will 290 seiner annähernd 900 Redakteure »freisetzen«. Und dabei der relativen Pressevielfalt in seinem Verbreitungsgebiet den ziemlichen Garaus machen, indem in einer Vielzahl von Städten an Rhein und Ruhr nur noch eine seiner vier Tageszeitung erscheint.
Der Konzern beschäftigt derzeit rund 16.000 Mitarbeiter, die einen jährlichen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro erwirtschaften. Das sind gut 106.000 pro Nase. Mindestens fünf rackern allein für das Gehalt des einen Geschäfts-führers Bode Hombach. Man hält sich zwei; vielleicht, weil der Herr Hombach über die Politikschiene in seinen Job geraten ist und es alleine nicht ganz schafft?

18.2.
Die Kanzleramts-Schranze Thomas de Maizière sprach sich gegen unseren, also den Einstieg des Staates bei Betrieben aus: Er glaube (warum sollte er auch wissen?), »dass Unternehmensbeteiligungen auch in der Krise nicht die richtige Antwort sind«. Wobei er die entspr. Frage lieber ausgelassen hat. Die stellt sich z.B. bei Opel. Hier hat zwar die US-amerikanische »Mutter« schwerstens versagt, aber Opfer sind Zigtausende von, vor allem europäischen und deutschen, Beschäftigten. Immerhin gesteht der Glaubende damit im Umkehrschluss ein, dass Banken wie die Hypo RE keine Unternehmen sind. Und wir wissen, warum seine Partei sich »christlich nennt...

So haben wir es gern: Die Kasinobetriebe Trump Entertainment Resorts des USA-Immobilien-Oberspekulanten Donald Trump sind pleite. Und folgen damit konsequent den übrigen Spielbank-Unternehmen wie Lehmann und Konsorten.

17.2.
Man muss Glück haben und Minister-präsident von Thüringen sein oder mindestens Althaus heißen: Erstens reicht in einem solchen Fall eine schriftliche Stellungnahme gegenüber der Anklagebehörde »völlig« aus (versuchen Sie 'mal als einfacher Bürger, einer persönlichen Vernehmung zu entgehen, bei der ja auch verdammt scharf nachgefragt werden kann!). Und ferner haben beide Seiten (also der Witwer der im wahrsten Sinne des Wortes ver-unglückten Frau sowie der Herr Althaus bzw. dessen Rechtsverdreher, äh, -treter, »Interesse an einer außer-gerichtlichen Einigung«. - Wer hätte das nicht, zumal unter derartigen Umständen?

Und schon wieder nichts als blaue Luft und Kuchenkrümel bei der FDP: Nach ihrem Getöse, heftigst gegen das »Konjunkturpaket« der Bundesrtegierung zu sein, ist nun die Mehrheit der »Liberalen« plötzlich doch dafür. Da hatten wohl einige in der Truppe vergessen, dass sie ja demnächst wieder mitregieren wollen...

Komisch: Wenn in einer Volksbefragung eine erkennbare Mehrheit - hier mit 54 zu 46 Prozent - FÜR etwas ist, gilt es bei unseren Geiferern in den Medien auch wieder nicht als demokratisch. Nun, wir reden hier ja auch von einem Entwicklungsland und einem linken Eiferer namens Chavez.

Voll demokratisch hingegen Pakistan! Da wird in einer Provinz (im wahrsten Sinne des Wortes) die atavistische und unmenschliche Scharia, also das islamische »Recht«, eingeführt, um den verbrecherischen Taliban »entgegen zu kommen«, die dort wieder/noch immer das Sagen haben.
Da warten wir dann nur noch darauf, dass diese Gangster aus Proporzgründen sich an den Atomwaffen des Landes beteiligen dürfen...

Sie gelten als der Stolz ihrer jeweiligen Flotte, kosten Milliarden und sind technisch vom Feinsten. Die Atom-Uboote Großbritanniens und Frankreiches. Die können ja gar nicht kollidieren.

16.2.
Die Kanzleresse, die für derartige Aktionen ein Händchen hat, ist dabei, das deutsch-polnische Verhältnis nachhaltig zu zerrütten. Und aus dem ohnehin umstrittenen Dokumentationszentrum »Flucht, Vertreibung, Versöhnung« ein »Flucht, Vertreibung, Verhöhnung« zu machen:
Es soll nämlich nun doch und entgegen Absprachen die Berufsvertriebene und Profi-Revanchistin Erika Steinbach in den Stiftungsrat gehievt werden.
Die Dame Steinbach, CDU-MdB, im Bundesvorstand dieser Partei und im Hauptberuf Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, sollte zunächst möglichst fern gehalten werden. Sie wurde übrigens anlässlich einer Gastrolle ihrer Eltern während des von den Faschisten angezettelten Zweiten Weltkriegs in der Nähe von Danzig geboren, konnte ihr Westpreußentum dort jedoch nur 18 Monate entwickeln. Von dieser »Vertreibung« zehrt sie heute noch.
Weitere Highlights ihres Lebens: Sie trat aus der Evangelischen Kirche aus, weil sie neben anderen theologischen Inhalten mit deren Haltung zu gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften nicht einverstanden war. Und im September 2008 äußerte sie, nach dem Zweiten Weltkrieg seien die Deutschen beispielsweise in Jugoslawien einem »Völkermord« ausgesetzt gewesen.
Was sich so alles in der »christlichen« Union versammelt...

15.2.
Über die Fachgiganten in der öffentlichen Verwaltung, vor allem Berlins, hatten wir es an dieser Stelle ja schon des öfteren. Hier drei prima neue Vorgänge zur Stärkung des Vertrauens der Bürger in Politik und Amtsstuben:
- Jetzt stellt sich heraus, dass die Asbestsanierung des »Steglitzer Kreisels« (eines Hochhauses, in dem bis zuletzt vor allem das Bezirksamt residierte) mit 34 Millionen doppelt so teuer wie geplant wird. Grund: Ein Bezirksgutachten habe sich als »unzureichend« erwiesen.
- Abgeordnete der Regierungsparteien wie der Opposition sprechen von einem »Stück aus dem Verwaltungstollhaus«: Miserable Abstimmung zwischen Abteilungen in der Finanzverwaltung führte zu einem verkorksten Grundstücksgeschäft am »Spreedreieck« mit immenser, noch nicht absehbarer, aber zu erwartender Schadensersatzforderung im zweistelligen Millionenbereich.
- Nun kommt heraus, dass eines der drei Vorstandsmitglieder bei der Stadtreinigung ohne gesetzlich zwingende vorherige Ausschreibung »einfach so« berufen wurde. Jetzt ist jedenfalls klar, wie solche Flaschen in ihre Ämter geraten...

14.2.
Eine Schande, dass ungefähr 6.000 Hirnlose sich in Dresden zusammenrotteten. Aber leider auch, dass sich nur wenig mehr Gegendemonstranten in der 500.000-Einwohner-Stadt einfanden!

Da sagt der luxemburgische Ministerpräsident Juncker im Tagesspiegel-Interview: »Ich gehöre zu den altmodischen Politikern, die denken, dass man seinen Lebensunterhalt verdienen muss. Wohlstand ohne Schweiß darf es nicht geben.« Diese lobenswerte Maxime hat sich leider unter seinen Kollegen nicht herumgesprochen und in Managerkreisen - vor allem den Bankstern - noch nicht einmal bekannt gemacht.

Aprops: Es ist doch ein schlagendes Beispiel für Abgehobenheit und Impertinenz, um nicht zu sagen: kriminelle Energie, der Politikerkaste, dass Obama nun schon den vierten (oder war's der fünfte von denen, bei denen es überhaupt herauskam?) Kandidaten für ein Ministeramt »verlor«, weil sie Steuern und Abgaben nicht ordentlich abgeführt haben. Und der momentane Finanzminister Geithner musste auch einräumen, dass er nicht immer pünktlich und vollständig gelöhnt hatte.
Bitte nicht vergessen: Politiker nehmen Vorbildfunktion n Anspruch! (Sonst haben sie meist ja auch nichts weiter vorzuweisen...)


Ein Autohändler wirbt ganzseitig mit einem »Sonderverkauf von jungen Gebrauchtwagen«. Da muss der Verantwortliche aber ein ganz altes Gebrauchthirn bemüht haben.

13.2.
Pech gehabt, dass er nicht Zumwinkel heißt, hat ein IT-Unternehmer. Der junge Mann, Erfinder und erfolgreicher Verkäufer des Moorhuhns, hatte im Twen-Alter - wohl ein wenig fahrlässig, kenntnisfrei und geldgierig - seine Bilanzen geschönt. Viereinhalb Jahre Knast fordert jetzt die Staatsanwaltschaft...

Nun ist sie beschlossen, die »Schuldenbremse«, und soll ins Grundgesetz geschrieben werden.Was so schön klingt, dass nämlich die Länder und der Bund in gut 12 Jahren kaum oder keine Schulden mehr aufnehmen dürfen, verbirgt grauenhafte Perspektiven:
Nicht nur werden die Bundesländer (nach den Kommunen, die schon lange kaum noch finanziell autonom sind) im Wesentlichen ihrer Eigenstaatlichkeit beraubt. Vielmehr drohen Szenarien wie das, das bereits jetzt in Berlin besichtigt werden kann. Weil die Stadtregierug protzige Großflughäfen und ähnlichen Prunk wesentlich findet, gibt es kein Geld für Lehrer, Schulen, Kindergärten, Jugendzentren, Universitäten... Und Schulden dürfen ja nicht gemacht werden.

12.2.
Der ehemalige stellv.Landrat des Kreises Tuttlingen Volker Kauder weiß es, wie wir bei Maybrit Illner erdulden mussten, alles besser. Selbst gegen zwei Hochschullehrer, einen Verfassungsjuristen und einen Finanz-wissenschaftler, musste er polemisieren; bei konkreten (Nach-)Fragen hingegen sich in die berüchtigten Nebelschwaden und Worthülsen der Politiker flüchten. Lieber verbrennt er Milliarden bei der Hypo Real Estate und anderen an die Wand gefahrenen Banken - ist ja nicht sein Geld.

Zurückkehrende traumatisierte Soldaten der Bundeswehr sollen besser versorgt werden, beschloss der Bundestag. Wäre es nicht viel besser, sie erst gar nicht in den Krieg zu schicken?!
Angelegentlich und 'mal wieder typisch wurde zudem ein Kompetenzzentrum zur Erforschung des sogenannten Posttraumatischen Belastungssyndroms »auf den Weg gebracht«. Wieder hochdotierte Arbeitsplätze für zahlreiche »Experten«...

11.2.
Das soll 'mal einer nachmachen: Die Israelis haben sich bei der Parlamentswahl für Pest UND Cholera entschieden.

Die Bundesregierung hat sich hinter Supermanager Mehdorn gestellt und seine Entlassung abgelehnt. Ein Sprecher der Kanzleresse verwies auf dessen Bilanz als Konzernchef. Wir sagen nur: Eben!!!

10.2.
So haben wir's gern:

Nachdem die Politiker die Autoindustrie so innig beschirmen, vergilt die es nun ihrerseits. Ist doch schön zu wissen, dass unsere Ministerpräsidenten unabhängig sind. Auch und gerade im Kleinen...

Da pumpt die Regierung der USA rund 2 Billionen Dollar (2.000.000.000.000) an »Rettungspaketen« in ihre Wirtschaft. Und was ist der Dank (der Hauptschuldigen!)? »Wall Street enttäuscht von US-Rettungsplänen.« Es ist wirklich nicht zu fassen!

Die Bahn, die Bahn! Da werden »Korruptionsverdacht und kriminelle Verhaltensweisen« mit zumindest semi-kriminellen Verhaltensweisen »bekämpft«. Und der überbezahlte Chef von's Ganze weiß von nichts...

In Afghanistan wächst der Hass auf den Westen.« So oder ähnlich melden die Medien. Nur noch knapp 40 Prozent der Bevölkerung dort sind der Ansicht, dass sich ihr Land in die richtige Richtung entwickele.
Dann sollen sie ihren Scheiß doch bitte alleine machen! Seit sieben Jahren werden dort ausgerechnet gutwillige Entwicklungshelfer ermordet. Und Soldaten, die von skrupellosen Politikern dorthin gehetzt werden. (»Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen. Wenn zu viele dort sterben, kann ich ja immer noch mit einer dicken Pension zurücktreten und die politische Verantwortung auf mich nehmen.«)

9.2.
Schon wieder mutet uns die Politik einen hochbezahlten Lehrling zu: Der neue Wirtschaftsminister-Versucher zu Guttenberg hat zwar von Ökonomie keine Ahnung, wie er selbst eingesteht, findet den Job aber interessant und spannend und will sich einarbeiten. Bei rund 20.000 Ocken im Monat wohl nicht zuviel verlangt.
Der 37jährige verweist allerdings auf seine Erfahrungen durch langjährige Führung des elterlichen Betriebs: wohl 10 Jahre als Knecht in der riesigen Landwirtschaft seines Großvaters, des vor Jahren gestorbenen Freiherrn von und zu Guttenberg, wie der CSU-Rechtsaußen sich selber noch nannte.

Die FDP hat's auch grad' nötig: Deren »Wirtschaftsexperte« Fricke blödelt derzeit von einer »Strukturkrise«. Mensch, Fricke! Das Desaster haben eure Neoliberalen verursacht! - Obschon: Das ist irgendwie auch eine Struktur...

Typisch für das stets sinkende Niveau des Spiegels:

Ein reißerischer Umschlag mit einem Motiv vom »heißem Krieg«, das zudem und gottseidank sich gar nicht ereignet hat!

8.2.
Meingott, wie ist die »linke« spezial-demokratische Spitzennölerin wieder klug: »Die Linke ist auf dem absteigenden Ast. Ich sage immer: Die Menschen geben ihr Sparbuch lieber Peer Steinbrück als Oskar Lafontaine.«
Da irrt die Nahles 'mal wieder gewaltig. Niemand gibt sein Sparbuch fort. Nur: Der Steinbrück holt sich die Einlagen, die die Bankster den Leuten übrig gelassen haben, hintenrum...

Das Bundeshörstel lehnt es ab, mit den Freien Wählern vor der Präsidentenwahl zu reden. Allerdings schielt er stark auf deren zehn Stimmen in der Bundesversammlung, die er zur Wiederwahl dringend benötigt. Und die FW sind doch tatsächlich blöd genug, sie ihm dennoch zuzusagen. So sind sie, die Bayern; von Politik keine Ahnung.

Es ist kaum zu glauben: Ein unabhängige Sonderuntersuchung will in Großbritannien das Management der »angeschlagenen« (von wem denn an- ?) Banken überprüfen und dabei auch die Bonuszahlungen unter die Lupe nehmen. Ziel ist ein wirklich verwerfliches Vorhaben: Bankster sollen für Verluste nicht belohnt werden!

7.2.
Das ist typisch: Eine Wirtschaftsnation wie die BRD hat in diesen Tagen der ökonomischen Probleme, in der Sachverstand dringend wie selten nötig ist, keinen Ressortminister zur Verfügung. Scheint ja nix zu machen!
Wie sehr die Parteien und ihre Bosse den Staat als ihre Beute betrachten, zeigen die Vorgänge um den Laiendarsteller als Wirtschaftsminister des Bundes, Müllermeister Glos: Dass er völlig überfordert ist, wussten die Installateure des Jobs vorab. Wenn der fränkische »Michel« nun in den Sack hauen will, darf er nicht. Ablehner ist der CSU-Vorturner Seehofer, dessen Motive etwas undurchsichtig sind, schadet der Vorgang doch vor allem seinem Lederhosenclub. Und mal ganz am Rande: Ist nicht eigentlich 's Merkel zumindest offiziell die Entscheiderin über Kabinettsposten?

Beim Verbergen seiner Millionen in Liechtenstein ist der verurteilte Kriminelle Zumwinkel wohl auf die Idee gekommen: Als Aufsichtsrats-Chef soll er gemeinsam mit dem damaligen und ebenfalls reichlich unrühmlich gegangen wordenen Telekom-Boss Ricke persönlich den Auftrag erteilt haben, undichte Stellen im Konzern aufspüren zu lassen. - Der Spitzelauftrag zeigt, wer nicht ganz dicht ist.

Erst mit progressivem Gesetz protzen, dann eilig zurückdrehen: Stets mehr Anfragen der Bürger unter Hinweis auf das »Informations-freiheitsgesetz« werden von den Behörden abgelehnt. Im letzten Jahr ein gutes Drittel: 536 Fälle bei 1.548 Anfragen. Eine Antwort auf die Anfrage, warum das so ist, dürfte wohl abgelehnt werden...

Die Firmen BMW und Daimler-Benz klagen darüber, dass ihr Verkauf in den letzten Wochen um ein Viertel bis fast ein Drittel zurückgegangen sei. Und scheinen sich diesen Tatbestand überhaupt nicht erklären zu lönnen. Nun, dann wollen wir helfen, und sogar gratis:
- Die Leute haben derzeit privat kein Geld für diese Produkte; nun wird deutlich, dass die Mehrzahl der Wagen bislang auf Firmenkosten weggingen. Wenn die Autoschmieden mal auf ihre Milliardenprofite ein wenig verzichten wollten, wären die Fahrzeuge glatt mindestens 4.000 Euro ab kleinstem Modell billiger.
- So viel technischer Rückstand bei den wesentlichen Aspekten wie CO2-Ausstoß und Spritverbrauch war noch nie.

6.2.
Nicht einmal auf alle 66 Hanseln von FDP und CDU konnte sich Roland Koch verlassen, als er sich stilloserweise wieder der Wahl zum Ministerpräsidenten Hessens stellte: Es fehlten glatt 4 Stimmen. Die »Liberalen« als Retter...

Unglaublich: Ehud Barak ist doch tatsächlich Boss der israelischen Arbeitspartei! Na gut, »Grüne« und Spezialdemokraten sind hierzulande auch Kriegsbefürworter.

Bundesfinanzminister Steinbrück will das Urteil zur verfassungswidrigen Schmälerung der Pendlerpauschale relativieren, indem er die gerichtlich angeordnete Rückzahlung nur »unter Vorbehalt« erstatten lassen will. Fehlt Geld, um den Steuerzahlern das ihre zukommen zulassen? Vorbehalte bei der Fütterung der Banken in dreistelliger Millardenhöhe sind nicht bekannt geworden.

5.2.
Abgeschirmt in einer Bundeswehr-Kaserne trafen sich die Mitglieder der Föderalismus-Kommission, um ihre Pläne abschließend auszuhecken. Nicht nur, dass es die Öffentlichkeit nichts angeht, was dort läuft und vereinbart wird. Offenbar war die Angst vor dem Volk derart groß, dass nur ein militärisches Objekt die erwünschte Sicherheit bot.


Dieser Tage wieder in aller Politikermunde und allenthalben in den Medien: vor 20 Jahren »fiel die Mauer«. Merkwürdigerweise ist sie das seinerzeit nicht. Die wurde lediglich geöffnet!

4.2.
Der Ausforschkandal bei der Bahn wird immer monströser: Jetzt kommt heraus, dass eine zweite Aktion erfolgte; diesmal nicht wegen »Korruptionskontrolle« (war Boss Mehdorn eigentlich einbezogen?!), sondern zur Überprüfung, ob einer der 220.000 Mitarbeiter etwa unerwünschte Kontakte zu Medien oder Politikern hatte (da hat man Mehdorn beruhigt ausklammern können).
Erstaunlich und nicht nachvollziehbar ist der Umstand, dass immer mehr CDU-Abgeordnete und die Speerspitze der deutschen Arbeiterschaft - also die Vorstände der Bahn-Gewerkschaften - von der Forderung nach Entlassung Mehdorns abrücken. Da kommt bei mir ein Gefühl von Korruptionsverdacht auf: Wenn ich da so an Norbert Hansens kalten Wechsel vom Gewerkschafts- in den Bahnvorstand denke oder die »Leistungen« unserer Wirtschaftslenker von A(ckermann) bis Z(umwinkel) oder das Nichtstun der politischen Lachnummer Tiefensee...

Man sollte eigentlich meinen, dass einer, der jahrelang Bundesminister und dann Direktor bei den Vereinten Nationen war, ein hübsches Pensiönchen zieht. Und mit 70 endlich einmal Ruhe geben sollte. Aber nein, Klaus Töpfer muss nun Leiter eines neuen Forschungsinstituts für Klimawandel (FÜR steht wirklich in den Medien!) in Potsdam werden. Und noch mehr Kohle abräumen sowie einem Jüngeren den Posten wegnehmen.

Während das Bordpersonal warnstreiken muss, gibt die Lufthansa stolz kund und zu wissen, dass sie im letzten Jahr einen Profit von 1,3 Milliarden gemacht hat - 200 Mio (also gut 15 Prozent) mehr als erwartet. Und dabei gut 300 Mio im Jammerquartal 4/2008! Das »honorierte« die Börse sogleich mit einem Kurssprung von über 6 Prozent.

Die Landwirtschaftslobby hat vor dem Bundesverfassungsgericht ordentlich einen auf die Mütze bekommen: Die Zwangsabgaben der Bauern für den Bonzen-Pool hochdotierter Ruheposten des Bauernverbandes, die CMA Centrale Marketinggesellschaft, wurde gekippt, 100 Millionen stehen zur Rückzahlung an die Geschröpften an. Aber das Bundes-landwirtschaftsministerium, das das Urteil »bedauerte«, »prüft« nun, ob andere Unterstützungsmaßnahmen möglich seien. Was die Ministerialen damit zu schaffen haben? Nun, Bayerin Ilse Aigner (das ist die geeignete Ministerin) spezelt den Bayern Gerd Sonnleitner (Präsident des Bauernverbandes).


Ich habe lange darüber sinniert, was uns die Ansagerin im Berliner Info-Radio eigentlich sagen wollte mit »Brett entbatter«. Bis ich nächsten Tags in der Zeitung über die Modemesse Bread and Butter las...

3.2.
Gestern beging dieser Blog doch tatsächlich seinen 4. »Geburtstag«! Das hätte ich beim Start auch nicht gerade vorherzusagen gewagt.

Wenn Sie Lust haben, mailen Sie mir doch einmal Kritik, Lob oder Vorschläge! Man fühlt sich trotz modernsten Mediums doch ziemlich in einer Einweg-Kommunikation.

Entmenschlichter kann ein Wahlkampf nun nicht mehr sein: Da kämpfen die rechten Zionisten Livni und Barak gegen den Ultrarechten Netanjahu um den Posten des nächsten Ministerpräsidenten in Israel. Und wie es aussieht, wird der wirkliche Wahlsieger der als Faschist und Rassist verschrieene Lieberman mit seiner radikalnationalistischen Partei »Unser Haus Israel« sein. Und profiliert wird sich mit den Leichen und Trümmern in Gaza.

Wie isses nur schön, dass unsere Kanzleresse nichts zu tun hat in diesen Zeiten und sich voll beschäftigen kann mit den Turbulenzen in einer Religionsgemeinshaft...

2.2.
Na prima! Jetzt kommt es heraus: Mit den beiden »Konjunkturprogrammen« hat unsere Große Koalition Milliardensummen für Banken und Wirtschaft verjuxt. Und eine Neuverschuldung von über 50 Mrd. geschafft. Da ist klar, dass nun gespart werden muss. Und zwar bei »unserem einzigen Rohstoff«, wie unsere Politgnome, die genau darüber selbst nicht verfügen, in Sonntagsreden herausposaunen - der Bildung und der Wissenschaft!
Was die Folge sein wird, ist auch klar: Zunächst eine schlechtere Ausbildung in den Wirtschaftsfächern. Daraufhin kriegen wird, sofern dies überhaupt geht, noch schlechtere Bankster und Bosse. Und dann logischerweise einen neuen Crash. Danke, SPD und CDU! Und ich bin gespannt, wie lammfromm die Deutschen dies wieder ohne Murren akzeptieren.

Warum muss die bayerische Polit-Flachpfeife Söder seine vergeblichen Anlernversuche ständig in hochbezahlten Kabinettspositionen absolvieren? Erst monatelang als Europa-Minister unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Brüssel. Jetzt zeigt er als Umweltminister-Aspirant, dass er dies auch nicht kann.

Kein Aufschrei in den Medien: Da stellt sich doch dieser »Münte« hin und rülpst, Die Linke betriebe eine »nationale, soziale Politik«! Dass diese Partei eher eine sozialistische vertritt, hat er sich denn wohl doch hier nicht zu versteigen gewagt...

1.2.
Wegen eines Rechnertausches (und damit des Betriebssystems und auch einiger Programme) konnte ich in den letzten zwei Tagen (jaja, so lange kann es auch bei Profis dauern!) den/das Log nicht inhaltlich bedienen.

Ich hab' es geahnt. Der beliebteste Firmenboss Deutschlands gibt zu: »Wir würden es wieder tun!« Und sein Arbeitgebervertreter Tiefensee fordert ihn nun schon zum zweiten Mal öffentlich verzweifelt auf, »alle Karten auf den Tisch« zu legen. Bis auf die Gratis-Dauerkarte des Politik-Mimen, natürlich.

Da gibt es in Berlin eine »Bürgerbewegung«, die fundamentalistische Katholen, Evangelen und wohl auch Moslems eint: Pro Reli. Die wollen, dass in unserem säkularen Staat der Religionsunterricht der einzelnen privaten Weltanschauungen auch an öffentlichen Schulen zum Pflichtfach erklärt wird. Und bitte keine Vermischung im bisherigen Schulfach »Ethik«, in dem allen Gruppen die Elemente aller Spielarten vermittelt werden! Da könnten ja sonst die jeweils Aufgeklärteren den Bin Ladens, Benedikts und Hubers die besinnungslosen Gefolgsleute abspenstig machen...
Wer Huber ist? Nun, er evangelischer »Landesbischof« in Berlin-Brandenburg und eifrigster Verfechter des spalterischen Unsinns. Genau der nun hat einen aufrechten Pfarrer, der es wagte, im Tagesspiegel auf den Unsinn hinzuweisen und mit einem Ausbau der kirchlichen Privilegien sowie einer Missachtung der tatsächlichen Mehrheitsmeinung in dem Laden zu begründen, zu einem »Dienstgespräch« vorgeladen. Logo, dass Pfarrer Karl Martin (aus dem tiefroten östlichen Karlshorst, natürlich!), der noch einige Dienstjahre bis zur Pension abbeten muss, seither schweigt. Oberpfarrer Huber hingegen wird z.B. wohl weiter, wir wiesen bereits darauf hin, der Bild und anderen Schmuddelblättern wohlwollende Referenzen und Audienzen geben. Das ist die »Freiheit«, die diese Figuren meinen..

Und was kommt von den Katholen? Da gibt es staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen den Erzbischof von Los Angeles. Im Führungspersonal dieser »Kirche« gibt es offenbar nur antijüdische Äusserungen und Päderasten.

Ob es hilft, dass der neue US-amerikanische Präsident öffentlich (jedenfalls das) auf die Bankster schimpft? Die Kerle haben sich für ihren »Erfolg« erst einmal 18 Milliarden an Boni gegönnt...


Nachdem wir schon lernen mussten, dass Banken z.B. faule Kredite als »Produkte« anbieten, geht es mit diesem faulen Begriff noch weiter: Jetzt verkauft ein Hotelsprecher bereits Übernachtungen als solche!