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Na! SIE haben's hier prima!
Und Ihren Freunden und Bekannten wollen Sie diesen Blog wirklich nicht verraten?!
Mit einer E-Mail zum Beispiel?
Oder einem Link auf Ihrer Website hierher?
Und selbst wenn Sie sich hier ärgern: Gönnen Sie nicht genau das vielen anderen?


29.1.
Wenn die Wirtschaftsforscher 'mal sonst nichts zu tun haben, widmen sie sich anderem Unsinn: Nun fordern einige ernsthaft eine Rentenreform zugunsten von Geringverdienern. Und zwar in der Form, dass diese zur Vermeidung einer Gerechtigkeitslücke eine höhere Rente ausgezahlt bekommen müssten, da ihre Lebenserwartung geringer sei als die von Besserverdienenden!
Was unsere hochqualifizierten Wissenschaftler dabei nicht geregelt haben, ist mindestens zweierlei: Zum einen die Rückzahlbarkeit erheblicher Rentenbeträge, wenn ein solcher Kleinverdiener sich erlaubt, gar 85 oder - schlimmer - noch älter zu werden. Und zum zweiten: Was ist mit den Millionen von z.B. Rauchern oder Extremsportlern, denen die Statistik auch bedeutend weniger Rentenjahre zubilligt?

Die Bosse der Deutschen Bahn, die sich auf tarifpolitischem Gebiet schon in der Vergangenheit als absolute Kenntnis- und Verständniszwerge geoutet haben, wundern sich, dass die Beschäftigten Streikmaßnahmen ergreifen: Mehdorn & Co haben doch einen »Inflationsausgleich« von 1 (in Worten: einem) Prozent als Lohnerhöhung angeboten. Ja, welche Inflation wo meinen die Spitzenverdiener im DB-Turm am Potsdamer Platz. Doch nicht die hierzulande? Die betrug nämlich 2008 weit über 2 Prozent. Und Tarifforderungen sind, was leider zu wenige wissen, immer rückwärts orientiert!

Der Ressortleiter »Medien« des Berliner Tagesspiegels ereifert sich heftigst darüber, dass die ARD »abrupt« die Rede des Bundespräsidenten auf der Holocaust-Gedenkveranstaltung im Bundstag beendet habe: »Die Programm-Stalinisten in der ARD haben wieder zugeschlagen.« Wieder? Und wenn schon - in diesem Falle: Wer hat es gemerkt? Kaum ein Mensch schaut doch beim Ewiggleichen und Salbadern von Bundeshörstel zu. Und die wenigen haben ganz gewiss sogleich wieder ab- oder umgeschaltet.
Aber wahrscheinlich ist dem ansonsten völlig humorfreien Joachim Huber das Wort von den Programm-Stalinisten kürzlich untergekommen und er wollte es aufdeibelkommraus verwenden.

28.1.
Na, dann sind wir Mehdorn ja endlich los. Entweder hat er nichts gewusst, dann hat er den Laden nicht im Griff. Oder er kannte die unsittliche Ausforschung von 173.000 Bahnmitarbeitern. Beides kann nur zur fristlosen »Freisetzung« führen.
Es ist wohl ziemlich einfältig von der Bahnspitze, die Aktion mit Korruptions-Prävention zu »begründen«: So blöd kann doch niemand sein, im gegebenen Falle Spuren zu hinterlassen wie etwa eine Überweisung aufs Lohn- oder Gehaltskonto...

27.1.
Ich möchte ja derzeit nicht Richter am Bundesverfassungsgericht sein: Das momentane politische Personal verschafft den Herren jede Menge unnötiger Arbeit. Und setzt schon wieder ein Gesetz auf die Schiene Richtung Karlsruhe. Diesmal die als liberal verkannte Bundesjustizministerin Zypries mit ihrem Gesetzes-Ei, bereits die »Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat« zu ahnden; etwa den Besuch eines oder Aufenthalt in einem sogenannten Terrorcamp. Das allerdings wäre dann ein Schritt hin zum Gesinnungsstrafrecht. Rechtlich zu würdigen wäre dann der Kauf eines Schlachtermessers, weil ja nicht auszuschließen ist, dass der Käufer damit jemanden in 20 Jahren angreifen könnte.

Apropos Verfassung: Nun stellt das Bundessozialgericht fest, dass der den Kindern in Hartz IV zustehende Betrag von 211 Euro verfassungswidrig ist und die Causa den Karlsruher Richtern vorgelegt werde.
Einhelliges Gejohle bei den verantwortlichen Politikern: Ist doch Unsinn; geht uns nix an; wen juckt das Urteil; und haben wir doch gerade sensationell um fast 10 Euro erhöht; wo soll die Kohle herkommen, die brauchen wir doch für die Banken und Autokonzerne. - Tja, so geht's im Sozialstaat BRD.

Mit dem ihm eigenen Gespür für die Realitäten im richtigen Leben hat der römische Oberpriester mal eben vier Renegaten durch Aufhebung der Exkommunikation zurück in den Schoß seiner Glaubensgemeinschaft geholt. Darunter den britischen Damenkleiderträger Williamson, der von Gaskammern und dem Holocaust noch nie etwas gehört hat, wie er freimütig in einem TV-Interview bekannt gab. Ein anderer hoher Clubkamerad in Rom wiegelte diese »dummen Äußerungen« ab: Es ginge hier schließlich um die Einheit des Ladens...

26.1.
»Es wurde gegen mehrere Gesetze verstoßen.« Das sagt der knallhart gesetzesbrechende Boss Zumwinkel. Allerdings nicht über seine kriminellen Taten, sondern über seine Gerichtsverhandlung. Und meint auch nicht die ziemlich skandalösen Umstände bei der Ablösung der Bochumer Staatsanwältin Lichtinghagen. (Dadurch wurde z.B. das Verfahren derart verschleppt, dass Vorgänge aus 2001 verjährten und somit eine sonst unvermeidliche Haftstrafe verhindert wurde.) Vielmehr greint der feine Herr, sein »Vertrauen in den Rechtsstaat« habe »gelitten«. Wohl, weil er keinen Freispruch erhielt, sondern vorbestraft wurde. Allerdings mit milden zwei Jahren auf Bewährung und einer Geldstrafe von drei Monatsgehältern (eine Million).

So traurig es ist, aber ohne Glos nix los. Dahört man in diesen Zeiten ausgerechnet vom Wirtschaftsminister-Darsteller wochenlang nichts. Und wenn doch, wird es ebenso peinlich wie komisch. Auf derart instinktlose Hilflosigkeiten wie die, das Echo des obersten Autolobbyisten Wissmann zu geben, muss man erst einmal kommen. Für derartiges Gesülze wäre eigentlich eine erhöhte Schadstoffsteuer wegen außerordentlicher Belastung des Bürger-Intellektes fällig.

25.1.
Mal wieder ist eine Milliarde Staatsknete fällig, die nun ganz und gar nichts mit der momentanen allg. Wirtschafts- und Finanzlage (»Krise«) zu schaffen hat: Da geht der Autozulieferer Continental in einer »feindlichen Übernahme« an das Familienunternehmen Schaeffler, alle sehen zu und schwupps! hat die neue »Gruppe« kleine 22 Milliarden Euro Schulden.
Nun überstürzen sich die Regierungen der Bundesländer Bayern und Niedersachsen als Hauptstandorte der Fraudiers, jeder 500 Millionen Steuergelder in den Gierrachen der Hazardeure zu stopfen. Es geht ja mal wieder um Arbeitsplätze. Wann endlich mal um solche von energischen Kontrolleuren?

Hat Israel nun Phosphorbomben eingesetzt oder ja? (Die sind international nur verpönt, aber nicht geächtet. Und selbst wenn, was kümmert bekanntlich das die Clique um Olmert, Barack und Livni?) Wurden von seiner Armee im Gaza-Streifen Kriegsverbrechen begangen? Offenbar ja. Warum sonst sollte, übrigens nach dem Muster der USA, die zionistische Regierung eilig das Versprechen abgeben, allen dort eingesetzten Soldaten Rechtsschutz bei internationaler Verdachts-Verfolgung zu gewähren.

23.1.
Nun scheint der Speicherchip-Hersteller Qimonda endgültig pleite zu sein. Als habe man das nicht schon längst kommen sehen; denn jeder, der einen Computer hat und »aufrüsten« will, weiß seit Jahren, dass die Preise nur eine Richtung kennen: nach unten. Aber das prima Management der Firma gibt sich sowas von überrascht. Und die bayerische Staatsregierung, seit der Zig-Milliardenpleite der Landesbank als Finanzgenies landauf, landunter berüchtigt, wollte noch 150 Millionen zum Aufpäppeln seines Silicon Saxony hinterherwerfen. Es geht ja um (3.200) Arbeitsplätze - macht für jeden weitere rund 47.000 Subvention nach der Anschub-Milliarde für die »Standortpflege«.

Kein Wunder, dass Berlin stets mehr sportliche Großereignisse verliert wie jüngst die German Open der Tennisdamen oder das Pokalfinale im Frauenfussball. Denn schon stellt der Regierende Bürgermeister (rechts) wieder so eine peinliche, provinzielle Scheusslichkeit als »Maskottchen« vor, der die Sponsoren nachvollziehbarerweise laut schreiend davonrennen lässt. Darüber habe ich glatt die gequälte Sportart vergessen:

22.1.
So geht es doch auch, wenn man sich als souveränes Land sieht: Obschon ebenfalls Mitglied der Nato, verweigerte Griechenland einem deutschen (!!) Containerschiff mit rund 40.000 Tonnen Munition aus den USA an Bord in seinem Hafen Astakos ein Umladen auf kleinere Schiffe. Die nämlich sollten die Sore nach Israel bringen. Damit dort US-Munitionsdepots aufgefüllt werden können (wo fand wohl der »Verbrauch« statt?). Seitdem zieht das Schiff Wehr Elbe (»Wehr« ist auch gut, obschon es hier um die Reederei Oskar Wehr KG geht) mit ausgeschalteter Ortung im Mittelmeer herum.
Diese Depots scheinen übrigens hochgradig ungesichert zu sein. Denn zwar darf, wie Pentagon-Sprecher Morell bestätigte, Israel sich »im Notfall« dort bedienen. Aber er wisse nicht, ob dies in letzter Zeit geschehen sei...


Im einschlägig berüchtigten Berliner Info-Radio wird vorgelesen, dass »durch die Nordsee-Pipeline ab 2011 russisches Gas nach Deutschland fließen« soll. Und Wortfindungsströme durch die Redaktion.

21.1.
Ganz toll wieder der Berliner Filz: Die dortige Energieagentur soll ein Energiekonzept 2020 vorbereiten, auf dessen Grundlage der Senat entscheiden kann, wie anstehende Investitionen und Pläne etwa zu Kraftwerks-Neubauten zu bewerten seien. So will der Strommulti Vattenfall eine Dreckschleuder inform eines Kohlekraftwerkes mitten in die Stadt klotzen.
Ach ja, der Filz: der Gasversorger Gasag und ebenjener Vattenfall sitzen zu je 25 Prozent in besagter Agentur. - Da muss die doch gar nicht erst zu arbeiten beginnen; und der Begriff »Agentur« wird mit einer häufig vergessenen Bedeutung versehen...


Im Taumel der »Krise« rotieren auch die Formuliererer des Tagesspiegels in Berlin: »... der als ausgewiesener Experte gilt«.
Leute, nun entscheidet euch mal: Ist er nun ausgewiesener Experte oder gilt er nur als ein solcher? Oder gilt er gar lediglich als ausgewiesen? Hier müsste wohl bald eine Ausweisung aus der Redaktion erfolgen.

20.1.
Obama ist vereidigt. Und schon wieder muss in den USA ein Schwarzer die Drecksarbeit erledigen...

Das nackte Grauen in der ARD-Berichterstattung über die Inthronisierung in Washington: Tom Buhrow bewies einmal mehr, dass er keinen vernünftigen Satz zustande bringt, wenn der nicht aufgeschrieben steht. So meinte er etwa »Hier sehen Sie den Blick vom Kapitol«, als wir ihn alle hatten. Fast körperliche Schmerzen bereitete in seinem pausenlosen nichtssagenden Gefasel die Feststellung, dass die beiden Töchter Obamas in den letzten zwei Jahren nicht nur größer, sondern sogar älter geworden seien. Sowas war USA-Korrespondent und ist nun Tagesthemen-Moderator!

Eine mindestens einwöchige Produktionspause plant VW für den Februar. Ist das nicht jener Autokonzern, der noch vor wenigen Tagen stolz verkündete, 2008 sei sein bestes Absatzjahr gewesen? Die schönen Profite daraus können doch nicht alle mit Nutten in Rio de Janeiro verjuxt worden sein!

Wäre es nicht gut, wenn wir in diesen unruhigen Zeiten einen Wirtschaftsminister hätten?
Wie? Was? Haben wir? Wen? Und wo ist er die ganze Zeit?

Wetten, dass Roland Koch nicht so viel (politischen) Anstand besitzt, auf das Amt des Ministerpräsidenten zu verzichten? Angesichts einer Wahlbeteiligung von knapp über 60 Prozent haben ohnehin nur ein Drittel der Wahlberechtigten für schwarz-gelb gestimmt.


Wieder eine Meisterleistung im Berliner Info-Radio: Angelegentlich des Comeback-Versuchs des Radfahrers Armstrong heißt es dort: »... die Hitze hätte ihm zu schaffen gemacht, sagte Lance Armstrong.« Ergo ist er nicht mitgefahren. Wegen der Hitze. Andere Medien melden hingegen dessen Beteiligung. Obwohl ihm die Hitze zu schaffen gemacht habe.

19.1.
»Israel hat seine Ziele erreicht.«

Nämlich über 1.000 Tote und mehr als 5.000 Verletzte sowie 500.000 psychisch traumatisierte Kinder und Jugendliche (also etwa 100.000 zukünftige Terrorbereite und weitere 400.000 Zionistenhasser), eine völlig zerstörte Stadt ohne Infrastruktur; kein Wasser, kein Strom, keine Wärme; Schulen und Krankenhäuser zertrümmert.
Unser Glückwunsch! Wahlkampf beendet?

18.1.
Nun soll die Strauß-Tochter Hohlmeier (namen est amen, wie der Lateiner sagt) doch für die CSU im Europaparlament pennen. Ein Armutszeugnis der bayerischen Landpartei, gilt die skandalumwitterte Frau (z.B. Vorwürfe der Erpressung) als »eine der wenigen politischen Begabungen in ihrer Altersklasse der Anfang 50er, die die CSU zu bieten hat«. Ja, so ist es um unser politisches Spitzenpersonal halt bestellt...

Titelbilder und -geschichten der letzten drei Wochen eines Magazins aus Hamburg, dass sich als aktuell und vor allem »politisch« versteht:
Die »Homestory« eines ausländischen Politikers, der selbsterkenntnisträchtige Selbstmord eines milliardenschweren Zockers und eine populärwissenschaftliche Abhandlung über die Evolution von Spiegel-Redakteuren. Dagegen nichts vom wirtschafts- und finanzpolitischen Chaos unserer sachlich überforderten Klientelepolitiker (2.500 Euro für ein Schrottauto und 100 für ein Kind!!!) - und schon gar nichts vom Völkermord in Nahost.

17.1.
Der Innensenator von Berlin, der Spezialdemokrat Körting, handelt sich beim Verwaltungsgericht eine schallende Ohrfeige ein mit seinem Antrag, Hamas-Flaggen bei einer Demonstration zu verbieten. Ein Gerichtssprecher sagte, ein Verbot sei ein Eingriff in die grundgesetzlich geschützte Meinungsfreiheit. Tja, so ist es, wenn man nur die Fahnen eines radikalzionistischen Regimes zu sehen wünscht!
Der israelhörige Tagesspiegel will »nach Schätzungen« - wohl den eigenen - nur »mehr als 6.000 Menschen« gezählt haben; seriösere Berichte hingegen über 9.000.

Heute wieder einmal eine typische Überschrift:
Öl billiger
- aber Benzin teurer

»Neues aus der Anstalt«: SPD-Vormann Müntefering schreibt einen Hudelbrief an Ulla Schmidt; hier Auszüge:
Liebe Ulla,
Du bist jetzt seit acht Jahren Gesundheits-ministerin, seit Januar 2001.
Herzlichen Glückwunsch! Großen Respekt! Vielen Dank! Kraft und Ausdauer!
Glückwunsch - länger als Du war das noch keine und keiner.
Das Gesundheitsministerium 8 Jahre un-unterbrochen zu verantworten, das ist ein Zeichen für Kompetenz und Geschick.

Atemlose Stille...

16.1.
Vor dem Gesetz sind alle gleich: Wenn Ihnen daher auf einer Stehparty, zumindest in Berlin, einmal schlecht wird, sorgen Sie dafür, dass umgehend ein Notarzt eintrifft, und lassen sich in das Bundeswehrkrankenhaus bringen. So hat es gestern jedenfalls der Bankster Ackermann getan. Und die Klinik der Trachtentruppe scheint nicht schlecht zu sein. Immerhin kehren dort etliche Anführer aus Politik und Wirtschaft gerne ein.

In Frankreich wird eine Forderung immer lauter, der ich mich gerne anschließe: die Verantwortlichen In Israel vor das Haager Tribunal für Kriegsverbrecher! Wenn nicht das gesamte Kabinett, so mindestens der Ministerpräsident, der »Verteidigungs«minister und die Außendarstellerin. Den Anfang kann gleich MP Olmert machen. Der ist ohnehin in Kürze weg vom Fenster - und damit seine Immunität - und muss sich wegen zahlreicher krimineller Delikte schon vor heimischen Gerichten verantworten. Und die beiden anderen gleich nach der Wahl, weil sie dann ebenfalls offiziell funktionslos sind.

15.1.
Neues aus der Parallelwelt I:
Der bisherige Direktor des KaDeWe - Kaufhaus des Westens in Berlin stinkt nach sieben Jahren dort ab. Grund scheint die Gier in dieser Personengruppe zu sein - obwohl: was ist schon ein Kaufhaus-Vorsteher? Hintergrund ist der Beschluss des scheidenden Vorstandschefs des Konzerns, der fast überall glücklose Thomas Middelhoff, auf Vorstands- und Geschäftsführungsebene die Gehälter um 20 Prozent zu kürzen. - Soviel zu Selbstverständnis und Solidarität dort »oben«.

Neues aus der Parallelwelt II:
Für die Hauptversammlung des Siemens-Konzerns am 27.1. steht Zoff ins Haus: Tausende Belegschaftsaktionäre fordern die Rücknahme der geplanten Anhebung der Bezüge der Aufsichtsräte um teilweise über 100 Prozent. So soll der Boss Cromme statt 300.000 dann fast 800.000 Euronen beziehen. (Alledings nur pro Jahr.) Begründet wird die kleine Anhebung damit, dass die Arbeitsbelastung erheblich gestiegen sei. (Vermutlich von drei vierstündigen auf vier dreieinhalbstündige Sitzungen im Jahr.)
Das ist gemein, denn es trifft den Falschen: Der arme Mann war nur viele, viele Jahre Krupp-Manager und bezieht von daher, wenn überhaupt, gewiss nur eine kärgliche Altersrente. Geringfügige Aufbesserung erhält Cromme als Vorsitzender auch des Aufsichtsrates bei der ThyssenKrupp AG, hinzu treten Trinkgelder aus seiner Kontrollgremien-Mitgliedschaft bei der Allianz, der Lufthansa, bei Eon und der Axel Springer AG. Ach ja, auch einige Cents aus denen bei den Franzosen BNP Paribas und der Suez S.A.. - Oder liegt gar hier die zusätzliche Belastung?


Im Sprachlabor des Berliner Info-Radios hören wir: »... ein Indiz dafür, dass man sich gelegentlich immer wieder deckt.« Also meistens selten?

14.1.
Ich in gestern überhaupt nicht dazu gekommen, hier im Blog zu schreiben, weil ich mir den ganzen Tag ausgemalt habe, was ich mit dem Geldstrom, der ab 1. Juli aufgrund des Konjunkturpakets II der Bundesregierung auf mich zu rollt, alles anstellen und kaufen werde...

Die Deutsche Bank hat im letzten Jahr 3,9 Milliarden Miese gemacht, so dass die Aktie des Ladens heute schlagartig um neun Prozent fiel. Ich hätte erwartet, dass der Herr Ackermann daraufhin spätestens zu Mittag entlassen worden wäre.

Interessante Info, dass George Dabblju sich einem israelischen Angriff gegen den Iran verweigert habe; wenn auch aus der Überlegung heraus, dass so eine Attacke nutzlos sei. Und nicht etwa aus völkerrechtlichen Bedenken. Denn Israel darf alles das, was andere Staaten nicht dürfen; einschließlich des Besitzes von Atomwaffen und der xten Missachtung von Resolutionen der Vereinten Nationen.

Zum dritten Mal nacheinander wurde die Brasilianerin Marta zur Welt-Fußballerin des Jahres gekürt. Da sollte sie doch nun genügend Geld zusammen bekommen haben, um sich endlich einen Nachnamen besorgen zu können, wie ihn jeder Mensch auf der Welt hat.

Zur Stärkung des allgemeinen Rechtsbewusstseins und des Vertrauens in unsere Justiz bei breiten Bevölkerungsschichten hat Ex-Post-Chef und Noch-Steuerkrimineller Klaus Zumwinkel eine Verständigung mit der Staatsanwaltschaft erreicht, nach der er ein Geständnis ablegt und dafür mit zwei Jahren auf Bewährung und der Zahlung eines namhaften Sümmchens aus dem Gerichtssaal gehen kann.

Bedauerlich ist, dass mein Auto, obschon mehr als neun Jahre alt, immer noch einen Wert von 2.550 Euro hat, so dass eine »Verschrottungsprämie« kaufmännischer Unsinn ist...

Warum macht die Politik eigentlich erst im Rahmen einer »Krise« Geld für die seit Jahrenden als nötig und dringlich bekannte Sanierung von Schulen und Universitäten locker? Eigentlich doch nur als Feigenblatt angesichts der sofort willigst bereit gestellten, unverschämten Milliardengeschenke an Banken und (Groß-)Industrie.

Ist es nicht überaus beruhigend, dass als hochgefährlich, krebserregend und unfruchtbar machend bekannte Pflanzenschutzmittel, die täglich in unsere Nahrungsmittel gelangen, schon 2018 alle verboten sein werden? Eher geht es verständlicherweise nicht, weil ja noch »Verträge« laufen. In früheren Jahren, als Verbraucherschutz und Gesundheit der Menschen noch ernst genommen wurden, genügte es, einfach ein Gesetz zu erlassen...

Übrigens mal wieder Zeit, das ZDF daran zu erinnern, dass auf seinem Globus zur Heute-Sendung noch immer Zypern fehlt.


Frau Merkel entdeckt weltmännisch, äh, -fraulich, den »Instrumentenkasten«. Das soll wohl die englische toolbox sein, auf deutsch im Osten auch Geigenkasten. Ich weiß nicht, ob das am Ende des Tages noch Sinn macht...

12.1.
Ich habe lange überlegt, welche Analogie zum Bombardement im Gaza-Streifen mir im Kopf umherging. Jetzt weiß ich es: Die Niederwerfung des Aufstandes im Warschauer Ghetto. Allerdings verwendeten die Altnazis damals keine Phosphorbomben und keine Dime-Bomben (Dense Inert Metal Explosive; sehr klein, explodieren mit einer extrem hohen Energie und zerfetzen nur Menschen in unmittelbarer Nähe des Detonationsortes, die Splitter sollen nach 3-4 Jahren Krebs auslösen...).

Vorgestern waren in Berlin 9.000 Menschen auf einer Demonstration gegen den israelischen Völkermord. Gestern nach Medienberichten zunächst »einige tausend«, dann, um scheinbare Peinlichkeit zu mildern, immerhin » 3.000 bis 4.000«. Und dann musste noch ein Interview mit der Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde her. Immer noch fallen die meisten Redaktionen auf den Trick der Zionisten herein, Juden und Israelis gleichzusetzen.
Letztere sind nicht nur zu 91 Prozent für das Vorgehen ihrer Armee (wahrscheinlich und damit hoffentlich wissen und erfahren wegen der Zensur »in der einzigen Demokratie der Region« die wenigsten, was in Gaza wirklich geschieht), sondern zum Teil auch noch derart geschmacklos, dass sie »Ausflüge« auf grenznahe Hügel machen, um mit Pommestüten in der Hand den Heldentaten ihrer Soldaten zuzuschauen...

Entweder lügt der Ober-Bayer Seehofer oder er hat keine Ahnung. Denn auf Reporterfrage, ob die mit großem Trara angekündigte »Steuererleichterung« tatsächlich nur gut 10 Euro/Monat betragen werde, meinte er, diese Zahl »noch nie gehört« zu haben.

Dagegen stimmen wohl die 18,2 Milliarden, die der Commerzbank von der Bundesregierung in den Hintern geschoben werden sollen (sie selber hat derzeit einen Wert von nur noch 4 Milliarden!), damit sie die Dresdner Bank kaufen kann. Das ist staatlich bezahlte Arbeitsplatzvernichtung! Denn nur Phantasten glauben, dass die Dresdner nicht erheblich Federn lassen wird.

Einen Lichtblick aus ihrer sonstigen fachlichen Umnachtung hatte die Berliner Justizsenatorin Gisela von der Aue von der SPD: Sie hält die Hartz-IV-Gesetze für »Murks«. Was wohl auch ein wenig Konkurrenzneid beinhaltet, da üblicherweise ihr Handeln als ein solcher gilt.

11.1.
Dieses Pressefoto zeigt:

Genau so trifft man präzise und ausschließlich militärische Ziele und vermeidet peinlichst »Kollateralschäden« wenn in dicht besiedeltes Gebiet geballert wird!

Und jetzt wissen wir auch, wieso Israel Kriegsschiffe benötigt: Um auch von See her in die Stadt Gaza Geschosse hineinrotzen zu können. Und da gerade die Bundesrepublik Hauptlieferant der Schiffe ist, hat sich der Herr Steinmeier gestern ein paar Minuten Zeit gegönnt, mal eben vom ägyptischen Grenzposten Rafah hinüberzuschauen, ob die Ware denn auch ordentlich eingesetzt wird...

Politischer Zoff zwischen Bundesjustizministerin Zypries und den Ländern. Die Verbraucherminister wollen kürzere Zeiten für das Einsetzen von Regressansprüchen der Reisenden an die Bahn bei Verspätungen: 25 Prozent des Fahrpreises bei halbstündiger und 50 bei einstündiger Verspätung. Frau Ministerin hingegen 25 Prozent bei einer und 50 Prozent bei zwei Stunden. Natürlich unterstützt Mehdorns Saftladen Zypries' Position: »Wir sind an einer EU-weit einheitlichen Lösung interessiert, um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden.«.
Jaja, der Wettbewerb. Wir sehen schon, wie ergrimmte wartende Fahrgäste am Bahnsteig aus Protest in die gerade einfahrenden englischen und spanischen Züge steigen...


Eine Postwurfreklame für Bücher und DVD verspricht für den Abschluss eines Abonnements »Gratis-Geschenke«. Sensationell! Ich wusste gar nicht, dass es auch kostenlose Geschenke gibt!

10.1.
So sind sie, die Zionisten: Einerseits fordern sie das sofortige Ende des Waffenschmuggels aus Ägypten in den Gaza-Streifen. Andererseits haben sie nichts gegen die stetige Waffenlieferung der USA im Werte von täglich mindestens 10 Millionen Dollar nach Israel.

Das ist typisch: die HSH Nordbank will trotz erwarteter Milliardenverlusten rund 70 Millionen an ausgewählte Investoren (»institutionelle Anleger«) ausschütten. Zugestimmt hat natürlich auch ein spezialdemokratischer Landesminister im Aufsichtsrat. - Erst versagen die Bankster auf ganzer Linie, dann der Wirtschaft notwendige Kredite...

... apropos Banken. Fast jeder kennt wohl dieses Bild:

Aber nur den wenigsten ist aufgefallen, dass hier zwei Wettbüros neben einander stehen: Vorn die Hypothekenbank Northern Rock, dahinter die Pferdewetten-Kette Coral.

8.1.
Wegen einer Beerdigung »in Westdeutschland« heute und morgen keine Kommentare.

7.1.
Peter Ramsauer soll bei der anstehenden Bundestagswahl die Liste der CSU anführen. Der Name ist Programm.

Einer, der es wissen muss (und sich jetzt besonders ins Geschirr legt, nachdem er in den vergangenen zwei Jahren so elendig versagt hat): »Man muss damit rechnen, dass der Rettungsfonds für die Banken mit riesigen Defiziten abschließt.« So der Präsident der Bankenaufsichtsbehörde Jochen Sanio. - Wobei wir uns immer noch fragen, wieso die Verursacher der Probleme am meisten gemästet werden müssen. Und ohne die Banken ginge alles gewiss schneller, besser und billiger...


Im Tagesspiegel sondert einer der Häuptlinge in einem Nachruf diese Sentenz ab: »... 1969 begründete er das ARD-Studio in Paris.« Der Herr Rudolph liefert indes keine Begründung dafür, warum der Mann von der »Hamburg-Köllner (sic) Nachkriegsgründung« das tat.
Und so ein Schreiberling gibt den Herausgeber einer angeblichen Qualitätszeitung!

6.1.
Ein gewisser Bernhard Lichte berichtet für das ZDF aus Israel und kommentiert derartige Bilder

»Erneut richteten Kassam-Raketen erhebliche Schäden auf israelischem Territorium an.« Das kann man als Asphalt-Liebhaber so sehen...

Und dies kommt ja wie das Amen in der Kirche: Der Nahost-Krieg lässt den Ölpreis wieder steigen. Klar, die Ölmultis haben ja schon fast drei Wochen keine Extraprofite mehr begründen können.

Das sind jene Firmen, die von Rekordgewinn zu Rekordgewinn eilen. Diese steckten in den letzten vier Jahren über 200 Milliarden in den Kauf eigener Aktien (und bedienten damit die Interessen ihrer Kouponschneider) und weniger als 40 Mrd. in Entwicklung und Exploration neuer Quellen (eine Ausgabensenkung von 14 auf 6 Prozent auf diesem Sektor). Die Investitionen in alternative Energien sahen nur schmale 5 Prozent der Aufwendungen - trotz des Reklamerummels der Multis zu diesem Aspekt.

5.1.
Der Zynismus kennt keine Grenzen. Im Tagesspiegel darf jemand kommentieren (und es wird von der Redaktion hervorgehoben!): »Gut sieht die bisherige Erfolgsbilanz Israels aus.« So pervers kann man wohl nur denken und schreiben, wenn man Charles Landmann heißt und in Tel Aviv sitzt.

Wenn es »nur« darum ginge, Kassam-Abschussbasen zu vernichten (die es gar nicht gibt, da man die nur wenige Kilo wiegende Waffe praktisch von überall abschießen kann) und einzelne Gegner von Staats wegen zu ermorden, sollte es andere Wege geben, als dafür reihenweise Apartmenthäuser und die Infrastruktur ganzer Städte zu zerstören!

Genau SO erzeugt man immerwährenden Hass und nachwachsende Terroristen:

4.1.
Nur 'mal zur Verdeutlichung der Relationen: In Osnabrück wurden anlässlich der Entschärfung von vier Blindgängern 15.000 Menschen für Stunden evakuiert. Demgegenüber sind die Menschen in Gaza seit acht Tagen einem ständigen Terror-Bombardement ausgesetzt.

Ein gewisser Hellmuth Karasek wird 75. Darauf geht Der Tagesspiegel  mit einer ziemlich schmierigen Eloge ein, überschrieben auch noch mit »Bildungsbürger«.
Ausgerechnet das Blatt, dessen Feuilleton, neben dem des Spiegels, er derart herunter gewirtschaftet hatte, dass sich beide bis heute nicht gänzlich erholt haben.
Dem eitlen Fatzke, der die Tagesspiegel-Leser jahrelang mit seiner egomanischen Kolumne »Wie ich, ich, ich einmal XYZ traf« piesackte (im Original zugegebenermaßen nur mit einem Ich); in einer erbärmlichen Sprache, so dass man ahnte, die Texte seien nur deshalb ins Blatt geraten, weil der Verursacher dort den Abteilungsleiter gab.
Dem Vierten, der im Literarischen Quartett nur mit Phrasen und dem Absondern von Textbausteinen über die Zeit kam.
Der sich nicht entblödet, in ziemlich unverhohlenen Werbesendungen wie der SKL-Lotto-Show mitzutun und dort im Rateteam ein Niveau von Allgemeinbildung offenbart dass man fürchten muss, er würde heutzutage am Hauptschulabschluss scheitern.
Der sich in der Sendung aber peinlicherweise ständig als »Professor« titulieren lässt, so dass auch die Unterschichtszuschauer mitbekommen, dass es mit einem Hochschullehrer nicht immer weit her sein muss. Und sie wissen ja nicht, dass es sich um eine Honorarprofessur handelt: Die kriegt ehrenhalber (honorarius) irgendwann fast jeder, der sich mehrere Jahre unbezahlt für Lehraufträge hergibt. An Kunsthochschulen u.ä. gar ohne jegliche akademische Meriten.

Wie in allen Armeen der Welt sind auch die Mitglieder der israelischen zu blöd um alleine zu wissen, wo vorne ist.

Da muss ihnen dann mit Zeichen geholfen werden...

3.1.
Was bildet sich dieser Klops eigentlich ein? Da sabbert Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Rüttgers von 100 Milliarden, die »notleidenden Betrieben« zur Verfügung gestellt werden sollten.
Ja, bitteschön, wessen Geld ist das denn? Unseres, das der Steuerzahler, über das der wohlversorgte Herr Politiker so nonchalant verfügt. Ohne uns zu fragen, ob wir überhaupt einverstanden sind. Und an wen? An die »freie« Wirtschaft, die sich bislang jegliche Einrede seitens des Staates streng verbat. Und das »unternehmerische Risiko« beschwor. Ja, wo ist es denn gerade? Auf Urlaub? Oder gar auf Kapitalflucht?

Jetzt haben die zionistischen Kriegsverbrecher also einen veritablen Krieg begonnen und sind im Gazastreifen einmarschiert. Befeuert vom Generalstab, der seine »Schmach« aus dem Libanon-Krieg wettmachen will, und von pensionierten Generälen. Also wie immer genau von jenen, die selber nicht hin müssen. Mal sehen, wie viele Frauen, Kinder, ach Unsinn, Menschen sie dieses Mal »schaffen«. Über 400 Tote sind es ja schon...

2.1.
Neuer Beweis für die Geringschätzung des Europaparlaments durch die Politikerkaste. Nicht wenige in der CSU  wollten Monika Hohlmeier als Spitzenkandidatin auf Ihrer Europawahlliste sehen. Einziges Verdienst und Monopolqualifikation der skandalträchtigen Dame: Sie ist die Tochter des vormaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz »Josef« Strauß.

Thühringens Ministerpräsident Althaus (CDU) fährt Ski wie er Politik macht: Helm auf, Augen zu und durch...

Da behauptet der FDP-Demagoge Solms in einem Interview zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage doch frech: »Nicht die Wirtschaft ist Schuld an der Situation, sondern die Regierung.« Seine Scheinheiligkeit belieben zu scherzen.

1.1.
Ich wünsche allen Besuchern des Blogs ein gutes und erfolgreiches Jahr 2009, das uns auch die Wirtschaftsschwätzer und -rater nicht kaputt unken mögen! Mit so genannte Prognosen zwischen minus 0,7 und 4,2 »Wachstum«. 'tschuldigung, das heißt natürlich Negativwachstum im Gegensatz zu etwa Positivschrumpfen - das Ganze nennen sie selber dann Wissenschaft...

Hoffentlich haben Sie in der vergangenen Nacht auch einmal zwei Minuten daran gedacht: Was bei uns Knaller, Kracher und Feuerwerk sind, ist lediglich Ausdruck von, naja, gut, Freude. So ähnlich ist es optisch und akustisch derzeit, aber ganztägig, auch im Gazastreifen - mit allerdings gänzlich anderem Hintergrund und vor allem Folgen...