
Einen peinlicheren Auftritt eines angehenden Außenministers als der von Guido Westerwelle hat die Welt wohl noch nicht erlebt. Okay, er kann nun mal kein Englisch und nichts außer Politikschwadroniererei und soll auch nicht, wie Vorvorgänger Genscher süffisant anmerkte, Dolmetscher werden. Aber auf einer internationalen Pressekonferenz den Deutschnationalen herauszukehren und dumme Sprüche zu stammeln - da werden wir in der Welt ja prima adäquat vertreten.
29.9.
Der SPD-Karrierist Gernot Erler hat es nach der Sitzung seiner stark dezimierten Bundestags-fraktion auf den Punkt gebracht: »Viele Lebenswege wurden abrupt abgeschnitten.«
Daraus lernen wir dreierlei.
(1) Der abrupte Wahltermin war absolut nicht vorhersehbar.
(2) Es ist unverschämt, wenn Abgeordnete nicht wiedergewählt werden, da sie sich auf einen Lebensweg eingerichtet haben.
(3) Viele Abgeordnete sind ohne Wiederwahl kaum noch zu ordentlicher Lebensführung fähig.
So war es bei Spezialdemokratens zu erwarten: Nun will Oberverantwortlicher Münte eventuell vielleicht wahrscheinlich doch wirklich Verantwortung übernehmen und das tun, was seit mindestens fünf Jahren überfällig ist: vom Parteivorsitz zurücktreten. Aber der Hauptverantwortliche für das disaströse Wahlergebnis und Erfinder der »Agenda 2010«, der wandelnde Aktenordner Steinmeier, lässt sich zum neuen Fraktionsvorsitzer küren. Und dies geschmackvollerweise auch noch von der alten Fraktion und ohne auf die neuen Mitglieder zu warten! - Das hat Stil!
Der deutsche Spitzensender, das Berliner Info-Radio, nennt die Putschclique in Honduras »Übergangsregierung«. In diesem Verständnis hatten wir in Deutschland z.B. von 1933-1945 auch eine solche, wenn auch rund 12 Jahre...
Ja, wunderbar! Das ist gewiss der richtige Weg: Thyssen-Krupp, (der Name war schon immer einschlägig Programm) zerschlägt sein Werftenimperium und konzentriert sich zukünftig auf den Bau von Kriegsschiffen. Das ist zudem profitabler, weil sie bei derartigen Staatsaufträgen unverschämte Preise bis zur Schmerzgrenze aufrufen können. Und der Herr »Verteidigungs«-Minister zahlt - ist ja nicht sein Geld.
Irgendwie ist Der Spiegel doch »Leitmedium«: Da hat das seit einiger Zeit zutiefst wirtschaftsliberale Blatt die idiotische Parole ausgegeben, alle (!) traditionellen Parteien im Bundestag seien »nach links gerückt«. Und schon plappern diesen Schundbefund fast alle nicht selbst Denkenden nach. So z.B. im gnadenlos großbürgerlichen mitternächtlichen Schwafelclub »Nachtstudio« des ZDF eine völlig politikkenntnisfreie Frau Dorn und ein ebensolcher Herr Poschardt; die eine Karikatur einer Schriftstellerin, der andere eine ebensolche eines Chefredakteurs. Daneben fragte man sich, was ein offenbar ziemlich stockbesoffener und als Autor titulierter Herr Kapielski und der ansonsten doch ziemlich vernünftige Kabarettist Schroeder dort zu suchen hatten. Für den Rest das Übliche: Hornberg.
28.9.
Is' ja toll! Langsam spricht sich bei den führenden Sozen herum, dass Hartz IV und Rente mit 67 doch nicht so prima Ideen sind. Aber so sind sie: Erstmal von irgendwelchen Spinnern etwas erzählen lassen, dann gegen das Votum von wahren Experten einführen und Jahre später erkennen, dass es ein Schuss in den Ofen war. In Berlin z.B. nennen sie das gegenwärtig Schulpolitik...
Spezialdemokratin Andrea Nöhles, äh, Nahles behauptet frech in die Mikrofone, bei der Neuorientierung der SPD ginge es nun zunächst um Positionen und Probleme und weniger um Personen. Entweder lügt Madame, oder sie hat immer noch nicht geschnallt, wie Partei funktioniert. Denn es geht in erster Linie um Personen; vor allem die kleinen Zirkel der Vorstände und Parteiräte, die Interessen und Positionen vertreten und durchsetzen. Und dann vielleicht, auf Parteitagen und zur Belustigung, dürfen sich die Mitgliedsmassen artikulieren...

Nach Erkenntnissen der ZDF-heute-Redaktion »heizt der Iran die Spannung mit dem Westen weiter an«. Da entsteht wohl gerade ein neues Berufsbild: Spannungsheizer.
27.9.
Nun haben die Deutschen wie im Masochistentaumel mehrheitlich genau jene gewählt, die für die »Finanzkrise« und das Drumherum in erster Linie zumindest politisch verantwortlich sind. Offenbar haben sie dem Bundeshosenanzug deren plakatierte »Wirtschaftskompetenz« abgenommen, die sich in drei Schlagworten zusammenfassen lässt: »Wachstum, Wachstum und Wachstum«. - Was das genau heißt, muss sie nicht erläutern. Aber wahrscheinlich meint sie: mehr Produktion durch Ressourcenverbrauch und mehr umweltschädigende Waren wie Autos. Hinzu kommt, dass die Kanzleresse steht für weitere Nutzung der Atomenergie und gegen Mindestlöhne. Gegen Hartz-IV-Aufstockung und ein vernünftiges Gesundheitssystem. Vom personellen Grauen des kommenden Kabinetts mal ganz abgesehen.
Die Herren Steinmeier und Müntefering kleben an ihren Sitzen und sehen nach dem Wahldebakel, das zu ihren Lasten geht, nicht den geringsten Anlass zurückzutreten. Im Politjargon heißt das: »sich der Verantwortung stellen«.
26.9.
Obama warnt vor einem Konfrontationskurs, verweist den Iran auf verschärfte Sanktionen und schließt militärische Aktionen nicht aus. - Wenn das kein Konfrontationskurs ist!
Bundeshörstel fordert nochmals alle Büger auf, wählen zu gehen: »Wer nicht wählt, hat im Parlament niemanden, der seine Belange vertritt.«
Weiß Herr Köhler nicht, dass dieses denjenigen, die wählen, genauso geht?
25.9.
Jetzt kursiert ein abenteuerliches Papier aus dem Bundsinnenministerium, in dem es um Erweiterungen der Lauschangriffe und Abhör- wie Schnüffelaktionen und eine Zusammenlegung polizeilicher und geheimdienstlicher Aktivitäten geht. Und Dummschwätzer Bosbach schwadroniert von einem »Skandal«, dass so etwas 48 Stunden vor der Wahl an Journalisten »durchgestochen« werde.
Herr CDU-Tröte: Der Skandal ist, dass die verfassungs- und demokratiefeindlichen Figuren, die derartiges ausbrüten, ausgerechnet im Verfassungsministerium offenbar in maßgeblicher Position herummarodieren!
Und der zweite: dass keine der im Parlament vertretenen Parteien, die Linke eingeschlossen, bei ihren letzten Wahlauftritten darauf eingegangen ist!
In völlig anderem Zusammenhang erfährt man da: Wählertäuschung kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden! Wenn die Staatsanwaltschaften dieses Gebot des §108a StGB ernst nähmen, kämen goldene Zeiten auf die öffentlichen Kassen zu und die Knäste wären mit Politikern überbelegt...
Apropos: Es ist kein Wunder, dass die Vertreter aller (etablierten) Parteien dringend dazu aufrufen, zur Wahl zu gehen: Denn für jede Stimme, die sie erhaschen, können sie 75 Cent Zuschuss abgreifen.
In Berlin das übliche Missmanagement: Der anstehende Neubau der Charité-Klinik wird nicht ausreichend für Forschung und Lehre sein. Zwar sollte der Bau urspünglich 38 Millionen kosten und ist jetzt mit 86 Mio veranschlagt. Dafür liegen nun die Laborflächen weit unter dem Bedarf und für Praktikumsräume ist kein Platz. Zum Ausgleich ist der Standort derart geschickt gewählt, dass eine nachträgliche Erweiterung nicht möglich ist.
Die Bauabteilungen der Hochschulen waren schon immer etwas Besonderes und sind mit hochbezahlten Spitzen-Experten (jedenfalls laut Stellenausschreibungen) vollgesogen. Für die überwachende Senatsbauverwaltung gilt selbstmurmelnd dasselbe.

In Berlin hat das neue »Label-Haus« jetzt »Showrooms« zu vermieten. Und auf der Dachterrasse wird eine »Lounge« eingerichtet. - Got it richtig?
24.9.
Das passt ins Bild! Denn gleich und gleich gesellt sich bekanntlich gern: Ex-Bahn-Verheerer Mehdorn wird Bankster und heuert bei der USA-Bank Stanley Morgan an. Na, dann guten Morgan!
Da blökt der Bundesbankpräsident und Spitzenverdiener Weber: »Abgabenerhöhungen sind kaum zu vermeiden.« Aber auch nur kaum; wenn man zu feige ist, die Kohle bei den Verursachern abzuholen.
Jetzt warnt die USA-Regierung die paranoiden Amis schon vor Deutschlandbesuchen wg. Terroristengefahr! Verhaltensmaßregel Nummer 1: Nicht auffallen. - Das hat eine/r von den übergewichtigen Karohosen allerdings im Ausland noch nie geschaft...
23.
Geniale Überleitung der ZDF-heute-Nachrichtenvorleserin: »Die Gangster verhinderten ihre Verfolgung durch ... Bombendrohungen beim Polizei-Flughangar. Und damit sind wir beim Sport.«
Typisches Produkt der EU-Bürokratie ist der hilflose Beschluss, zur Bekämpfung der »Krise« und zur »Kontrolle« von Banken, Börsen und Co drei Behörden zu gründen...
Die Studienrätin (Englisch) Edelgard Bulmahn, die schon Bundesforschungsministerin nicht konnte, leitet den Bundestagsausschuss für Wirtschaft. Na, dann ist ja so manches verständlich.
21.9.
Eine der ethisch-moralisch miesesten und opportunistischsten Figuren unter der Politikermuschpoke ist Josef Fischer. Offensichtlich reichen ihm seine fetten Altersbezüge als ehemaliger Landesparlamentarier und -minister sowie als Bundstagsabgeordneter und Bundesminister nicht, so dass der »Grüne« ausgerechnet für die Ölindustrie und nun auch einen Autohersteller lobbyiert und »berät«! Wobei man sich fragt, was ein ehemaliger Taxifahrer von BMW weiß. Mit seiner Außenpolitik ist er überhaupt nicht aufgefallen - der »Friedensfreund« wird jedoch in die Geschichte eingehen als der erste, der Deutschland nach 1945 in einen Krieg geführt hat. Herr Fischer, mit Verlaub, ich halte Sie für ein Arschloch!
20.9.
Das stand zu befürchten: Die Bildungspolitiker und Hochschulpräsidien jazzen den Bachelor als Studienabschluss hoch. Wie es aber wirklich aussieht, zeigt heute eine Stellenanzeige der Freien Universität in Berlin. Da ist im Center für Digitale Systeme eine Position frei, die für Magister/Master/Diplom mit BAT IIa/Ib vergütet wird - für Bachelors (und Fachhochschulabsolventen) hingegen nur mit BAT III.
19.9.
Wenn sich die Linkspartei und die Spezial-demokraten darauf einigen sollten, den demokratischen Comment zu verlassen, nach dem die größte/grössere Partei den Regierungs-Chef stellt, steht den Thüringern das evangelisch-pietistisch-konservativ-»grüne« Grauen Göring-Eckardt ins Haus. Da ist dann nicht auszuschließen, dass die Bevölkerug des Bundeslandes wg. verstärkter Abwanderung weiter schrumpft.
Nicht zu fassen: Der Bundeshosenanzug stellt sich in der Bundespressekonferenz der »Hauptstadtpresse«. Dabei ging es dann um so fulminante Themen wie den Umstand, dass die Kanzleresse Artischocken in Dosen kauft. Schön, dass es im Wahlkampf keine dringenderen Fragen und Probleme gibt...

Der Tagesspiegel fragt ausgerechnet die Kinder: »Wer möchte bei der SPD der nächste Kanzler werden?«
So wird die Jugend politisch desorientiert! Denn erstens möchte derzeit keiner, sondern muss. Und zweitens gibt es bei der SPD gar keinen Kanzler. Liebe Kinder: Bei denen heißt der Boss Vorsitzender - und das ist zumindest bis heute der Münte...
18.9.
Nach der Wahl steigen die Sozialausgaben, melden etliche Medien. Natürlich, sonst gibt es ja keine weiteren Möglichkeiten, um den Wahnsinn der Ankündigungen von CDU und FDP hinsichtlich Steuererleichterungen »für den Mittelstand« zu erläutern. Durch anhaltenden Lobbyismus derjenigen, die es wirklich zur Kasse zu bitten gilt, sieht die Politmuschpoke keine Alternativen.
Sehen wir es einmal so: Es gibt rund 60 Millionen Wahlberechtigte. Und ungefähr 600.000 »Manager«, Geschäftsführer und Vorständler, also 1 Prozent. Wenn Politik für die Mehrheit der Bevölkerung gemacht würde, wäre etwa die Hälfte dieser angeblichen »Leistungsträger« beleidigt und würde ihre hohle Drohung wahrmachen, das Land zu verlassen. Wunderbar! Es lassen sich gewiss mindestens ebenso viele Menschen finden, die für die Hälfte oder weniger der bisherige Bezüge ebenso gut oder besser arbeiten. Das senkt dann die wahren »Lohnnebenkosten« schon mal erheblich. Und wenn die Abgewanderten tatsächlich ihr Verprechen wahrmachen würden, im Ausland zu arbeiteten, stiege die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes bedeutend!
17.9.
Nach dem Idioten in Ansbach kommen wieder die Spinner aus den Löchern die steif und fest behaupten, solche Taten hätten nichts mit Gewaltvideos und Killerspielen zu tun. Mal ganz ab von den gegenläufigen Erkenntnissen der Forschung: Wie viele Amokläufe und (Schul-) Massaker ereigneten sich denn zu Zeiten, als es diese Brutalo-»Unterhaltung« noch nicht gab?
Apropos Milchbauern: Es gibt auch viel zu viele Webdesigner, Autoverkäufer oder Rechtsanwälte. Wo bleiben da die Hilfen der Bundesregierung und der EU?!
16.9.
Dieser Unsinn verunziert derzeit übergroß-formatig unsere Städte und Gemeinden:
Da quälen doch gleich drei Fragen: (1) Kann mehr (von) was? (2) Als wer oder was? (3) Was haben dies Pausbäckchen und/oder die SPD damit zu tun? - Außerdem, wiewohl in ihren Fängen, ist es nicht deren Land.
Wieder ein Ereignis, das die ohnehin überbordende Europabegeisterung der Bevölkerung weiter nach oben puscht: die Wiederwahl des im Europaparlament allenthalben ungeliebten Barroso; zwar mit absoluter Mehrheit, aber nur, weil es angeblich keine - ohnehin unerwünschte - Alternative gab.
15.9.

Unter dieses Foto schrieb eine in Berlin weltbekannte Zeitung: »Wie immer im schwarzen Rollkragenpullover.«
Pech, lieber Tagesspiegel, dass Apple-Chef Steve Jobs just in dem Moment, da ihr die Bildzeile routinemäßig komponiert hattet, sich einen Pulli mit Rundausschnitt anzog!
14.9.
Dies »Duell« war ja das nackte Grauen. Der Bundeshosenanzug wusste mal wieder wenig mehr mitzuteilen als dass sie von vielen Dingen »zutiefst überzeugt« ist sowie für das Land 3 Visionen hat: Wachstum, Wachstum und Wachstum. Dem Spezialdemokraten gelang es zumindest, von der Kategorie Schlaftablette zur Beruhigungspille aufzusteigen.
Da war der »Dreikampf«, zwar im Prinzip ein Dreikrampf (mein Gott, was halten die ARD-Chefredakteure inzwischen eigentlich für Politik und Kampf?!), schon etwas informativer.
Typisch: Da erhält Opel-»Retter« Magna Milliarden an Staatshilfe für massiven Stellenabbau! Und noch gigantischerer Volksbetrug: Davon (von den Subventionen, natürlich) geht ein nicht unerheblicher Teil für ein Autowerk nach Russland. Ja, die erfolgsgeile Kanzleresse ist eben Ossa.
Die Tagesschau spricht uns von einem »SPD-Herausforderer Steinmeier«. - Habe ich da etwas verpasst? Der Mann hat doch die SPD gar nicht herausgefordert, sondern nur deren progressiven Flügel!
6.9.
Kurzurlaub bis zum 13.9. incl.
Gewiss nicht in den USA!
5.9.
Gesamtdisneyland will nun eine Besuchergebühr einführen: 10 Dollar (oder sind es gar 10 Euro?) wollen sie jedem Besucher abpressen. Ganz automatisch, über die Angabe der Kreditkartennummer (was machen Leute ohne?) beim Online-Visumsantrag (mit dem der US-»Heimatschutz« praktischerweise im Schulterschluss mit der CIA auch noch diese Info abgreift!). -
Das ist natürlich völlig falsch! Wer schon in dies Land freiwillig fährt, weil er weder geschäftlich noch sonstwie dienstlich dahin muss, wird total anders gelockt, wie die Geschichte lehrt: Die USA müssen ganz einfach ein Begrüssungsgeld ausloben. Am besten gleich im Werte von 100 Mark - das hat sich als am effektivsten erwiesen...
3.9.
Immer diese »Einzelfälle« von »Fangprämien« zwischen Ärzten, Krankenhäusern, Optikern und Sanitätshäusern. Und das schon seit über 20 Jahren. Sollten sich die ärztlichen Standesorganisationen nicht lieber verstärkt mit Berufsethik statt mit Gebührenordnungen beschäftigen?
Lufthansa darf nun Österreichs AUA übernehmen. Tausende von Arbeitsplätzen werden wegfallen. Dagegen werden Hunderte von Nicht-Arbeitsplätzen im Management wohl bleiben...
4 (!) Tage hat es gedauert, ehe Althaus nun endgültig zurückgetreten wurde. Und jetzt überschwemmen die üblichenKrokodilstränen das Land; man habe großen Respekt vor diesem Schritt, man danke ihm für seine Verdienste usw. usf. Und der Bundeshosenanzug hat erneut auf der falschen Seite gestanden (»ich stärke Dieter Althaus den Rücken«) und ihre politische Inkompetenz gezeigt. Und so etwas regiert uns und bestimmt die Richtlinien der Politik!
Wann tritt übrigens Saar-Müller zurück?
Jetzt drehen die Bankbengel wohl vollkommen durch! Für die »Publikumsfonds« wollen sie jetzt neben den Ausgabeaufschlägen (um 5 Prozent) und den Verwaltungs- und Management-Gebühren (jährlich um 1,25 Prozent) »erfolgsabhängige Gebühren« (Performance Fees, weil's ja deutsch nicht geht...) abstauben: 25 Prozent des Betrages, um den der Fondsmanager seinen Vergleichsindex schlägt. Man fragt sich dann, wofür noch Management-Gebühren?!
Aber es kommt noch besser: Diese »Erfolgsgebühr« wird auch dann abgegriffen, wenn der Fonds im Vorjahr deutlich verloren hatte! In dem Falle sollten doch die »Manager« ihrerseits Versagerzahlungen anweisen! Da könnte der einzelne Anleger bestimmt auf ein hübsches Zusatz-Sümmchen kommen...
Der Elektrohändler Saturn verspricht anlässlich seines 15jährigen Firmenbestehens »für alle Berliner:Top-Jubiläumspreise!« Das ist blöd. Denn statt Spitzen- (top) sollte er doch lieber Niedrigpreise einräumen.
2.9.
Es gibt doch noch gute Nachrichten: So die, dass Roland Koch bekräftigt, nach der Bundestagswahl nicht nach Berlin kommen, sondern in Hessen bleiben zu wollen.
Die Apotheken-Umschau wirbt mit einem Beitrag »Warum Angela Merkel so viel von der Beratung in der Apotheke hält.« - Na, das erklärt ja dann einiges an ihrer Politik!
Das läuft dann in etwa auf dies hinaus:
1.9.
Wie isses doch nur schön, dass es in unserem Lande noch so viele junge und intellektuell unverbrauchte junge Menschen gibt - die sich nun wirklich für jeden abgeschmackten Scheißdreck hergeben. Aber: General Schönbohm! Übernehmen Sie in Ihrer Funktion als Innenminister in Brandenburg! Irgendwo muss es gemeine Kinderschänder geben.
So etwas erfährt man halt nur im ausländischen Fernsehen - diesmal im französischen TV 5: In Israel gibt es erhebliche Proteste dagegen, dass äthiopische Flüchtlingskinder wegen ihrer Hautfarbe auf »normalen« Schulen zugelassen werden!!! Die Zionisten und andere Kreise in dem Land lernen offenbar mehr und mehr von den Faschisten.
Und die Politiker dort von der Mafia: Heute ist der Start für zahlreiche Prozesse gegen Spitzenpolitiker: Der ehemalige Staatspräsident Katzav muss sich u.a. als »Serientäter« wegen sexueller Belästigungen verantworten. Der letzte Ministerpräsident Olmert wegen intensiver Korruption, Amtsmissbrauchs, Betrug umd Urkundenfälschung. Die ehemaligen Minister Benizri (Korruption) und Hirchson (Millionendiebstahl) müssen in einem Revisionsverfahren mit 4 bis 5 Jahren Knast rechnen. Und der gegenwärtige Sesselfurzer im Außenministerium, der rechtsradikale Liebermann, wartet täglich auf die Anklageschrift wegen Geldwäsche und Bestechlichkeit. - Alles natürlich Umstände, die den Kommentator Landsmann (so muss man wohl in diesem Falle heißen) im Tagesspiegel abwiegeln lässt, Israel gehöre nicht zu den korruptesten Staaten der Welt: »Der erste Eindruck täuscht.«
Jiddischen Humor kennen wir allerdings anders!
Seit heute ist Arcandor (sprich Arcandór und nicht Arcándor!) offiziell pleite. Tausende von Beschäftigten müssen in den nächsten Tagen und Wochen mit ihrer Entlassung rechnen. Da ist es doch nur anstandslos, das Konzernchef Eick eine Abfindung von 15 Millionen einstreicht! In wenigen Jahren werden wir vielleicht auch wissen, warum.
Apropos Arbeitslosigkeit. Da hat es die Bundesagentur für die Verschleierung der wahren Zustände auf dem »Arbeitsmarkt« in ihrer letzten Pressekonferenz vor der Bundestagswahl ja prima hingekriegt, nur positive Zahlen und Trends darzustellen. Da wählt es sich doch gleich anders!
Die Bundesregierung hat wegen der dräuenden »Kreditklemme« (die Banken geben kein Geld, sondern legen es lieber erneut hochspekulativ an) 10 Milliarden »freigegeben«, welche die KfW nun an die »Geldinstitute« weitergibt, damit diese die Firmen nun endlich unterstützen. - Da fragt sich doch der vernünftige Mensch, warum die KfW, ebenfalls ja Kreditanstalt, das Geld nicht gleich selber ausreicht, statt den Banken weitere Zinsabschneidereien zu ermöglichen. Aber das ist offenbar die »Geldpolitik« der »Volksparteien«... - Wie prima, dass Wahlen anstehen!
Wir befragten den Bundeshosenanzug als Politiprofi nach den Konsequenzen der Landtagswahlen:
Ebenso aussagekräftig wie ihr Wahlkampf, übrigens...
Doch auch unsere weit über 600 Bundestags-Abgeordneten erweisen sich als absolute Experten im politischen Geschäft, wie wir hier hören und sehen dürfen (mit Dank an Extra3).

Allenthalben in den Medien ist zu hören und zu lesen, in den letzten Tagen seien »zwei Häuser explodiert«. Das kann nicht sein, dass Gebäude explodieren. Gemeint sind doch darin befindliche Gasleitungen, -flaschen, Bomben oder sonstige Sprengstoffe.