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Na! SIE haben's hier prima!
Und Ihren Freunden und Bekannten wollen Sie diesen Blog wirklich nicht verraten?!
Mit einer E-Mail zum Beispiel?
Oder einem Link auf Ihrer Website hierher?
Und selbst wenn Sie sich hier ärgern: Gönnen Sie nicht genau das vielen anderen?

30.4.
Die Bundesregierung versucht in der Causa Griechenland, »negative Signale« an »die Märkte« zu vermeiden. Die gehen dann pausenlos an die Steuerzahler, denn da verpuffen sie bekanntlich. Merke: Im Amtseid der Minister und Kanzler schwören sie, »Schaden vom deutschen Volk abzuwenden«...

29.4.
Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. In den USA kennt man dazu nur die wirtschaftlichen Sorgen und Maßnahmen. Scheiß Umwelt, da kaufen wir uns halt eine neue.

So sind sie halt, die Spezialdemokraten. Bei der Finanzhilfe für Griechenland fordern sie jetzt nur noch die Mithilfe der privaten Banken, machen dies aber nicht mehr zur Bedingung. - Selten so gelacht über diese Art der Erzeugung von »moralischem Druck«.

Es ist wirklich bald nicht mehr auszuhalten. Auch die ach so »sozialistische« Regierung der PASOK in Griechenland will sich das Geld zur Sanierung der Staatsfinanzen vor allem von Rentnern und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes holen. Wo sind denn eigentlich die wahren Profiteure, die Niarchos, die Onassis und weitere rund 100 Reederfamilien mit Milliardenvermögen?!

In Belgien wurde jetzt das Tragen der Burka auf/in allen öffentlichen Plätzen und Einrichtungen verboten. Die islamischen Fundamentalisten haben schon das Gegenmittel: einfach eine Überburka darüberstreifen.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit: Die »Experten« sind überrascht.« Da saß dann der gesamte Vorstand der Bundesanstalt für Arbeit (Gesamtjahreseinkommen der vier bestimmt über 2 Millionen) auf der Pressekonferenz...

Der m.M. grauenhafte Schwätzer und Tagesspiegel-Chefredakteur Casdorff hat wieder zugeschlagen: Mit einem seiner gefürchteten Langtexte, die er für einen Kommentar hält. (Ich sage immer zu meinen Studenten: Ein Kommentar sollte bei 20-25 Zeilen aufhören, sonst handelt es sich um Wortdiarrhö und in wenigen günstigen Fällen um einen Leitartikel.)
Im vorliegenden Fall (mit gefühlten 4.000 und gezählten 95 Zeilen) geht es um die Kanzleresse und Europa. Da verteidigt er als scheinbares Mitglied der intellektuellen und politischen Eliten deren Kopfgeburt: »Europa, das ist keine Chimäre.« Oder, noch grauenhafter: »Die Schönheit des Gedankens Europa zu erhalten, setzt den allerhöchsten Einsatz voraus.« Ist es nicht doch eher allerhöchstes Gelaber? Zudem scheint der Mann Europa noch nicht einmal geografisch zu kennen wenn er von Deutschland faselt als »der größten Nation in Europa«. Klar, Russland z.B. liegt in Australien oder die Ukraine in Südamerika...

28.4.
So tönt ein »Börsenexperte«: Rund acht Milliarden gehen vom deutschen Haushalt an Griechenland. Bezahlen tun's, wenn es schiefgeht, die Steuerzahler. Und: »Natürlich muss das Geld dann wieder hereingeholt werden.« Also erneut vom Steuerzahler. - Perverser geht es nicht!

Das erste Mal, dass ich ihn heute - bei Hart aber fair - mit mehr als zwei zusammenhängenden Sätzen erleben musste: den neuen CDU-Generalsekretär (ich glaube, er heißt Gröhe, aber es lohnt sich offensichtlich nicht, den Namen zu merken). War ich zuvor der Meinung, dem würde ich intellektuell keine Lehrstelle als Kfz-Mechaniker zumuten, erhöhe ich jetzt: den würde ich nicht einmal als Praktikanten zum Ölen der Schmiernippel einsetzen.
Was gleich weiterführt:

Mann, Mann, Mann. Was sind wir bloß mit politischem Personal geschlagen! Da müssen so absolut ökonomisch kenntnisfreie Figuren wie Trittin, das Kauder-Grauen und der Bundeshosenanzug Entscheidungen treffen, deren Konsequenzen sie weder kennen noch verstehen. Und zwar schnell-schnell, bitteschön. »Die Märkte« lauern.
Als ich einmal einen Kredit für eine absolut gesicherte Zwischenfinanzierung über 100.000 brauchte, dauerte dessen Prüfung länger als die vorgesehene Laufzeit. Aber nun, wo es um 8 oder gar 10 oder auch 12 Milliarden für Griechenland geht, sollen zwei Wochen zu lang sein!
Und ebenso erschreckend, in der Journaille passiert dasselbe: Absolut ahnungslose Korrespondenten und Kommentatoren, die nicht einmal zwischen Kredit und Bürgschaft zu unterscheiden wissen, blasen unisono ins Horn der Regierung. Wohl mit dem Auftrag, dem kritischen Publikum vorzugaukeln, es ginge gar nicht anders...

Also, nicht vergessen: Wir müssen »das Vertrauen der Märkte wieder gewinnen« - denn dort wird derzeit viel zu wenig Profit gemacht!

Der absolute Medienaufreger heute ist der Umstand, dass die neue niedersächsische Ministerin Aygül Özkan ihren Amtseid mit der Formal »So wahr mir Gott helfe« ablegte. Man scheint in den Redaktionen davon auszugehen, dass der muslimische Allah entweder gar kein oder zumindest nicht DER Gott ist, den die Christen meinen.

27.4.
So haben wir es geahnt, aber jetzt ist es wissenschaftlich erwiesen: Wenn ein Pharmakonzern Studien zur Wirkung seiner Produkte selber finanziert, fallen die Ergebnisse meist günstiger für ihn aus, als würden die Expertisen von anderer Seite bezahlt...

Jetzt werden die »Rating«-Agenturen, die Mitverursacher der Finanzturbulenzen im letzten Jahr, wieder kühn: Eigentlich sollen sie verboten oder zumindest strengstens kontrolliert werden; doch nun stürzen sie Griechenland mit ihrer »Bewertung« in die größten Probleme und die nachgeordneten Aasgeier freuen sich auf Extra-Zinsprofite. Tja, liebe Politiker...

Ziemlich kühn auch die »Luftfahrtindustrie«. Nun wollen Sie von den Regierungen Kompensation für ihre angeblich 2,5 Milliarden »Verlust« (vulgo: entgangene Profite) wegen der Flugverbote aufgrund der Vulkanasche. Hallo? Geht es noch? Das war doch ein Naturereignis, höhere Gewalt! Da schließen sie doch selber jegliche Gewährleistung oder Ersatzzahlungen bei ihren Kunden aus!
Etwa 30 Prozent meiner Kirschlorbeer-Hecke sind durch den winterlichen Frost totalgeschädigt. Ob mir das bezirkliche Grünflächenamt dafür auf Antrag Schadenersatz leistet?!

26.4.
Hektisches Wochenende; aber: (wer's verfolgt hat)
Habe meine Wohnung erfolgreich verkauft...

25.4.
Beim »Alternativen Medienpreis« bin ich leider erneut nicht unter die 5 nominierten in der Kategorie »Internet« geraten. Schade. Aber wenn man so guckt, wer dabei ist, muss ich ohne Wehmut sagen: »Tja, da gehöre ich dann wohl auch nicht mehr hin und bin ca. 20 Jahre zu spät dran; äh, nein, weiter...«

24.4.
Zynisch-hypochondrische Gedenkveranstaltung für die vier in Afghanistan gefallenen Bundeswehr-Mitglieder. Der Bundeshosenanzug grinste im wesentichen nur blöde, während ihr Kriegsminister sich bei den Angehörigen für den Tod der vier entschuldigte (wörtlich: die Schuld weglegte). Und dann grandios darauf hinwies, dass es zukünftig leider auch weitere Todesfälle in anderen Familien geben werde - natürlich nicht in seiner!

23.4.
Da lügt und eiert der Schäuble hinsichtlich der griechischen Pleite herum, dass die Wände wackeln; die Kanzleresse spinnt öffentlich herum hinsichtlich Afghanistan; Röttgen lügt zu Gorleben und Endlagern unverdrossen und wider besseres Wissen weiter; Brüderle und Westerle wissen nicht, was sie tun; von der Leyen beleidigt alle unter 3.000 Euro/Monat Einkommen; die Spezial-demokraten lauern opportunistisch auf die NRW-Wahl; die »Grünen« sind wie immer indiskutabel -
Dazu ein wunderbares round-up: (hierzu gibt es selbst für mich als Sprachkritiker kein geeignetes deutsches Wort!) Heute ist der »Welttag des Buches«!
Wenn die Leute lesen würden, ließen sie sich von den Zynikern in der Politik, der Wirtschaft, den Medien und den Kirchen nicht pausenlos derart verscheißern!

Prima Nebenbeispiel: Der vormalige Chefredakteur des Spiegels und ehemalige Chef von Spiegel TV sowie vorvormalige Redakteur der politpornografischen St. Pauli Nachrichten und auch sonstige Moral- und Politikirrwisch Stefan Aust (im Nebenberuf selbsternannter einziger Baader-Meinhoff-Kenner - und ebensolcher -irrer) plant ein neues Nachrichtenmagazin. Kann er ja. Aber dass nun ausgerechnet der zumindest rechtskonservative Springer-Konzern daran die Mehrheit halten soll, zeigt eher, dass Otto von Bismarck als Reichskanzler mit seinem Spruch anno 1882 richtig lag: Journalisten sind gewissenlose Lohnschreiber.

22.4.
Der Menschenfreund Mixa tritt zurück.

Wer hätte das bloß gedacht. Und so grundlos.
Da werden nun aber zig Kostüme für die Augsburger Puppenkiste frei.
Und für die katholischen Kanonen gibt es dann vorerst gar keinen mehr, der sie vor dem Einsatz weihen könnte, denn M. war auch »Militärbischof«.

Die Deutsche Bahn kauft den international agierenden Eisenbahnbetrieb Arriva für 2,7 Milliarden. Und gleichzeitig fallen aus ihren ICE die Türen 'raus! Das nennt man dann Prioritätensetzung.

21.4.
Nach diesem Film - nun auf arte gezeigt - kann auch der letzte Idiot seiner Regierung kein Wort mehr abnehmen; zumindest nicht, was »umgangssprachliche« wie echte Kriege und bewaffnete Konflikte angeht. Auf heutzutage heruntergebrochen: Afghanistan ist eine einzige Lüge!

20.4.
Noch so ein Aschentag.

Christlich-sozial, wie unser Verkehrshilfsminister, äh, Hilfsverkehrsminister, äh, Verkehrsministerhilfe, äh, unser Ramsauer Peter aus Traunwalchen nun einmal ist, hat er das Problemfeld Vulkanasche der Lobby der »Luftfahrtindustrie« überlassen und sich mit der Bemerkung zurückgezogen, dass nunmehr nichts in seiner Verantwortung liegt. Solche Minister brauchen wir: die sich rechtzeitig zurückziehen wenn deutlich wird, dass sie heillos überforder sind, und das Ruder den wahren Experten in die Hand geben!
Was das Peterle natürlich auch nicht weiß: Unser amerikanischer Freund ist langsam wegen der Sperrung des europäischen und besonders des deutschen Luftraums nervös geworden: Geht doch über 70 Prozent des Nachschubs für seine Truppen im Irak und in Afghanistan über seine Stützpunkte hierzulande. Das lässt sich allein am dramatischen Rückgang afghanischer Zivilopfer in den letzten Tagen ablesen..

Es ist unglaublich: Wer wegen des vulkanaschebedingten (das Wort kommt ja nun selten vor!) Flugverbots über weiten Teilen Europas nicht rechtzeitig aus dem Urlaub zurück kommen kann, muss Überstunden abbauen oder zusätzliche Urlaubstage nehmen! Dagegen sind Firmen wie Reiseveranstalter oder Flug-gesellschaften fein raus: die können, wie es sich gehören sollte, auf »höhere Gewalt« rekurrieren und sind ersatzmäßig aus dem Schneider. Hier ist dringender tariflicher oder besser noch arbeitsrechtlicher Handlungsbedarf!

Asche anderer Art: Gegen Goldmann Sachs werden Untersuchungen wegen Betrugsverdachts durch die US-amerikanische Börsenaufsicht geführt. Auch gegen zahlreiche weitere Banken und »Geschäfte«. Was Klein Fritzchen schon immer als Verdacht gehegt hat: Genauso isses! Die Finanzbranche mit ihren Bankstern ist genau dies: abgrundtiefes Verbrechertum.
Mutter 1: »Ich elende! Mein Sohn ist katholischer Geistlicher geworden!«
Mutter 2: Haben Sie ein Glück! Meiner wurde Investmentbanker!«


In der intellektuellen Berliner Abendschau des RBB wurde darüber spekuliert, ob heute Nacht das Flugverbot »wieder aufgehoben wird«. Wieso »wieder«? Wurde es schon einmal?

19.4.
Unglaublich: USA-Kriegsminister Gates hat gewarnt, Washington habe »keine effektive und langfristige Iran-Strategie«. Da fragt man sich natürlich und mit recht, warum ausgerechnet der - auch noch seit Jahren amtierende (schon unter Schorsch Dappelju!) - etatmäßige Minister warnt. Kann er nicht oder will er nicht seines Amtes walten?
Und solcher idiotischen »Politik« folgt die Kanzleresse! Mit anderen Worten: Sie weiß dieses und vieles andere auch nicht; zumal es keine nachzubetenden Vorgaben aus Washington gibt. Aber immerhin »glaubt« sie (siehe 17.4. zu Afghanistan). Früher war sie von dem Unsinn, den sie öffentlich verzapfte, zumindest noch ausnahmslos »zutiefst überzeugt« (vgl. etwa 8 Milliarden Fundstellen allein in diesem Blog), was ja alleine schon eine gesunde Basis für Entscheidungen ist, die eine unbedeutende Bananenrepublik betreffen. Es soll ja heute noch nicht wenige Leute in ihrer Partei geben, die zutiefst davon überzeugt sind, dass die Erde eine Scheibe ist; dass der Papst, aber lassen wir das; oder, etwas tiefer angesetzt, dass Pofalla und Kauder etwas von Politik verstehen...

Machen eigentlich die Polen den ganzen Staatsakt und die Beerdigung von Kaczynski rückgängig wenn sie aus der black box erfahren, dass der den Piloten autoritär genötigt hat, die Landung in Smolensk zu versuchen, weil er in 30 Minuten eine staatstragende Rede zu halten hatte?

18.4.
Bei Anne Will: Die peinliche »Grüne« war erkennbar blau.

Wegen der vulkanaschigen Flugverbote mosern nun die Flughäfen (wie Fraport) und Fluglinien (etwa Air Berlin): es entstünden täglich »volkswirtschaftliche Schäden« in Millionenhöhe. Gemeint sind natürlich »entgangene Profite«. Und zu deren Vermeidung würden die Gesellschaften gern auf Kosten von Leib und Leben der Passagiere und Besatzungen sich sofort wieder ins Getümmel stürzen...

Bei der Trauerrede für die unsinnig gefallenen Bundeswehrsoldaten laberte deren Obertrachtenträger in Kunduz, die Feinde gingen »mit Heimtücke und Hinterlist« vor. Wie erfrischend sind dagegen die offenen Angriffe der US-Soldaten und ihrer Mitstreiter auf Hochzeitsgesellschaften, Dorfversammlungen und ähnliches, die dafür sorgen, dass über 80 Prozent der Toten Zivilisten sind. Vom sportiven Einsatz wie in Bagdadh (siehe 16.4.) einmal ganz zu schweigen.

In Teheran fand eine Anti-Atomwaffen-Konferenz als Gegenstück zu der in Washington statt. Dort waren natürlich kaum westliche Vertreter zugegen. Nach Darstellung der Tagesschau »wetterten Vertreter des Irans und Syriens« gegen den Westen und vor allem die USA.
Eben: Sonst ist alles ja genau anders herum.

17.4.
Wir haben auch schon eine Hauptverantwortliche für den zu erwartenden Fall, dass sich die Bundeswehr neben den übrigen ausländischen Truppen bald mit Schimpf und Schande und vor allem nach Zig völlig unnütz Gefallenen aus Afghanistan zurückziehen muss: unsere Kanzleresse. Denn sie »glaubt«, wie sie als gute Christin (ist ja auch CDU) ständig versichert, an die alternativlose »Notwendigkeit« der Kriegsteilnahme. Und sie ist die oberste Befehlshaberin und Verantwortliche für das blutige wie kostspielige Abenteuer.

Die vom Gesetz her »staatsferne« öffentlich-rechtliche Sendeanstalt namens Bayerischer Rundfunk bekommt als nächsten Intendanten den derzeitigen Sprecher der Bundesregierung, die CSU-Tröte Ulrich Wilhelm. - Und kein Schwein regt sich auf...

Die Bundesregierung hat jetzt die »Kurzarbeitsregelung« über den 31.12. hinaus verlängert. Und schon mault die OECD, die schon im Vorfeld der Bundesrepublik vorgeworfen hatte, durch derartige »unfaire Maßnahmen« sich internationale Wettbewerbsvorteile zu sichern. Na, da müsste sich diese Organisation einmal die brutal-protektionistische Wirtschaftspolitik etwa Frankreichs oder der USA genauer ansehen. Geht aber nicht, weil die in dem Club dominieren.

Die Berliner Senatorin für Stadtentwicklung, Spezialdemokration Junge-Reyer, verteidigt den Millionenverlust des Senats beim Verkauf des »Spreedreiecks« (Filetgrundstück in der Friedrichstraße) und »übernimmt die politische Verantwortung«. Selbstverständlich konsequenzenlos...


Eben sehe ich dass Der Spiegel den einzigen »grünen« EU-Abgeordneten entdeckt hat: »...warnt der Europa-Abgeordnete der Grünen, Claude Turmes, dürften...«

16.4.
Warum nur müssen offenbar 99 Prozent der Journaille in TV, Radio und Presse sich FÜR den Einsatz und Verbleib der Bundeswehr in Aghanistan aussprechen? Und zwar meist vehement.

Hier ein Film-Ausschnitt, der unsere Freunde, Mitglieder der »westlichen Führungsmacht«, Hort des Humanismus' und Verteidiger christlich-westlicher Werte bei ihrer Tätigkeit zeigt. (Das ganze Verbrecher-Video auf www.collateralmurder.com und bei www.wikileaks.org

Der berufsmäßige Mernschenfreund

hat bislang vehement bestritten, Kinder und Jugendliche früher geschlagen zu haben. Nun kann er sich schon nicht mehr genau erinnern und dies nicht völlig ausschließen...

15.4.
Schon wieder deutsche Opfer in Afghanistan! Und die Politiker sondern wieder »Empörung und Abscheu« ab und in manchen Fällen gar »Entsetzen«. Allerdings nicht über ihre Politik und Entscheidungen. Da werden wir dann ja bald in den Tageszeitungen, Abteilung Todesanzeigen, wieder ganze Seiten mit dem »Eisernen Kreuz« zu sehen kriegen.

»Krümelmonster«-Tochter (Niedersachsens damaliger Ministerpräsident Ernst Albrecht kam von der Keksfabrik Balsen, weswegen nicht wenige meinten, er habe einen am Keks - siehe Gorleben) Ursula von den Leyen kennt sich in ihrem neuen Job als Sozialministerin besonders gut aus: Maurer oder Dachdecker müssten ja gar nicht bis 67 in ihrem gewohnten Job arbeiten, um Rentenansprüche voll zu erwerben. Sie könnten ja zuvor in einen Bürojob wechseln, wenn es gesundheitlich nicht mehr geht. - Die Minister-Laiendarstellerin hat zweierlei übersehen: Zum einen kann man nur in der Politik völlig unqualifiziert von einem in den anderen Job springen (wie sie selber); zum anderen nehmen die Firmen ja heute kaum noch jemanden über vierzig (auch das ist in der Politik leider anders)...

Wir hören, die »Krise« habe die deutschen Spielcasinos schwer getroffen. So hat etwa die Westspiel-Gruppe in den letzten zwei Jahren Ertragsverluste von 22 Prozent hinnehmen müssen, die Besucherzahlen gingen um über zehn Prozent zurück. - Ist doch klar: Die Zockerei findet seither an den Börsen statt.

14.4.
Die »glücklose« (Diplomatenschnack für unfähige oder total gescheiterte) Berliner Senatorin Lompscher von der Linken für Gesundheit und so versucht einen Popularitätsschub und wildert auf fremdem Terrain: Sie will den Auftritt von Zirkussen auf Berlins Freiflächen verbieten lassen und fordert alle Verfügungsgewaltigen auf, den circensischen Unternehmen keinen Standplatz zur Verfügung zu stellen. »Begründung«: In Zirkussen erfolge keine artgerechte Tierhaltung. - Ich denke, hier lachen sogar die Veganer.

Der Washingtoner Trara-Gipfel zu Atomwaffen endet mit der Bekundung, man werde alles daran setzen, dass Nuklearmaterial nicht in die Hände von Terroristen fallen darf. Ist das nicht zu spät? Was ist mit den Regierungen von z.B. Nordkorea, Israel und des Irans?!

Apropos Sprechblasen: Der Erfolg der Politschwätzer beim Besetzen und Vergewaltigen von Begriffen ist bis in die Tagesschau zu besichtigen: Die bietet auf ihrer Internetseite »Material zur Diskussion: was ist Krieg?« Wahrscheinlich aber nur »umgangssprachlich«.

Und das ist besonders herrlich: Kriegsminister zu Guttenberg kündigt eine immense Verstärkung der Wehrhaftigkeit deutscher Soldaten an: Es sollen 2 (in Worten: zwei!) Panzerhaubitzen nach Kunduz verlegt werden. Da schlottern den Taliban aber die Knie angesichts einer solchen Waffengewalt. - Ich habe schon anno 1966 während meiner Gastrolle bei der Trachtentruppe gelernt, dass eine Artillerieeinheit über ein wenig mehr Feuerkraft verfügen sollte, um ernst genommen zu werden. Also etwa Zig oder Hunderte. Aber es ist ja kein Krieg! Ersatzweise könnte man vielleicht zur Einschüchterung des Feindes, äh, Gegners, auch mit Knalltüten wie dem Minister werfen...

12.4.
Der Laiendarsteller für den derzeitigen Bundes-verkehrsminister, die personifizierte Trübsal Ramsauer, will keine Prämien für Elektroautos geben. (Die Kunden würden die Fahrzeuge wahrscheinlich nach gewohntem Reflex verschrotten). Das ist insofern schön, als damit die verschnarchten deutschen Hersteller nicht auch noch zur Belohnung subventioniert werden. Andererseits kriegt man damit natürlich kaum einen Käufer für die teuren Dinger. Mit anderen Worten: Ramsauer will die Elektromobile nicht.

Der gemeine Russe kann kein Englisch. Der ganz gemeine, vor allem in seiner Sonderform als Fluglotse im Tower von Smolensk, schon gar nicht. Das will uns ein Teil der deutschen Publizistik inform von »Gerüchten« als Grund für den Flugzeugabsturz der polnischen Maschine weismachen. - Und selbst wenn: Polnisch und russisch sind etwa so weit auseinander wie die deutsche und die niederländische Sprache, weswegen eine Verständigung ja schier unmöglich ist...

Der Bundeshosenanzug bekämpft im übrigen gerade in Washington energisch die Atomrüstung.
Jedenfalls die ausgewählter anderer.
Apropos, man trägt wieder Uniform. Die Kanzleresse nimmt pausenlos Termine bei der Trachtentruppe wahr, der Kriegsminister faselt dies und das über Missmanagement (vor allem bei der »Planung« und der Waffenbeschaffung), die Medien sind dabei ständig präsent. Mit anderen Worten: Die grundsätzlich antimilitaristische Bevölkerung Deutschlands wird mit der anhaltenden Militarisierung der Politik in kleinen Dosen vertraut gemacht.

Da sondern dann an den Särgen - übrigens freiwilliger! - Soldaten machtgeile, total globalversierte Politiker à la dem kleingeistigen, total überforderten schwäbischen Ex-Landrat Kauder perverse Sprüche ab wie die, sie seien »für Volk und Vaterland« gestorben. (Nein: für - oder bestenfalls im überbürokratisierten Laden BW mit - Auslandszulage gefallen!) Denn wir wissen ja: »Deutschlands Freiheit wird am Hindukusch verteidigt«, wie selbst ein verblendeter Spezialdemokrat zu höhnen beliebte. Die »Entsender« im Parlament sind selbstverständlich wg. allg. Unabkömmlichkeit wie stets immer die letzten, die selber hingehen würden, aber angesichts ihres Durchschnittsalters ohnehin mehrheitlich jenseits von Wehrpflicht oder Werwolf...

Gemein! Neue, und jetzt sogar pekuniäre, Vorwürfe gegen unseren Lieblingsoberpriester:

Können diese freundlichen Augen, kann dieses gütige Gesicht lügen?!

11.4.
Allgemeine Volksverscheißerung: Unsere Straßen sind durch Schlaglöcher zum Teil kaum noch passierbar? Die öffentlichen Kassen sind leider leer. - Schulen, Kindergärten, Universitäten sind marode? Die Kommunen und Bundesländer sind fast pleite. - Schnell mal acht Milliarden für Griechenland? Gern! Darf es nicht noch etwas mehr sein?

10.4.


In der Spitzenjournalismus-Veranstaltung »heute« wurde von einem »Zünglein auf der Waage« berichtet. - Immer noch besser so als umgekehrt, allerdings...

9.4.
Die Gangster in Brandenburg und den umliegenden (Bundes-)Ländern freuen sich schon: Der Landesinnenminister, Spezialdemokrat Speer, will die Zahl der Polizisten um rund ein Viertel senken und die Polizeiwachen von 52 auf 24 k&uunml;rzen. Daneben gibt es dann etwa 15 »Schutzbereiche« ; die sind allerdings nur tagsüber zu erreichen, da es bekanntlich nachts ruhig und kriminalfrei zugeht. Jedenfalls in Brandenburg...

Es ist schon interessant, für was wie geworben wird:

8.4.
Man muss sich das einmal vorstellen: Die Bürokratisierung und totale Kontrolle der FU schreitet seit Jahren fort.
Nun begibt es sich z.B., dass ich seit einer Woche mein Büro nicht mehr betreten kann, weil das gegen Schlüssel ausgetauschte (kein Mensch weiß warum) Semi-Elektroniksystem ziemlich ebenso unausgereift und vor allem funktionsfrei ist wie das CSM der Wunderfirma SAP (an dem wir alle: Studis, Dozenten und Verwaltung seit gut 8 Jahren leiden). Im Ergebnis heißt dies in diesem Fall:
1. Anruf beim Hausmeister;
2. der (wenn man ihn erreicht) ruft irgend jemanden weit außerhalb an (wenn er den erreicht!);
3. wenn der Hausmeister jemanden erreichbar, ist das semigut, denn der könnte eventuell und im Regelfall erst am übernächsten Tag kommen;
4. das Ganze wird natürlich irgendwo kontrolliert - in diesem Fall bei der Fachbereichsverwaltung
5. der dort Zuständige hat ja auch einmal Urlaub... ICH PLATZE!
Und die »Verbraucherschutzministerin« ereifert sich - werbewirksam, denn in NRW stehen Wahlen an - über Kontrollen im WWW!

7.4.
Rache der Bischöfe: Da die Menschen im roten Mecklenburg-Vorpommern bekanntlich nicht gerade Kirchgänger sind, hatten die dortigen Oberpriester gegen die Regelung des sonntäglichen Verkaufs in Touristengebieten geklagt. Leider erfolgreich, da das Greifswalder Oberverwaltungsgericht der Klage stattgab - und damit etliche doch sonst heilig gesprochenen Arbeitsplätze und die Wirtschaft des strukturschwachen Gebietes in Gänze erheblich gefährdet. Aber es war schon immer ein Anliegen der Berufs-Christen, die Menschen in Armut und Willfährigkeit zu halten...

5.4.


Die heutigen sprachlichen Spitzenleistungen kann ich nur auf erhöhten Eierlikör-Konsum in den Redaktionen zurückführen:
In der Tagesschau melden sie zum Grubenunglück in China, die Eingeschlossenen hätten »sich mit Gurten an den Wänden festgekettet«. Andere hingegen offenbar mit Ketten festgegurtet.
Und die Berliner Abendschau tönt: »Der Tourist als solches.« - Ahnten wir nicht alle schon lange, dass das Tourist eine Sache ist?

4.4.
Kriegsminister zu Guttenberg: »Die Gefechte am Freitag zeigen, dass der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan alternativlos ist.«
Da fehlt mir nun wirklich, was selten vorkommt, jegliches Wort!
Ähnliches hat übrigens auch der Kriegsverbrecher Kissinger zum Vietnamkrieg süffisant angemerkt.

Dieser grauenhafte, inakzeptable und offenbar auch persönlich inkriminierte römische Oberpriester fordert doch nun tatsächlich eine »geistige und moralische Wende der Menschhheit«. Soll er doch mal in seinem Laden damit anfangen!
Und auch die protestantischen »Kirchenfürsten« und »Würdenträger« (da kriege ich immer das Hochwürgen) »fordern vehement eine schonungslose Aufklärung« der Missbrauchsfälle. Ja, dann sollen sie doch damit beginnen! Wen sonst kann man hier auffordern - zumal sich die Kirchen ja skandalöserweise der »weltlichen« kriminalpolizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen entziehen.
»Frohe Ostern!«

Übrigens: Ostern fällt aus:


In einem »Fachbeitrag« des Berliner Tagesspiegels wird auf den Werbespruch eines Intenetanbieters verwiesen: »Eins, zwei, drei - meins« Reim dich oder ich fress dich!

3.4.
Die Industrielobby lässt die Bundesregierung wissen, sie wolle eine Forschungsförderung durch den Bund: Eine solche Unterstützung »schafft ein Mehrfaches an zusätzlicher Wertschöpfung in Deutschland«. Ja, was sie so alles nicht wollen, die Herren Bosse: forschen, ausbilden, vernünftige Tarife, Steuern zahlen...
Und das putzige ist: Gerade der Verband der forschenden Pharmafirmen rechtfertigt die skandalösen Mondpreise in den Apotheken mit den Forschungskosten seiner - in Wirklichkeit gerade mal zwei - Mitglieder.

2.4.
Ein grandioses Beispiel von Anmaßung: Die Justiz der Vereinigten Staaten klagt »zuhause« eine ausländische Firma an, welche Geschäfte in den USA betreibt, weil sie in Drittländern gegen Regeln verstößt: Hier Daimler Benz, weil die in China und Ägypten Schmiergelder für Aufträge durchreichte. Selbstmurmelnd ist dies kriminell und anklagensdringend. - Nur fragt man sich, was das die korrupteste Wirtschaftsmacht der Welt angeht - außer Konkurrenzneid. Würde der Spieß umgedreht: Kaum eine Firma der USA könnte noch jenseits der Landesgrenzen ihre ohnehin überwiegend veralteten oder konkurrenzfähigen Produkte verkaufen.

1.4.
Hier mal keine Aprilscherze, denn: Da wäre mindestens die Hälfte aller Meldungen und Berichte aus der Politik im Kern gemeint.