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29.2.
Erneut eine Schlappe für Wulff: Er kriegt den »Ehrensold« gegen seinen Willen! Und zwar offensichtlich auch noch in voller Höhe und ab sofort lebenslänglich. Dabei hatte er sich in einem Interview mit dem ZDF am 21.6.2010, also schon vor seiner »Wahl«, aufs Heftigste dagegen ausge-sprochen.
Vermutlich ist das die Rache des Lothar Hageböl-ling, seines Zeichens Chef des Bundespräsidial-amtes. Der war als Wulffs Chef der niedersächsi-schen Staatskanzlei von jenem brutal aus dem beschaulichen Hannover ins grausige Berlin mit-geschleppt worden. Und hat nun, wenige Tage, bevor der neue Hausherr des Schlosses Bellevue ihn rauskegelt, noch schnell zugeschlagen...

Apropos Schlappe. Wieder hat das Bundesver-fassungsgericht der Politik eine geklatscht: Es geht nicht an, dass eine kleine, feine, handverle-sene Truppe von neun Bundestags-Abgeordneten schwerstwiegende finanzielle Entscheidungen wie zum »Rettunsschirm« Griechenlands treffe.
Das Groteske Nummer 1 daran ist, dass die »Op-positions«-Herolde von SPD und »Grünen« sich nun feiern, obschon sie seinerzeit dem Geheim-gremium zugestimmt hatten.
Das Groteske Nummer 2 daran ist, dass die den Neunen zugeschobene Entscheidung bereits ge-fallen ist, das Urteil also reichlich zu spät kommt.
Also haben die zahllosen Juristen in der Politik (ich sage ja: alles Vierer-Juristen) entweder nicht gewusst, was verfassungsgemäß ist, oder (und das wäre eigentlich noch ärger) dies gewusst und - gewusst haben, wie lange der Gerichtshof für sein Urteil braucht!

Ach ja, und dann noch dieses Grauen Angelika Beer: Erst treibt sie als maßgebliche »Politikerin« der »Grünen« die Bundesrepublik in einen Krieg. Dann verschwindet sie als Abgeordnete im Par-lamentsrestaurant von Straßburg. Dann wird sie nicht wieder aussichtsreich für die Bundestagswahl auf der Liste positioniert und tritt aus. Und nun hieven die »Piraten« sie auf Listenplatz 6 in Schleswig-Holstein. Da weiß man nun wirklich nicht mehr, welche Partei dort wählbar ist.

28.2.
Seit Tagen wird nun - und besonders in einer großen Tageszeitung aus München - nach den Meriten als »Bürgerrechtler« des Pfarrers Gauck gefahndet. Bislang nicht nur ergebnislos, sondern (siehe Süddeutsche, Deutschlandaus-gabe vom 27.2. Seite 2) auch mit erheblichen An-griffen seitens eines Amtsbruders vom Gegenteil. - Und wollnma ehrlich sein: Für das Ansehen unseres Landes hat Beate Klarsfeld wohl mehr getan als ein Rostocker Prediger...

Ist das nun nicht eigentlich Insolvenzverschlep-pung, die gewisse tapsige und kenntnisfreie Politdarsteller hinsichtlich Griechenland betrei-ben? Im wahren Wirtschaftsleben springt hier der Staatsanwalt vor!

Apropos verschleppen. Die katholischen Ober-priester zögern gewaltig den Verkauf ihres Weltbild-Verlages hinaus. Ich vermute, weil sie mit dessen Produkten angesichts von Verlags- »werken« wie »Vögelbar« oder »Silver Sex« einen direkten, unverfänglichen und problemlosen Zu-gang zu pornografischen Produkten haben.

27.2.
Jetzt scheint der Bundekriegsminister wirklich durchgedreht zu sein und völlig seinem Militari-sierungsrausch zu unterliegen: Er erkenne »keinen großen intellektuellen Beitrag der deutschen Universitäten zur Frage von Krieg und Frieden«. Lieber Herr Generalssohn, »Kriegsforschung« gehört nicht in ein zivilisiertes Land; mal abgese-hen davon, was die mit intellektuell zu schaffen hat!

Im Spiegel ist heute zu lesen, dass der spezial-demokratische Rechtsaußen Garrelt Duin (na gut, aus Ostfriesland) ausgerechnet vor dem »Wirt-schaftsrat« der CDU einen Vortrag gehalten habe. Besonders peinlich: Ein anwesender Lobby-ist notierte zufrieden, »die von Duin vertretenen Positionen konnte man als Wirtschaftsverband zu 100 Prozent unterschreiben«. - Als von diesem Abgeordneten »vertetener« Bürger hingegen gewiss eher gar nicht.


Und schon wieder das Nordlicht Info-Radio mit dieser Allegorie über Griehenland: »"Das Fass ohne Boden" hängt ja in der Luft.«

26.2.
Na, das ist ja 'ne Idee: Die Bundesregierung will einige hundert Finanzbeamte zur »Hilfe« nach Griechenland entsenden. Da freuen sich aber alle Finanzämter die ständig darüber klagen, sie hätten zu wenige Beamte, um z.B. die Steuerfahndung sachgerecht auszuüben. Aber der Finanzminister-darsteller weiß ja bekanntlich alles und besser.

Im Info-Radio des NDR wird darauf verwiesen, dass »die Dachkonstruktion der Hamburger Elbphilharmonie das Gewicht von 30 Airbus 380 aushalten« müsse. Trotz intensivster Recherche ist es mir bislng nicht herauszufinden gelungen, was die Maschinen dort auf dem Dach zu suchen haben.

25.2.
Neue Verdienstmöglichkeit für Kurzarbeiter: Zum Bundespräsidenten wählen lassen und sogleich wieder zurücktreten - das gibt lebenslänglich aus-reichend Kohle...

Präsidentenaspirant Gauck besucht die NRW-CDU. Und wer dackelt gleich hinter ihm brav mit? Die Wulff-Posaune Pfarrer und Oberberater Peter Hintze...

24.2.
Das ist doch Verhöhnung! Nun wulfft der zurück-getretene Schnäppchenjäger auch noch eine glorreiche Verabschiedung per »Großem Zapfen-streich« durch die Trachtentruppe.

Und er:

gibt erneut das Scheitern seiner unseligen Politik zu und kündigt einen weiteren zig Milliarden schweren Rettungsbedarf für Griechenland an...

Apropos scheitern. Die Arbeitsgemeinschaft Doku-mentarfilm hat vorgeschlagen, die Veranstaltung Gottschalk live durch Dokumentationen zu ersetzen. Die ARD bekomme damit zusätzlich »wiederholungsfähige Programmware«. Und erfülle »ganz nebenbei sogar ihren Programm-auftrag«. - Ich fürchte nur, dass auch Gottschalk dann einen fetten »Ehrensold« abstaubt.

Allenthalben nur mühselig unterdrückte Jubel-schreie in der Wirtschaft und Dividenden bis zum Abwinken. Nur der Verband der Maschinenbauer kann offenbar nicht rechnen. Denn angesichts der Tarifforderung der IG Metall von 6,5 Prozent Lohn-erhöhung barmt er als traurige Ausnahme, dass die Geschäfte ja soooo viel schlechter laufen als kürzlich noch erwartet. Ja, olle Kannengiesser, geht's noch?

In der Diskussion um den »Bigamisten« Gauck erhält man den Eindruck, in der DDR habe es nur zwei Sorten Menschen gegeben: Bürger und Bürger-rechtler.

Gestern Abend bei »Maybrit Illner«: Peinlich und unerträglich, wie Jürgen Trittin sich da an die bürgerliche Mitte heranwanzt, um seine Quali-fikation für den angestrebten Job des Bundes-finanzministers öffentlich unter Besichtigung zu stellen.


ZDF in heute über eine Gletscherschmelze: »Wenn das abbricht, entsteht ein Stück so groß wie New York«. Na, dann wissen wir alle es ja ganz genau, da die Deutschen mit den Flächen in den USA zutiefst vertraut sind. Aber halt, nein! Ist der Staat oder die Stadt gemeint? Wieder uninformiert zu Bett.

23.2.
Deutschland hat die strengsten Lebensmittel-gesetze (naja, wenn's stimmt), weil hierzulande die gröbsten Betrugsversuche und Sauereien statt-finden. Einem Franzosen z.B. derartigen Dreck zu verkaufen, gelingt allerdings auch mit solchen Gesetzen überhaupt nicht.

Wir können natürlich ein Gutteil der in Griechen-land verlorenen Milliarden dadurch wieder hereinholen, dass wir zig öffentlich alimentierte Institute der »Experten« schließen und Wirt-schafts»wissenschaftler« gesellschaftsnützlicher Arbeit zuführen. Zudem haben wir dann auch in Zukunft Ruhe vor ihnen und ihrer Falschberatung. Die können sie nach Feierabend beim Monopoly-Spiel absondern.

Und nicht vergessen: Wenn Sie ein paar Blech-eimer übrig haben und »wahnsinnig interessant« arrangieren, können Sie dies einer unbedarften Galerie glatt als »Kunst« unterjubeln.

Und wenn Sie das Ganze dann noch »Rain Rains« betiteln, haben Sie auf ganzer Linie gewonnen. Wenn Sie das Wasser von oben nicht vergessen!


Der von etlichen Lobposaunisten als Großrhetor verkannte Joachim Gauck verschiebt allzu oft nur Phrasen und Worthülsen. Man schaue allein in sein schmales (62 Seiten) Bändchen »Freiheit«. Und schiefe Bilder sind offenbar sein Hobby, so nach dieser Art: »Die Vorschusslorbeeren, die ich jetzt gehört habe« - waren wohl Knallerbsen.

22.
Hippokratischer Eid I:
Provisionen für die Vermittlung von Patienten an eine Klinik sind sittenwidrig. Das wurde nun einem bereits zu elf Monaten auf Bewährung einschlägig verurteilten Arzt in Kiel mitgeteilt. Der Mediziner hatte auf Zahlung von »entgangenen« rund 262.000 Euro gegen die Uniklinik geklagt, da er ihr wohlhabende Patienten aus dem arabischen Raum zugeführt hatte. - Die Emire wurden übrigens ebenso gut wie bevorzugt behandelt. Und allein das liegt ja im Interesse eines Arztes, nicht schnö-der Mammon...

Hippokratischer Eid II:
Drei Vorständler der Kassenärztlichen Ver-einigung KV Berlin müssen je 183.000 Euro zurückgeben. Diese bescheidene Summe wurde ihnen zunächst als »Übergangszahlung« zuge-mauschelt. Obwohl sie, nach ihrer Wiederwahl, noch weitere sechs Jahre im KV-Amt bleiben werden. Man hat nicht gehört, dass die drei zu-rückgetreten wären. Etwa, um sich wieder voll umfänglich und aufopfernd ihren Patienten zu widmen...

Im Internet kursiert eine internationale Warnung:

In christlichen Kreisen kann die Gefahr bei zuviel Nähe sogar überspringen:

Apropos christlich. Was die nahezu verbreche-rischen und ebenso abstrusen Forderungen von »christlichen« Politikern vom Schlage Schäuble und Juncker in Griechenland bewirken, lässt sich hier hautnah nachlesen.

21.2.
Ein Beispiel für »unsachgemäße Entsorgung von religiösem Material«, wie die USA-Armee erkennt: In Afghanistan peitschen sich Tausende von Eiferern auf, weil GIs Exemplare des Korans ver-brannt haben (sollen).
Wenn ihre, der Fanatiker, Glaubenskollegen in Nord-Nigeria allerdings keine Bibeln, sondern Hunderte von Christen verbrennen - absolute Sendepause. Ganz prima und praktische Religion, das...

»Fahnengünther« Oettinger war heute an der Nordsee und zum 1. Mal in seinem meeresfernen Leben auf einem 120 Meter hohen Windspargel - und »sehr beeindruckt« - nun weiß der EU-Ener-giekommissar doch schon viel meer über seinen Aufgabenbereich. Dem Vernehmen nach will er demnächst auf einer Stromtrasse balancieren. Ohne Schirm und Netz. Denn die Netze müssen ja erst noch eingerichtet werden, wie die Energie-konzerne mosern. Die können sie ja selber nicht mit den von den Privathaushalten abgeschnappten 3,7 Cent »Netzentgelt« pro Kilowattstunde Strom finanzieren.

Apropos Energie. Kein Wunder, dass die Kraft-stoffpreise so skandalös überzogen sind: »Die Märkte sind nervös.« - Na dann...

20.2.
Pünktlich zur Aufbauschung der »Iran-Krise« passt natürlich dieser Hinweis in unseren Medien: Das größte U-Boot, das nach dem letzten Weltkrieg in Deutschland gebaut wurde (daher ein »Super-U-Boot«), lief nun in Kiel vom Stapel:

Das 68 Meter lange Ungetüm ist natürlich das modernste nicht-nukleare Unterwasserschiff und kann auch Atomwaffen »tragen« (und dann?!). Das Ding kostet rund 400 Millionen und ist eines von dreien für Israel, bei denen »der Bund« (also ich und du als Steuerzahler) zusammen ein Drittel »zuschießt« (prima Wortwahl).
Also geben wir über 400 Millionen für die israeli-sche Kriegsmarine. Da wird es dann im Toten Meer (wieder ein prima Begriff hier) und im See Gene-zareth ein ziemliches Gedränge geben - oder wo sonst für die zionistischen Hochsee-Streitmacht?

Apropos Israel. Dort scheint es zum guten Ton zu gehören, dass höhergestellte Politiker und Beamte sich durch sexistische Übergriffe gegen Frauen auszeichnen. Nach dem einschlägig verknackten Staatspräsidenten (also sind wir dabei nicht die einzigen) Katzev nun wieder ein solch-artiger Fall.

Apropos Staatspräsidenten. Man kann kaum verstehen, woher Gaucks Beliebtheit im Volke stammt, ist er doch ein Repräsentant unserer vergreisenden Gesellschaft, ziemlich konservativ, Hartz-IV-Befürworter und Internet-doof. Wohl eine Frage von Image-Bastlern (huhu, Pastor Hintze!). Der Bundeshosenanzug hingegen hat dabei versagt, ihre letzte Kanzlerkonkurrenz von den Laien ins Bellevue wegzuschaffen.

Und dann die größte Sorge: Die »Modedesignerin« Vivienne Westwood, eine 71-jährige englische Geschmackschaotin, mosert, die Menschen seien »noch nie so schlecht angezogen wie heute«. Dagegen weiß sie ja schon seit Jahrenden Abhilfe, wenn man es aushält, ihre Modelle anzusehen:

Und im Detail sehen wir zugleich, dass sie auch in puncto Make-up weg-weisend ist:

Ist sowas eigentlich eine Visualisierung von Todessehnsucht?

19.2.
Is' ja herrlich! Nun mosert die Automobilindustrie, dass der Bund rund 400 Millionen weniger in die »Förderung« der E-Autos stecken will. Ja, herr-gottnocheins! Ist es nicht die ureigenste Aufgabe der Hersteller, zu forschen und auch zu inves-tieren?! Es muss ja nicht das ganze Geld der überzogenen Autopreise in die Gehälter und Boni und Pensionsrücklagen der Vorstände gesteckt werden. Und für Kaufanreize wie Produktpolitik sind ja wohl die Hersteller selber zuständig. Ge-rade auf diesem Sektor, auf dem sie tief und traumlos die internationale Entwicklung verpasst haben...

Menschenskinder, gibt es hässliche Mitmen-schen! Zum Beispiel die »Vorfeld-Lotsen« auf dem Frankfurter Flughafen: Nehmen sich doch einfach heraus, für ihre Forderungen zu streiken! Wo gibt's denn sowas? Kann da nicht endlich mal die Politik einschreiten? Wenn Passagiere »in Geiselhaft« genommen werden: So wie von den Terroristen des »Leuchtenden Pfades« in Peru. Oder die ausweglose Situation der Wähler, nur die von den politischen Parteien ausgekungelten Listen (nicht) wählen zu können. Oder die Situation der Autofahrer an den Zapfsäulen.
Streik ist ihr gutes Recht!

Nun ist der bürgerliche Joachim Gauck also der BuPrä-Kandidat der Allparteien-Koalition der Bürgerlichen. Und alle ihre Sprecher und Talk-show-Bewohner schwindeln hemmungslos um die Wette.


CDU-Trompete(r) Altmaier sichert ab: »Es gab keine Vorfestlegungen«. Nö, klar doch, die gab's alle hinterher, diese Festlegungen.

18.2.
Abgesang I
Wie recht der Herr aus Hannover hatte: »In einem Jahr redet kein Mensch mehr davon.«

Abgesang II:
Wenn denn der Nachfolger »kein aktives Kabi-nettsmitglied« sein darf: Da kommen ja dann wieder alle infrage.

Abgesang III
Einige Verwirrte bringen doch tatsächlich den protestantischen Ex-Bischof Huber als Nachfolger ins Gespräch! Da könnte man dann auch Benedikt XVI ins Auge fassen - dessen derzeitige Amtszeit läuft doch auch bald aus?

Abgesang IV
Der Bundeshosenanzug schwadroniert, sie habe den Abgang »mit größtem Respekt und auch mit tiefem Bedauern« zur Kenntnis genommen«. Geben wir ebenso leidenschaftslos zur Kenntnis: das Bedauern könnte man ihr abnehmen.

Abgesang V
Und genial wie immer Klaus Stuttmann im Tages-spiegel:

»Seit Frau Merkel die Bundespräsidenten aussucht, boomt das Geschäft.<«

Da ruckelt die CDU im Land Brandenburg nach rechtsaußen: Ihre Vorsitzende Saskia Ludwig ist sich für den Stimmenfang nicht zu schade, im Rechten-Blatt Junge Freiheit  ihre Partei den Hirnlosen schmackhaft zu machen mit Begriffen wie »Nation, Herkunftslandschaft und Familie«. Verliert Brandenburg bald nach der FDP auch die CDU im Landtag?

Die Deutsche Presse-Agentur dpa meldet: »Die Angst vor einem Krieg am Persischen Golf zwi-schen Israel und dem Iran hat die Benzinpreise in Deutschland auf Rekordhöhe getrieben.« Da sind die Mineralölkonzerne als übliche Preistreiber diesmal ja fein raus!

17.2.
Das war mir gestern abend, als ich gegen 23:30 nach Hause kam und die Nachricht hörte, dass die Staatsanwaltschaft Hannover die Aufhebung der Immunität bentragen wolle, sonnenklar: Unser Moralspezialapostel musste zurücktreten.

Nun soll man ja nicht über Physiognomie spotten - aber hier glotzt nun wirklich kein Intelligenzbolzen aus der Wäsche...
Und interessant die Kommentare auf dem GMX-Webportal (auf dem schon seit Wochen mehr als 80 Prozent sich für einen Rücktritt des überforder-ten Provinzanwalts aussprachen). Einige Kost-proben:
- wollen wir christian wulff einen letzten urlaub spendieren ins hotel beau rivage in genf, wo auch uwe barschel war?
- Muss erstmal alles ablesen, weil ein paar ehrliche Worte, an das Volk, die hat er nicht, nur das vorge-fertigte Material von seinen Beratern.
Wie dieser Selbstdarsteller das Wort »aufrichtig« in den Mund nehmen kann, ist mir wie so vieles bei ihm ein absolutes Rätsel! Bin mal gespannt, wie viele »Freunde« sich jetzt noch um ihn scharen?!

Und ich bin gespannt, wen die Kanzleresse als Nachfolger ausgucken und durchpauken will. Es drängt sich da wirklich der Pfarrer Hintze auf, der ja schon seit Wochen den Wulff »beraten« hatte und durch sämtliche Talkshows tingelte. Der hält mit seines Gottes Hilfe bestimmt drei Wochen durch. Und länger sollte so eine Amtszeit nach allen diesen Erfahrungen nun auch wirklich nicht mehr dauern. Nur am Pensionsanspruch muss dann noch gearbeitet werden...

Dann haben wir da noch so einen, der dringendst das Feld räumen muss:

Nicht nur, dass er erkennbar persönlich keinste Ahnung von Wirtschafts- und Fiskalpolitik hat. Aber er tut so, als wisse er 1. alles und 2. besser. Doch das ist ein typisches Syndrom bei solchen Figuren, das noch durch Arroganz und Unmäßigkeit ergänzt wird.
Wo hat es das schon gegeben, dass eine derartige Schranze sich herausnimmt, ein ganzes Volk und seine Regierung zunächst zu demütigen und dann zu beleidigen? Soweit, dass es zur einmaligen Situation kommt, dass der griechische Staatspräsi-dent sich öffentlich erregt und lospoltert, »wer ist denn dieser Herr Schäuble?« - Richtig: Ein kleiner Finanzbeamter aus Freiburg, der es aufgrund einer Parteikarriere »nach vorne« brachte...

Doch es gibt auch Erfreuliches: In Braunschweig wurde nun das größte Streichholz der Welt vor-gestellt, auf dem selbst ein Riesen-Chamäleon mickrig aussieht:

16.2.
Nicht alle Tassen im Schrank I:
Jetzt wird Kriegsminister de Maizière wohl total wahnsinnig! Er fordert doch allen Ernstes einen »Ehrentag für Bundeswehr-Veteranen«! Da wären doch wohl erst einmal Ehrentage für Kran-kenschwestern, Notärzte und/oder Feuerwehrleute fällig.

Nicht alle Tassen im Schrank II:
Einmal im Taumel, dreht der Ministerdarsteller weiter durch: Nun hängt er - ausgerechnet - dem derzeitigen CIA-Chef und vormaligen Kriegs-treiber General Petraeus ein Bundesverdienst-kreuz um den Hals. Wohl, weil der unsere Freiheit so prima am Hindukusch verteidigt hat. Und schofel ist de Maizière auch noch: Es ist nur das »Große Verdienstkreuz mit Stern«, die vierte von acht Stufen des Ordens. Schade, dass wir das EK nicht mehr haben: da wäre doch das »mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten« das angemessene - wenn schon nicht vom Führer persönlich über-reicht.

Die Bürger der EU sind, das ergab nun eine Be-fragung, fest davon überzeugt, von Korruption um-geben zu sein. Allerdings, und das ist der erfreu-liche Aspekt, halten nur drei von vier Europäern Politiker für korrupt. Außer in Griechenland, da sind es seltsamerweise doch 98 Prozent.

Sarkozy gibt im französischen Fernsehen bekannt: »Ich kandidiere bei der anstehenden Präsiden-tenwahl.« Allenthalben Erstaunen, gingen doch alle davon aus, das täte schon der Bundeshosen-anzug...


ZDF-Schnitzer: »Viele Libyer hoffen danach auf bessere Zeiten.« - Nein, hoffen jetzt auf bessere Zeiten danach!

15.2.
Das war zu erwarten, wenn Beamte über Beamten-bezüge richten sollen! Das Bundesverfassungs-gericht erlaubt sich ein skandalöses und für uns alle folgeträchtiges (Pensionen bis in die nächste Steinzeit) Urteil: Da klagt ein junger Hochschul-lehrer, dass sein Grundgehalt zu schmal sei und er nur 23,45 Euro »Leistungszulage« erhalte.
Das muss ja eine tolle Leistung gewesen sein, die der Herr Collega da abgeliefert hat! Wer jemals eine Hochschule kennengelernt hat, kennt sie, diese »Schläfer«, die nach ihrer Bestallung nix mehr tun außer dem Nötigsten - jedenfalls was die bezahlte Dienstzeit angeht...
Nun findet Karlsruhe, dass das so nicht ginge. Pro-fessoren leisteten halt - ganz pauschal, die Herren Spitzenjuristen! - mehr als Studien- oder Regie-rungsräte. So ein Schmarren. Und dann wird - Ach-tung, keine Satire! - eine »einklagbare Leistungs-zulage« gefordert. Nach dem Motto »ich habe zwar nichts geleistet, aber mir steht die Zulage zu«.
Und warum Professoren überhaupt Beamte sein müssen, wird nicht im geringsten problematisiert. Wo doch gerade Hochschullehrer, geschützt durch Artikel 5 Abs. 3 Grundgesetz, ohnehin fast tun (und lassen) können, was sie wollen...

Wieder so ein Beispiel für die Phantasielosigkeit der »Union«: Junge CDUler wollen mehr Kohle von »Kinderlosen« bei Abgaben. Wo doch viele Menschen extra auf Nachwuchs verzichten, damit nicht solche politikunfähigen Vollidioten entstehen.

Ach, die Niederlande! Früher einmal der Prototyp eines toleranten Landes, heute Nistplatz krypto-faschistischer Figuren wie Geert Wilders. Der hat nun eine Website als »Meldestelle« ins Netz ge-stellt, auf der recht(s)schaffene Landsgenoten Be-schwerden über Menschen aus Mittel- und Ost-europa absondern können. Und eigentlich noch finsterer: Ministerpräsident Rutten von der scharf rechtsliberalen VVD - Volkspartij voor Vrijheid en Democratie lehnt Maßnahmen gegen das Mach-werk ab, da es keine Aktion der Regierung sei (die ja von Wilders' PVV - Partij voor de Vrijheid vor sich her getrieben wird)...


Da bemühen sich nun die sprecherischen Flitz-piepen in Radio und Fernsehen, uns die neuesten Aktivitäten von Frau Obama nahezubringen. Heute: »Letz muhf«.

14.2.
Die Politkaste in Deutschland, in Griechenland, ja, in der gesamten EU ist offensichtlich nun völlig übergeschnappt und geht nur noch einer obsku-ren Beschäftigungstherapie namens »Euro-Ret-tung« nach. Abgehoben und erkennbar vollkom-men an den Wüschen und Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei. Und - es ist ja nicht ihr Geld, das sie da verzocken. Die Politikerpensionen sind sicher.

Besser kann man es nicht »sagen«:

(»Wenn Sie weiter abnehmen, dann - kriegen Sie wieder was zu essen!«)
So sieht Dieter Hanitzsch in der Süddeutschen die Lage für Griechenland - genial!


Falls Sie es finden: Die Polizei in Düsseldorf sucht noch »Spurenmaterial«!

13.2.
Gestern noch von den Laien angesprochen. Und heute der Reflex: Die Tarifforderungen seien »überzogen und illusionär«. Der »Tarifexperte« am Kieler Institut für Weltwirtschaft blödelt sogar, dass die Arbeislosigkeit gesunken sei, gehe auch auf das Konto der Lohnzurückhaltung. »Dies darf nicht aufs Spiel gesetzt werden.« Also die Zurück-haltung.

Horrorszenarien der Energiewirtschaft nach dem Atomausstieg: deutschland friert und bleibt dun-kel. - Nun wird sogar Strom exportiert; u.a. an die Atomstromfreunde in Frankreich...

Zum Volksmärchen I:
Der japanische Verbrecherkonzern Tepco (der Atomkraftswerksbetreiber) erhält allein in diesem Jahr vom Staat umgerechnet 7 Milliarden zur Bewältigung seiner Probleme. Jaja, Atomstrom ist eben eine saubere und vor allem die billigste Energie.

Zum Volksmärchen II:
Im Gesundheitssystem »explodieren« (Naturkata-strophe?) die Kosten. Die gebeutelten Kranken-kassen müssen die Beitragssätze erhöhen und Sonderzahlungen kassieren. Gerade aber hören wir, dass die Kassen Überschüsse von fast 10 Milliarden gebunkert haben und der Gesundheits-fonds nahezu ebenso viel. Geld an die Versicher-ten zurück? I beware! Das schaffen nur 7 von 146 Kassen. Die anderen haben offensichtlich mise-rabel gewirtschaftet - oder ihre total überge-schnappten Vorstände sind zu teuer.

Zum Volksmärchen III:
Biosprit nützt der Umwelt. Nun kommt eine »noch nicht veröffentlichte« Untersuchung für die EU-Kommission zum Ergebnis, dass aus Raps, Palmöl oder Soja erzeugter Sprit das Klima stärker be-lastet als Treibstoffe aus Erdöl.

Bundesbildungsgespenst Schavan erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Lübeck; einer hochqualifizierten Medizinerschmiede. Eine Be-gründung für diese Entscheidung gab es seitens der Uni zunächst nicht. - Das kann ich mir vor-stellen.
(Man muss allerdings wissen, dass die Dame vor einigen Jahren in einem Anflug von Grandezza - naja, die Zukunft der Bodenschätze liegt am Meeresboden... - den Großteil der Kosten für das Kieler Institut für Meereswissenschaften in ihren Ministerialhaushalt übernommen hat. Dadurch konnte die Schließung der Uni Lübeck - Antiwis-senschaftlichkeit ist eine notorische Lieblings-beschäftigung der agrarisch orientierten Landes- CDU - vermieden werden. Und das ist doch allemal einen Asbach Uralt, äh, einen Doktor h.c. wert...)

12.2.
Ich verstehe sowas immer nicht: Nun hat der Fuß-ballverein Hertha BSC den Trainer entlassen, weil die Bundesliga-Mannschaft in 5 Pflichtspielen 5 Niederlagen kassierte. Nach meinem Empfinden müsste man in solchen Fällen doch zunächst die überbezahlten »Profis« auf dem Platz warnschuss-mäßig dezimieren.

Nun biedert sich die Ministerdarstellerin von den Laien beim werktätigen Volk an und fordert »spürbare Lohnerhöhungen«. Ebenso grandios ihre und des Koalitions»partners« Abgeordneten-Muschpoke: Der notorische CDU-Fraktionsvize Fuchs verlangte mal wieder, die Politik solle sich »aus der Lohnfindung heraushalten«. Und FDP-Gewerkschaftsfreund Kolb tönte, die Tarifparteien bräuchten »keine externen Regieanweisungen«. - Na, da sollst du ebendiese »Volksvertreter« mal hören, wenn ihre Wirtschaftsfreunde »vor über-zogenen Tarifforderungen warnen«: da gibt es für sie kein Halten mehr (denn ihre Aufsichtsrats-tantiemen sind ja gefährdet)!

Das ich das noch erleben muss! Nun ist zwar fast Karneval, aber dieser Unsinn ist ernst gemeint:

Die Modefirma Givenchy möchte derart die Frauen als Nasenbären vorführen...

11.2.
Der uaufhaltsame Marsch der USA in die Ver-gangenheit: Nicht nur zeigen dies die Kandidaten der Republikaner, sondern auch die Politik der gegenwärtigen Administration. Nun haben sie die erste Genehmigung für ein neues Atomkraftwerk seit 1979 erteilt...

In Berlin-Weddig macht sich eine türkische und offenbar rechte bis rechtsradikale Jugend- bzw. Rockerbande (die »Streetfighters«) breit. Ihr Hauptquartier hat sie symptomatischerweise in der Schererstraße genau dort, wo die Adolfstraße auf sie trifft.

Das Bundeskriminalamt hat Handydaten eines mutmaßlichen Helfers des Zwickauer Neonazi-Mördertrios löschen lassen. BKA-Chef Ziercke »verwahrte sich scharf« gegen den Vorwurf, dass die Behörde bei den Ermittlungen gegen die Terrorzelle Beweise vernichte oder zurückhalte. Tut mir leid, aber eben genau so sieht es aus! »Die große Aufklärung war versprochen. Nun riecht es nach großer Vertuschung«, kritisiert Bundestags-vizepräsidentin Petra Pau (Die Linke). Und Thü-ringens Linke-Fraktionschef Bodo Ramelow nannte die Datenlöschung einen »unglaublichen Skan-dal«. Von der Löschung z.b. der über diese beiden Abgeordneten seit Jahren gesammelten Daten ist allerdings nichts zu hören. Okay, sie sind ja auch nur demokratisch gewählt und keine Verbrecher...

10.2.

The Voice of Germany
Zufällig mal durchgezappt: Wenn die Stimmen-spackos der letzten 4 die Besten gewesen sind, so möchte ich nicht wissen, welch' »Gesangs«gigan-ten die anderen Teilnehmer waren! (Vom Aus-sehen mal ganz ab. Sorry und bei allem Respekt, aber die »Siegerin« ist ja wohl optisch eine Zumutung!)

A.C.T.A. ad acta!

9.2.
Heute beginnt die Berlinale. Offenbar hat das niemand ausgerechnet der örtlichen Provinz-Rundfunkanstalt RBB verraten. Denn dort findet erst um 22:15 Uhr eine halbstündige Beschäftigung statt, während andere Sender die Eröffnungsfeier übertragen.

Das Punktesystem im Kraftfahrt-Bundesamt (KBA, wir nannten es als dort ferienjobbende Schüler »keiner braucht arbeiten«, was den Nagel auf den Kopf traf) soll verändert werden. Dazu meint Peter Ramsauer: »Wenn ich als verantwort-licher Minister es bislang nicht verstehe, scheint ein Fehler im System zu sein.« Jawoll! Der Fehler ist dann Ramsauer.

Schon wieder eine Kommission zur Versorgung ehemaliger Minister: diesmal die des Bundes und der Länder zur Aufklärung der rechtsradikalen Mordszene.


Da sülzt bei einer Tennisübertragung in Eurosport einer rum: »Ein gaaanz unnötiger Fehler!« Daraus lernen wir: Es gibt auch nötige.

8.2.
Es gibt auch Positives zu berichten; und zwar über eine Organisation, die sonst eher in einem Atem-zug mit der Mafia erwähnt wird: Die FIFA spendet 250.000 Dollar für die Angehörigen der Opfer des blutigen Stadion-Skandals in Ägypten. Das Geld werde in einen Hilfsfonds des ägyptischen Spitzen-clubs Al-Ahli eingezahlt, teilte der Welt-Fußballver-band mit.

7.2.
War es nicht köstlich gestern beim deutsch-franzö-sischen Interview, wie der kleine Nicolas begeis-tert-ergriffen an »Muttis« Lippen hing?

In Kiel wird für ein Fußballspiel der Rasen geheizt, auf dem Balkan erfrieren de Menschen im Freien!


In Deutschland, man sieht es doch gleich, wird der »Safer Internet Day« begangen...
Und die Ministerdarstellerin Aigner hängt sich voll rein - ist ja ohne Risiko und direkte Lobbyisten-Bedrängnis. Sonst wäre sie dabei garantiert nicht zu sehen.

6.2.
Jetzt haben wir es amtlich: Trotz der von vorn-herein dämlichen Kopfgeburt aus der Brüsseler Bürokratie namens städtischer »Umweltzonen« ist die Feinstaubbelastung in den Städten im letzten Jahr weiter gestiegen. Dagegen ist der Pegel durch den fast nötigenden Anschaffungs-zwang von Abgasfilternin in rund 40 Orten in den Portemonnaies der Autofahrer mit Dieselmotor weiter gefallen. Das Ganze entpuppt sich zuse-hends mehr als ein Erfolg der Kat- und Filterpro-duzenten-Lobby.

Schon wieder eine »Spitzenkraft« aus dera Politik,

die sich besser hauptamtlich im Karneval ver-dungen hätte: Nach Stefan Mappus (siehe 25.1.) nun Saarlands Noch-Ministerpräsidentin Krampf-Karrenbauer als »Putzfrau Gretel«.

Ganz erstaunlich, das: Nachdem das Bundes-justizministerium kürzlich ein Gutachten vorgelegt hatte, in dem die Nützlichkeit der »Vorrats-Daten-speicherung« bezweifelt wird, hat nun das Bun-desinnenministerium eine Expertise zum Thema beim Bundeskriminalamt bestellt. Und siehe da: Hiernach hat die Speicherung von Verbindungs-daten eine »hohe Bedeutung«! - Wie war das noch mit den Fröschen und der Trockenlegung eines Sumpfes?

Die Presse meldet: »Vatikan berät über sexuellen Missbrauch« - Man hört sie schon murmeln: »Wer von uns ist denn heute dran?«

5.2.
DGB-Oberbonze Sommer holt sein SPD-Partei-buch raus und hetzt gegen die Linke. Früher gaben sich die Gewerkschaften überparteilich. Wäre das nicht Grund für ein Ausschlussverfahren wegen gewerkschaftsschädigenden Verhaltens?

Auf die Frage, wie viel Zukunft Wulff besitze, sagte der Bundeshosenanzug der Bild am Sonn-tag: »Unser (pluralis maiestatis!) Bundespräsident wird viele weitere wichtige Akzente für unser Land und unser Zusammenleben setzen.« - Heute: Wie schnorre ich ein Autoleasing?

Und weil alles so fürchterlich ist, hier eine Fest-stellung aus dem Internet: »Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!«

4.2.
Zyne I:
»Münchener Sicherheits-Konferenz«:Außer Spesen nichts gewesen.

Zyne II:
»VN-Sicherheitsrat«: Endloses Palaver, während Menschen zu Hunderten in Syrien krepieren.

Zyne III:
Die Regierungen von Russland und China erweisen sich im Namen der Wirtschaft als Barbaren.

Auch reichlich Zyne: Das öffentlich-rechtliche ZDF versendet rundfunkgesetzwidrig eine zweiein-halbstündige Werbesendung für den Springer-Verlag unter dem Tarnnamen »Goldene Kamera«. Und dann noch die absoluten Fehlgriffe: Auszeich-nung für das Grauen Katrin Müller-Hohenstein und die Unsäglichkeit Liv Lisa Fries.

3.2.
Das »Schmallenberg-Virus« breitet sich in Schaf- und Kuhställen aus. Und schon halten die be-troffenen Landwirte wieder die Hände auf. Wieso denn eigentlich? Andere Berufsgruppen erhalten im Schadensfall auch keine staatlichen Hilfen.

Ein weiterer trauriger Höhepunkt der Militari-sierung: Kriegsminister de Maizière fordert eine »deutsche Führungsrolle« in Europa. Und der Mann galt mal als friedliche Aktentasche. Aber okay, er ist in einem Generalshaushalt groß geworden. Und nun schlagen wohl langsam die Gene durch.

Und den Spezialdemokraten wird unwohl. Mit Argwohn betrachten sie den Wahlkampf von François Hollande in Frankreich, der zusehends linkere Poisitionen einnimmt. Schrecklich aber auch, solche Sozialisten! Dass da ja nicht hierzu-lande einreißt!

Das reine Gegenteil passiert in Spanien. Da will die neue erzkonservativ-reaktionäre Regierung fast sämtliche Reformen der Vorgänger nicht nur zu-rückdrehen, sondern gar noch weiter in Richtung reaktionärste Kleruskreise meucheln: so die Abtrei-bungsregelungen, das Scheidungsrecht, das Familienrecht, Schulinhalte und gar den Umwelt-schutz. Aber nun gut, die Spanier haben dieses Grauen schließlich mit absoluter Mehrheit ins Parlament gehievt.


Noch eine Posse aus der Provinz (oder geht das auch in Städten?): Das Flensburger Tageblatt  titelt: »Unvergesslicher Tag für Einlaufkinder«. Klingt wie »Hilfe, meine Eltern haben mich geschrumpft«. Und der Vorgang bleibt gewiss für immer erinner-lich.

2.2.
Heute ist siebter »Geburtstag« des Blogs!


Kriegsminister de Maizière ist gegen einen ver-frühten Abzug aus Afghanistan. Klar, er hält die Stellung im warmen Büro.

Apropos »Verteidigung«. Die Nato will eine ge-meinsame Raketenabwehr aufbauen. Klar, die Bedrohung aus Mauretanien oder Moldawien ist auch zu groß!

Einer der größten »Witze« in den 20 Jahren des Quatsch Comedy Clubs (außer dem Namen) ist der Eintrittspreis zur Jubiläumsfeier: 71,20 Euro!

Das nenne ich mal einen Beitrag zur Integration! In Australien ist ein islamischer, scharia-konformer Aktienindex eröffnet worden. Im Thomson Reuters Crescent Wealth Islamic Australia Index sind 140 börsennotierte Unternehmen aufgenommen, die einem Islamisten zum Wohlgefallen gereichen: also keine Produktion von Alkohol, Pornografie, Waffen, Musik oder Filmen. (Wo kriegen die isla-mistischen Verbrecher überhaupt ihre Waffen und bin Laden seine Pornovideos her?!)

Vor dem Hamburger Untersuchungausschuss zur Elbphilharmonie hat der ehemalige Erste Bürger-meister Ole von Beust »die politische Verant-wortung übernommen«. Ja, und? fragen wir. Die von 77 auf bislang mindestens 323 Millionen ge-stiegenen Baukosten für Beusts Hobby zahlt er aber doch nicht? Nö, der Hamburger Steuerzahler.

In Husum gibt es einen Handwerksbetrieb für Aktivraucher:

1.2.
Endlich hat der Begriff »eiskalter Bankster« ein Gesicht!

(Das »sympathischste« Foto, das vom neuen Chef der Deutschen Bank Jain weit und breit zu finden ist.)

Über einen eventuellen Zusammenschluss nord-deutscher Bundesländer melden die Medien zu den geschätzten Kosten (wo doch eigenlich durch die Streichung von Doppel- bis Vierfachverwaltung etc. eingespart werden soll!): »Experten hatten in der Kommsission Summen von 100 bis 800 Millionen genannt.« Schöne »Experten, das! Lie-gen sie doch so dicht beieinander...

Und wen interessiert eigentlich diese »Meldung«, der in keinem Medium zu entgehen war? »Rudi Assauer macht seine Krankheit öffentlich« - Ach so, sein Buch dazu kommt in dieser Woche her-aus!!!


Im ZDF wird berichtet über den »Fettkapp« der Damen. (Gemeint zu sein scheint der Federation Cup.)