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28.1.
CSU-Dobrindt glaubt offenbar, dass seine neue Brille den Einruck eines IQ von mindestens 80 ausstrahlt. Weit gefehlt!
Er hält Die Linke für verfassungsfeindlich und plä-diert für ein Verbotsverfahren. Man sollte allerdings eher einmal den Verfassungsschutz auffordern, ihn und etliche seiner Parteikumpanen wegen zumin-dest demokratiefeindlicher Rülpsereien zu »beob-achten«...

Über eine »Bespitzelung am Briefkasten« sei-tens der Post erregen sich die Medien. Wohl mit Recht. Denn der ehemalige Staatsbetrieb und immer noch Quasi-Monopolist handelt mit Adres-sen und einschlägigen Informationen und wirbt sogar damit. Beides ist sogar in Grenzen erlaubt; denn die Verbraucher»schützerin« Aigner ist auch hier vor der einschlägigen Lobby eingeknickt.

Apropos Bespitzelung. Heute ist der 40. Jahres-tag der unrühmlichen Einführung des »Radika-lenerlasses«. In seiner Folge wurden Tausende im öffentlichen Dienst mit Berufsverboten überzogen. Die »Regelanfrage« beim Verfassungsschutz (ausgerechnet, wie wir heute wissen), mit der die Bewerber für den Staatsdienst überprüft wurden, ist in den 80-er Jahren in fast allen Bundesländern wieder abgeschafft worden. In Bayern natürlich erst in den 90-ern (was Dobrindt offenbar gar nicht mitgekriegt hat).
Initiator war der damalige Bundeskanzler Willy Brandt. Der noch zuvor getönt hatte »Mehr Demo-kratie wagen« - womit offensichtlich nur die Spezi-aldemokratie seiner SPD gemeint war. Der heut-zutage fast heilig gesprochene Brandt war, wie man im damaligen West-Berlin (wo er als »Regier-meister« wirkte) hinter vorgehaltener Hand hörte, herrisch, arrogant, oft alkoholisiert und über die Maßen misstrauisch gegen jeden (Egon Bahr vielleicht ausgenommen; jener Bahr, der z.B. den Parteiausschluss des damaligen Juso-Bundesvor-sitzenden Klaus Uwe Benneter wegen zu linker Ansichten betrieb).
Auch ich stand, 1974, auf dem »Verhörmättchen« beim Personalchef der Freien Universität, Tägert, als es um meine Verbeamtung als Wissenschaft-licher Assistent ging. Die Vorhaltungen waren bekannt albern. Dennoch schützte mich nur der Umstand, Landesvorsitzender der Deutschen Journalisten-Union in der IG Druck & Papier zu sein. Aus nachgrummelndem Zorn habe ich mich 1980 dann auch nicht verbeamten lassen, sondern wurde »Wissenschaftlicher Angestellter mit Dauer-aufgaben« statt Universiätsrat...

Nach Berechnung der Bundestagsfraktion der »Grünen« wurden in Deutschland letztes Jahr 144 Millionen Euro für die Zeit in Warteschleifen gelöhnt. Das wird ja nun alles anders, nachdem Verbraucher»schutz«ministerin Aigner tätig wurde: Ab kommendem Jahr sollen zwar die Warteschlei-fen kostenfrei sein - nicht aber Bandansagen und Menüauswahl. Eine ganz prima Regelung!

Er heißt Klug. Ekkehard Klug. Trotzdem wurde er für die FDP Bildungsminister in Schleswig-Holstein.

Im derzeitigen Vorwahlkampf verbreitete der Kluge ein Papier, in dem er 453 zusätzliche Lehrerstellen forderte. Nun wurde im Landtag ein Antrag der Opposition abgelehnt, mit dem die Streichung von 300 Lehrerplanstellen rückgängig gemacht werden sollte. Mit der 1-Stimmen-Mehrheit der schwarz-gelben Kolition. Und der vom Bildungsminister. Da soll einer draus Ekkehard werden. Oder so.

In der ARD zeigen sie heute eine Sendung »Wenn die Amerikaner gehen« Mord und Totschlag, na-türlich; in diesem Falle im Irak.

27.1.
Es ist nicht zu fassen! Nicht nur, dass dieser Unsinn »Kunst« genannt wird:

Es sind dies die »Pommes d'or«, das belgische Nationalgericht aus feinstem Gold. Aber nicht hierum geht ein bizarrer Streit, sondern um die 22 Jahre alten »Vorlagen«. Für die zwei verschwun-denen Originalpommes fordert der »Künstler«, der offenbar nicht mal zwei Kartoffelschnipsel ohne Vorlage hinkriegt, von einem Galeristen 2.500 Euro, die ihm angeblich eine »Sammlerin« gebo-ten habe. - Und mit sowas muss sich das Ober-landesgericht in München nun befassen!

Apropos hirnkrank. Der reaktionäre USA-Präsiden-tenkandidat Gingrich hat im Vorwahlkampf ver-sprochen, im Falle seines Sieges bis 2020 eine permanente Mondstation einzurichten. Wahr-scheinlich, um sie dann selbst zu bewohnen. Per-manent. Die Kosten werden sicher aus dem ver-rotteten Gesundheits- und Sozialsystem des Lan-des abgezogen.

Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 66 Jahren hat in einer Gedenkstun-de der Bundestagspräsident Lammert wieder an die faschistischen Verbrechen »erinnert«, die »im deutschen Namen« begangen wurden. - Tja, dann wohl nicht von den Deutschen selber...


Präzision muss sein. Auch und gerade bei der Tagesschau!  Da beliefen sich Kosten auf »um-gerechnet mehrere hundert Millionen Euro«. Was unumgerechnet vermutlich doch schon mehrere hundert Millionen Dollar sind...

26.1.
Die Bundesregierung will mit einem »Runden Tisch« gegen Rechtsextremismus ein »Zeichen setzen«. Das kann man besser mit mindestens zehn Jahren Knast für jeden straffälligen Neonazis.

Die »Drogenbeauftragte« der Bundesregierung hat auftragsgemäß wieder irgend etwas zu sich ge-nommen: »Bei Freigabe von Haschisch werden junge Leute denken, das sei ungefährlich.« Das werden die nicht denken, sondern herleiten vom legalen Verkauf und Konsum von Alkohol und Tabak...

Apropos Drogen. Da hat wohl auch der General-sekretär der CDU etwas genommen wenn er zur »Beobachtung« der Linken rülpst: Diese Partei sei »eine Gefahr für unsere Demokratie«. Da wüsste ich in seiner Union auch so manchen Beobach-tungswürdigen in Parlamenten und auf Regie-rungsbänken...


Solche Bilder können sie wirklich nur in der Pro-vinzpresse schnitzen! Da lesen wir im Flensburger Tageblatt: »Der Ritt auf der Rasierklinge endete gestern für die deutschen Handballer mit einer brutalen Bauchlandung.« Auweia!

25.1.
Och, was jammern sie, die Soldaten der Bundeswehr! Es herrscht nach Darstellung des »Wehrbeauftragten« (ist der ganz alleine mit der Wehr beauftragt?) »tiefe Verunsicherung in der Truppe« sowie Ungewissheit über die Zukunft. Dazu Unmut über Familientrennung und Pendelei zwischen Wohnung und Dienstort.
Was haben es da die Beschäftigten in den Betrie-ben, bei Dienstleistern und der Verwaltung gut: nichts von alledem! Maden im Speck! - Sachma, ticken die beim »Bund« noch ganz richtig? Was würden wir wohl hören, wenn auch normale Ar-beiter und Angestellte einen »Bürgeranwalt« fürs Lamentieren hätten?

Was sind wir Stromkunden doch generös! Nun wurde im Bundeswirtschaftsministerium beschlos-sen, dass industrielle »Stromsparer« für die Bereitschaft, bei Engpässen weniger Strom zu verbrauchen, eine Abnehmer»prämie« von bis zu 60.000 pro Jahr erhalten. Die Kosten hierfür (ca. 102 Millionen) werden aus den Netzentgelten entnommen - also vom Bürger bezahlt! So prima hat Schwarz-gelb den Atomausstieg »vorbereitet«!

Die regionalen Medien in Schleswig-Holstein melden »Ministerin will Brandzeichen erhalten«. Das meint, die Landwirtschaftsministerin will den »Schenkelbrand« behalten, der im Zuge einer Novellierung des Tierschutzgesetzes verboten werden soll. Und wenn die ministerielle Fehl-besetzug und Agrarindustrielobbyistin ihn selber erhielte - auch nicht schlimm.

Wäre er nur dabei geblieben:

Denn das ist offensichtlich das Einzige, was Mappus richtig kann: Narr...

Apropos Narr I
Der neueste norddeutsche Hit: Eine »geläuterte« Mitfahrzentrale, die Männer und Frauen trennt, namens »Muslimtaxi« hat ein eifernder iranischer Student in Norderstedt bei Hamburg gegründet. Die »Vorteile«, so der »Rechtgläubige«: Das Wissen um die gemeinsame Religion fördere das Gespräch über den Glauben. Und wenn Ungläu-bige (hier: Christen) drinsitzen, können sie ja an den Islam herangeführt werden. Wer's glaubt. Die nicht in Anspruch genommene Angebotsliste im Internet ist jedenfalls lang...

Apropos Narr II
Der Vorschwitzende der Spezialdemokraten Gabriel schließt im SZ-Interview eine Koalition mit der Linkspartei im Bund kategorisch aus: Die Linke sei »wenig berechenbar«. - Hallo? Die »Grünen«, Blau-gelben, Schwarzen und sein eigener Verein hingegen? Da hat uns die Ge-schichte aber Anderes gelehrt!

24.1.
Gottschalk im Vorabendprogramm der ARD: Das war ja wohl das nackte Grauen!

Zur Eindämmung des massalen Umsatzsteuer-betruges bei Exporten in die EU hat die Bundes-regierung nun die Nachweispflichten bei der Ausfuhr erheblich verschärft (in der feinsinnigen Bürokratensprache per »Gelangensbestätigung«). Wie auf Knopfdruck laufen nun die Lobbyverbände der Wirtschaft mit den abenteuerlichsten »Begrün-dungen« dagegen Sturm. - Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Neues zum Dauerbrenner: Der Bundesrechnungs-hof hat nun moniert, dass die Buchungs-Software bei der Bundesagentur für Arbeit höchst fehlerhaft ist. Ein weiterer Fall des Trauerspiels «IT und Verwaltungen« also. Sie können es einfach nicht und lassen sich zudem den letzten Pro-grammschrott zu meist überteuerten Preisen auf-schwatzen.
Wie mir erst vor ein paar Tagen ein Konfident sagte, hat hier in Flensburg die Marineschule in Mürwik ähnliche Probleme: Selbst computererfah-rene Stabsoffiziere brauchen im Schnitt anderthalb Jahre, ehe sie erreichen, dass die SAP-Software (hier gehen bei allen aus dem öffentlichen Dienst die Warnlampen reflexartig an) einigermaßen das tut, was der Benutzer erreichen möchte. - Und Stabsoffiziere werden in der Regel alle 3-4 Jahre vesetzt...

Tom Burow, der Sätze nicht richtig artikulieren und betonen kann, hatte in den Tagesthemen eine grandiose Leistung hingelegt: »Die NPD wird von rechten Gewalttätern unterwandert.« Erstens nicht unterwandert und Zweitens tatsächlich rechte?!

23.1.
Bei 44 Prozent Wahlbeteiligung votieren 66 Pro-zent der stimmberechtigten Kroaten (also ein schwaches Drittel) für den EU-Beitritt des Landes. Soviel Begeisterung war nie (nur aufgesetzte bei den Eurodeppen). Und damit ist wohl der Damm gebrochen, dass nun sukzessive sämtliche Kriegs- und sonstige Verbrecher aus dem Bal-kan freien Zugang haben.

Hier oben in Flensburg hieß das Handball-EM-Spiel Dänemark-Deutschland schlicht »Flensburg gegen Deutschland.. (Weil fast alle Dänen bei der SG FL-Handewitt spielen...)

Nun führt sich unser »Verfassungsschutz« all-mählich selbst ad absurdum und scheint um seine Abschaffung wegen Verfassungsgefährdung zu betteln: Statt dass die Abgeordneten den Laden beobachten, beobachtet die Organisation nun die Abgeordneten - jedenfalls die meisten der Linken. Und ihr Chef, ein hochbezahlter »Präsident«, eiert mit windelweichen Ausreden herum wie der vom Kindergeburtstag, man »registriere und sammle lediglich Medienberichte und öffentlich zugäng-liches Material«. Da genügt dann wohl auch ein Zeitungsauschnittsdienst!

Die üblichen zynischen Ökonomie-Schwätzer salbadern, dass Griechenland »nur mit einem schmerzhaften Reformkurs« den Anschluss an die anderen EU-Staaten herstellen könne. Tja, wenn die Hilfen an nicht haltbare Zusagen ge-knüpft sind. Und wer wird wohl die Schmerzen erleiden?!

22.1
Ja, so sind sie, unsere christlichen und demokra-tischen Politiker! Ausgerechnet die grauenvolle Polit-Hausfrau und Dienstwagen-Skandalistin Süssmuth versteigt sich bei Günther Jauch zu dieser Sentenz: »Wenn wir einen Hartz-IV-Empfänger und den Bundespräsidenten verglei-chen, verlieren wir die Maßstäblichkeit.« In aller Buchstäblichkeit traut sich eine ehemalige Bundes-tagspräsidentin (und PH-Professorin), derart vordemokratisches abzusondern! Pfuideibel.


Jetzt haben wir wohl hoffentlich bald den Genetiv-Gipfel erreicht! Im Internetforum MacTechNews lesen wir diesen Hilferuf: »MacBook bootet und macht nicht's weiter...« - Würde ich bei diesem »Chef« auch nicht!

21.1.
Grüne Woche in Berlin. Auftritt der »Verbraucher-schutzministerin«. Jedenfalls, aber auch nur, beim Namen dieser Bürokratie-Einrichtung sind sie ehrlich gewesen...

Und schon wieder geifern unsere Medien über »islamistische« Parteien als Wahlsieger in Ägyp-ten. Leute, das sind mehrheitlich islamische Orga-nisationen... Man wird die Christenunion hierzu-lande ja wohl auch kaum als Tarnorganisation des Opus Dei bezeichnen. (Obwohl, wenn ich da so an Norbert Geis und Konsorten denke...)

20.1.
Der Kopierbaron gibt einen neuerlichen Ausstieg aus der Politik bekannt. Seine Überheblichkeit geruhen mitzuteilen, dass er 2013 kein Bundes-tagsmandat anstrebe. Er sagt auch seinen einzig adäquaten, den geplanten Auftritt beim Aachener »Orden wider den tierischen Ernst« ab. Ich vermute aber, dass das ganze Theater nur dazu dient, »unbelastet« als quereinsteigender Nachfolger des anderen Lügenbarons im Schloss Bellevue »zur Verfügung« zu stehen...

Keine Elb-Philharmonie, aber eine weitere typi-sche öffentlich geplante Seifenoper geht in die nächste Runde: Nun ist vom Nebelwerfer der Bundesregierung Seibert von Kosten über mehr als 1,3 Milliarden bei Neubau für und Umzug des Bundesnachrichtendienstes die Rede. Realisten und Fachleute sprechen aber schon von »näher bei 2 als 1 Milliarde«. - Das ließe sich allerdings durch die totale Einstellung des »Verfassungs-schutzes« gegenfinanzieren.

Die Verscheißerung der Wähler geht weiter: Nun wollen die Spitzen der CDU und der Spezialdemo-kraten an der Saar erst einmal Neuwahlen insze-nieren, ehe sie sich dann in eine »große« Koalition begeben. Das kostet dann wieder unnötig Un-summen in dem total überschuldeten Bundesland und hat zur Konsequenz, dass in der Landespolitik monatelanger Stillstand eintritt. Aber der ist dort ja schon seit Jahren die Regel.

19.1.
Die Ladenkette prahlt in ihren Zeitungsbeilagen: »Alle Media Märkte feiern:« Was ja wohl nicht ganz der Wahrheit entspricht. Denn wohl die Mehr-zahl der Läden sind eine Art Franchising-Unter-nehmung. Und deren Eigner/Pächter haben es jahrelang hingezogen, dass ihnen die Zentrale mit einem Onlineshop nicht das Geschäft vermasselt à la »im Laden alles angucken und die Auswahl treffen und dann online bestellen/bezahlen..« Und in den Niederlassungen wird dann getauscht und repariert.


Der TV-Sender ARD extra wirft uns dies um die Ohren: »Spiegelglatt waren heute die Seen in Süddeutschland, trotzdem sich ein Orkan mit heftigen Niederschlägen näherte.« - Das finden wir obwohl ganz scheußliches Deutsch!

18.1.
Wie weit haben wir es gebracht, wenn dies der Süddeutschen schon eine Meldung wert ist: »Die Bahn kommt pünktlich«?!

Die FDP versorgt noch schnell »verdiente« (was bei dieser Splitterpartei durchaus doppeldeutig sein kann) Mitglieder mit hochdotierten Posten. Deutscher Meister in der Versorgungs-Disziplin ist der Entwicklungshilfe-Minister (der sein Haus offensichtlich missversteht) Niebel, der trotz weitreichenden politischen und personalrätlichen Protestes seinen Laden mit Freidemokraten nach-gerade durchtränkt. Und mal wieder sein intellek-tuelles Format offenbart: »Wir fragen die Partei-zugehörigkeit (bei Stellenbesetzungen, MM) nicht ab.« - Logo: er kennt sie ja!

17.1.
Guten Morgen, Brüssel! Da hat die EU nun wochenlang »geprüft«, »geprüft« und »geprüft« - und endlich erkannt, dass in Ungarn nicht alles in Ordnung ist...

Der ehemalige Hamburger Wirtschaftssenator Uldall präsentiert seine »Logik« in einem Leserbrief an den Spiegel folgendermaßen: »Bis 2025 wird der Güterverkehr auf der Straße und die Zahl der Lkw auf den Autobahnen um 50 Prozent steigen. Deswegen müssen innovative Verkehrs-projekte wie das der Gigaliner her.« - Die dann für die Steigerung sorgen. Und sowas wird Minister!

16.1.
Auslauf-Werbemodell: »Nicht Costa? Nicht gut genug!«

15.1.
Jetzt hat sich die Farce mit den Rating-Agenturen vollends entlarvt: Da setzt Standard & Poors mit ihrem armseligen Standard Frankreich auf »AA«. Die Kameraden von Moody's sind dazu noch nicht in Laune (»in the Mood«), und Fitch ist französisch dominiert...

14.1.
Apropos USA. Bei der Deutschen Presse-Agentur werden sie auch immer blöder. Dieses Satellitenfoto:

unterschreibt die Agentur mit »Durch die Straße von Hormus...«. Und jeder Halbgebildete sieht: Dies ist der mittlere Teil des Persischen Golfes, an den sich rechts (außerhalb) des Bildes die Straße von Hormus anschließt...

13.1.
Möchten Sie ein iranischer Atomexperte sein? Ich nicht: die haben so merkwürdige Todesursa-chen und sterben in den besten Jahren. Ganz so, als wirkten hier US-amerikanische und israelische Geheimdiense im Hintergrund. Wovon natürlich ernsthaft keine Rede sein kann...

Dass ich das noch erleben darf! Die USA ziehen einen Gutteil ihrer Truppen aus Deutschland ab. Was woll(t)en die eigentlich noch hier? Uns gegen Polen oder Litauen verteidigen?
Da gehen hoffentlich die von ihnen gehorteten Atomwaffen gleich mit. Und ihre Cola- und Burger-überdicken Frauen und Kinder verschwinden aus dem Straßenbild.

12.1.
Da haben die Moslems mal wieder verdammtes Glück: Sie dürfen sich kein Bild von ihren maß-geblichen Religionsfuzzis machen.
Die Christen hingegen müssen damit leben, dass in ihrer Bibel (1. Mose Kap. 1, Vers 27) steht, »und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde«:

Apropos. Ich verstehe ganz und gar nicht, wieso in manchen Medien diese Frau:

als »eyecatcher« oder gar »glamourös« gefeiert wird. Ich denke da eher an einen Rennfahrer aus Kerpen...

Die FDP ist und bleibt eine Steuersenkungs-partei: Jetzt stemmt sich der 2-Prozent-Klub vehement gegen die Einführung einer Finanz-transaktionssteuer. Mit der »Begründung«, die Zocker und Spekulanten würden sich nach anderen Finanzplätzen umsehen. Bitte, sollen sie doch! Dann sind wir dies Geschmeiß endlich los!

Apropos FDP. Die Krankenhausärzte drehen nun wohl völlig durch und fordern eine Gehalts-erhöhung von satten 6 Prozent (ihre Arbeitgeber sprechen gar von 9,5). Ein junger Assistenzarzt verdient gegenwärtig rund 55.000 brutto jährlich (soviel erhält ein Oberstudienrat mit gleicher for-maler Qualifikation zum Berufsende!), ein Oberarzt gute 85.000 - Ja, was glauben die Herren denn? Sie seien Politiker?

Der Politclown »Fahnen-Günther« Oettinger hat wieder zugeschlagen. Und bewiesen, dass er als EU-Kommissar von seinem Ressort keinen blassen Schimmer hat und eine totale, teuere Fehlbeset-zung ist: Der ausgewiesene Anhänger der Atom-energie hat vorgeschlagen, die zwei DAX-Konzer-ne RWE und Eon zusammenzulegen, weil noch kein deutsches Energieunternehmen in der inter-nationalen Oberliga spiele. (Was doppelter Blöd-sinn ist: RWE steht weltweit auf Platz 5 oder 6 und ein Zusammenschluss würde überhaupt nichts bewirken, weil der Abstand nach vorn zu groß ist.) Vielmehr ist auf dem deutschen Strom- und Ener-giemarkt das Gegenteil vonnöten, weil nur vier Konzerne zum Schaden der Kunden den Markt beherrschen, so dass eher eine Entflechtung erforderlich ist; und da herrscht hierzulande ziem-liche Einigkeit.

11.1.
Glückwunsch! Heute feiert das »Camp Justice« zehnjähriges Jubiläum. Besser bekannt ist der Laden allerdings als »Guantánamo«.

10.1.
Nachdem er

den Bundeshaushalt schon ziemlich ruiniert hat, geht er nun aufs Ganze: Schäuble trifft offenbar Vorbereitungen, um im Zuge von Finanzkrise und »Bankenrettungen« auch die grundgesetzlich festgeschriebene Schuldenbremse umgehen zu können. Der Bundestag soll künftig einem Til-gungsplan zustimmen, wenn mit einer Kredit-aufnahme »die nach der Schuldenregel zulässige Kreditaufnahme überschritten worden ist«, meldet Bild unter Berufung auf den Entwurf zur Änderung des Finanzmarktstabilisierungsfondsgesetzes.

9.1.
Sachma, wie unpolitisch denkt eigentlich diese Andrea Nöhles? Nun fordert sie allen Ernstes, dass der Bundeshosenanzug den Bundespräsi-dentenlehrling öffentlich zum Rücktritt auffordert!

Und noch so'ne Polit-Tussi: Schon seit längerem kennt man im Bundes-Verbraucherschutzmini-sterium die Missstände in den Hühnerzucht-betrieben und in Folge in den Supermarktregalen. Keimbelastetes Geflügelfleisch, hochgradig resistent gegen allerlei Antibiotika- und damit potentiell hochgefährlich für den Menschen! Aber die Agrarlobbyistin an der Spitze dieses Bürokra-tiemonsters, die zudem völlig überforderte Fern-sehtechnikerin Aigner, hat bislang so gut wie nichts unternommen - vom Abblasen heisser Luft, wie gewöhnlich, mal abgesehen.

8.1.
Jetzt hat sich der Mann wohl endgülltig als grenz-debil erwiesen und auch die letzten Unterstützer verloren, wenn die Medien melden: Bundespräsi-dent Christian Wulff hofft laut einem Zeitungs-bericht, die Kredit- und Medienaffäre unbeschadet zu überstehen. »In einem Jahr ist das alles ver-gessen«, soll er nach Informationen der Bild am Sonntag auf einem internen Neujahrsempfang für seine Mitarbeiter am Freitagnachmittag gesagt haben.

7.1.
Langsam merken es auch die ersten Amis. Siehe hier.

Im Spiegel   lesen wir über das USA-Blatt Weekly Standard, es sei die »rechte Intellektuellenfibel«. Wie geht das denn? Entweder rechts oder intellek-tuell!

Nach einem bislang unbestätigten Gerücht soll Wulff den »Sternsingern« bei ihrem Besuch im Schloss Bellevue ihre Beute als zinsloses Dar-lehen abgenommen haben...

Ich verstehe das ganze Gedöns nicht: Die Welt - meinzwegen auch nur die Erde - soll 2012 unter-gehen, nur weil der Maya-Kalender mit dem Jahresende aufhört. Das tun meine Kalender schon immer.

6.1.
Rösler feiert seine kleine radikale Minderheit als »Garant für Wachstum«. Zumindest in dem Sinne hat er recht, dass es mit den Gelben langsam zum Auswachsen ist. Jedenfalls wurde im Saarland schon mal die Notbremse gezogen.

Ja, da staunste!
Zumindest über den Umstand, dass in allen Me-dien die »Erkenntnis« von Infratest Dimap breit-getreten wird, nach der eine Mehrzahl der Deutschen keinen Rücktritt der offenbaren Polit-Flasche aus Hannover wünsche. Demgegenüber sind mir nur Befragungen und Leserbriefseiten bekannt, die zu 80 Prozent eben jenes befürworten oder gar fordern.
Vielleicht liegt es, wie Demoskopen wissen, an der berühmten Fragestellung. Das Ergebnis bei »Wenn deshalb der Meeresspiegel um drei Meter ansteigt, im Sommer kaum Temperaturen über 14 Grad zu erwarten sind und Ihr Gehalt um 30 Prozent gekürzt wird - sind Sie für einen Rücktritt des momentanen Bundespräsidenten?« dürfte dann nicht wirklich erstaunen.


Die nur mäßig begnadete Ministerpräsidentin des Saarlandes Kramp-Karrenbauer

sagt mit übergroßer Deutlichkeit die Wahrheit über den Zustand der Saar-Liberalen: »Eine Befrie-digung der FDP ist ausgeschlossen.« Eine ge-meinte Befriedung aber auch nicht.

5.1.
Wer besichtigen möchte, was wahrer Populismus ist, muss sich CSU-Seehofers Absonderungen reintun: Gegen die Rente mit 67; für den Wieder-aufbau und eine «wichtige Rolle« des Lügners Guttenberg; Ausschluss von Schuldnerstaaten aus dem Euro-Raum; Betreuungsgeld für Reiche und bildungsferne Eltern; Senkung der Erbschafts-steuer. Und die Fehlbesetzung Aigner assistiert: »Man muss nicht alles machen, was die Industrie will.« - Sofern man nicht Aigner heißt...

Die USA wollen künftig nur noch einen Krieg zur Zeit führen.

Was müssen noch ständig die Nachrichten-sendungen mit Berichten von Regionalzusam-menkünften einer Unter-3-Prozent-Partei vollgestopft werden? Über wesentlich stimmen-stärkere wie z.B. die Piraten hören wir so gut wie nie etwas.

Der griechische Ministerpräsident Papadimos hat erneut und eindringlich vor einer »unkontrollier-baren Staatspleite« gewarnt. Wie schön ist da-gegen eine kontrollierbare!


Die ZDF- und CDU-Spitzenjournalistin Schausten meint über Wulffs Interview (an dem sie selbst be-teiligt war): »Statt den Deckel draufzutun, ging ein neues Türchen auf.« Vielleicht dass ihrer baldigen Versetzung ins Archiv wegen grausamster Sprach-misshandlung?

4.1.
Wieder ein Spitzenpolitiker von den Umständen überfordert! War es letztes Mal beim Abfassen der Doktorarbeit die Familie Guttenberg, so diesmal beim Wegbereiter der Transparanz (Selbstein-schätzung) Wulff ein Auslandsaufenthalt. Man darf diesen Typen halt nicht zu viel aufbürden...

»Mami, was ist Unbelehrbarkeit?« - »Zum Beispiel das Verhalten der 17 schleswig-holstei-nischen CDU-Wahlleute in der letzten Bundes-versammlung, mein Kind: die würden, wie sie sagen, den jetzigen Bundespräsidentendarsteller wieder wählen...«

Heute schon vescheißert worden? Da sollten Sie unbedingt diesen großartigen Beitrag aus der Süddeutschen vom 2. Januar lesen. Der gehört eigentlich weitestverbreitet und in jedes Schulbuch für Politik und Staatsbürgerkunde! Da lernen Sie, wie Politik, Wirtschaft und bürgerliche bis blöde Journaille (also fast alle) Ihnen täglich einen Bären aufbinden - und die Lasten und Kosten natürlich.

3.1.
Sie lernen es einfach nicht! In Lübeck haben zwei Idioten mit Steinwürfen mehrere Fenster der Syn-agoge eingeworfen. Die Polizei konnte sie später festnehmen. In Absprache mit der Staatsanwalt-schaft (eben jene, die auch mal eben so Asservate wie im Fall Barschel »verbummelt«) wurden sie laufen gelassen: Anhaltspunkte für einen politi-schen Hintergrund gäbe es nicht! Klar: einfache Sachbeschädigung. - Es ist nach NSU einfach nicht zu fassen!

Wieder eine Schlappe des Bundeshosenanzugs bei der Besetzung führender Poisitionen in inter-nationalen Organisationen: Nun wurde Staats-sekretär Asmussen nicht Chefvolkswirt bei der EZB, sondern entgegen der Regel kein Deutscher...

...dafür hat sie bei der Besetzung von Spitzen-positionen im eigenen Lande ein besonderes Händchen: »Das Amt« des Bundespräsidenten ist sowas von beschädigt - und zwar schon durch die Auswahl und die »Wahl« ihrer total unbe-fähigten und peinlichen Kreatur Wulff.
Der einzig positive Aspekt bei Merkels Machtdusel: Uns ist jedenfalls diese Figur als Kanzler(aspirant) erspart geblieben.


Auf dem Briefkopf einer Bank ist als Anschrift im Ort Dreieich eingetragen: Im Gefierth. Da ist es ja kein Wunder, dass die Jugend bei der Rechtschreibung total versagen muss!

2.1.
Jahresanfangslüge I:
Ausgerechnet der von den Beiträgen grandios überbezahlte Vorsitzende einer Kranken-»Ersatz«-kasse schlägt zur Minderung der Kosten in der Gesundheitsindustrie vor, die Zahl der Kranken-häuser zu beschneiden. Na gut, auf die Idee, den Wildwuchs von über 140 Krankenkassen nebst prassenden Vorständen, Bürokratieblähungen und Puff-Ausflügen zu bekämpfen, hat er natürlich nicht.

Jahresanfangslüge II:
Ein Herold der Wirtschaftslobby vom Industrie- und Handelskammertag lobt die »Konsumlaune« der Deutschen im letzten Jahr. Das sei auf die gute Einkommensstruktur, die gute Wirtschaftslage und die gute Situation bei der Arbeitslosigkeit zurück-zuführen. Klar, die Millionen der 400-Euro-Jobber und Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen sowie mit Traumgagen (wie Frisösen, Gebäude-reiniger oder im Einzelhandel) raffen wie wahn-sinnig Computer, Flachbildschirme, Kühlschränke und Waschmaschinen zusammen. Dass die meisten Leute dem Gewäsch der Politiker, »Experten« und Lobbyisten nicht trauen und ihr Geld lieber in Sachwerte stecken, nein, darauf kommt so ein weltentrückter Hauptgeschäftsführer nicht.

1.1.

Wie zu sehen, braucht der Bundeshosenanzug die Brille von Pastor Hintze auf (Ex-Bundesbeauftragter für den Zivildienst, Ex-CDU-Generalsekretär, zwei-facher Ex-Staatssekretär, Koordinator der Bundes-regierung für Luft- und Raumfahrt - naja, als gelernter Pastor). Entsprechend salbungsvoll und verlogen fiel auch ihre Neujahrsansprache wieder aus. Den viel passenderen Text dieser Suada finden Sie hier.
Und hier die Brille, äh, Hintze:
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