
31.7.
Wenn das zutrifft - und warum solle Der Tagesspiegel Falschmeldungen in die Welt setzen? -,
ist hier ein Riesenskandal: Der Internetkrake Google gründet mit der CIA eine
Spionagefirma! Diese Recorded Future soll unter anderem »Beziehungen« zwischen
Websites, Blogs, Twitter-Einträgen, Usern und Ereignissen herstellen. Das sollte ein
Grund sein, sämtliche Dienste von Google schon aus Protest weiträumigst zu
umfahren.
30.7.
Er hat nun mal selber - mindestens moralische - Schuld einzugestehen: Der Herr
»Christ«demokrat Sauerland soll nun endlich einmal abwägen zwischen Rücktritt
und erzwungenem Rücktritt:
Zwischen 1 und 2 liegen aber etwa 2.000 Euro mehr
Pensionsanspruch - das ist natürlich eine erhebliche moralische Kategorie, wegen der man
Kommunalpolitiker wird. Andere Leute gehen deshalb lieber ehrlicher und messbarer Arbeit nach!
Die Berliner Proll-Band »The
Bosshoss« macht dieser Tage mit großem Bohei und dennoch ziemlich leichter Verspätung
auf den Verkaufsstart ihrer neuesten CD aufmerksam.
Und so sieht es out, wenn man kein
Englisch beherrscht: »Out: 16. April«
Sorry, boss, aber auf englisch heißt
dieses Anliegen korrekt release: april 16th
29.7.
Auf dem Berliner Gendarmenmarkt sollen 140 Kugelahorn-Bäumchen gefällt werden. So
gefällt es »der Verwaltung«. Begründungen: (a) versperren die Bäume die Sicht
auf die zwei Dome rechts und links, sowie und wesentlicher: (b) das Grünzeug gehört
historisch dort nicht hin. - Na gut, dann muss wohl auch das Brandenburger Tor abgerissen werden,
denn vor
230 Jahren stand dort noch gar nichts!
Die neue Regulierwut geht aus von der
»Senatsbaudirektorin« (was es neben bezirklichen Baustadträten, Bauausschüssen,
einem Bausenator usw. usf. alles an wohl höchst überflüssigen und gewiss
überbezahlten Sesselfurzpositionen so alles gibt!) heißt übrigens mit Vornamen
Regula. Na dann...
28.7.
Nur mal so als Gelegenheitsfeststellung: Nun kommt sogar das Bundeskritikasterblatt Spiegel
mit
der allen Kennern seit Jahren bekannten Situation heraus, dass die USA nicht nur mit doofen
Schnellrekrutierten, sondern auch mit geldgelockten Kriminalmördern in Afghanistan (und sowieso
schon immer im Irak) präsent sind. Das ganze poltische Elend ist - wie stets - in
wikileaks.org fein säuberlich
nachzulesen.
Das sollte unser
frischgegeelte Bundeswehrbaron von und zu Seehofer-Gnaden vielleicht sich auch einmal vorlesen
lassen!
27.7.
Duisburg: Ein klassisches Beispiel für den Fall, dass trotz der Eintragung von 500.000
Menschen
im Einwohnermeldeamt dadurch noch keine Großstadt entsteht. Sondern eher ein klassisches
Beispiel dafür, dass hier eine massale Prollsituation gegeben ist. Die schlägt dann auch
auf das politisch verantwortliche Personal durch: Da gibt es einen stellvertretenden
Polizeipräsidenten (einen richtigen gibt es wohl aus Kostengründen oder doch aus
Personalmangel nicht?), der nix sagt und weiß. Dann den Dezernenten für Ordnung (ich sage
extra nicht: auch für Sicherheit), der noch weniger weiß. Und dann den
Ober-Bürgermeister, der die drei berühmten Affen von nix sagen, nix wissen und nix
können ideal ergänzt. Von dem hat man im übrigen bislang noch kein Wort der Trauer,
der
Verantwortung oder gar des Mitleids gehört. Na gut, der Mann ist halt
»Christ«-demokrat!
26.7.
Regierungsschranze Brüderle will die Rentengarantie abschaffen, die erst letztes Jahr
ins Gesetz gesvhrieben wurde. Klar, ihn trifft es nicht: er ist ja Pensionsberechtigt...
25.7.
BP-Chef Tony Hayward will seinen Posten niederlegen. Der Mann scheint irrsinnig zu
sein: Nun will er über die Höhe seiner »Abfindung« verhandeln. - Sagen wir mal so:
Meinzwegen
in Höhe des bisher durch den Ölkonzern unter seiner Leitung verursachten Schadens. Und
dann gleich wieder vom Konto abziehen und den Geschädigten geben.
24.7.
Das raffgierige Internationale Olympische Komitee hat wieder eine Gelddruckmaschine
erfunden: die »Olympischen Jugendspiele« - also genau das, was die Olympischen Spiele
vor ihrer Kommerzialisierung und Professionalisierung einmal waren...
23.7.
In Griechenland haben sie nun damit begonnen, die Beamten zu zählen, deren Einsatzorte und
-umstände festzuhalten und ihre formale Qualifikation und Ausbildung zu ermitteln. Ich
wusste es bereits seit langem: In dem Land mit 11,2 Millionen Einwohnern gibt es rund 13 Millionen
Beamte, von denen keiner eine einschlägige Vorkenntnis mitbringt - außer der ihrer Person
durch den lokalen Politiker...
21.7.
Das Bundesverwaltungsgericht schwingt sich auf, politische Urteile zu treffen: Der
Linkspartei-Politiker Bodo Ramelow darf weiterhin vom »Verfassungsschutz« beobachtet
werden.
Tja, und wer beobachtet die Beobachter? Das kann ein munteres Spielchen werden: Vom
Bundesinnenministerium veranlasst, gucken die Schnüffelbeamten auf Abgeordnete. Und Abgeordnete
sitzen im »Parlamentarischen Kontrollausschuss«, der wiederum die Schnüffler... usw.
usf.
Der Bundeshosenanzug geht in Urlaub. Keiner weiß, warum und womit sie sich es verdient hat. Wahrscheinlich, weil es der Tarifvertrag für Bundesbeamte so vorsieht. - Für uns als Menschen bedeutet dies gottseidank und jedenfalls, dass wir wahrscheinlich drei und hoffentlich vier Wochen merkelfreies Fernsehen haben!
20.7.
Das war klar: Neben dem Umweltschützerverein BUND spricht sich auch die katholische
Kirche gegen die Einführung einer zusätzlichen Luftverkehrssteuer ein: Danach sollen
bei Abflug von bundesdeutschen Flughäfen nach Zielen in Europa und Nordafrika 13, bei
solchen weiter als 2.500 km gar 26 Euro fällig werden. Wobei doch allerdings kaum einer ihrer
Wegflieger von hier, sondern zu über 99 Prozent im Vatikan auf die Abschussrampe gestellt
wird...
Nur mal zur allgemeinen Orientierung: Wie der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen mitteilt, sind die die Honorare für die rund 150.000 Fach- und Allgemeinärzte zwischen 2007 und 2009 (das sind nach Adam Riese ZWEI Jahre) um durchschnittlich 11,3 Prozent gestiegen! Und zwar von jährlich 142.000 auf 164.000 Euro! Da kommt einem doch bei dem Geseiere von Montgomery und Spitzenspinner Hoppe das kalte Kotzen.
19.7.
Was habe ich da nur angerichtet?! Seitdem ich vor rund zehn Monaten angekündigt hatte,
dass ich vorzeitig in den Ruhestand gehen will, sind schon sechs Ministerpräsidenten (wenn auch
nur der CDU) und das Bundeshörstel abgängig...
18.7.
Zweimal Realsatire in absoluter Reinkultur heute im CDU-lastigen ZDF: Da wird
der Bonner Politologe Gerd Langguth, der sich durch liebedienerisch-flachseeige »Biografien«
des Bundeshosenanzuges sowie anderer christdemokratischer Führungsschranzen an die Partei
herangewanzt hat und daher als »Parteienexperte« in einschlägigen Kreisen herumgereicht
wird, zum längst fälligen Rücktritt des unerträglichen Hamburger Ersten
Bürgermeisters (wer dort inzwischen was werden kann!!!) von Beust befragt. Zunächst die
üblichen Luftblasen und Phrasen.
Dann aber der sensationelle Satz: »Frau Merkel,
die ja Herrn Wulff zum Bundespräsidenten gemacht hat...«
Weiter zuhören geht ja gar
nicht wegen akut einsetzender Atemnot. - Und was passiert im ZDF-Studio? Nix. Nix Nachfrage.
Nix Erstaunen. Nur stilles Aha und Sendung weiterfahren...

... Nämlich zu dieser Top-Überleitung: »In Afrika sterben noch immer täglich 800 Menschen an AIDS. Und damit zum Sport.«
16.7.
Ich halte es langsam nicht mehr aus! - Wer ist schlimmer? Ein irregeleiteter islamischer
Fundamentalist, der als Selbstmord-Attentäter etliche Menschen - wie die blöde Journaille
sich auszudrücken beliebt- mit in den Tod reißt, oder eine ebenso unreife und wohl noch
dümmere Bundesminister-Darstellerin, die mit einem populistischen Spruch Millionen von
Hartz-IV-Menschen in weiteres Elend reißt?
Und die Deutschen lassen sich alles
dieses noch immer gefallen!!!
15.7.
Die Klimaanlagen in den ICE der Bahn steigen bereits bei 32 Grad Celsius aus. Ist auch zu
blöd. Dabei weiß heutzutage doch jedes Kind, dass Klima erst bei 35 Grad
anfängt...
14.7.
Rundfunkgebühren I
In welchem elenden Zustand der Eigenkapitalisierung müssen sich
unsere Handwerksbetriebe und Mittelständler befinden! Da barmt doch deren Lobbyvertretung
Zentralverband, dass die vorgesehene neue Gebührenordnung mit einem Einheitssatz pro
Haushalt/Betrieb existenzgefährdend wirken könnte und eine Sonderlösung für die
darbenden Fleischer und Schreiner gefunden werden müsse...
Rundfunkgebühren II
Mal
wieder nicht zu fassen: Da greinen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Jahr für
Jahr, dass sie mit den Gebühren nicht auskämen. Was natürlich kein Wunder ist, wenn
sie einem Quizfragen-Vorleser wie Günther Jauch sogleich für 39 Sendungen pro Jahr 10
Millionen in den Rachen werfen. Kann man so etwas nicht Veruntreuung von Zwangsbeiträgen
nennen?
13.7.
Der 13.! Was denn sonst?!
Hier ein Dokument der relativen
Trauer:
11.7.
Ik was er net aan't overwegen of ik voor m'n Nederlandse vrienden nog een woord - maar eigenlijk
nee. Zowel de ploeg als de bank was er dermate oejee, dat nee:
Geht es eigentlich noch
peinlicher? Der Trainer der in einem Spiel unfairsten Mannschaft, der von Holland, nimmt doch
tatsächlich vor den TV-Kameras der Welt mit einer verächtlichen Geste
die Silbermedaille vom Hals (und wirft sie wahrscheinlich auch noch weg?).
15. Jahrestag des
Genozids in Srebrenica, wo unter der »Obhut« vor allem niederländischer
Blauhelm-Soldaten rund 8.000 bosnische Knaben und Männer von den serbischen Mordbanden unter
Mladic und Karadzic bestialisch umgebracht wurden. Da trifft es sich ja gut, dass Oranje
heute um den FIFA-WM-Titel tapfer »kämpft« (hier geht's
ja schließlich um viel Geld).
Und noch einen drauf: Zur Vermiesung der Erinnerung an diese
WM muss wieder der unsägliche Rethy das Spiel »kommentieren«! Obwohl der ja wohl der
ideale Pressesprecher der momentanen Bundesregierung wäre: Keine Ahnung von nix, sich
pausenlos revidieren müssen und vor allem drei Minuten nach dem Geschehen das Geschehen
ansagen.
Ein Hoffnungsschimmer bleibt: Dass nun die Idiotenphase im TV vorbei ist, da uns Automodelle und Fernsehapparate Fernsehangebote »präsentieren«!
10.7.
Die Berufung des neuen Regierungssprechers wirft ja ein interessantes Licht auf das Innenleben
der heute-Redaktion des ZDFs: Nachdem schon Vorleserin Mariette Slomka als aktive
Heroldin der wirtschaftsnah-konservativen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bekannt
ist, steht zu vermuten, dass auch Steffen Seibert nicht durch Merkel-kritische Äußerungen
aufgefallen ist...
9.7.
Rechtsprechung auf kapitalistisch: Ein Gericht in New Orleans hat das Verbot der
Öl-Probe-bohrungen am Meeresgrund, von der Obama-Regierung erlassen, wieder aufgehoben. Um den
weiteren Verlust von Arbeisplätzen zu vermeiden. Lasst doch die Umwelt vor die Hunde gehen -
Hauptsache, der Ami hat Arbeit...
8.7.
Man glaubt es einfach nicht! Wie der GEZ-Geschäftsführer Hans Buchholz
gegenüber der Financial Times Deutschland erklärte, wollen ARD und
ZDF an der GEZ als Institution festhalten, selbst wenn ab 2014 das
Gebührenmodell für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf eine Haushaltsabgabe
umgestellt sein wird. Zudem werde die Umstellung zunächst eimalige Kosten von 150 Millionen
Euro nach sich ziehen, denen man durch Einsparungen und Entlassungen begegnen will. Die
jährlichen Kosten für die GEZ werden nach Buchholz' Schätzungen nach Umstellung und
Entlassungen etwas sinken. So beliefen sich im vergangenen Jahr die Kosten für die GEZ selbst
auf 161,6 Millionen Euro. Das sind mehr als 2 Prozent des Gebührenaufkommens! Insgesamt wird
die Umstellung voraussichtlich 2 Jahre in Anspruch nehmen. Als Nebeneffekt erwartet die GEZ hierbei,
dass die Anzahl der Schwarzseher deutlich zurückgehen wird. - Ja, wegen der umfassenden
Haushaltsabgabe, ihr Narren! Und wozu braucht es dann noch eine GEZ, - von der
Selbstverwaltung und sechsstelligen Vorstandsbezügen einmal abgesehen...
7.7.
Den Berlinern wurde wieder etwas zugemutet. Der Senator für Schulwesen und Wissenschaft,
Spezialdemokrat Zöllner, gefährdet zuerst mit seinen Eigenwilligkeiten die
Finanzausstattung der Hochschulen und stellt »Zielvereinbarungen« in Frage. Dann
verunsichert er Lehrerschaft, Schüler und Eltern mit unausgegorenen Reförmchen und
Experimenten. Dann hat er - als ziemlich einziger - die Idee einer »Einsteinstiftung« als
Superuni mit entspr. Geldbedarf. Dann die kühnste Gedankenschraube: Warum nicht die eigene
Lebensgefährtin zur Geschäftsführerin dieser Unternehmung machen (Jahresgage
118.000)? Und der Regierende Bürgermeister wird aus senatsarithmetischen wie wahltaktischen
Erwägungen (Wahl im kommenden Jahr, steigende Beliebtheit der »Grünen«, wackelige
SPD-Stimmenlage) den Mann noch nicht mal mit Schimpf und Schande vom Hofe jagen...
6.7.
Da hat die »soziale« schwarz-gelbe Saubande so richtig gezeigt, was sie von der
Bevölkerung hält: Eine Melkkuh für Ärzte, Kassen und vor allem die
Pharma-Industrie. Angeblich soll ein Loch bei den Gesundheitskosten gestopft werden. Das tut man
aber, indem die maßlosen Profite der medizinischen Chemie-Unternehmen gestopt werden!
Jetzt ist endlich klar, woher der Name Vuvuzela stammt: Es ist die Bantu-Verbalhornung des Namens Uwe Seeler...
2.7.
Welch' begabte, phantasievolle Intelligenzbolzen im Bundeskabinett sitzen, erfahren wir aus
dem Gesundheitsministerium: die FDP habe sich mit Minister Röslers »Idee«
durchgesetzt, die Belastungen gleichmäßig zu verteilen. Gleichmäßig! Wer
hätte das gedacht!
Das sieht bei der beschlossenen Wieder-anhebung der gesetzlichen Beiträge zur Krankenversicherung auf 15,5 Prozent (rin inne Kartoffeln, raus ausse Kartoffeln) wegen des entsetzlichen Wehklagens der Arbeitgeber (»Der zarte Aufschwung ist gefährdet!«) allerdings anders aus. Und wenn die Geringverdiener zusätzlich auch noch mit höhreren Zusatzzahlungen belastet werden, kann man ja auch gleich die Ausgaben fürs Wohngeld kürzen...
Ist es nun ein individuelles Charakterdefizit oder der Rest einer Ost-Sozialisation beim Bundeshosenanzug, brutal die ureigensten Privatinteressen vor die der Gemeinschaft und die dienstlichen Aufgaben zu stellen? Statt den Ernst der Lage endlich zu begreifen und sich zu einer vernünftigen wie gerechten Finanz- und Sparpolitik durchzuringen, wird die Sitzung husch-husch abgebrochen, weil der Flieger zum Viertelfinal-Spiel der Fußballer in Kapstadt wartet...
...wobei dieser Trip natürlich nicht privat bezahlt wird, obschon die Kanzleresse weder repräsentieren muss (dafür wurde ja am Mittwoch »der geeignetste Kandidat« bestimmt) noch ressortmäßig zuständig ist (Sport liegt beim Innenminister). Das Ganze wird schamhaft verbrämt durch ein Kurzgespräch mit Südafrika-Präsident Zuma als »Dienstreise«. Und ganz miserabel hier die Haltung des Bundes der Steuerzahler: dessen Vorsitzer Däke mosert zwar, spricht aber nicht von juristischen Schritten.
1.7.
Eine Steilvorlage aus dem Lager der Politschranzen für weitere Politiker-Verdrossenheit
gibt der quasi abgewählte NRW-Ministerpräsident
Rüttgers: Obwohl nirgends derart üppig geregelt, beansprucht er für fünf Jahre
nach seiner Abwahl einen Dienstwagen mit Chauffeur, ein Büro, eine Sekretärin sowie einen
Referenten. Wahrscheinlich zur Belohnung für seine Arbeit. Wobei sein einziges Verdienst wohl
das ist, dass das Land fünf Jahre verloren hat...