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Na! SIE haben's hier prima!
Und Ihren Freunden und Bekannten wollen Sie diesen Blog wirklich nicht verraten?!
Mit einer E-Mail zum Beispiel?
Oder einem Link auf Ihrer Website hierher?
Und selbst wenn Sie sich hier ärgern: Gönnen Sie nicht genau das vielen anderen?

31.3.
Wer hatte da die naive Hoffnung, dass Obama nicht in erster Linie ein Präsident der USA sei - also eine Marionette an den Fäden des »Big Business«? Das zeigt sich einmal mehr bei seiner heutigen Mitteilung (»seine Entscheidung« wäre ja wohl zu viel gesagt), die maritimen Öl- und Gasvorkommen verstärkt auszubeuten.

Jetzt müssen alle Alarmglocken schrillen: Der Bankenverband findet die vom Bundeskabinett beschlossene »Bankenabgabe« prima. Also ist sie im Sinne seiner Lobby. Zudem hat er jetzt, bei einer jährlichen Summe von nur 1,2 Milliarden, die nächsten 60 Jahre Ruhe, ehe er den von ihm verursachten volkswirtschaftlichen und Finanzschaden seines letzten verbrecherischen Raubzuges ausgeglichen hat...

Mit großem Unwillen und kleinster Mehrheit hat das Parlament des Verbrecherstaates Serbien sich wegen Srebnica (der größten Völkermord-Aktion seit 1945) bei den Bosniern »entschuldigt«. Solange aber Gangster wie Karadcic nicht verurteilt und wie Mladic nicht einmal ausgeliefert wurden, ist das ziemlich albern und wird dem Wunsch zum EU-Beitritt derart vordergründig hoffentlich nicht nützen. Wer braucht sie auch schon, diese (man höre nur Volkes Stimme auf den Belgrader Straßen) Größenwahn-Ethnie?

Als gelernter Psychologe weiß ich: Mit Physiognomie soll man vorsichtig sein. Aber dieses Gesicht nebst passender Verkleidung kann doch nicht lügen:

Dem Herrn Mixa werden nun schwerste Vorhaltungen als Prügelpädagoge während seiner Anlernzeit zum Oberpriester gemacht. Sein Sprecher (der Herr selber will dazu ja nixa sagen) hält dies weisungsgemäß für eine Kampagne. Gegen den Mann, der als »rechtskonservativ« (nun ja...) gilt und symptomatischerweise den katholischen »Militärbischof« gibt - aber das sagt doch schon fast alles...

30.3.
Schon wieder! Der Bau der umstrittenen »Waldschlösschenbrücke« in Dresden wird zum einen mindestens 25 Millonen mehr kosten als »geplant« und zum anderen sich reichlich verzögern - weil Genehmigungen zum Ausbaggern des angrenzenden Ufers fehlen. Damit hat natürlich mal wieder niemand rechnen können...
Im nächsten Leben wll ich unbedingt in die öffentliche Bauverwaltung: da braucht man nix zu tun und keine Ahnung zu haben. Man muss lediglich dafür sorgen, dass man - möglichst bereits pränatal angemeldet - in die Jugendorganisation einer politischen Partei kommt und dort den Durchmarsch antritt bis zum gewünschten Posten.

Oder man wird »Spitzenkraft« in einem deutschen Konzern: Bei der Allianz,, bei Linde, der Post oder bei RWE, um nur einige zu nennen, stiegen deren Bezüge zwischen 1999 und 2009 um bis zu 483 Prozent! Logisch, dass da die Einkünfte derer, die dort arbeiten und Mehrwert produzieren, real sinken mussten; denn irgendwo her muss die Kohle ja kommen.

29.3.
Wirklich ohne Schmäh und in Trauer um vor allem die durchreisenden Opfer:
Aber was ist - außer für die mal wieder ziemlich überforderten Russland-Korrespondenten unserer Medien (na gut, sie dürfen nicht, selbst wenn sie wüßten) - daran erstaunlich, dass der heutige Anschlag auf die Moskauer U-Bahn-Station Lubjanka galt: Dort in der Hauptverwaltung des Geheimdienstes FSB - KGB hieß er früher und so kennt ihn noch jeder - sitzen traditionell noch immer die obersten Menschenrechtsbrecher - na gut, im Wettstreit mit der CIA.

Der Bundeshosenanzug ist zum Staatsbesuch in Ankara. Und da geben wir ihr ausnahmsweise recht: Der türkische Ministerpräsident fordert in einem weiteren Anflug von Größenwahn die Einrichtung von türkischen Gymnasien in Deutschland.
Wir gehen noch weiter: schafft ein-zwei-viele russische, italienische, französische, spanische, polnische, griechische, albanische, kroatische, serbische, portugiesische und vor allem isländische und vatikanische Gymnasien im Lande - um nur die hierzulande geknechteten Minder-heiten anzusprechen -, damit die Integration und das sprachliche Verständnis endlich funktionieren!

28.6.
Als die schlechtest organisierte Behörde Deutschlands gilt die Bundesagentur für Arbeit. Klar, dass ausgerechnet BA-Chef Weise über das Parteiticket als Leiter der »Kommission zur Neustrukturierung des Bundesverteidigungs-ministeriums und der Bundeswehr« vorgesehen ist.

Bildungspolitik auf hessisch: Roland Koch und seine Bildungsministerin Kühne-Hörmann kürzen für das nächste Jahr die Mittel für die Hochschulen um 30 Millionen. Was kümmern da die Sonntagsreden von der Bildungsrepublik. Und so wird das dann ja auch nix mit einer »Elite-Uni« bei der nächsten Runde der Exzellenz-Initiative für eine der fünf im Lande.

26.3.
Was soll einem zur Politik Israels noch einfallen???

Die »Anleger« sowie «die Finanzmärkte« - also die Schieber, Kriminellen und Spekulanten - wurden von Brüssel vor einem Angriff auf Griechenland »gewarnt«. Will heißen: Bei Zuwiderhandlung wird Herr Barroso aber ganz, ganz böse.

Wahlergebnis im Irak: Ministerpräsident Maliki findet das Ergebnis gar nicht gut und will es nicht akzeptieren, weil er nicht gewonnen hat. Ein Lehrstück in Demokratie für die Menschen dort...


So kann man sich ein ehrenwertes Anliegen auch verscherzen, wenn es für alle »verständlich« (87 Prozent der Deutschen räumen ein, dass sie gar nicht oder nur sehr schlecht englisch sprechen können) formuliert wird: Equal Pay Day - nicht zu verwechseln, bitte, mit dem wieder anstehenden Girls' Day.

25.3.
Mal wieder grenzenlose Gier: Der Chef der verstaatlichten Skandalpleitenbank Hypo Real Estate, vom Steuerzahler mit rund 100Milliarden gestützt, tritt zurück, weil der staatliche »Bankenrettungsfonds« Sofin nicht damit einverstanden ist, dass er und seine Bankster keine Boni erhalten sollen - obschon sie doch den Verlust der Bank auf unter 2,5 Milliarden drücken und somit halbieren konnten.
Undank ist halt auch in der Bankenwelt der Lohn...

TV-Artikulationsmeister Udo van Kampen berichtet über »die Kriechen in Prüssel«. Einfach kongenial: Seine Mitteilungen sind ebenso kraus wie seine Aussprache.

Wussten Sie übrigens schon, dass es eine »Laufindustrie« gibt? Dass ist die, welche den Kunden wahnsinnig überteuerte Turnschuhe andreht...

24.3.
Die »Sängerin« Nena ist heute 50 geworden. Wer ist nur auf die Idee gekommen, die Inhaberin dieses Piepsstimmchens ohne Volumen und mit der sagenhaften Breite von 3 immergleichen Tönen in immergleichen Liedchen als Sängerin zu titulieren?

23.3.
Das Bundessozialgericht hat beschlossen und verkündet, das bei Hartz-IV-Beziehern kein Anspruch auf Zuschüsse für die Bekleidung von Kindern bestehe. Ich bin hingegen felsenfest davon überzeugt, dass die Oberrichter ihre Roben als Dienstkleidung jährlich voll steuerlich absetzen. Nicht zuletzt, weil sie um den Arsch herum völlig abgewetzt sind...

Die deutschen Kommunen wehklagen und barmen um ihre Steuereinnahmen; sie seien so gut wie pleite.Nun haben sie allerdings im Jahre 2008 einen Überschuss von gut 7 Milliarden eingenommen und im letzten Jahre ein Minus von ebenfalls rund 7 Milliarden gemacht.
Da fragen wir uns doch ernsthaft: Wo sind denn die 14 Milliarden bloß geblieben?!

Da Zahl der politisch motivierten Straftaten in Deutschland ist gestiegen. Bundesinnenminister de Maizère lamentiert, es sei die »Hemmschwelle der Täter gesunken«. - Kann es nicht aber auch sein, dass vielfach die Zumutungsgrenze der Politschranzen-Beschlüsse nach unten ging und vieles reiner Bürgerprotest ist, was die realitätentfremdeten Verwalter als Straftat ansehen?

Jetzt wissen wir, woher Tony Blair seine Qualifikation als »Nahostbeauftragter« der EU hat: Er war und ist »Berater« der kuwaitischen Herrscherfamilie!

Neues »Verkehrs«-Schild vorgeschlagen:

22.3.
Der schwarz-grüne Koalitionsausschuss hat eine Bankenabgabe in einen Notfallfonds beschlossen. Allerdings erst für zukünftige Finanzkrisen (wir wissen: die Bankster arbeiten bereits an ihr). Und noch allerdingser: Über die Höhe der Abgabe ist noch nichts gesagt worden. Ein Bankenverbandslobbyist warnte bereits, sie dürfe nicht zu hoch ausfallen, damit keine Kreditklemme für die Wirtschaft entsteht (auch daran sind die Geld»instituts«verbrecher doch schon munter tätig).

Genial die Schlagzeile der Pariser Zeitschrift Nouvel Observateur zur gestrigen desaströsen regionalen Wahlschlappe der Partei des französischen Präsidenten: »SarK.O.«

Es ist nicht zu fassen: In Deutschland gibt es einen Arbeitskreis neue Armut. Er ist allerdings entgegen anderslautenden Gerüchten keine Aktionsgruppe der FDP.


In einem Beitrag des Berliner Intellektuellen-TV-Formats Abendschau über das aktuelle Fischsterben in den Seen informiert der Starreporter das Publikum, Eis und Schnee »kosteten den Fischen das Leben«. - Wem?

21.3.
Jetzt wird das Bundeshörstel sogar ganz kühn (vgl. auch gestern): Er verlangt doch tatsächlich Steuererhöhungen!
Allerdings wahrscheinlich von den unteren Einkommensbeziehern, denn mit dem tollpatschigen Vorschlag zur Anhebung der Kraftstoffpreise hat er schon mal voll in die Schüssel gegriffen.

20.3.
Na, wenn selbst das Bundeshörstel von Merkels und Westerföhnwelles Gnaden Unzufriedernheit äußert, dann steht es um die Regierung des Landes wirklich nicht zum Besten.

Kein Wunder, dass Airbus/EADS an die Wand gefahren wurde: mit solchen Managern! Während alle Welt in Euroland klagt, dass die Währung gegenüber dem Dollar immer weiter einknickt, soll der Verlust im letzten Jahr von 763 Millionen vor allem auf den starken Euro zurückzuführen sein. Weswegen man einen Teil der Produktion nach Mexiko auslagern will. Ob da der Peso mitmacht?

19.3.
Und dann mutet und das heute-Journal des ZDF so einen Hollywood-Mist wie »Precious« (gibt's natürlich nicht auf deutsch) auch noch als empfehlenswert zu!

»Böse, böse, böse!« Dabei bleibt es seit 1967 gegenüber Israels Übergriffen und Menschenrechtsverletzungen seitens der Vereinten Nationen, der EU etc.pp. Und zwar folgenlos. Die zionistische Lobby in den USA hat vor einigen Jahren schon eine CD zum Dauerabspielen gesponserd.

Ja, merken die Damen und Herren Politiker nicht, dass es ein Unding ist, wenn »die Finanzmärkte« ein Land in die Pleite treiben können? Wer regiert denn, setzt Grenzen und erlässt Gesetze?!


Wann löst sich das uralte Missverständnis auf: Pädagoge und Päderast sind weißgott doch Synonyme!

18.3.
Die französische Wirtschatsministerin Lagarde fordert Deutschland auf, seine Exportabhänigkeit zu vermindern. Oder, in anderen Worten, seine Ausfuhr zu drosseln. Damit die Welt mehr Produkte Made in France kauft. Merkwürdiges Verständnis von »Wettbewerb«.

Unsere Trachtentruppe wird immer mehr zum Geheimbund: Nach geheimen Aufträgen für geheime Truppen in Afghanistan erfahren wir nun von einer geheimen »Gruppe 85« im »Verteidigungs«ministerium. Und dessen Boss ist immer noch der beliebteste Politiker im Lande...

...Immerhin finden deutsche Wirtschaftsführer die Bundesregierung mies und stellen ihr ein niederschmetterndes Zwischenzeugnis aus. Einer der wenigen Punkte, bei denen man sich den 90 Prozent der Manager mit dieser Meinung einmal anschließen kann

17.3.
Bundespillenbeauftragter Rösler »zeigt sich zufrieden« (eine idiotische Redewendung) nach der 1. Sitzung seiner Gesundheitsreform-Kommission: »Alle haben an einem Strang gezogen.« - Weiß er nicht oder hat man ihm nicht gesagt, dass jeder in eine andere Richtung...?

Da hat es den Trierer Oberpriester aber hart getroffen: Er ist jetzt »Missbrauchsbeauftragter« seiner Religionsgruppe. Und wir fragen mit gewissem Mitleid: Muss er jetzt alles alleine machen?

16.3.
Nun schlägt er zu, der Reinhold Robbe: Weil er als »Wehrbeauftragter« des Bundestags nicht wiedergewählt wird, traut er sich plötzlich umfassende Kritik an etlichen Zuständen bei der Trachtengruppe zu und empfiehlt sogar Rücktritt bzw. Entlassung des dortigen Obermediziners wg. erwiesener Unfähigkeit. Wenn es allerdings um Letzteres ginge, wären Wehr und Politik personell ziemlich unterbesetzt.

15.3.
Sagt es ihm keiner oder steht er über dem Gesetz?

Jeder andere hätte fürchterlich einen auf die Mütze bekommen, wenn er außer Diensten die Kokarde an der Mütze trägt...

Nach dem Schnee- und Eisdesaster in Berlin hämt die dortige Räumfirma Ruwe: »Wir haben das gerne für Sie gemacht! - Also, wir hatten wirklich Spaß mit diesem Winter!«

12.3.
Kleine Schaffenspause hier vom 12.-14.2., da ich ganztägig bei der Linken Medien-Akademie LiMA engagiert bin. Ich denke aber, dass ich nicht viel vermisse, da die Medien voll sind mit Nichtigkeiten wie dem unglaublich uninteressanten Streit im Vorstand der deutschen Fußball-Knallköppe und der wiedererwachten Geldgier eines überbezahlten Autorennfahrers.
Doch, eines noch: Ist es nur die unglückliche Wortwahl eines deutschen TV-Trotteljournalisten, oder hat sich der römische Boss der Katholen tatsächlich hinter die deutschen Oberpriester gestellt?

10.3.
Wie tief muss die FDP gesunken sein, wenn ihr geistiger Berliner Tiefflieger Martin Lindner schon als »Wirtschaftsexperte« durch die Talkshows tingelt? Eine Tortur, diese Geisterbahnfigur bei Hart aber fair erdulden zu müssen. Wobei man nicht weiß, ob sein substanzloses Gesülze oder sein arrogantes Mienenspiel das Grauenhaftere ist.

Die gesetzlichen Krankenkassen vermelden für 2009 einen gemeinsamen Überschuss von mehr als 1,4 Milliarden. Daher ist die Zusatzzahlung bei bislang einigen und demnächst wohl vielen bis allen GKVn »eine logische Konsequenz«, wie einer der Spitzenfunktionäre zu hämen beliebt.

Israel beschließt mal wieder völkerrechtswidrig und gegen zahlreiche Beschlüsse der Vereinten Nationen, besetzes palästinensisches Gebiet zu »besiedeln«: dieses Mal mit 1.600 Wohnungen in Ost-Jerusalem. Klar, dass die ebenso reflexartigen wie nicht ernst gemeinten Proteste der USA, der EU oder Deutschlands abgesondert werden und die zionistische Regierungin Tel Aviv keinerlei Konsequenzen zu gewärtigen hat. Schließlich gibt es dort ja kein Öl..

8.3.
Ach, guten Morgen Frau Nahles! Auch schon aufgewacht? Allerdings brachte Ihre Einlassung zur Missbrauchsdiskussion erwartungsgemäss keinerlei Erkenntnisgewinn.

Zwei Fastfoodschmieden gehen nicht nur etwas, sondern ziemlich zu weit: Wer »Partner« von Subway werden will, muss einer Überprüfung »in Einklang mit den Anti-Terror-Gesetzen« der USA wie dem »Patriot Act« zustimmen. Und wer als Franchiser MacDonald's Gesundheitsgefährder verchinchen will, muss Angaben zu nichtehelichen Beziehungen, körperlichen Leiden und »Datum und Anlass der letzten ärztlichen Untersuchung« machen.
Das ist allerdings nur zu vernünftig angesichts des Wissens, dass Terroristen grundsätzlich zwar selber keine Hamburgers anrühren, aber durch deren Inverkehrbringung die Bevölkerun massiv bedrohen. Sofern sie nicht ständig außerehelichem Beischlaf frönen, wofür sie ja auch berüchtigt sind. Dennoch sollten sich hier Arbeits- und Verfassungsrechtler einmal kümmern...

7.3.
Bei Anne Will ging es erneut um die Kosten im Gesundheitswesen. Und routinemäßig sind wieder alle Anwesenden - die Moderatorin ja sowieso - am wirklichen Problem vorbeigesegelt: Es gibt nämlich nach Aussage derjenigen, die es wissen müssen, überhaupt nur noch zwei »forschende Arzneimittelhersteller« in Deutschland: Wo ja »die Forschungsausgaben« das Scheinargument für die abenteuerliche und profitgierige Preisgestaltung der Chemieindustrie in unserem Lande ist. Aber CDUCSUSPDFDPGRÜNE knicken gewohnheitsmäßig ein.

Mal wieder nicht zu fassen: Die Feststellung der Skandale in kirchlichen (seit 1.000 Jahren überfällig) und nun auch evidentermaßen sonstigen Erziehungseinrichtungen (ein mildes Wort für diese Scheißbuden!) haben sogar jetzt schon die »Bundesbildungsministerin« Schavan in ihrer realitätsentrückten Verwaltung als Bericht erreicht! Mal sehen, was ihre Bürokratie daraus macht...

Es kommt immer grauenhafter: Der Staat ist inzwischen offensichtlich zur Beute der FDP geworden: Heute wird durch den Spiegel bekannt, dass Westerföhnwelle sich auf seinen Auslandsreisen bevorzugt von Managern der Firmen begleiten lässt, die vorher »Spenden« für seinen Wahlverein abgedrückt haben. Das ist dann offenbar die wirklich von ihm eingeforderte »politisch-geistige« Wende. - Wobei wir das Politische noch vermissen...

Apropos Griechenland: Diesbezüglich könnte W. bequem auch Athens Außenminister sein.

6.3.
Heute Geburtstag gefeiert; kommt ja nicht so oft vor im Jahr...

5.3.
Wenn »die Wirtschaft« das Gemurkse von Schwarz-Gelb kritisiert, eilt die Kanzleresse stante pede zum Treffen mit den Anführern der vier wichtigsten Verbände. Wenn Arbeitslose, Rentner, Beamte usw. usf. ähnliches tun, hört der Bundeshosenanzug meist gar nicht erst hin. Man weiß ja schließlich, von wem die dicken Parteispenden kommen und wo man weich fällt, wenn's mit der politischen Karriere mal zuende ist...

Bahn-Boss Grube droht: Wenn es nicht entscheidend mehr Geld vom Bund gebe, seien zahlreiche neue Strecken und Projekte »in Gefahr«. Er brauche jährlich rund 5 Milliarden, und zwar mindestens bis 2025. Da können wir ihm gleich einen Hinweis für die nächsten zwei Jahre geben: Einfach denn Irrsinn mit dem Stuttgarter Giganto-Bahnhofsneubau ad acta legen - dann wären schon mal etliche Milliarden weniger in den Sand gesetzt.

Eine Softwareschmiede kündigt eine neue Programmversion an: »CrossOver 9.0 benötigt mindestens Mac OS X 10.5 und kostet 37 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Im Professional-Paket mit dem Spiele-optimierten CrossOver Games sind 64 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer zu zahlen.«
Wir lernen: Profis wollen nur spielen.

4.3.
Erstmals seit Gründung der BRD sind die Bruttolöhne im letzten Jahr gesunken, im Durchschnitt um 0,4 Prozent. Weil sich Leistung ja so sehr lohnt. Daran kann auch das Geschwätz von »Mehr netto vom brutto« nix ändern, wenn letzteres eben abfällt. Und so wird es in diesem und dem nächsten Jahr wohl weitergehen, wenn man die grandiosen Tarifabschlüsse betrachtet. Das merkt sogar der wirtschaftsfreundliche Herausgeber des Tagesspiegels Appenzeller, wenn er zur Boomphase der letzten Jahre in seinem Leitartikel-Riemen anmerkt: »An der nahm Deutschland übrigens in der Breite der Bevölkerung nur bedingt teil - die Lohnzurückhaltung half zwar dem Export, unter ihr litt aber die Kaufkraft der Bundesbürger.« Hatte so etwas nicht ein gewisser Oskar Lafontaine bereits vor Jahren festgestellt?

3.3.
Bayerns Gesundheitsminister, die Krawallschachtel Söder, ist gegen die »Gesundheitsreform«, weil über 60 Prozent der Bevölkerung dagegen seien. Wie schön! Aber gegen die von ihm forcierte Atomkraft sind es sogar noch mehr...

2.3.
So schön kann Politik zum Abgewöhnen sein: Nachdem die EU-Kommission die Zulassung der Gen-Kartoffel »Amfora« des Chemiemixers BASF erteilt hat und darauf hingewiesen wurde, dass rund 60 Prozent der Menschen derartige Pflanzen ablehnten, hieß es aus Brüssel: »Auf den Protest der Bürger können wir keine Rücksicht nehmen.« - Nö, man wird ja nicht von ihnen gewählt!

Und schon wieder hat das Bundesverfassungsgericht den Damen und Herren Politikern eine schallende Ohrfeige verpasst: bei der »Vorratsdatenspeicherung«. Da muss der Herr Verursacher ja noch grimmiger aussehen als sonst:

Und wir müssen uns fragen: Geht es um (a) unterstelle nie bösen Willen, wo Inkompetenz als Begründung ausreicht, oder um (b), dass das Grundgesetz erst einmal egal ist - man bricht es und schaut dann, was passiert.

Entsetzt über das Urteil in Karlsruhe geben sich neben den üblichen verdächtigen Kreisen der CDU/CSU der Chef des Bundeskriminalamtes und vor allem Polizei-Lobbyist und GdP-Vorsitzer Konrad Freiberg. Man könne nun ja gar nicht mehr Terrorismus, Schwerstkriminalität, kriminelle Vereinigungen usw. bekämpfen
Meine Herren, abgesehen davon, dass Verfassungsbruch auch eine schwere Straftat ist, die zu verfolgen sich lohnt, hat man bisher von weltweit kaum einer Handvoll per Vorratsdaten vereitelter oder verfolgter Fälle der genannten Verbrechen gehört! Die Täter sind doch wahrlich nicht so blöd, sich auf diesen Wegen ermitteln zu lassen. Was soll also der Unsinn? Möchte im übrigen mal Freibergs Reaktion sehen, wenn gesagt würde, statt der Datensammlung könnte man für deren Kosten und viel effektiver Hunderte, ja gar Tausende Polizisten einstellen! Da würde er garantiert von Vorräten nichts mehr wissen wollen...

Da macht sich die EU, allen voran ihr »Euro-Sprecher« aus Luxemburg, der Herr Juncker (namen est amen, wie der Lateiner sagt), aber grob lächerlich, wenn er die Spekulanten auffordert, gegen Griechenland zu arbeiten: Wer hat denn versäumt, aus der »Krise« vor anderthalb Jahren die Konsequenzen zu ziehen und diese Typen mit adäquater Gesetzgebung in die Schranken zu weisen?!

Apropos Griechenland:

Es ist typisch, was da so geschützt wird...

1.3.
Sachma, ist es denen nicht peinlich?! Da stellt die EU für die Erdbebenopfer in Chile doch wirklich gerade einmal 3 Millionen bereit. Haben die aber auch ein Pech, dass sie keine Bankenbesitzer sind!

Günter Freiherr von Gravenreuth, der gefürchtete Abmahnungsabzocker des Internets, hat nun selber die letzte Abmahnung erhalten. Und ein Aufatmen geht durch das deutsche WWW.

Der ehemalige rechte Spezialdemokrat W. Clement gibt dem Berliner Tagesspiegel ein Interview zu Hartz IV und Westerwelle. Wie zu erwarten stand, verteidigt er den echte Arbeit vermeidenden Polit-Wohlständler und bläst auch sonst dem Stammtisch Zucker in den Hintern. Und dann das Schönste: »Dass wir gesellschaftliche Tendenzen zur Dekadenz haben, dafür fallen mir allerhand Beispiele ein.« Die kommen dann allerdings nicht. Denn wer bezichtigt sich schon gerne selber, verdirbt es sich mit »der Wirtschaft« und den Bankstern oder mit den Granden der Steuersenkungspartei?